Der Stoff, aus dem Leben gemacht ist – Teil 2

Diese Geschichte und die darin handelnden Personen sind ein Produkt meiner Phantasie, wobei nicht auszuschließen ist, dass ähnliche als die darin beschriebenen Handlungen bereits passiert sind, oder sich künftig so zutragen werden. Eine Haftung dafür übernehme ich nicht.

26. August 2030, ein Montag in Villaabajo Verde im Norden Spaniens

‚Und nun schlaft jetzt, Söhne‘, sprach’s aus Papás Mund, schon ist das Licht aus. Schlafen, jetzt, wo ich vor Minuten noch so müde war und mir die Beinmuskeln schmerzen, ist ausgeschlossen. Hell wach, lausche ich den leisen Atemgeräuschen aus dem Bett gegenüber.

Zwar hat mein Bruder die unangenehme Eigenschaft, manchmal heftig zu schnarchen, aber daran habe ich mich gewöhnt. Fabio dagegen schläft ganz leise. Was mich nicht zur Ruhe kommen lässt, ist seine Aura. Seine beinahe körperlich spürbare Präsenz erzeugt in mir eine Hochspannung, wie ich sie noch nie gespürt habe. Mein Herz klopft heftiger, als für diese Stunde üblich, die Sinne sind aufs Äußerste angespannt.

Schon arg, was meine unbedachte Antwort auf Jorges Frage nach Wasser im Brunnen alles ausgelöst hat: Fabio liegt plötzlich neben mir im Bett meines Bruders und meine Eltern haben sich über Stunden in Villaarriba Verde aufgehalten, sogar mit denen dort geredet.

Hätte ich der Sachlage nach richtig gehandelt und Jorge eine eher hinhaltende Antwort gegeben, wäre wahrscheinlich nichts passiert. Und Fabio läge im eigenen Bett. Aber es musste was passieren, schon darum, dass endlich wieder Frieden zwischen den Dörfern herrscht!

Trotzdem gab es keine Toten und die Welt dreht sich immer noch. An den Verletzten tragen die jedenfalls keine Schuld. Und hätte mein Vater nicht telefonieren müssen, hätte außer Fabios Mutter wohl niemand der Anwohner dort unsere Anwesenheit gecheckt. Aber ob die überhaupt was von den Vorgängen begriffen hat, wohl eher nicht.

Das Schicksal nahm seinen Lauf und ließ mich Fabio, den ich fast schon vergessen hatte, auf wundersame Weise wieder begegnen. Ich kann nicht mit Worten beschreiben, wie dankbar ich bin.

*-*-*

Mir gelingt es nicht, nur einfach so still da zu liegen. Mein Bettgestell wird durch meine Unruhe bis in die mechanische Belastungsgrenze getrieben und gibt derart ächzende Geräusche bei den Wendemanövern von sich, dass ich befürchte, ich wecke Fabio auf.

Der Radiowecker steht erst auf halb Zwei. Im Bett hoch aufgesetzt, schalte ich die Leselampe ein und verdrehe den Reflektor in Richtung Wand, so dass ich das Bett gegenüber noch gut erkennen kann.

Fabio hat sich weggedreht und ist mit einer weißen Unterhose und dem blauen T-Shirt bekleidet. Deutlich kann ich seine Konturen im Dämmerlicht wahrnehmen. Diese langen Beine, sein schön geformter Po, das T-Shirt, welches leicht nach oben gerutscht ist und etwas vom Rücken freigibt, die verwuschelten Haare, einfach aufregend.

Dicht neben ihn zu liegen, eng angeschmiegt und dabei seine Wärme spürend, ihn jetzt zu streicheln, das wünsche ich mir. Ganz ruhig hebt und senkt sich sein Brustkorb. Nur das große Stück Pflaster, welches deutlich im Farbkontrast zu seinen Haaren steht, passt nicht ins friedliche Bild. Bestimmt weis er noch nicht mal, wo er sich befindet, denke ich mir.

Langsam näher gerückt und vor ihm auf den Knien hockend, kann ich ihn nun ganz dicht in seiner Nähe ausgiebig erschnüffeln. Seine Haare, die Nähe seiner rechten Achselhöhle, nicht schlecht und sehr erregend.

Aber nach zehn Minuten wird meine Position langsam unangenehm, auch will ich ihn nicht aufwecken. So wie ihm das gestern ging, da lasse ich ihm sich lieber erstmal richtig ausschlafen.

Also ab ins Bett. Auf dem Bauch liegend und den rechten Arm nach links unter meine Stirn geschoben -meine Lieblingsschlafstellung- kehrt meine Müdigkeit endlich zurück.

*-*-*

Schon 10 – wollte ich heute nicht nach Bilbao fahren! Mit einem Ruck bin ich hoch und benötige eine Weile, um die Situation zu rekapitulieren. Fabio. Fabios Reisetasche neben dem Bett. Aber klar doch.

Man, was habe ich fest geschlafen. Ich bin wieder voller Kraft und fühle mich ausgeruht, aber auch meine Blase. Pinkeln tut wirklich not. In den Beinen schmerzt es, als ich das Zimmer durchs Fenster nach außen verlasse. Mit etwas staksigen, vom Muskelkater und einem leichten Krampf gebremsten Schritten erreiche ich den rettenden Misthaufen am anderen Hofende.

Die Elternteile sind wie immer schon längst unterwegs. Im Schweinestall ist es recht ruhig, also haben die ihr Futter bekommen und halten Verdauungsschlaf.

Wann wird wohl Fabio aufwachen? Ich kann ja schon mal für ihn vorsorglich Frühstück vorbereiten. Eigentlich wäre jetzt Churros nicht schlecht, dieses tolle spanische Fettgebäck, das bekomme ich hin. Da müssten noch ein paar Tüten mit Fertigteig im Küchenschrank sein. Keine Ahnung, ob er überhaupt Kaffee mag, aber ich, und mein Magen knurrte schon gewaltig. Dann eiligst ab in die Küche.

Kurz den Wasserhahn aufgedreht, aber die Prüfung ist immer noch ohne positives Ergebnis. Also muss ich halt den Kaffee wieder mit Mineralwasser zubereiten. Fix schon mal reichlich Olivenöl in die Pfanne für die Churros getan.

Besser ich rufe Mamá an. Mal sehen, was es Neues gibt.

„Gut, dass du dich meldest, Manuel. Ich komme heute wohl erst ziemlich spät nachhause. Der Laden bleibt länger auf, damit die Leute nach der Arbeit Gelegenheit haben, sich mit Mineralwasser einzudecken. Dein Vater hat heute auch genug um die Ohren mit der Pumpstation, so dass du dich um deinen Freund ganz alleine kümmern musst.

Ist er schon hoch? Gebe mir bitte Bescheid, wie er sich fühlt, ja? Und er soll er mich anrufen, sobald er kann. Seine Mutter ist in der Nervenklinik und er hat Niemanden sonst, der sich um ihn kümmern könnte. In einigen Dingen ist er dir wohl sehr ähnlich, ja, leider. Er hat so wie du auch keine Freunde, ist immer nur für sich. Also sei lieb zu ihm. Vielleicht könnt ihr…

Moment, gleich bin ich für sie da!

Du fährst aber trotzdem morgen wieder zur Uni. Für Fabio werden wir schon eine praktikable Lösung finden. Wir haben ja nun mit Villaarriba Verde reichlich Verstärkung bekommen und ich will gerade mit Frauen von dort was Wichtiges bereden. Bin weg. Bis später. Ich liebe dich.“

„Du kannst dich auf mich verlassen. Tschüss, Mamá.“

In der Aussicht, Fabio ganz in meiner Nähe zu wissen, vielleicht sogar mit ihm gemeinsam frühstücken zu können; gern will ich ihn auch füttern, entwickele ich ungeahnte Qualitäten in der Küchenarbeit. Fröhlich ein Lied summend, färbt sich der Teig schon leicht braun. Die Thermokanne mit Kaffee steht bereit, der Tisch ist gedeckt. Ob er schon aufgewacht ist?

Als ich die Tür zu meinem Zimmer aufstoße, sitzt Fabio bereits auf seinem Bett. Die Ellbogen auf den Knien, das Kinn abgestützt, sieht er nur geradeaus. „Ich bin bei dir, richtig?“

„Guten Morgen, Fabio. Ja, du bist erstmal bei mir. Wie geht es dir denn so?“

„Ist sie weg?“

„Wenn du deine Mutter meinst, die ist in der Nervenklinik. Aber für genaueres musst du schon meine Eltern fragen. Nun schau mich doch mal an und sag mir endlich, wie es dir geht. Hast du wenigstens gut geschlafen?“

„Ich will nie mehr nachhause zurück. Und meine Mamá soll sich zum Teufel scheren. Ich will sie nie, nie wieder sehen!

Kann ich mal dringend eure Toilette benutzen?“

Als er nun endlich zu mir aufsieht, erkenne ich den Fabio von gestern nicht wieder. Die großen Augen sehen mich unendlich traurig an. Sein Gesicht zeigt gar nichts mehr von dem so schönen und verlockenden Jungen vom Vortag, dem Amor am Brunnen, der mit seinem Wesen mein Herz im Sturm erobert hat. Sein Witz und das fröhliche Lachen ist einem schmerzlichen Ausdruck gewichen. Hier sitzt nur noch ein Häufchen Unglück vor mir.

„Ach, Fabio, was hat man dir denn nur alles angetan, dass du so redest.

Das WC funktioniert nicht. Du kannst aber da hinten auf dem Hof den Donnerbalken benutzen, oder du gehst zum Misthaufen oder in den Stall. Sage mir, ob ich dir dabei helfen soll. Klo-Papier liegt auf der Kommode im Flur. Für danach steht draußen am Eingang eine Schüssel mit Wasser zum Händewaschen. Ein Handtuch findest du dort auch.

Nebenbei, das Frühstück ist bereits fertig. Und Kaffee. Vielleicht hilft das deinen Lebensgeistern wieder etwas auf die Beine. Und nun komm endlich hoch!“

„Danke, Manu, aber kacken gehe ich alleine. Es geht schon, denke ich. Nun, eigentlich müsste ich mich dann erst mal ordentlich waschen. Egal, bin gleich bei dir.“

Er nennt mich wieder wie früher. Prüfend beobachte ich Fabio, wie er zum Außenklo marschiert. An Haltung und Zustand gibt es nichts Bedenkliches zu bemerken, die körperliche Gesundheit scheint somit wieder hergestellt, aber um die seelische werde ich mich noch kümmern müssen. Moment – die Churros!

*-*-*

Mist, leicht angebrannt, aber noch genießbar. In der Aufregung landet der Kaffee beim Einschenken neben den Tassen. Ansonsten ist für meine Verhältnisse der Tisch beinahe festlich gedeckt.

Wo er nur bleibt. Wie kann man nur solange auf dem Klo sitzen. Hoffentlich ist ihm nichts passiert! „Fabio, ist alles in Ordnung? Kommst du?“, schallt es über den Hof. Keine Antwort bedeutet nachsehen müssen.

„Fabio, hörst du?“

„Ist gut, Manu. Ich habe nur in Ruhe nachgedacht. Hier ist es so schön ruhig und friedlich, ich könnte hier noch Stunden sitzen. Warte, ich komm gleich.“

„Denn wasche dir mal lieber erst die Hände. Ist ja ganz nett da drin, aber die vielen Fliegen stören mich. Hier, nimm das Handtuch und komm endlich rein.“

*-*-*

Bitteschön, der Herr, dann setz dich.“

„Oi, das riecht aber lecker! Und Kaffee ist auch da. Esst ihr hier keine Eier zum Frühstück?“

„Ich nicht so gern. Wie viele möchtest du denn? Gekocht oder gebraten?“

„Als Rührei bitte, und wenn es geht, vier, aber ich möchte dir keine so großen Umstände machen.“

„Nein, machst du nicht. Für dich tue ich doch alles. Ich freue mich wirklich ganz doll, dass du hier bist und ich dir helfen kann, damit du dich wieder besser fühlst.

Ich bin zwar kein Küchenexperte, aber Rührei kann ich. Du kannst schon mal was vorfuttern, und ich haue uns noch acht Eier in die Pfanne.“

*-*-*

Ich mache mir normalerweise nichts aus so einem umfangreichen Frühstück, aber die Arbeit hat sich echt gelohnt. Mir gefällt es, Fabio beim Essen zu zusehen. Wir reden gar nicht viel, wobei ich doch Tausend Fragen an ihn hätte.

„Danke, Fabio. Aber trotzdem möchte ich mich jetzt noch etwas waschen. Ich merke schon, dass ich ziemlich rieche und würde auch gern meine Wäsche wechseln. Vielleicht ist was Passendes in meiner Tasche drin. Und in einen Spiegel möchte ich auch gern mal schauen.“ Dabei befühlt er seinen Kopf und zupft vorsichtig am Pflaster rum.

„Einen Spiegel findest du im Kleiderschrank in meinem Zimmer. Und waschen kannst du dich mittels Waschschüssel im Bad. Wenn du möchtest, mache ich dir was warm. Ist sowieso alles vom Wasser, welches du gestern vom Brunnen geholt hast. Dank dir haben wir hier einen großen Plastbehälter voll.

Du kannst natürlich eine Unterhose von mir haben, ich habe genug davon. Denn lass uns schauen.“

Und damit auch ich schauen kann, dreht Fabio seine Tasche auf dem Bett einfach mal um 180 Grad. Ich setze mich derweil erwartungsvoll daneben. T-Shirts, Socken, Waschtasche, zwei Jeans und Geldbörse.

„Gut, dann nimm dir aus meinem Schrank, was du brauchst. Ist alles gut geordnet und leicht zu finden. Aber bitte nur die linke Tür, die rechte Seite gehört meinem Bruder.

Brauchst dich nicht zu genieren. Wir haben doch früher auch nichts voreinander zu verbergen gehabt.“

Als Fabio sein Shirt auszieht und mit freiem Oberkörper die Wunde oberhalb der Stirn im Spiegel beschaut, bekomme ich einen gehörigen Schrecken: Die linke Seite seines Rückens ist total rot gefärbt!

„Ich denke, das heilt ohne Pflaster viel besser. Außer einer schorfigen dicken Beule ist da nichts und es tut auch nicht sehr weh.

Du, ich nehme mir das Teil, was oben drauf liegt. Die Farbe ist unwichtig. Denn werd’ ich mal.“

Die Vorstellung beginnt und schon ist er dabei, sich der Unterhose zu entledigen. Mein Blick folgt aufmerksam seinen Händen, wie sie mit geübten Bewegungen den schön geformten Hintern entblößen und wie er aus den Beinöffnungen steigt. Aber hätte ich nur nicht so genau hingeschaut auf das ehemals weiße Ding da unten, dann hätte ich nicht gesehen, was ich eigentlich gar nicht sehen wollte.

Dann ist er mit Waschtasche und sauberer Unterhose im Bad verschwunden. Ich greife mir das schmutzige Teil mit spitzen Fingern vom Fußboden und trage es seinem Besitzer hinterher. Fix rein damit in den Wäschekorb neben dem Trockner. Jedoch, wie bekommt man mit einer Waschmaschine ohne Wasser saubere Wäsche hin.

Jetzt will ich endlich mehr von Fabio sehen, der gerade die Waschschüssel mit Wasser füllt. Im hellen Licht des Badezimmers und im Kontrast zu den hellen Wandfliesen sieht sein Rücken eher noch schlimmer aus, auch bemerke ich, dass die starke Rötung auf dem Rücken sogar noch weiter bis zum Po hinab reicht.

Meinen irritierten Blick auf sein Hinterteil gerichtet und vom Anblick geschockt, registriere ich gar nicht, dass Fabio auch mich anschaut und meine Gefühlsregungen voll mitbekommt. „Woher hast du das auf deinem Rücken?“, frage ich leise.

„Das habe ich alles meiner Mutter zu verdanken.

Es ist nichts ansteckendes, du kannst ruhig dort anfassen! Aber du traust dich ja nicht, findest mich total eklig! Warum bist du überhaupt hier, du willst nur meinen Schwanz sehen, stimmt’s! Und jetzt magst du mich nicht mehr, findest mich abstoßend wie den Glöckner von Notre-Dame.

Ach, egal, ich bin halt eine Missgeburt, wie schon immer meine Ma…“

Fabio wird in seiner Erregung immer lauter und in seinen Äußerungen auch beleidigend. Hätte ich nur nicht so auffällig geschaut!

Seine wüsten Beschimpfungen einfach überhörend, handele ich nun einfach aus dem Gefühl: Mit der linken Hand nähere ich mich vorsichtig der Rötung im Schulterbereich und berühre ihn. Erschrocken ziehe ich die Hand zurück, als er kurz aufzuckt. Da er mit dem Schimpfen inne hält, mache ich mutig weiter. Aber ich bemerke dort auf seiner Haut nichts, vor dem ich mich irgendwie ekeln oder fürchten müsste. Es ist halt nur ganz schön gewöhnungsbedürftig.

Mein Griff wird fester und mein Streicheln bestimmter. Als ich mein Kinn auf seine linke Schulter lege und die Hand in immer tiefere Regionen seines Körpers gelangt, bemerke ich, wie sich seine seelische Anspannung abbaut.

Seine Schultern nun umarmend, flüstere ich ihm ins Ohr, „Ich finde dich überhaupt nicht eklig, ganz im Gegenteil. Aber ich muss mich erst an den Anblick gewöhnen. Entschuldige, eine solche Verletzung habe ich eben noch nie gesehen. Und ich will ganz ehrlich zu dir sein: Ja, es stimmt, ich will deinen Schwanz sehen, und auch noch viel mehr, aber ich möchte dich auch richtig kennenlernen. Den so selbstbewussten Fabio, den ich gestern traf, kann ich hier so nicht mehr sehen. Warum nur diese Wandlung!

Nun wasche dich erst mal richtig. Du stinkst wie dein Esel!“

„Danke, Manu, das finde ich ganz lieb von dir, was du gesagt hast. Tut mir leid, dass ich dich eben so laut angeschrien habe.“ Und mit einem Grinsen, „Und meinen Schwanz kannst du nun gleich richtig sehen. Und ich?!“

Kerzengerade und verlockend zeigt sein Penis in meine Richtung. Meiner steht seinem in nichts nach, ähnelt diesem sogar in Größe und Form, ist aber in meine abgeschnittene Jeans eingezwängt.

Eben noch so mutig ihm den Po streichelnd, von der Situation so herausgefordert und scheinbar auch alles richtig machend, bekomme ich es nun mit der Angst zu tun. Ich, der ewige Einzelgänger und Eigenbrötler, der seine Freizeit gewöhnlich nur vor Bildschirmen verbringt, der Sex bisher nur in Träumen erlebte und einsam unter der Bettdecke, sieht sich plötzlich mit dem realen Leben konfrontiert!

„Gut, Manu, ist mir auch recht. Lass’ es uns langsam angehen. Aber den Rücken könntest du mir wenigstens noch waschen. Dein Streicheln tut mir richtig gut. Ja, bitte?“

Im Nu habe ich mich von meiner Jeans befreit, was Fabio mit einem Aufjauchzen quittiert. „Gut, du hast mich überredet. Dann drehe dich um, damit ich dich einseifen kann.“

Nichts ist mehr da, was mich ekeln könnte, ganz im Gegenteil. Ich hätte nicht gedacht, dass so ein gemeinsames Waschen mir soviel Genuss bereiten könnte. Seine Haut fühlt sich so schön zart und weich an und ich gebe mir die allergrößte Mühe, nur bei den roten Stellen auf seiner Haut bin ich etwas vorsichtiger mit dem Einseifen. Als ich an seinen Po angelangt bin, fühle ich mich wie im siebten Himmel.

Und dann passiert es: Eng aneinander geschmiegt, stehen wir da und küssen uns! Nichts kann uns mehr bremsen, als wir vor Lust stöhnend unsere Körper aneinander reiben. Meine Hände streichen abwechselnd über Pobacken und Rücken, wuscheln in seinen Haaren, als es uns kommt. Mein erstes Mal mit einem Jungen.

*-*-*

Immer noch eng zusammen da stehend und es nicht fassen könnend, was wir gerade gemeinsam erlebt haben, lösen wir uns langsam aus der Verzauberung.

„Man, Fabio, war das geil.“

„Ja, Manu, das war das allerschönste, was ich bisher erlebt habe. Aber jetzt kannst du mich komplett noch mal waschen.“

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