Traumschiff – Teil 51

Almauftrieb, WM, neue Liebe..Lehrer auf Abwegen..Abi und Prüfung..Party und Ausstellung……
Jerome

Sergej ist pünktlich von der Arbeit gekommen und wir haben eine Runde geschmust. Er hat Kevin und Wolfi gleich mitgebracht, die ja heute unten bei Kevin pennen und morgen früh auch hier bei uns sind, wenn der Frisör kommt und die Anzüge. Hoffentlich ist es morgen nicht soo warm, dann wäre das mit Anzug und Krawatte nicht so gut.

Mama ist um siebzehn Uhr dreißig vom Shoppen zurück gekommen, sie ist bestens gelaunt. Freudig erzählt sie, was die drei alles gekauft haben.

Bettzeug, also komplett, mit Matratzen, versteht sich. Das musste Martin mit Paolo erst mal vorab in die Wohnung bringen, sonst wäre kein Platz mehr im Achter gewesen für die Rückfahrt.

Dann ist sie mit Enrico weiter und hat Bezüge, Laken und Handtücher gekauft, Bettwäsche ein halbes und verschieden große Handtücher jeweils ein ganzes Dutzend.

Es folgte ein Satz gutes Kochgeschirr, also Töpfe und Pfannen und Essgeschirr komplett mit Besteck für zwölf Personen. Mit anderen Worten alles, was den beiden im Haushalt noch gefehlt hat. Auch Gläser, Tassen und die Deko hat sie nicht vergessen, Mama halt….

Die Zwillinge, so sagt sie, sind jetzt glücklich über das alles und beide hatten feuchte Augen, als Mama sie zum Abschied gedrückt hat.

Ich bin gespannt, wie die Wohnung nachher aussieht. Ich fahre jetzt mit Natascha und Sergej, Kevin und Wolfi die Getränke hin und dann helfen wir den beiden noch beim Vorbereiten für die Party später.

Die Getränke bezahlen wir, die Freunde, wir legen zusammen für das Geld, das ist unser Geschenk zum Einzug. Oma und Frieda wollen natürlich auch kommen und haben Kai los geschickt, um ein paar schöne Zimmerpflanzen zu besorgen, mit schönen Übertöpfen, versteht sich.

Wir machen uns auf den Weg und durch den Feierabendverkehr brauchen wir fünfzehn Minuten, bis wir dort sind. Die Zwillinge sind ein bisschen im Stress und froh darüber, das wir ihnen helfen wollen. Paolos Augen leuchten, als er sieht, das auch meine Schwester mit gekommen ist und die zwei begrüßen sich ein bisschen länger.

Enrico fragt mich, ob ich mit ihm zum Einkaufen fahren kann, sie müssten ja ein bisschen was zum Essen machen, nur Getränke, das ist ein bisschen dürftig. „Rico“, sag ich, „Essen kommt um neun Uhr. Mama wollte zuerst bei deinem Vater was bestellen, aber ich wollte das nicht, weil erstens, hier auch gute Restaurants sind und er zweitens, nichts an dieser Party verdienen soll. Sie bringen Pizza und Pasta, Salate und Antipasti für zwanzig Personen, das langt für uns .“

„Oh Mann, womit haben wir das alles verdient?“, fragt er. „Das ist Papas Geschenk zum Einzug und für die guten Prüfungen“, sag ich grinsend, „Papas Prinzip ist: Leistung muss sich lohnen, gute Leistung muss extra belohnt werden.“ Der Kleine schüttelt ergeben den Kopf und sagt: „Das ist wie Ostern und Weihnachten zusammen. Ich hätte nie zu träumen gewagt, das wir so schnell nahezu perfekt aus diesem Drama zu Hause in eine neue Zukunft starten können mit allem, was man dazu braucht und das beste daran sind die neuen Freunde, die wir gefunden haben. Paolo und ich sind einfach überwältigt.“

Ich sehe mich nach Paolo um, kann aber weder ihn, noch mein Schwesterlein entdecken und erst nach zehn Minuten kommen beide zusammen aus dem Schlafzimmer und beide haben rote Backen. Oha, hab ich was versäumt oder einfach nur nicht aufgepasst.

Sie sieht mich an und kommt dann zu mir, umarmt mich und flüstert mir ins Ohr: „Wir haben die Betten bezogen und die Wäsche eingeräumt und dann hat er mich gefragt, ob ich gern seine Freundin sein möchte und als ich ja gesagt habe, da hat er mich geküsst. Jerome, mein ganzer Bauch kribbelt noch, so schön war das.“ Über ihre Schulter hinweg sehe ich Paolo in die Augen, der meinen Blick gesucht hat. Fragend sieht er zu mir hin, ich lächle ihn an und schließe kurz die Augen und signalisiere ihm so, das für mich alles OK ist. Langsam verzieht sich auch sein Mund zu einem, ja seligen Lächeln, würde ich sagen. Er hat meine Botschaft richtig gedeutet. „Geh zu ihm, Natascha, es ist alles OK, geht es langsam an,und sag Mama Bescheid. Alles Gute und viel Glück, Schwesterchen.“ Sie löst sich von mir, gibt mir einen Kuss auf die Wange und geht wieder rüber zu Paolo, der ihr beide Hände entgegen streckt und die sie auch ohne Zögern ergreift.

Um die anderen abzulenken, sag ich zu Enrico: „Wir müssen das Geschirr und das Besteck und auch die Gläser spülen, bevor wir heute das Abend benutzen können.“ Also verschwinden wir in der Küche und lassen die beiden allein.

Das Geschirr und das Besteck wird von uns in die Spülmaschine geräumt und was nicht rein geht, ich meine mengenmäßig, wird eben von Hand gespült.

„Der Kühlschrank ist total leer, die Straße runter hundert Meter ist ein Supermarkt“, sagt Enrico, „wir brauchen morgen was zum Frühstück.“ Wo er recht hat, da hat er recht, also fahre ich kurz mit ihm dort hin, während die anderen drei weiter spülen und die zwei frisch Verliebten ein bisschen turteln. Nach dreißig Minuten sind wir zurück und Enrico hat das fürs erste Notwendige gekauft, so zum Beispiel auch Spülmittel und Klopapier, banale, aber doch wichtige Sachen, deren Fehlen Probleme aufwirft.Auch Duschzeug, Rasierschaum und Waschpulver hat der kleine Hausmann gekauft und insgeheim freue ich mich für Noah, das Enrico richtig fit ist in solchen Dingen. Wenn sie wirklich mal richtig zusammen kommen, wird Rico der sein, der den Haushalt im Griff hat,der kocht und wäscht und alles regelt, davon bin ich überzeugt.

Die Uhr zeigt mittlerweile viertel vor Acht und die Wohnung sieht, als wir zurück kommen, schon sehr wohnlich aus. Natascha und Paolo, aber auch die anderen drei, haben einiges an Deko verteilt, ein paar Bilder aufgehängt und alles vorbereitet. Eigentlich kann es bald losgehen, aber die anderen werden erst gegen halb neun kommen. Mama und Papa kommen mit Oma, Paul und Frieda und Martin. Kai bringt Mike, Dirk, Armin und Denise mit. Oles Familie kommt mit Frau Jensens Auto, sie bringt bestimmt Schwarzwälder mit. Sigrid wird von ihrer Mutter gebracht, Noah kommt mit dem Roller , der einzige, der fehlt dann, wäre Torsten. Schade, das wir es wohl versäumt haben, ihn irgendwie hier her zu transportieren. Wir müssen ihn wieder mit einbeziehen, das ist mir schon wichtig. Seine Witze und Sprüche haben die letzten Wochen doch ab und an gefehlt.

 

 

Paolo

 

Der Tag fing gut an, zwei mal zwei in der Prüfung, mit gut bestanden und ab Montag Geselle mit zwölf Euro fünfzig, dann ein elementarisches Shopping mit der Mutter von Jerome und dann die Krönung, Natascha ist schon früh mit gekommen und jetzt hat es so richtig gefunkt. Wir haben im Schlafzimmer Sachen eingeräumt und die Luft fing an zu brennen, ja, und dann habe ich sie gefragt ob sie meine Freundin sein will und wir haben uns angesehen, etwa dreißig Sekunden und dann waren wir plötzlich in den Armen des anderen und unsere Lippen suchten und fanden sich. Erst zart, eher scheu, aber dann um so heftiger und ihre Zunge war es, die an meine Lippen stieß. Nicht umsonst, versteht sich, denn nach der Überraschung kam sofort die Freude und ich ließ ihre Zunge ein und spielte mit ihr. Leise stöhnten wir Beide auf Grund dieser nicht gekannten, überwältigenden Gefühle und weiter unten meinte einer, er müsse sich melden.

Ich war noch nie so richtig verliebt und im Gegensatz zu Enrico war ich, wie wohl meine Angebetete auch, noch eine lupenreine Jungfrau, denn außer Handarbeit war da noch nichts und just in diesem Moment war ich auch froh darum. Mit ihr, mit Natascha, möchte ich mein erstes Mal und noch viele Male erleben, wenn man uns denn lässt. Wir werden es miteinander versuchen, sie geht nicht mehr aus meinem Kopf und in meinem Herz hat sie sich auch schon längst eingenistet. Alles in mir jubelt, seit sie mich geküsst hat.

Später ist sie dann zu Jerome, er hat sie brüderlich in den Arm genommen und sie haben geflüstert. Jerome hat über ihre Schulter in meine Augen geschaut und dann lächelnd die Lider gesenkt, mir gesagt damit, das es für ihn OK ist, das, was da wächst zwischen Natascha und mir. Auch das macht mich Happy, das er nicht gegen eine Verbindung zwischen seiner Schwester und mir ist. Ich bin gespannt, was ihre Eltern sagen, ob sie unsere Wünsche diesbezüglich mit tragen.

Ich weiß sehr wohl um den sozialen Unterschied aber was ich bis jetzt von ihren Eltern so mitbekommen habe, werden wir bestimmt eine Chance haben, das sie es akzeptieren.

Sie ist zu mir zurück gekommen und wir haben die Deko platziert und Bilder aufgehängt, während Jerome und Enrico doch noch zum Einkaufen gefahren sind.

Als die zwei zurück kommen ist alles fertig für die Party, die Wohnung sieht toll und gemütlich aus und wir können rundum zufrieden sein.

Es ist zwanzig nach Acht, als es klingelt und der Doktor und sein Freund Johannes stehen vor der Türe. Enrico lässt sie ein, er wird wohl bei jedem Klingeln hin rennen, wartet er doch sehr auf Noah, der ja auch bald kommen müsste.

Der Johannes trägt einen Karton, und der scheint nicht so leicht zu sein. „Der Joachim und ich“, sagt er, „wir sind ja zusammen gezogen und haben meinen Haushalt, der jetzt unserer ist, wenn wir dann zwischen zwei Fahrten mal hier sind.Dabei haben wir festgestellt, das wir zwei Kaffeeautomaten haben und einen davon schenk ich euch zum Einzug, weil wir jetzt den von Joachim benutzen. Er ist noch sehr gut in Schuss und der Kaffee ist immer gut.“ Mit einem „Alles Gute im neuen Zuhause“ drückt er dem staunenden Enrico den Karton in die Hand, während wir anderen klatschen. Welch ein Tag, aber das sagte ich glaub ich eingangs schon einmal.

 

 

Torsten

 

Ein liebes Vögelchen hat mir gesungen, das heute eine Einweihungsparty in Bremerhaven steigt, nichts Großes, aber halt Party und alle meine Freunde und auch noch neue dazu und die Remmers, alle sind da.

Ich habe dann das liebe Vögelchen gefragt, ob es mich denn nicht abholen könnte, ich wäre ja schon auf Freundesentzug , na und Party ohne mich, das ist doch nicht schön.

Auf diesem Wege habe ich dann auch alle Neuigkeiten erfahren und bin gut im Bilde darüber, wie sich alles so entwickelt hat. Eineinhalb Stunde hat das Gespräch gedauert und dann habe ich mit meiner Mutter geredet und die hat dann erlaubt, das ich mit darf und auch bei Ole oder so bleiben kann bis morgen.

Um zwanzig nach acht kam dann das Vögelchen, Sigrid mit Namen, mit ihrer Mutter vorbei und hat mich abgeholt. Toller Service und da ich Sigrid eh gern habe, freut mich das ganz besonders.

Wir sprechen uns ab, das sie zuerst allein hingeht und ich dann etwas später erscheine, so als das personifizierte schlechte Gewissen, das sie mich nicht eingeladen haben.Ich bin keinem böse, aber ein kleines Flämmchen der Enttäuschung flackert doch in meiner Brust.

Auf der Fahrt, wir sitzen beide hinten, hat sie einfach, während sie erzählt, meine Hand genommen und streichelt mit der anderen den Handrücken. Das kribbelt und fühlt sich gut an und ich überlasse ihr meine Hand gern.

Als wir ankommen, stehen schon einige Autos dort, unter anderem das Flaggschiff, der große Audi und der SUV, also dürften schon ziemlich alle da sein. Sogar ein Motorroller steht vorm Haus, mir ist allerdings nicht bekannt, ob noch einer außer Heiner einen Roller fährt. Das ist nicht Heiners Roller, sondern ein richtig teures Gefährt. Mein plötzliches Erscheinen wird es noch wirkungsvoller machen, wenn alle da sind, denk ich und ich sag zu Sigrid , das ich in fünf Minuten nach komme.

Mama hat mir eine schöne Tischdecke eingepackt als Geschenk zum Einzug, auch Sigrid hat ein Päckchen dabei.

Sigrid bleibt heute Abend bei Natascha, geht wohl morgen auch auf diesen Empfang von Jeromes Mutter.

Die Wohnung liegt im ersten Stock, ich nehme die Treppe. So Leute, jetzt komm ich, rein, mein ich natürlich…..was denn sonst, ihr Ferkelchen….grinsend drück ich die Klingel, mal sehen, was Ole für Augen macht.

 

 

Sergej

 

Um fünf nach halb Neun sind bis auf Noah und Sigrid alle da. Oma und Frieda haben mit Kai sechs Blumentöpfe mit unterschiedlichen Zimmerpflanzen mitgebracht und die Zwillinge haben die dann überwiegend im Wohnzimmer auf den drei Fensterbänken aufgestellt. Das war wohl das Tüpfelchen auf dem I, denn jetzt ist es perfekt. Friedas alte, aber gut erhaltene Ledercouch dominiert das Wohnzimmer und macht immer noch enorm was da her. So ein Teil hat nicht jeder und die hält wohl auch bei guter Pflege ein Leben lang. Ich kann mir vorstellen, das man auf der auch sehr gut allerhand schöne Spielchen machen kann, so über die höheren, großen, oben runden Seitenteile gebeugt……ich darf nicht weiter drüber nach denken und werde ein bisschen rot. Jerome, der wohl meinen Blicken gefolgt ist, nickt mir wissend zu und grinst frech. Ich kann meine Gedanken nicht vor ihm geheim halten. Er liest mir förmlich am Gesicht ab, was ich gerade denke und empfinde. Manchmal ist das schon unheimlich, obwohl das auch umgekehrt öfter so ist.

Die Wohnung sieht zwar nicht unbedingt wie eine Teeniewohnung aus, aber es ist gediegen und auch gemütlich und das ist ja die Hauptsache. Ein Radio mit CD Player haben die beiden ja schon gehabt und so ertönt leise Musik im Hintergrund, aber Teeniemuke, versteht sich.

Nach dem Carl August im Namen der Familie Remmers zu den bestandenen Prüfungen und zum Einzug in die neue Wohnung gratuliert hat, schließen sich , allen voran Oma und Frieda, an und gratulieren auch. Oma wünscht alles Gute und sagt dann: „Die Blumen und die Töpfe sind von meiner Schwester, mein Geschenk zum Einzug und zur bestandenen Gesellen Prüfung von euch beiden ist noch unten im Auto und Martin und Kai werden das jetzt holen. Ich habe mir gedacht, das der schöne Beistelltisch von Frieda so leer aussieht, wenn nicht wie früher eine Glotze darauf steht. Also, die Glotze bekommt ihr dann von mir.“ Wow, die Oma ist immer für eine Überraschung gut und spontan applaudieren wir alle. Martin geht mit Kai runter ans Auto und sie bringen das noch original verpackte Teil nach oben.

Natürlich müssen die Beiden jetzt das Ding auch auspacken und so beginnen sie damit, als es erneut klingelt.

Das kann nur Sigrid oder Noah sein. Enrico lässt den Fernseher Fernseher sein und flitzt grinsend zur Türe und kommt strahlend mit einem ebenfalls strahlenden Noah zurück. Noah wird entsprechend begrüßt und geht dann Jacke und Helm im Flur ablegen um bestimmt auch Enrico, der ihm auf dem Fuße folgt, ein bisschen zu küssen.

Paolo hat inzwischen Hilfe bekommen von Natascha, die ihm beim Auspacken zur Hand geht. Das sich ihre Hände dabei wesentlich mehr als notwendig berühren, ist auch der Oma, die alles im Auge hat, aufgefallen und nach dem sie was mit Frieda geflüstert hat, sehen beide noch intensiver auf die beiden, die sich da so liebenswert begrapschen beim Auspacken. Für Natascha freut es mich, das sie sich offensichtlich in Paolo verliebt hat. Dieser Junge ist sehr hübsch und hat das Herz auf dem rechten Fleck und wenn das was Ernstes wird, dann ist er bestimmt bei den Remmers willkommen, so wie ich es war und bin, obwohl mein Papa aus Jugoslawien kommt und „nur“ Eisenbahner ist. Bei Lis und Carl August zählen dankenswerter Weise andere Dinge als Geld und Herkunft, das haben sie, seid ich mit meinem Schatz zusammen gekommen bin, schon mehr als einmal bewiesen und die Oma und Ihre Schwester sind auch so.

Diese Familie sprengt die Klischees, die man und sehr oft auch zurecht, von Reichen und Neureichen hat.

Das lernt man sehr oft kennen, dieses Gefühl, das sich jemand was besseres dünkt, vor allem in meinem Beruf, im Umgang mit Gästen, die meinen, das Personal wären ihre Sklaven, die immer springen müssen, wenn sie pfeifen.

Das Personal im Hause Remmers, unten wie oben, ist in die Familie integriert, wird als Mensch und meist auch als Freund wahrgenommen und behandelt und weil das so ist, geben sie auch immer ihr bestes, weil sie einfach mit dazu gehören und nicht wie Untergebene behandelt werden. Martin zum Beispiel, der würde für Jerome sterben, wenn er ihn damit retten könnte und das will schon was heißen.

Jetzt hat es auch die Jüngste im Haus erwischt und einen guten Geschmack und ein Gespür für ein ehrliches und liebes Herz hat sie in meinen Augen. Der Junge hat was, genau wie sein Bruder, der wohl immer noch im Flur mit Noah Küsse tauscht.

Es klingelt schon wieder, aber es sind doch eigentlich alle da. Im Flur werden Stimmen laut und dann ist es eindeutig Torsten, der laut sagt: „Ich, mich in der Tür geirrt? Vergiss es, keine Feier ohne Meier!“ und er drängt an Enrico und Noah vorbei durch den Flur direkt ins Wohnzimmer. „TaDaaaaa, je später der Abend, um so schöner die Gäste. Ihr habt wohl gemeint, wenn ihr mich vergesst, dann komm ich nicht. Torsten kommt immer“, posaunt er hinaus und fängt an, in der nur ihm typischen Weise zu gackern, was dazu führt, das alles mit lacht.

Die Zwillinge und auch Paul und Noah haben es jetzt wohl geschnallt, das dass der aus unseren Erzählungen bekannte und für seine Sprüche gefürchtete Furzknoten ist, der wie auch immer, heute Abend den Weg zu uns, beziehungsweise zu den Zwillingen, gefunden hat.

Ole, den er bei seinem Statement angeschaut hat, ist verlegen und rot geworden. Ein „Sorry“ in Richtung Torsten lässt den grinsen und er sagt: „Eine angemessene Strafe lass ich mir noch einfallen“, und dann greift er nach Sigrids Hand, zieht sie zu sich und fährt fort: „ Wenn mich nicht die von mir angebetete junge Maid hier in Kenntnis gesetzt und sogar abgeholt hätte, müsste ich heute Abend zu Hause den Weisheiten meines Erzeugers lauschen und hören, das unsere Welt kurz vor einem schwulen Kollaps steht. Medizinische Fachausdrücke erklärt freundlicher Weise unser Experte, Doktor Joachim Morbach. Guten Abend allerseits, es freut mich, euch alle wohlbehalten wieder zu sehen. Für die Neuen, ich bin Torsten, manchmal liebevoll auch Furzknoten genant, sechzehn, Heterosexuell und seit Dienstag aus der Reha zurück. Ich freue mich, euch kennenzulernen und hoffe, das ihr noch nicht gegessen habt…..ich habe nämlich Hunger.“

Jetzt geht er Reih um und begrüßt alle mit Handschlag und einige werden auch umarmt und geknufft. Die Jungs, die er noch nicht kennt, sagen ihm natürlich auch wer sie sind und wie sie in diese Runde gekommen sind.

Als er zu Paolo kommt sagt er: „Dein Klon wollte mich eben gar nicht reinlassen und sein Schatz, das muss er wohl sein, so wie die sich angucken, auch nicht. Ich hoffe stark, da Natascha deine Hand hält, das du die Hetenfraktion hier ein bisschen verstärken hilfst. Bald haben wir ja zumindest mal den Gleichstand.“

Er grinst und bleibt dann neben Sigrid stehen und sucht nun ihre Hand, die ihm wohl auch gerne überlassen wird.

Es klingelt erneut und es kann ja eigentlich nur das Essen sein, das jetzt gebracht wird. So ist es auch und nachdem alles in die Küche getragen ist, geht Carl August zu den Lieferanten und bezahlt. Die Zwillinge bauen alles in der Küche auf, mit Noahs und Nataschas Hilfe, versteht sich und dann kann es losgehen. Die Wohnung riecht jetzt wie ein Ristorante am Mittelmeer, Salbei, Basilikum und Oregano verwöhnen die Nasen aller hungrigen Gäste und auf Enricos Satz hin: „es ist angerichtet“ beginnt das Essen, das genau so gut schmeckt, wie es duftet.

Es ist von allem reichlich vorhanden und es schmeckt einfach gut, soo gut, das wenn man die Augen schließt, meint, das Mittelmeer rauschen zu hören. Es gibt Wein dazu, aber auch genügend alkoholfreie Getränke, wobei die, die nicht mehr fahren müssen, schon Wein trinken. Den Wein haben Martin und Kai mitgebracht und es ist natürlich Wein aus Italien.

 

 

Paolo

 

Was für ein Tag das ist heute. Ich kann mich nicht erinnern, vorher soviel Gutes, ja , Fantastisches an einem einzigen Tag erlebt zu haben. So viel, das es schon fast ein bisschen Angst macht, gleich auf zu wachen aus einem wahnsinnig tollen Traum , weil der Wecker rappelt. Ich habe mir schon zweimal fest in den Arm gekniffen, um zu spüren, das dass alles real ist….isses.

Wolke sieben reicht dieses Mal nicht aus, eher Wolke dreizehn, auf der Rico und ich gerade schweben. Geselle, eigene Wohnung, Arbeit und Lohn und aussichtsreich verliebt, was will man denn noch mehr und wenn man bedenkt, wie es vor einer Woche ausgesehen hat, dann kann man schon fast von einem Wunder sprechen.Dieser Jerome mit seinem Eingreifen im Ristorante, dies Familie und die Freunde und als Krönung nun auch noch Natascha, die meine Gefühle erwidert, die mich mag und meine Freundin sein will. Ich könnte alle umarmen, so gut fühle ich mich und Rico bestimmt auch.

Gut, das die Wohnung drei Zimmer hat und wir zwei Schlafzimmer haben, eins von der Oma und eins von der Tante, denn Noah will ja heute Abend hier bleiben, hat er Rico versprochen. Ich denke, bis Natascha mal hier bei mir übernachtet, das wird noch etwas dauern, na ja, ich hab Zeit, bin selber nicht der feurige Klischee Italiener, der immer gleich vögeln will. Das kommt alles , wann, wird sich zeigen, sie muss es auch wollen, bereit sein für mehr als nur schmusen. Sie hat mir geholfen, auspacken, Ole hat alles angeschlossen in 0 Komma nix und jetzt können wir sogar fernsehen auf einem einhundert siebener Flachbildschirm, geil, wo doch auch WM ist.

Natascha und ich haben zusammen einen Teller mit Antipasti geholt und stecken uns gegenseitig Oliven, Peperoni und andere Leckereien in den Mund, mit den Fingern, versteht sich. Ich spüre die Blicke ihrer Mutter und schau auf, direkt in ihre blauen Augen. Sie schmunzelt und ihr Blick ist wohlwollend, nicht böse und wohl auch nicht überrascht. Ich probiere ein Lächeln und dann kommt eins zurück, streichelt mich förmlich und macht mich noch froher, als ich schon bin. Sie akzeptiert, was sie sieht und hat nichts dagegen, sagt ihr Blick. Natascha stupst mich mit einer gefüllten Kirschparika auf die Nase, wohl, weil ich abgelenkt bin. Jetzt hängt der Frischkäse an meiner Nasenspitze und als ich sie ansehe, lacht sie hell auf . Dann kommt sie näher und leckt den Käse von der Nasenspitze. In die nach ihrem Lachen eingetretene Stille gibt es jetzt Beifall von allen, die zugeschaut haben und wir werden beide rot.

 

 

Lis

 

Was ich schon am Montag zu sehen glaubte, ist wohl nun auch eingetreten. Meine Kleine hat sich wohl in Paolo verliebt und er in sie. Im ersten Moment hatte ich ein bisschen Angst, weil sie ja noch fünfzehn ist und wohl jede Mutter so reagiert, aber der Junge ist sehr nett und bald wird sie sechzehn und eigentlich ist sie sehr vernünftig. Sie wird nicht gleich mit ihm ins Bett steigen und ihm traue ich auch zu, das er sie zu nichts drängen wird. Wenn es dann doch mal soweit ist, können Carl August und ich es nicht verhindern und ich hoffe halt einfach mal, das sie sich zeit lassen. Nichts desto Trotz werde ich mit den beiden reden, wenn das erste Auswärtsschlafen hier oder bei uns stattfinden soll, besser noch gleich Anfang nächster Woche und dann muss ich mit ihr noch zum Arzt, zwecks Beratung und Verschreibung der Pille. Das ist aber kein Problem, denk ich.Ich nehme stark an, das sie schon mit Jerome gesprochen hat und der wohl nichts dagegen gesagt hat, sonst wäre sie vor der Frischkäseaction bestimmt zu mir gekommen, weil das ja schon ziemlich eindeutig war. Sie gibt viel um Jeromes Meinung, beide sind sehr miteinander verbunden, haben keine Geheimnisse vor einander. Ob Carl August schon gemerkt hat, das sei Sonnenscheichen, wie er sie früher immer genannt hat, dabei ist, neben ihm und Jerome einem anderen Einlass in ihr Herz zu gewähren? Ich bin gespannt , wie er darauf reagiert, mein geliebter Mann und auch eigentlich immer guter Vater, auch wenn er früher oft fort war und nie so viel Zeit mit den Kindern verbracht hat. Ein offenes Ohr hatte er immer und wenn er da war, dann auch für sie, ohne wenn und aber. Mein Mädchen wird langsam Frau, wird erwachsen und bleibt doch immer mein Mädchen.Ein bisschen Wehmut kommt in mir hoch, es ist alles so schnell gekommen, auch das mit Jerome und Sergej. Wenn ich dann aber sehe, wie sie miteinander umgehen, wie glücklich sie sind, dann bin ich froh und wenn Natascha mit Paolo auch so glücklich wird, dann ist es mir letztendlich egal, das sie erst in drei Monaten sechzehn wird und ich glaube auch nicht, das sich die beiden schon morgen nackt in den Laken wälzen.

Der Abend hier ist gelungen und wir werden nicht soo lange bleiben, morgen geht es rund und erfahrungsgemäß wird es auch spät werden. Die Zwillinge sollen ja morgen im Hilton helfen und werden dort schon um elf Uhr erwartet. Auch für Oma und Frieda wird es morgen ein langer Tag werden und ich muss ein bisschen aufpassen, das sie es langsam angehen lassen mit dem Champagner, das sie auch durch halten, sonst muss Kai sie halt früher heimbringen, wenn die Kondition alle ist. Ich habe die Vorspeise jetzt sehr genossen und werde einmal von der Pasta probieren. Enrico und Noah spülen und Küssen in der Küche, weil ja das Geschirr zwischendurch knapp wird sonst. „Und, Noah“, sag ich zu ihm, „hat Mama was gesagt, als du ihr mitgeteilt hast, das du heute Nacht hier bleibst bei Enrico?“ „Nöö, eigentlich nicht“, sagt er, „sie sagte dann aber, das sie sich jetzt wohl daran gewöhnen muss, mich mit Enrico zu teilen. Ich habe dann gesagt, das sie ja dafür auch ein bisschen von meinem Lockenköpfchen abbekommt, wenn wir bei uns sind.“ Enrico scheint diese Antwort sehr zu freuen, denn er gibt Noah gleich noch einen Kuss.

Ich hol mir etwas Lasagne und zwei Canneloni und mache noch ein wenig Käse extra darüber. Rotwein ist draußen, also lass ich die beiden weiter spülen, oder Küssen? Egal, solange sie beides hinbekommen.

Als ich gerade zurück ins Wohnzimmer gehen will, kommt Torsten in die Küche. Enrico und Noah küssen sich wieder und schon im Flur höre ich Torsten gleich sagen: „Schmeckt die Pasta soo schlecht, das ihr zwei euch anfressen müsst, oder was hat das zu bedeuten. Das hätte ich mir auch denken können, vorhin schon im Flur , das ihr auch zur Regenbogengarde gehört. Kein Wunder, ich zieh die Schwuppen an, wie die Scheiße die Fliegen.“ Ich muss grinsen und schau mich um, will sehen, wie die beiden, die Torstens Mundwerk nur vom Hörensagen kennen, reagieren. Beide schauen Torsten groß an und dann fragt Noah nur: „Wo ist denn Natalie?“ Das reicht offensichtlich aus, denn der Torsten wird tomatenrot, was man ja sonst bei ihm gar nicht kennt. „Bitte kein Wort darüber, was weißt du von ihr“, sagt er schnell und gar nicht so laut zu Noah. Der antwortet: „Ich weiß es halt, hab es mit bekommen und ich denke, wir reden jetzt besser einfach übers Essen. Die Lasagne ist sehr fein, aber auch die Pizza kann ich nur empfehlen..“ Torsten wendet sich wortlos dem Essen zu, ohne einen weiteren, bissigen Kommentar. Irgend was habe ich hier in den letzten Wochen wohl nicht mit bekommen und an eine Natalie kann ich mich partout auch nicht erinnern.

Ich glaube, ich frage nach her mal meinen Sohn nach Natalie, vielleicht weiß der ja was.

Jetzt lass ich mir erst mal die Pasta schmecken, Carl August reicht mir ein Glas Rosato, und ich muss sagen, Wein und Pasta sind sehr gut.

 

 

Jerome

 

Mama hat sich in der Küche was zum Essen geholt und Papa hat ihr ein Weinchen eingeschenkt. Ab und zu wirft sie mir und Sergej, auf dessen Schoss ich sitze, einen ihrer fragenden Blicke zu und ich weiß, wenn sie ihren Teller leer hat, wird sie zu mir kommen. Ich hoffe, das es nicht mit Natascha zu tun hat. Torsten ist still im Moment, er ist am Essen und Sigrid hilft ihm dabei und lässt sich ab und zu eine Gabel voll in den Mund stecken von ihm.

Ich will gar nichts weiter dabei denken und bemühe mich, das Kopfkino aus zu lassen, kann aber nicht verhindern, im Geiste das Gesicht jener Gummidame mit ihrem ja auch weit geöffneten Mund zu sehen. Sigrid sollte das, wenn überhaupt, nur von ihm selber und viel später erfahren, sonst könnte ich mir denken, das es doch nichts wird mit den beiden.

Sergej hat auch noch Hunger und ich begleite ihn in die Küche, wo gerade zwei Spüler küssen oder zwei Küsser spülen, je nach dem, wie man es sieht. Während Sergej sich Pasta holt, nehme ich ein Stück Pizza und noch etwas von der Vorspeise auf meinen Teller, „Und“, frag ich die beiden, „wie findet ihr Torsten?“ „Joah“, sagt Noah, „ganz nett, er hat zwar einen Spruch los gelassen über uns, aber als ich ihn gefragt habe, wo er denn die Natalie gelassen hat, ist er direkt verstummt. Scheinbar war ihm das peinlich.“ „Oha“, sag ich zu den beiden, „die Sigrid weiß nichts von der Dame und soll es wohl jetzt auch nicht erfahren. Redet also besser nicht weiter darüber.“ „Na ja“, sagt Noah, „er muss schon lernen, das , wer austeilt, auch einstecken muss. Er hat was von einer Regenbogengarde gesagt und das er die Schwuppen anzieht wie die Scheiße die Fliegen. Da hab ich dann einfach mal nach Natalie gefragt, da war Ruhe. Ich muss wohl erst lernen, das ich jetzt out bin und ab und an mal solcherlei Sprüche zu hören bekomme“ Ich sagte glaub ich schon mal, das Noah kein Dummer und auch nicht auf den Mund gefallen ist. „Wenn er merkt, das er Kontra kriegt“, sagt Noah jetzt, „wird er Rico und mich mit solchen Weisheiten verschonen.“ Wo er recht hat, hat er recht.

Sergej, der die ganze Zeit grinsend zu gehört hat, schiebt mich Richtung Ausgang und meint: „ Komm, wir gehen wieder rüber, wir stören die frisch Verliebten nur beim Knutschen.“ „Die haben noch die ganze Nacht“, sag ich, und lass mich raus schieben.

 

 

Noah

 

Als Jerome das sagt, strahlt Rico übers ganze Gesicht und freut sich. Ich pike ihn in den Bauch und flüstere ihm zu: „Aber nur zum Kuscheln und Knutschen.“ Er schaut mich an, offen und ehrlich und sagt: „Alles ist mehr, als ich mir erträumt habe und ich bin auch froh, wenn du einfach neben mir liegst und schläfst. Hauptsache, du bist da.“ Wow, das war ja schon eine kleine Liebeserklärung, sag ich mal. Dafür bekommt er aber jetzt auch einen langen Kuss, mit viel Zungenspiel und leise stöhnt er mir in den Mund. Mein Rico, ich glaube, das kann ich jetzt schon so sagen, nach der relativ kurzen Zeit, in der wir uns kennen, aber es fühlt sich einfach auch genau so an und ich will auch sein Noah sein.

„ Ich bin auch froh, wenn du bei mir bist, mein Lockenköpfchen“, sag ich, „du hast mir total den Kopf verdreht, du lieber Kerl.“ Jetzt ist er es, der mich küsst und mich fest an sich drückt. Auf Grund der zehn Zentimeter Größenunterschied liegt sein Kopf im Nacken und seine Hand zieht mich runter auf seine Lippen und jetzt stöhne ich ein bisschen in seinen Mund. Das fühlt sich so geil an, was wird das erst, wenn seine Lippen mal an meinem Südpol saugen. Binnen Sekunden beschert mir das Kopfkino einen beachtlichen Ständer und da der halt etwas größer als normal ist, stößt der gegen Ricos Bauch, was der ebenso schnell erkennt und noch mehr Druck ausübt. Nach ein paar Sekunden wird ihm wohl bewusst, was er da fühlt und ungläubig guckt er jetzt zwischen uns runter auf die Beule, die ja nun einiges erahnen lässt.

„Heiliges Kanonenrohr“, sagt er leise und ehrfürchtig.

„So hat ihn jetzt noch keiner genannt“, sag ich grinsend, „aber der Name wird ihm gefallen, jedenfalls besser, als Benjamin Blümchen, wie die Ringerfreunde beim Duschen immer sagen, oder Fury.“

Ich sehe ihn an und sage: „Hab keine Angst, da du mir Zeit gibst, mich an alles heran zu tasten, hast auch du Zeit genug, um dich mit ihm da unten anzufreunden.“ „Nun“, sagt er und grinst jetzt ebenfalls etwas gezwungen, „mein Po ist noch genau so jungfräulich wie deiner, bisher war ich immer Top.“ „Ich hoffe, das sich das mit mir ändert, das wir auch öfter mal die Rollen tauschen“, sag ich, „wenn wir uns bemühen, uns gegenseitig glücklich zu machen, werden wir das schaffen. Ich weiß ja sowie so nicht, wie es sich anfühlt, beides, mein ich. Wir werden es ausprobieren, wenn wir bereit sind dazu, mein kleiner, süßer Rico.“ Das er hinten auch noch unberührt ist, freut mich schon, gerade, weil er mein erster sein wird, mit dem ich Sex haben will und haben werde. Wir küssen uns noch mal zärtlich jetzt und mit einem tollen Gefühl, bevor wir mit spülen fort fahren, obwohl das Wasser jetzt nur noch lau ist.

 

 

Ole

 

Der Abend hier ist schön, so alle zusammen, ungezwungen und locker, das wird morgen beim Almauftrieb wohl etwas anderes sein. Frank bekommt Morgen früh noch eine andere Schiene an seinen Arm, damit der Anzug auch passt und der Ärmel nicht lose da rum bampelt. Der Joachim will ihm das machen in der Klinik, wir müssen nur früh hinfahren. Mal sehen, wer uns hinfährt. Sonntag ist der letzte Arbeitstag von Joachim, die Sachen sind gepackt und Dienstag gegen elf Uhr ist Abflug in Hamburg, dann geht es nach Manila und dann auf die MS Europa.Sie fährt dann nach Genua und nimmt dort Passagiere auf für eine dreiwöchige Mittelmeerkreuzfahrt, seine erste Fahrt als Schiffsarzt.

Ich denke mal, mit Jo wird das schon klappen, sie haben sich wieder gefunden, der Auslöser war wohl auch mein Krankenhausaufenthalt, der beide wieder zusammen geführt hat.

Also, auch unangenehme Dinge haben oft sehr positive Nebenwirkungen und sind dann einfach passiert, damit was Gutes daraus werden kann. Mit Jeromes Unfall ist es ja ähnlich, denn nur durch die Klinikbesuche bei Dr. Schmelzer hat er seinen Sergej kennen gelernt und jetzt sind sie fest und glücklich zusammen wie Frank und ich. Auch Kevin wäre ohne Bergers Attacken nie bei Martin und Kai oder bei Wolfi gelandet. Das Leben ist schon verrückt und es hat ja bei uns gerade erst mal so richtig angefangen.

Mutsch kommt gleich und holt Heiner und Marie ab, sie nimmt auch Torsten mit, der bei uns schläft und morgen mit dem Bus nach Beverst fährt.

Ich habe mich bei ihm entschuldigt und ihm berichtet, was hier alles abgelaufen ist und das ich ihn wirklich in dem Trubel ganz vergessen habe.

Es ist jetzt zwanzig nach zehn und die Ersten brechen auf. Die Oma und ihre Schwester, aber auch Jeromes Eltern, wollen jetzt nach Hause. Dirk und Mike fahren mit Armin und Denise, die um halb Elf von Armins Papa abgeholt werden.Paul, Natascha und Sigrid fahren mit der Oma heim, Kevin und Wolfi mit Martin im SUV. Frank und ich, wir fahren mit Jerome und Sergej und Noah bleibt ja bei Enrico. Paolo geht mit Natascha noch bis zum Auto und sie verabschieden sich mit einem zarten Kuss von einander. Die zwei geben ein hübsches Paar ab, auch wenn Natascha mit achtzehn, also in zwei Jahren, vielleicht etwas größer sein wird, als es Paolo ist. Wir vier sind die letzten, die gehen, nach dem wir noch kurz beim Aufräumen geholfen haben.

Die Reste des Essens finden einen Platz im Kühlschrank und der Rest an Getränken kommt in den Abstellraum. Mit einer Umarmung verabschieden wir uns von den drei Jungs und fahren zu Jerome nach Hause.

 

 

Noah

 

Jetzt sind alle fort und Enrico nimmt mich mit in sein Schlafzimmer, während Paolo ins Bad geht, um sich für die Nacht fertig zu machen. „Möchtest du noch duschen, Noah?“, fragt Rico mich, „Nein“, sag ich, „ich habe nach dem Training geduscht. So verschwitzt und stinkig wollte ich dann doch nicht herkommen.“

„OK,“, sagt er, „ich geh dann schnell, bis gleich.“ Dann ist er Richtung Bad verschwunden. Da ich ja im Voraus wusste, das ich hier bleibe, habe ich ein Shirt und eine weite Boxer zum Schlafen mitgenommen und das zieh ich jetzt an. Auch eine Zahnbürste habe ich dabei, wenn Rico zurück kommt, geh ich Zähne putzen.

Jetzt, wo er duscht und Paolo auch, wäre das nicht gut, denk ich.

Es fällt mir zwar nicht schwer, die zwei auseinander zu halten, weil Rico nämlich ein Stränchen hat, nur ein kleines Löckchen über dem linken Ohr ist blondiert. Sonst, wenn beide die gleich Kleidung anhaben, ist es fast unmöglich, zu sagen wer ist wer. Ich muss ihn mal fragen, ob es sonst noch Merkmale gibt.

Als er zurück kommt, nur mit einer Shorts bekleidet, sehe ich im Licht seinen schönen, sehr gut geformten Körper, man sieht schon, das er in den letzten Jahren regelmäßig trainiert hat. „Und?“fragt er, „zufrieden mit mir?“ „Du siehst einfach toll aus“, sag ich und bring ihn damit zum strahlen. „Schläfst du mit dem Shirt?“, will er wissen und zupft an dem Teil. „Eigentlich schon“, sag ich. „Das ist unfair“, sagt er, „du siehst fast alles von mir und ich nur etwas Arm und Bein, wo du doch als Ringer bestimmt auch gut gebaut bist.“

„So so, unfair“, sag ich, „dann will ich ja nicht so sein“. Ich zieh das Shirt über den Kopf aus und dreh mich so, das er mich von vorn sieht. Ein fast ehrfürchtiges „WooooW“ kommt leise über seine Lippen und in Zeitlupe kommt seine rechte Hand und legt sich sanft auf meine Brust. Zart streicht er die Konturen entlang, fühlt jeden einzelnen Muskel und lässt meine Haut brennen. Mein Schwanz regt sich und wenn ich das jetzt nicht abbreche, sind die guten Vorsätze, von wegen langsam machen dahin.Abrupt dreh ich mich weg und schlüpfe unter die Decke der rechten Betthälfte. Er schnauft enttäuscht und geht um das Bett herum auf die linke Seite und kriecht dort unter die Decke. „Sorry“, sag ich, sonst nichts aber er versteht und sagt:“OK“.

Ich rutsche zur Mitte, er kommt mir entgegen und dann küssen wir uns, wieder sehr zärtlich, mit Zungenspiel und Händen auf des anderen Brust.

„Wie kann man euch eigentlich auseinander halten, wenn das Strähnchen weg ist und ihr nackt seid“, frag ich ihn, nach dem der Kuss vorbei ist und wir dicht nebeneinander liegen. Er lacht leise und sagt leise: „Ich habe ein Muttermal, was Paolo nicht hat.“ „Echt, wo denn?“, frag ich, „zeig mal.“ „Du willst das wirklich sehen?“, fragt er. „Ja, ich muss das doch wissen,nicht das ich in der Sauna den falschen Zwilling in den schönen Po kneife“, antworte ich grinsend. „nur, wenn du mir dann die gleiche Stelle bei dir auch zeigst“, sagt er nun und grinst auch. Na ja, denk ich vielleicht ist es an seinem Hintern und sag dann: „OK, versprochen. Er schlägt die Decke zurück, dreht sich mit dem Rücken zu mir und schiebt die Shorts auf die Knie runter. Sein super schöner Po strahlt mich förmlich an, von einem Muttermal keine Spur. Er kichert und dreht sich langsam um. Ein schön geformter, unbeschnittener und voll steifer Schwanz, umgeben von einem kleinen Pelz schwarzer Locken und oben auf der Vorhaut ein Cent großer, dunklerer Hautfleck….das Muttermal. So schön ist er da unten, mir wird heiß und das heilige Kanonenrohr, wie er es genannt hat, platzt bald, so hart ist der geworden. „Jetzt du“, sagt er, „schock mich, du hast es versprochen.“ Etwas verschämt und ein bisschen rot, hebe ich im Liegen meinen Po und streife die weite Boxer ebenfalls bis auf die Knie. Mein Schwanz liegt auf dem Bauch in seiner ganzen Pracht, der Bauchnabel ist darunter verborgen und seine Blicke schwanken zwischen Verwunderung und Erschrecken. „Oh man, heiliges Kanonenrohr trifft es voll“, sagt er leise und er betrachtet ihn ganz genau.

Seine Augen suchen meine, gucken tief in mich hinein und sein Mund formt kaum hörbar das Wort:“bitte“.

Nicht mehr und doch soviel sagend und meine Vernunft ist wohl dem Blut nach unten gefolgt.“OK“ flüstre ich, zitternd wartend auf das was kommt. Sanft legt sich seine Rechte um meinen Schaft, zum ersten mal werde ich dort angefasst, ohne einen medizinischen Hintergrund, sondern weil ich das jetzt von ihm möchte.

Was man einem Schwanz gutes tun kann, brauch ich ihm nicht zu sagen. Er hat da bestimmt genug eigene Erfahrung und für ihn ist es bestimmt nicht der erste, dafür aber mit Sicherheit der Größte, den er in seiner Hand hält. Langsam, ja gerade zu vorsichtig, beginnt er, die Vorhaut zurück und wieder vor zu schieben. Bereits nach den achten oder neunten hin und her tritt ein klarer Tropfen aus der kleinen Öffnung an der Spitze und schmiert das ganze, was es natürlich noch angenehmer macht. Er schaut gebannt auf meinen Schwanz, ist ganz in seiner Tätigkeit versunken und ich lege meinen Kopf zurück aufs Bett, schließe die Augen und genieße das so ganz andere Gefühl, als wenn man selber wichst. Um so viel besser ist das und ich zittere vor Lust, kralle mit den Händen ins Laken und stöhne leise.

Ganz weit unten im Bauch wird die Spannung immer größer und ich stöhne leise seine Namen. Seine Hand hält plötzlich ein, die Haut nach hinten geschoben und ich öffne meine Augen. Sein Mund schiebt sich über meine Eichel, er lutscht an ihr und dann kommt es mir, wie noch nie zu vor, so heftig, so gut, ich stöhne, nun aber lauter und winde mich in Spasmen. Eine große Menge Samen, diese Woche der erste Schuss, überschwemmen seinen Mund und weil er das alles gar nicht schlucken kann, auch sein Gesicht. Verschmiert, aber strahlend schaut er mich an und kommt dann mit seinem Mund näher. Ich bin nicht in der Lage, den Kopf zu drehen und sein mit meinem Sperma verschmierter Mund legt sich auf meinen und er küsst mich.

Zum ersten mal schmecke ich das, hab das vorher nie probiert und frag mich zuerst, nach was es schmeckt.

Etwas herb, ja fast ein wenig bitter, nichts, was einen umhaut und trotzdem so geil, was da gerade abgeht.

Er hat mich ein bisschen überrumpelt, aber es war so gut, das es gut war, sich überrumpeln zu lassen.

„Wow, war das geil“, sag ich leise und dann denk ich, das er jetzt wohl auch ein paar Streicheleinheiten erwartet. „Komm her“, flüstere ich, „rutsch ein bisschen höher.“ und als er sich neben mir hinlegt, greife ich nach seinem Schwanz, vorsichtig zunächst und dann etwas fester. Sofort stöhnt er und sagt: „Reibe bitte ganz langsam, sonst ist es gleich vorbei, ich bin so geil wie noch nie in meinem Leben.“ Langsam streiche ich sein Zepter, habe mich über ihn gebeugt, will alles genau sehen. Die Flut der klaren Tropfen erzeugt leise, schmatzende Geräusche und wird etwas schaumig und weiß. So hab ich das noch nie gesehen und gehört und ich werde wieder scharf. Langsam komme ich mit meinem Mund immer näher an sein Glied. Seine Hand legt sich auf meinen Hinterkopf, drückt leicht und er stöhnt ein leises „Bitte“hervor. Ich will es auf einmal, will jetzt sofort wissen, wie es ist und senke meinen Mund über seine nass schleimige Spitze und nehme ihn in den Mund. Das war dann wohl doch zu viel für meinen süßen Lockenkopf, denn jetzt pumpt er mir den Mund voll und die Hand auf meinem Kopf hält mich fest. Es bleibt nur schlucken, wie ihm vorhin auch und es schmeckt etwas anders, einen Stich süßer wie meins. Er lässt meinen Kopf los und ich küsse ihn jetzt, gebe eine Teil zurück, so wie er eben. Lange hält der Kuss an und die Reste wandern die Kehle runter in Richtung Magen. Erschöpft und müde liegen wir so da. Ich richte mich auf und ziehe das Deckbett über uns.   Ich dreh ihn mit dem Po zu mir und zieh in dicht an mich ran. „Schlaf gut, Süßer“, sag ich ihm ins Ohr.

„Ich glaube, Noah, ich liebe dich“, flüstert er kaum hörbar und ich küss ihn hinters Ohr. „Ja“, sag ich, „darauf läuft es wohl hinaus und wenn ich mir sicher bin, dann sag ich es dir. Ich mag dich bereits so gern und ich bin glücklich darüber, das wir uns begegnet sind. Jetzt lass uns schlafen, morgen wird es spät und morgen schläfst du dann in meinem Bett. Ich freue mich drauf und meine Eltern werden dich mögen. Gute Nacht, Rico.“ „Gute Nacht, mein Noah, schlafe gut in meinem Bett“, nuschelt er leise.

Mein Noah, hat er gesagt, welch ein Abend, so viele Eindrücke. So aufregender Sex, zum ersten mal nicht allein, überwältigend, so viele schöne und doch auch verwirrende Gefühle, oh man, verliebt sein ist gar nicht so einfach.

 

 

Kai

 

 

Wieder zu Hause, machen wir uns alle nacheinander fertig für die Nacht, die zwei Jungs zuerst und gemeinsam, wir hinter her, auch zusammen, das spart Wasser und den Partner zu waschen oder gewaschen zu werden, ist immer so schön entspannend.

Im Bett erzähle ich Martin, das wir im Juli, genauer am zwölften, nach England reisen sollen, um den neuen Wagen kennenzulernen und dann auch hier her zu bringen, so hat es mir die Oma heute Abend gesagt.Sie will, das Martin mitfährt, da mit auch er eingewiesen wird an dem Wagen und damit ich nicht allein die weite Strecke nach Bremerhaven fahren muss.

In dieser Zeit sind Carl August, Lis und die Jungen mit dem Schiff unterwegs und Oma und Frieda mit Hinnerk auf Borkum, so das wir beide in Ruhe das Auto kennen lernen und her bringen können.

Ein paar Tage England, nur wir zwei, Oma hat gemeint, wir sollten ruhig eine Woche Urlaub machen dort, und grinsend hat sie hinzugefügt, das es doch bestimmt in London ein paar angesagte Clubs geben würde, die wir doch bestimmt liebend gerne mal besuchen würden.

Martin lacht laut und sagt: „Ja, die Oma, die hat es Faust dick hinter den Ohren, aber für diese Idee könnte ich mich schon begeistern.“ Immer noch kichernd kriechen wir unter die Decke und geben uns einen Gute Nacht Kuss. Po an Po schlafen wir in den Tag des Almauftriebs hinein. Es wird stressig Morgen, gut, wenn man ausgeschlafen ist.

 

 

Wolfi

 

 

Zu Hause bei Kevin angekommen, sind wir, nach dem wir uns bis auf die Unterhose ausgezogen haben, gleich ins Bad gegangen, um uns für die Nacht fertig zu machen. Duschen werden wir morgen früh, damit wir frisch in den großen Trubel starten können. Haare schneiden ist auch angesagt, drüben, bei Remmers im Esszimmer, nicht nur wir zwei, jeder, der es nötig hat. Auch für Lis und die Mädchen kommt eine Friseurin und auch Oma und Frieda werden ein bisschen aufgehübscht nach der Nacht, so das alle richtig fein sind zum Empfang. Um Vierzehn Uhr fünfzehn fahren wir dann alle ins Hilton nach Bremen und die Choose kann beginnen. Nie vorher war ich auf einem Event mit annähernd so viel Prominenten, Martin hat von Omas sechzigsten erzählt und meint, das morgen noch mehr Leute dort aufschlagen, als bei der Oma.

Kevin und ich im Anzug, gut, die anderen auch, aber das ist total ungewohnt und das sah schon bei der Anprobe sehr scharf aus.Jetzt liegen wir im Bett und mein Kopfkino spielt verrückt.Irgend wie habe ich das Bild im Kopf, ich stehe im Anzug mit heruntergelassenen Hosen gebückt vor Kevin, dessen teure Hose ebenfalls auf den Hacken hängt und sein Ding steckt voll in mir, das lässt mich geil werden.“Bist du etwa schon wieder geil, mein Schatz“, sagt er leise, als mein Steifer an seinen Po stößt, den er im Bett immer an mich schiebt.

„Ich hatte gerade die Vorstellung im Kopf, mit runter gelassener Anzughose gebückt von dir gefickt zu werden. Die Hose deines teuren Anzugs hing dabei auf deinen Schuhen, da soll man nicht geil werden“, erkläre ich meine Latte.

„Eine durchaus schöne Fantasie, allerdings werde ich jetzt keine Anzug anziehen, aber wir könnten uns gegenseitig einen blasen, das wäre auch sehr nett und entspannend dazu, so zu sagen Einschlaf fördernd“, sagt er und dreht sich mit dem Kopf zu meinem Bauch, schiebt seine und dann meine Hose weg und leckt über meinen steifen Schaft hoch zum Bändchen und lässt seine Zunge dort hin und her flattern. Wow, das ist immer wieder geil und wie er jetzt so locker über den Sex redet, der Kleine, er hat schnell gelernt, das dass nichts ist, für das man sich schämen muss und schon gar nicht, wenn man sich liebt, so wie wir.

Aufgegeilt durch meine Fantasie und Dank seiner Zungenschläge spritze ich schon nach gerade mal zwei Minuten und er schont das Laken, in dem er einfach schluckt, was kommt. Nun verstärke auch ich meine Bemühungen, streichele Sack und Eier zärtlich und nach weiteren geschätzten zwei Minuten ist seine Ladung auf dem Weg in meinen Magen. Ein langer Kuss folgt, die Hosen wandern wieder nach oben, verpacken alles und sein Po ruht nun an meinem zufriedenen Schlaffi und bald darauf verraten mir seine Atemzüge, das er das Land der Träume bereits erreicht hat. Ich schließe die Augen und versuche, ihm zu folgen.

 

 

Jerome

 

Um Acht geht der Wecker, um zehn soll der Frisör kommen und ich habe den Wecker extra so früh gestellt, damit wir uns in der Badewanne noch ein wenig näher kommen können. Das Poppen in der Wanne hat seit Dresden einen besonderen Platz bei unseren erotischen Aktivitäten ein genommen, war das doch unsere erste richtige Vereinigung überhaupt und so geil, das wir es mindestens einmal in der Woche wiederholen wollen.

Leise steh ich auf und fahre mit dem Rolli, der immer neben dem Bett steht, ins Bad. Jetzt die Prothesen an zu ziehen, lohnt nicht. Ich stell das Wasser an und gebe ein mildes Badesalz hinein. Es duftet irgend wie erregend und mein Ding wird schnell dicker und länger. Ich rolle zur Dusche und spüle mich , auf dem Boden sitzend. Wieder im Rolli, auf einem Handtuch sitzend, fahre ich neben Sergej ans Bett und Greife unter die Decke nach seinem halb steifen Glied und schiebe die Vorhaut hin und her und zwar so lang, bis der Kleine auf seine stattliche, von mir so geliebte Größe angewachsen ist. Das Schnaufen verrät, das mein heiß geliebter Schatz aus seinen Träumen in die Lust geschwängerte Wirklichkeit zurück gekehrt ist und die Anspannung seines Unterleibs signalisiert, das seine Geilheit erwacht ist. „Das Bad ist fertig und der U-Boot Bunker ist aufgeklart“, bedien ich mich der seemännischen Ausdrücke für Sauberkeit, „das U-Boot ist für eine Hafeninspektion herzlich willkommen.“ Er presst die Beine zusammen und salutiert: Aye aye, Sir, wird umgehend erledigt und dann schwingt er sich aus dem Bett, grinst und salutiert mit wippendem Glied noch mal und sagt: „Mannschaft steht klar zum Einlaufen, Käpt´n“, und dann schiebt er mich mit Schwung ins Bad. Normalerweise wechseln wir uns jedes mal ab in der Position und eigentlich wäre ich dran mit Top, aber mir ist es heute lieber, gut gefickt zu werden, was ich auf seinen fragenden Blick dann auch sage. Gummi und Gel liegen bereit und erlegt sich zuerst in die Wanne und ich mich dann zwischen seine Beine, so das sein Schwanz von meinem Rücken fest auf seinen Bauch gedrückt wird. Seine Hände spielen an meinen Glocken, der Sack ist durch das warme Wasser weich und groß, so das die Klicker viel platz haben.

Das spielen an meinen Teilen, das haben wir damals in Dresden auch gemacht und es ist fast schon zum Ritual geworden.

Ich muss Papa mal fragen, ob er die Speicherkarte aus der Kamera besorgen kann, die uns bei unserem ersten Mal aufgenommen hat, von der Kripo besorgen kann. Sergej und ich als Pornoakteure, aber nicht in einem dieser stupiden Rammelfilme, sondern bei unserem ersten, gemeinsamen Liebesakt, als ich ihm meine Unschuld geschenkt habe und das erste mal ein Schwanz in mich eingedrungen ist. Mein und sein Gesichtsausdruck in diesem Moment, den zu sehen, würde mich schon sehr reizen und Sergej bestimmt auch. Vielleicht klappt das ja und dann überrasche ich meine Schatz damit.Jetzt bin ich so spitz, jetzt will ich mehr und geh am Ende der Wanne auf die Knie, so das mein Po nicht mehr im Wasser ist und Schatzi Zugang hat zu mir. Seine Zunge nimmt das Dargebotene zuerst in Beschlag und erste Stöhner kann ich nicht mehr unterdrücken, Sanft kreisend leckt er meine Rosette und an der Hautnaht entlang runter an die Glocken. Mein Verstand meldet sich stöhnend ab und eine unbändige Lustwelle trägt mich jetzt. „Mach bitte, steck ihn rein, Schatz“, kommt es gepresst aus meinem Mund und etwas kaltes Gel läutet den Countdown ein. Die Dehnung durch seine langsam eindringende Eichel ziept, aber gerade dieses Gefühl ist die richtige Einleitung, zu allem was nachkommt. Ich drück mich ihm entgegen, will ihn ganz und dann stößt sein Becken gegen meinen Po. Drin ist er, bis zum Anschlag, füllt mich voll aus, drückt, aber einfach nur gut. Langsam zuerst, dann schneller zieht er sich weit zurück und stößt dann wieder nach vorn. Wenn ich mich mit dem Körper etwas aufrichte, trifft er mit jedem Stoß genau den richtigen Punkt und beschert mir damit viel Lust und tolle Gefühle. „Ich liebe dich“, stöhne ich, „dich und deinen Prachtschwanz, der es mir immer so gut besorgt. Mach fester, lass mich jubeln“, feuere ich ihn an. Stummes Vögeln ist nicht so mein Fall, ich muss sagen, was abgeht bei und in mir, will auch hören, wie es ihm geht und ob es ihm gefällt.

Jetzt fickt er hart und hemmungslos und keucht ein bisschen. „Gib mir alles, was du hast, jeden Zentimeter, fick mich durch, mein Geiler“ Ich stoße in seinem Takt dagegen und es klatscht, wen wir aufeinander prallen, heiß und wild. Meine Geilheit puscht ihn hoch, reißt ihn mit auf die Welle der Lust, die uns immer höher trägt, um dann mit einem furiosen Höhepunkt über mir zusammen zu brechen. Er hat sich mir entzogen, den Gummi mit einer flüssigen Bewegung abgestreift und nach ein paar schnellen Strichen spritzt er seinen Samen auf meinen Rücken und den Po, sinkt stöhnend nach vorn und liegt saugeiler Akt“, sagt er abgehackt und nach Luft schnappend, „dein Arsch…der ist..einfach das Geilste. Ich liebe dich.“ „Du bist ein soo guter Liebhaber, mein Schatz“, sag ich, „und ich liebe dich auch, mehr wie mein Leben, mehr, als alles auf der Welt.“ Er küsst mich in den Nacken, saugt an mir, leckt den Schweiß hinter meinen Ohren ab und schnurrt fast wie ein Katerchen.

„Komm, Schatz“, sag ich, „wir baden oder möchtest du noch mehr?“ „Nein“,sagt er, „das war so gut, von diesem Schub deiner Liebe zehre ich heute und wenn mir einer dumm kommt, denke ich an unseren Morgenfick und alles ist wieder gut.“ Es folgt ein langer zärtlicher Kuss, nach dem wir uns wieder hingesetzt haben, so, wie vor unserem Akt und er beginnt mich mit Duschbad einzureiben und es duftet wunderbar. Das ist ein Moment, an dem ich die Uhr mal gern für eine Stunde anhalten würde. Von ihm so gewaschen zu werden, ist galaktisch, unbezahlbar und wie eine wunderbare Liebeserklärung. Seine Finger und Hände liebkosen, von mildem Schaum unterstützt, meine Haut und streicheln dabei mein Herz. In diesen Momenten liebe ich ihn unsäglich, kommen mir oft Glückstränen und nur dieses eine Gefühl füllt mich total aus. Das man als Mensch so fühlen kann, das ist für mich fast ein Wunder und ich bin dankbar, das ich das so für ihn empfinde.

Als er mich abspült, ist das, als ob ich aus einem tollen Traum erwache und nun setzt er sich vor mich und mit aller Liebe, die ich geben kann, fahren nun meine Hände über seine Haut, geben zurück, was ich fühlen durfte.

Auch er genießt mit allen Sinnen seufzt leise und lehnt sich an mich, als ich seine Brust verwöhne.

„Du tust mir so gut, machst mich unendlich glücklich und ich hoffe, das wir uns für immer so lieben wie es jetzt ist“, sagt er und macht mich damit einfach nur froh. „Das ist auch mein größter Wunsch“, sag ich leise und küsse seine ein geschäumte Schläfe.

„Wir müssen voran machen jetzt“, sag ich, „ich habe nicht abgesperrt und möchte nicht, das plötzlich Mama oder wer im Bad steht und uns holen will, der Gummi auf dem Boden fällt sofort ins Auge, weil es ein roter Gummi ist. Wir müssen mal nach Gummis in Bodenfarbe googeln.“ Wir lachen und er sagt: „Oder einfach absperren.“ Wo er recht hat, hat er recht.

Wir trocknen uns ab, nachdem er mich auf den Klappsitz der Dusche gesetzt und mir das Handtuch gegeben hat. Nach Zähne Putzen und rasieren, sowie dem Einreiben mit einer milden und gut riechenden Bodylotion, trägt er mich zurück aufs Bett und wir ziehen zunächst mal eine dünne Jogginghose und ein Shirt an. Zum Frühstück wird das erst mal reichen. Beim Anziehen von Max und Moritz geht er mir zur Hand und so frisch, wohlriechend und entspannt gehen wir runter ins Esszimmer.

 

 

Carl August

 

Heute Morgen frühstücken alle im Haus hier bei uns und es wird besprochen, wie es heute laufen soll. Da es überwiegend geladene Gäste sind, die kommen, gibt es eine Liste und auch eine Sitzordnung, diese wird vom Hotel bereits vorbereitet. Sergej und Kevin führen die Gäste nach dem Sektempfang durch Lis und mich, Oma und Frieda, zu den für sie reservierten Plätzen.

Aber zunächst erst mal das Naheliegende, also Frühstück. Jerome und Sergej erscheinen als Letzte. Frau Gut und Frau Jensen sind heute Morgen her gekommen, haben Sigrid und Ole und Frank mit gebracht, die ja noch frisiert und später dann auch den teuren Zwirn anziehen müssen, bevor es los geht.

Die vier aus der Einliegerwohnung sind auch da und Mutter, Frieda und Paul auch.

Zunächst reden wir alle noch ein bisschen über gestern Abend und Sigrid sagt, das Torsten den Noah als sehr schlagfertig eingestuft hat. Lis lacht und sagt, das Noah Torsten mit einem Satz zum Schweigen gebracht hat, aber sie sagt nicht, was sie geredet haben. Lis fragt dann Sigrid direkt, ob sie denn Spaß an Torsten hätte und mit leichtem Rotton sagt sie, das sie ihn schon mag und das sie jetzt öfter zusammen kommen würden. Da Torsten auch bald einen Roller bekommen soll, wäre dann die Entfernung bis Beverst auch kein Problem mehr.

Lis sagt, das ab zehn Uhr dann der Frisör erscheint und alle die wollen oder es nötig haben wie Kevin und Wolfi, aber auch Kai und Martin zum Haare schneiden antreten müssen. Es hat darüber auch zu keinem Zeitpunkt Diskussionen gegeben und Auch Jerome, Sergej und Ole werden sich unters Messer des Figaros begeben. Frank war wohl beim Frisör vor kurzem und überlegt, ob er heute was machen lassen soll.

Lis sagt dann, das auch ein oder zwei Strähnchen, allerdings keine bunten, erlaubt sind, für den der es möchte.

Eine Friseurin für die weiblichen Empfangsteilnehmer kommt ebenfalls um zehn Uhr und auch die jungen Mädels werden feingemacht.

Nach einem Imbiss um zwölf Uhr fahren alle dann ab dreizehn Uhr, eher noch eine viertel Stunde früher nach Bremen. Im Hotel sind zwei Zimmer reserviert, in dem sich dann Männlein und Weiblein den feinen Zwirn anziehen und ein letzter Schliff erfolgen soll, bevor dann um Viertel vor Drei alle unten sind in den Räumen des Empfangs. Der Schmuck der Damen befindet sich bereits im Tresor des Hotels und wird auch dann erst vor Beginn der Feier angelegt.

Ein Raum mit Beamer und Leinwand, von Kevins Onkel geliefert und angeschlossen, bietet die Möglichkeit, das Spiel der deutschen Mannschaft bei der WM um Zwanzig Uhr dreißig zu schauen.

Dirk und Mike kommen um Zwölf und leisten Paul Gesellschaft und passen mit aufs Haus auf. Eine Security Firma kontrolliert per installierter Außenkameras, das Gebäude und den Zufahrtsweg, so das eigentlich alles ohne Probleme ablaufen sollte.Die Jungs können dorthin auch direkt telefonieren, falls irgend was passieren würde.

 

 

Jerome

 

Das Frisieren ist vorbei und wir sind wieder beim Essen. Es gibt nur ein paar Schnittchen, weil es ja heute noch einiges zu Mampfen gibt. Alle sehen jetzt gut aus, Kevin hat einen Kurzhaarschnitt und Wolfi auch und es steht ihnen gut Sergej und ich haben auch alles etwas kürzer schneiden lassen, aber Strähnchen hat von den Jungs keiner gewollt. Natascha und Sigrid haben jede zwei Stränchen machen lassen und auch die Mädels sehen fesch aus. Die drei Damen, vor allem Mama werden bestimmt die Blicke auf sich ziehen und der Hinnerk, der wird noch mehr auf Oma abfahren.

Jetzt besetzen wir die Autos und es geht ab zum Almauftrieb. Ich wäre nicht traurig, wenn schon alles vorbei wäre und wie ich Mama Kenne, sie bestimmt Auch. Oma und Frieda, die werden es genießen, das weiß ich, Oma denkt dann immer an früher, da hielten sie regelrecht Hof, erzählt sie gern und wenn Frieda von Berlin erzählt, da war alles immer noch eine Nummer größer.

In Bremen angekommen werden wir von Hotelpersonal zu den Zimmern geleitet, in denen wir uns fertig machen sollen.

 

 

Noah

 

Das Aufwachen, mit Rico neben mir, war sehr schön, ein ganz neues Erlebnis, jemanden neben sich zu sehen, friedlich schlummernd und so friedlich und etwas zerzaust. Ich betrachte ihn und es wird mir klar, das er mir jetzt schon so viel bedeutet, das es eigentlich nur Liebe sein kann. Etwas Angst beschleicht mich, weil es so schnell geht alles, weil es sich einfach meiner Kontrolle entzieht. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, das ich bereits vier Tage nach dem wir uns kennen gelernt haben, zulassen würde, das er an meinem und ich an seinem Schwanz gelutscht habe und darüber hinaus auch sein Sperma geschluckt habe, leichtsinnig und unüberlegt.

Nicht, das ich es bereue, nein, im Gegenteil, es war ja viel zu gut dafür, nein, einfach die Tatsache, das ich das mit ihm getan habe, ohne zu überlegen. Ich muss nach her mal reden mit ihm, wie wir das in Zukunft machen wollen, was er für Erwartungen hat an mich und was ich erwarte von ihm. Vielleicht sollten wir das gleich klären, hier und jetzt in seinem Bett, weil der Wecker eh in zwanzig Minuten klingelt und wir aufstehen müssen.

Ich fange an, ihn zu kraulen, auf dem Kopf, im Nacken und hinter den Ohren. „Rico“, sag ich dicht an seinem Ohr, „Rico, wach bitte auf.“ Mit der Zunge fahre ich in sein Ohr, lecke darüber und beiße zart ins Ohrläppchen. Er grummelt, dann nuschelt er. „Rico ist kein Frühstück, auch nicht für Noah.“ Er öffnet die Augen und dreht sich auf den Rücken. Fast schwarz sind seine Augen, unendlich tief und glänzend, ein tolles Lächeln erscheint in seinem Gesicht und er flüstert: „So möchte ich immer aufwachen, Noah, mit dir und nur noch mit dir.“ Ich gebe ihm einen Kuss, zart nur und ohne Zunge, leg mich zurück und sage zu ihm: „Wir müssen reden, Kleiner, jetzt und hier.“

Erschrocken fährt er hoch sitzt da und schaut mich ängstlich an:“ Was ist los, habe ich was falsch gemacht , bitte, bitte, mach jetzt nicht Schluss, tu mir das nicht an.“ Er scheint total verängstigt und ich greif nach ihm und lege seinen Kopf auf meine Brust. „Ganz ruhig, Rico“, sage ich, „ganz ruhig.“ „Bitte, sag mir.. was du hast, du…. du… machst mir Angst“, stammelt er. Ich fahre durch seine Haare und überlege, wie ich anfangen soll.

„Das gestern Abend war mein erster Sex mit einem anderen Jungen oder Mann“, sag ich. Er hebt den Kopf und schaut mich an. „Seit meine Mutter weiß, das ich Jungs lieber mag als Mädchen. Ist mindestens einmal in der Woche das Thema Safer Sex auf der Tagesordnung und beim ersten Mal lass ich mir eine volle Ladung in den Mund schießen und schlucke alles runter und auch du hast meine Ladung geschluckt. Safer Sex war das nicht“, sag ich ruhig, ohne einen Vorwurf.

Er schaut mich zerknirscht an, sagt dann: „Ich bin gesund, echt, ich habe nichts, Noah.“ „Warum bist du dir so sicher, Rico“, will ich wissen, „ich bin in deinem Leben nicht der erste , mit dem du Sex hattest, warum bist du so sicher. „

Meinen letzten Sex hatte ich vor sieben Monaten“, sagt er , „Papa hat davon erfahren, weil der Junge bei uns angerufen hat und sauer war, das ich mich nicht mehr gemeldet habe. Er schaut unter sich, schämt sich wohl ein bisschen. „Papa hat mich geschlagen und gesagt, das er mich rausschmeißt, wenn ich keinen Test bringe.Er könnte sich keinen Koch leisten, der schwul herumflickt und bei Gästen Angst vor Aids auslöst. Er hat gesagt, das ich solange nicht mehr kochen darf, bis ich einen Test habe, der sagt das ich gesund bin und wenn er mitbekommt, das ich noch mal mit jemand poppe, jagt er mich fort.“

„Ich war dann bei der Aidshilfe in Bremen, die haben mich aufgeklärt über Wartezeiten für den Test und haben auch gefragt, ob ich immer Kondome nehme und wie das ist beim Blasen, mit dem Risiko und so“, fährt er fort. „Als ich den Test dann hatte, er war negativ, also hatte ich nix, hat er mich wieder kochen lassen. Ich habe dann bis gestern mit niemanden mehr Sex gehabt, nur mit mir und gestern mit dir. Du hast vorher auch noch nie mit jemanden Sex gehabt, also gab es keinen Grund, deinen Samen nicht zu schlucken und umgekehrt war es auch ohne Gefahr für dich, Noah, sonst wäre es nicht passiert, glaub mir.“ „wenn du mich willlst als deinen Freund, als Schatz, dann erwarte ich absolute Treue. Wenn du das kannst, dann versuchen wir es richtig, so wie Sergej und Jerome, wie Kevin und Wolfi und Ole und Frank“, sag ich und schau fest in seine Augen, „wenn du das aber nicht kannst, nicht treu sein, dann beende ich das jetzt und hier, bevor ich daran kaputt gehe.“

Er drückt mich mit seinem Gewicht aufs Bett, schaut in meine Augen und sagt: „Ich verspreche dir, nur dich zu lieben und keinen anderen,bei allem was mir heilig ist, Noah. Du bist es mit dem ich zusammen sein will, bist der, den ich liebe, das weiß ich jetzt bestimmt, obwohl wir uns noch gar nicht richtig kennen. Mein Herz sagt es mir, bitte lass mich dein Schatz sein.“ Seine Augen sind bang, Tränchen bilden sich, und ich drück ihn an mich fange seinen Mund ein und küsse die Antwort auf seine Lippen. „Nur noch Enrico und Noah“, sag ich an sein Ohr, „nur noch du und ich, nur noch wir, OK?“ „Ja, ja, mein Schatz, nur noch wir2, sagt er und ist jetzt wohl wieder froh.

„Ich hatte plötzlich soviel Angst, Angst, dich wieder zu verlieren“, sagt er, mich dabei mit kleinen Küssen zu beschmusen.

Wieder schaut er tief in meine Augen: „Ich liebe dich, Noah Schroer, ich bin so froh, das du bei mir bist.“

„Ich liebe dich auch, Enrico Scarlotti“, Sag ich und wälze ihn unter mich. Ich lege meine Hände An seine Wangen und dann küsse ich ihn, solange und so fest, das wir bald keine Luft mehr haben und erst, als er mich in den Po kneift, gebe ich seinen Mund frei.“ Ich freue mich auf deinen Po“, sagt er frech und kneift noch mal, jetzt in die andere Backe.

Mit einem Ringergriff dreh ich ihn auf den Bauch und streife seine Shorts nach unten,“Und ich mich erst auf deinen“, und dann beiße ich zart jeweils einmal in seine Backen, die schön fest und knackig vor mir liegen. Ein Klaps auf die Linke und dann lass ich ihn los, bevor er steif wird und spring aus dem Bett. Fast zeitgleich klopft es und Paolo ruht: „Aufstehen, ihr zwei, in fünf Minuten gibt es Frühstück.“

Rico umfängt mich mit beiden Armen, reckt sich hoch und flüstert in mein Ohr: „Gehst du nach dem Frühstück mit mir Duschen?“ Dackelblick und dann wieder dieses „Bitte“ wie bereits gestern Abend. Wenn er so macht, kann ich nicht nein sagen und so nicke ich jetzt und sag leise „OK“ und zauber damit ein strahlendes Lächeln auf sein süßes Gesicht. Es duftet nach Kaffee und nach dem er aufgesperrt hat, gehen wir in die Küche, wo Paolo bereits fertig angezogen an dem kleinen, gedeckten Tisch sitzt.

Wir greifen zu.

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3 Kommentare

    • Andy auf 27. September 2015 bei 20:20
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    Jippie, endlich wieder eine Fortsetzung., und wieder eine recht gelungene. Stellenweise recht prickelnd, mach so weiter.

    VlG Andy

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  1. ein geniale Fortsetzung!
    Dann bin ich gespannt wie es auf den “Almauftrieb” zugeht 🙂

    Freue mich weitere Folgen

    Gruß Claus

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    • Carsten auf 26. Oktober 2015 bei 06:54
    • Antworten

    Dem kann ich nur zustimmen, eine gelungene Fortsetzung! Und man fragt sich gespannt, wie es wohl weitergeht?
    Hoffentlich bald…

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