Ein neuer Anfang – Teil 10

34. Schmetterlinge

Falco

Ich lief noch ein Stückchen weiter auf die Lichtung, drehte mich einmal im Kreis und ließ mich dann einfach nach hinten auf den weichen Moosboden fallen.

Der weiche Boden federte den Fall sanft ab und für einen Moment betrachtete ich den strahlend blauen Himmel über mir. Erst dann schloss ich meine Augen und lauschte dem fröhlichen Zwitschern der Vögel und dem Wind, der sacht über die Baumkronen strich. Die warmen Sonnenstrahlen trockneten bereits meinen vom kurzen Schwimmen tropfnassen Körper und ich genoss dieses angenehme Gefühl in vollen Zügen.

Ja! Dieses war mein Lieblingsort. Ganz eindeutig.

Schon oft war ich alleine hierher gekommen und hatte hier auf dem weichen Moos gelegen. Immer dann, wenn ich alleine über mich und meine Probleme nachdenken wollte oder auch einfach nur, um diesen wunderschönen Ort zu genießen.

Aber eines hatte ich in der langen Zeit, in der ich diesen Ort schon kannte, niemals gemacht – jemanden mitgenommen.

Weder meine Eltern, noch Frida, Jarek oder einer meiner Freunde wussten von diesem Ort. Dieses hier war ganz allein mein Ort – mein kleines Paradies.

Während ich so träumerisch vor mich hin schwelgte, merkte ich, wie sich Jonas still neben mich legte, doch ich sagte nichts, sondern genoss es einfach, hier zu sein. Dann nahm er meine Hand und streichelte liebevoll darüber, was mir einen Schauer nach dem anderen durch meinen ganzen Körper jagte und mich das Streicheln sanft erwidern ließ.

Irgendwann musste ich eingeschlafen sein, denn als ich wieder erwachte und mich vorsichtig in Jonas’ Richtung drehte, sah ich, dass auch er eingeschlafen war. Seine Brust bewegte sich in gleichmäßigen Abständen auf und ab und er gab bis auf das leise Atmen keinen Mucks von sich. Diese Gelegenheit nutzte ich und schaute mir seinen makellosen Körper genauer an und was ich da sah, erregte mich bis aufs Äußerste. Langsam beugte ich mich über ihn und betrachtete sein wunderschönes Gesicht.

Ohne mir wirklich darüber bewusst zu sein, was ich da tat, näherte ich mich langsam seinen Lippen. Nur noch wenige Zentimeter trennten mich von ihm und ich begann am ganzen Körper zu zittern. Seine vollen, dunkelroten Lippen zogen mich magisch an.

Plötzlich öffnete Jonas seine Augen und lächelte mich kaum merklich an. Ich starrte direkt in seine wunderschönen, strahlenden Augen, die mich komplett gefangen nahmen. Ganz langsam kamen wir uns näher und immer näher, bis sich unsere Lippen auf einmal berührten. Seine Lippen waren so warm und so weich, es war einfach nur himmlisch.

Es mögen nur einige wenige Sekunden gewesen sein, aber mir kam es vor wie eine halbe Ewigkeit. Eine wunderschöne halbe Ewigkeit.

Etwas unsicher löste ich mich wieder von ihm und strahlte ihn stattdessen liebevoll an. Doch Jonas nahm seine Hand in meinen Nacken und zog mich zärtlich wieder zu sich heran. Erneut trafen sich unsere Lippen, dieses mal forschender. Jonas stieß mit seiner Zunge leicht gegen meine Lippen und begehrte nach Einlass, den ich ihm gerne gewährte und leicht meinen Mund öffnete.

Und dann trafen sich unsere Zungen. Es war, als hätte mich ein Stromschlag getroffen, tausend kleine Funken sprühten zwischen uns und jeder einzelne davon ließ mich erzittern.

Wie in Zeitlupe drehte ich mich über ihn hinweg, immer darauf achtend, dass unsere Verbindung nicht abriss. Unsere Zungen spielten weiterhin miteinander und Jonas kam schließlich auf mir zu liegen. Ich spürte seinen warmen Körper auf meiner Haut und seine harte Männlichkeit presste sich fest an mich.

Ohne uns voneinander zu lösen kullerten wir noch einige Male über den weichen Boden. Mal küssten wir uns sehr fordernd und dann wieder nur ganz leicht und zaghaft. Unsere Zungen spielten miteinander, wie die Schmetterlinge, die über uns hinweg flogen.

Nach vielen endlosen Minuten lösten wir uns, nach Luft ringend, voneinander und blickten einander in die Augen.

Jonas

In meinen wildesten Träumen hätte ich mir nicht ausmalen können, wie schön es sein würde, einen Jungen zu küssen – es war total überwältigend.

„Duhu, Jonas?”, hörte ich Falco flüstern. Auf meinen fragenden Blick fuhr er immer noch flüsternd fort: „Ich glaube, ich habe mich in dich verliebt.”

„Ich habe mich auch in dich verliebt, Falco. Schon am ersten Tag, als ich dich zum ersten Mal sah. Ich hatte nur Angst es dir zu sagen.”

„Mir ging es ähnlich”, sagte er lieb lächelnd.

Einige Zeit lang kuschelten wir noch eng aneinander und genossen die Nähe des anderen. Immer wieder küssten wir uns dabei und ich fand sogar den Mut, zärtlich über seinen unbehaarten Oberkörper zu streichen.

„Sag mal, wissen deine Eltern eigentlich, dass du auf Jungs stehst?”, fragte ich Falco.

„Nein, sie wissen es nicht. Eigentlich weiß es gar niemand. Ich war mir bis vor ein paar Tagen ja selbst noch nicht sicher bzw. wollte es mir wohl einfach nicht eingestehen”, antwortete er auf meine Frage.

„Und? Willst du es ihnen sagen?”, fragte ich weiter.

Falco überlegte kurz.

„Ich glaube, das wäre wohl das Beste, jetzt wo wir zusammen sind. Nur weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie ich es ihnen am besten beibringen soll.”

Plötzlich bekam ich ein ungutes Gefühl.

‚Was ist, wenn Bernd und Heike ein Problem damit hätten? Was, wenn sie dachten, ich wäre schuld daran‘, fragte ich mich besorgt.

Ich hatte Angst, dass sie mich dann nicht mehr würden haben wollen und Herrn Brinkmann anrufen würden, der mich dann in dieses „Betreute Wohnen” stecken würde. Und ich hatte Angst Falco zu verlieren.

Falco kannte mich schon recht gut und er merkte natürlich gleich, dass irgendwas mit mir nicht stimmte. Er nahm mich sofort fest in den Arm und küsste mich sanft.

„Hey, du brauchst keine Angst zu haben. Wir überlegen uns was. Auf keinen Fall lasse ich zu, dass wir wieder getrennt werden”, sagte er leise.

Ich atmete tief durch und versuchte mich zu beherrschen.

„Falco, ich möchte dir noch etwas erzählen, was ich bisher verschwiegen habe”, sagte ich.

Falco schaute mich neugierig an.

„Ich weiß schon länger, dass ich schwul bin und ich habe es lange niemanden erzählt…” Ich machte eine kurze Pause, um zu überlegen, wie ich Falco das erklären sollte.

„An dem Nachmittag, als ich von zu Hause weg bin, habe ich endlich den Mut gefunden, es meinem Vater zu sagen. Ich habe lange überlegt, ob ich es ihm sagen soll oder nicht. Aber irgendwie konnte ich es nicht länger für mich behalten. Danach ist mein Vater total ausgerastet und den Rest kennst du ja. Und jetzt weiß ich auch, dass es ein Fehler war, es ihm zu sagen.”

Die Gefühle überrannten mich und ich merkte, wie meine Augen feucht wurden. Falco zog mich noch enger an sich heran und hielt mich einen Augenblick einfach nur fest. Dann strich er vorsichtig meine Tränen aus dem Gesicht und küsste mich erneut.

„Ich glaube nicht, dass es ein Fehler war”, meinte er dann nachdenklich, worauf ich ihn verwirrt ansah.

„Klar, war es heftig, was an diesem Nachmittag bei euch passiert ist. Ich hätte mir gewünscht, dass es ganz anders gelaufen wäre…”

„Aber selbst, wenn es gut gegangen wäre, würdest du immer noch unter der Tyrannei deines Vaters leiden und außerdem hätte ich dich sonst wohl nie kennen gelernt”, sprach er nach einer kurzen Pause weiter und schenkte mir ein zauberhaftes Lächeln.

Für einen Moment dachte ich über seine Worte nach. Erstaunlich – so hatte ich das noch nicht betrachtet.

„Ja, du hast wohl recht. Im Großen und Ganzen bin ich nur froh, dass ich da lebend raus gekommen bin; Schwul hin oder her.”

35. Zurück zum anderen Ufer

Falco

Jonas schien sich wieder etwas beruhigt zu haben. Es tat mir weh, sehen zu müssen welche Ängste er hatte ausstehen müssen. Ich konnte seine Gedanken gut verstehen und selbst ich konnte die Reaktion meiner Eltern nicht einschätzen.

„Wir sollten nach Hause, die Sonne verschwindet langsam”, meinte ich schließlich zu ihm.

Wir standen beide auf und befreiten uns gegenseitig von dem Moos, das wir überall am Körper hatten. Danach gingen wir langsam, Hand in Hand, zum Wasser zurück.

„Danke!”, sagte Jonas auf einmal, als wir am Ufer angekommen waren.

„Wofür das denn?”, fragte ich ihn neugierig.

„Danke dafür, dass du mir diesen wunderschönen Platz gezeigt hast und danke, dass ich dich lieben darf”, erwiderte er lächelnd.

Ich war total gerührt von diesen Worten und umarmte ihn, während ich ihm einen langen Kuss gab.

„Ich liebe dich!”, flüsterte ich und sah, wie ein wunderschönes Strahlen sein Gesicht zierte.

Schnell sprang ich ins Wasser und schwamm in Richtung Bootsanleger.

Dieses Mal schwammen wir nicht um die Wette, sondern nebeneinander her. Ab und zu berührten wir uns dabei mit unseren Händen und lächelten uns dabei verliebt an.

Als wir am anderen Ufer angekommen waren, sammelten wir unsere Sachen, die immer noch über den gesamten Bootsanleger verteilt waren, ein und zogen uns an.

Auch die Pferde nahmen uns ihre doch sehr lange Zwangspause nicht übel, als wir sie los banden. Als Jonas dann versuchte, auf den Sattel zu steigen, musste ich mir ein Grinsen verkneifen, weil es so urkomisch aussah. Irgendwie fehlten ihm immer ein paar Zentimeter und so half ich ihm in den Sattel, bevor wir gemütlich zum Gutshof zurück reiten konnten.

Als wir nach einer halben Stunde dort ankamen, war ich doch sehr erschrocken. Die Uhr zeigte bereits halb sieben an und ich hatte nicht gemerkt, dass wir so lange auf meiner Insel gewesen waren. Schnell brachten wir die Pferde in den Stall und sattelten sie nacheinander ab. Danach putzten wir sie noch und versorgten sie mit frischem Wasser und Hafer.

Jonas

Das Versorgen der Pferde machte mir richtig Spaß, auch wenn ich anfangs nicht so richtig wusste, was ich machen sollte. Aber Falco erklärte mir alles ganz genau und zeigte mir alles sehr ausführlich.

Als wir dann nach einer Stunde beide Pferde soweit versorgt hatten, schnappte ich mir Falco und zog ihn einfach mit in eine freie Box. Dort presste ich mich fest an ihn und gab ihm einen sehr langen und innigen Kuss.

Plötzlich ging die Stalltür auf und wir schreckten schnell auseinander.

„Falco? Bist du hier?”, hörte ich jemanden rufen.

Falco ging der Stimme schnell entgegen und antwortete fast etwas zu schnell: „Ja, ich bin hier. Wir haben noch die Pferde soweit versorgt.”

Ich beobachtete, wie Hans an der freien Box, in der ich noch immer stand, vorbei ging und die Pferde begutachtete. Falco folgte ihm und als sie vorbei waren, ging ich leise hinterher.

Als Hans mich bemerkte, grinste er und grüßte mich freundlich.

„Okay Jungs, das habt ihr gut gemacht”, meinte er in einem anerkennenden Ton und lächelte erneut.

„Danke Hans, wir bemühen uns ja auch, damit es den Pferden gut geht.” An mich gewandt meinte Falco: „Komm, lass uns reingehen und was essen.”

Als wir über den Hof marschierten fragte ich ihn leise: „Ob er was gemerkt hat?”

„Ich glaube nicht”, erwiderte er und schaute mich dabei verliebt an.

Jedoch hatte noch jemand anders bemerkt, dass wir wieder auf dem Hof waren, nämlich Jack, der nun neben uns her trottete.

 

36. Ein Abend zu viert

Falco

Nun war Jack erst einmal an der Reihe, er war ja die letzten Tage etwas zu kurz gekommen.

Ich streichelte ihm liebevoll über den Rücken und als er sich auf den selbigen warf, kraulte ihn überall durch. Danach tollten wir zu dritt über den halben Hof. Jonas schmiss dabei immer wieder einen Ball, den Jack dann sofort zurück brachte, damit Jonas ihn erneut werfen konnte.

Nachdem wir uns beide mit Jack beschäftigt hatten, gingen wir etwas außer Atem ins Haus und zwar gerade noch rechtzeitig, wie wir merkten. Alle anderen hatten sich bereits am Tisch zum Essen versammelt und so wuschen wir noch kurz die Hände und gesellten uns dann dazu.

„Habt ihr einen schönen Tag gehabt?”, fragte meine Mutter.

„Ja, wir waren mit den Pferden am See unten und sind ein wenig geschwommen”, erzählte ich.

Soweit war das ja nicht gelogen und die Details musste meine Mutter ja nicht unbedingt wissen. Zumindest jetzt noch nicht.

„Thorsten und Jarek sind heute auch mit Jonas’ Zimmer fertig geworden. Die Farbe muss nur noch über Nacht trocknen und morgen könnt ihr beide dann die Möbel aufbauen und alles soweit einrichten”, warf mein Vater dann ein.

„Möbel?”, fragte ich erstaunt.

„Ja, Möbel. Das sind diese speziellen Einrichtungsgegenstände, meistens aus Holz, Eisen oder Plastik, einige mit etwas Stoff bespannt und so”, meinte mein Dad grinsend.

„Papa!”, kam es empört von mir.

Mein Vater und meine Mutter sahen sich an und lachten wie auf Kommando gleichzeitig los.

„Wir waren doch heute Morgen einkaufen und haben für Jonas schon einmal das Nötigste besorgt”, klärte uns meine Mutter dann aber doch gnädigerweise auf.

„Also wirklich nur das Nötigste… ein Bett, einen Schrank und einen Schreibtisch”, ergänzte mein Vater.

„Ich hoffe, dir gefallen die Möbel, die wir besorgt haben, Jonas. Bei den anderen Sachen kannst du dann ja selbst mit aussuchen”, sagte meine Mutter an meinen neuen, noch heimlichen Freund gewandt.

Jonas dagegen schaute meine Eltern erstaunt an.

„Also, wenn es in der Art ist wie bei Falco, dann gefällt es mir bestimmt. Ach… und… danke, dass ihr das alle macht”, meinte Jonas sehr leise und verlegen.

„Wenn ihr sie morgen aufbaut, wirst du es ja sehen und falls es dir ganz und gar nicht gefallen sollte, müssen wir sie halt umtauschen”, fügte meine Mutter daraufhin noch an.

Das Gespräch wurde dann kurz unterbrochen, als Frida das Essen an den Tisch brachte. Es gab Kassler mit Sauerkraut, was ich sehr gerne mochte.

Nachdem wir uns alle aufgetan hatten, wünschten wir uns noch einen Guten Appetit und fingen an zu essen, dabei erzählte jeder was am Tag passiert war.

Jonas schien es auch sehr zu schmecken, er nahm sich bereits zum zweiten Mal nach und meine Mutter registrierte dies mit einem Lächeln.

„Na, gut dass Frida etwas mehr gekocht hat. Jetzt wo wir zwei hungrige Teenager haben”, stellte sie mit einem Grinsen fest.

Als wir fertig gegessen hatten, halfen wir noch beim Abräumen und marschierten alle miteinander hoch in Jonas’ neues Zimmer.

Jonas

In meinem neuen Zimmer, war ich erst mal richtig sprachlos. Heute am Morgen noch war dieses Zimmer eine reine Baustelle gewesen und nun war bereits alles fertig. Die Farbe, die ich mir ausgesucht hatte, war sehr schön und passte wunderbar. Das Zimmer hatte mir vorher schon gut gefallen, aber nun, da es renoviert war, war es einfach spitzenmäßig. Ich freute mich wie ein Schneekönig.

„Das ist ja der Hammer, so ein schönes Zimmer”, ließ ich, sobald ich meine Sprache wieder gefunden hatte, freudestrahlend zum Ausdruck kommen.

Heike fragte dennoch noch einmal nach: „Gefällt es dir?”

Ich dagegen antwortete nicht, sondern fiel ihr einfach dankend um den Hals.

Heike drückte mich und gab mir einen Kuss auf die Stirn. „Schön, dass es dir gefällt, Jonas”, freute sie sich mit mir.

Ich bedankte mich auch bei Bernd und nahm auch ihn in den Arm.

„Und ich?”, fragte Falco.

Ich grinste ihn liebevoll an, umarmte ihn ebenfalls und drückte mich unauffällig an ihn.

„Und morgen geht’s dann ans Möbel Aufbauen”, sagte mein Schatz.

„Ja, ich freue mich schon sehr darauf.”

In Gedanken war ich schon am Planen, wie ich das Zimmer einräumen und wo ich alles hinstellen wollte.

‚Ja, Einräumen. Einige Möbel und Sachen zum Anziehen hatte ich ja nun bereits. Aber ansonsten sah es mit meinen Sachen eher etwas mager aus‘, dachte ich.

Aber darüber wollte ich mir im Augenblick keine weiteren Gedanken machen. Ich war einfach nur glücklich, dass ich dieses Zimmer, eine neue Familie und vor allem meinen Schatz hatte.

„So, dann lasst uns mal wieder runter gehen”, sagte Bernd.

Wir warteten absichtlich, bis Bernd und Heike vorgingen, nahmen uns an die Hand und folgten ihnen dann auch die Treppe hinunter. Unten angekommen ließen wir uns wieder los und gingen ebenfalls ins Wohnzimmer.

Erst jetzt fiel mir auf, dass ich bisher nur einmal kurz mit Falco in diesem Raum gewesen war, als er mir das Haus gezeigt hatte. Es war sehr gemütlich und Bernd machte den Fernseher an.

Falco’s Eltern machten es sich zusammen auf dem großen Sofa bequem, während Falco und ich uns zusammen auf das kleinere nieder ließen, um gemeinsam einen Krimi zu Ende zu sehen.

Ich lehnte mich vorsichtig bei Falco an, legte meinen Arm so um seinen Rücken, dass es niemand mitbekommen konnte, und streichelte ihn ein wenig.

Falco sah mich verliebt an und hauchte mir ein „Ich liebe Dich!” ins Ohr.

Als der Film zu Ende war, verabschiedeten wir uns beide und gingen nach oben in Falco’s Zimmer. Nacheinander machten wir uns im Bad nachtfertig, schlüpften zusammen unter die Bettdecke und kuschelten uns eng aneinander.

Auf einmal drehte sich Falco so, dass er halb auf mir lag und gab mir einen sehr langen Kuss, den ich innig erwiderte. Unsere Zungen tanzten aufs Heftigste miteinander und ich schloss meine Augen, um dieses wahnsinnig gute Gefühl zu genießen.

Plötzlich klopfte es kurz an die Tür.

Wir hatten uns kaum voneinander gelöst, als Heike schon im Zimmer stand…

Fortsetzung folgt…

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