Kriegskinder – Teil 4 – Neue Erfahrungen

Der Plan stand und als ob Großvater etwas davon ahnte, machte er heute eine ganze Stunde eher Schluss. Er hatte noch etwas auf dem Hof zu tun, wobei er Jan nicht brauchte. Kurt war wieder in der Stadt um seine Mutter zu besuchen, also hatte er allein freie Hand.

Er ließ sich wieder weit von Großvater mitnehmen. An der Stelle, wo er gestern das Fahrrad entdeckt hatte, stieg er ab. Großvater machte wie immer seine üblichen Belehrungen, nicht zu spät kommen und aufzupassen, dann schaute er dem Wagen hinterher.

Er musste sich erst vergewissern, ob Reiner schon da war, also suchte er im Unterholz das Fahrrad. Es lag noch nicht da. Die Stelle im Wald würde er immer wiederfinden. Er kroch ins Unterholz und suchte sich ein Versteck. Nun hieß es warten. Würde er auch kommen?

Er spielte noch mal alles im Kopf durch. Eine unschöne Seite hatte die ganze Sache doch, aber er war sich sicher, wenn alles klappt, dann wäre es vielleicht sogar hilfreich. Die Sonne schien an diesem Tag an einem strahlend blauen Himmel. Ihm wurde selbst im Schatten der Bäume richtig heiß.

Wie sehr wünschte er sich jetzt ein Bad. Aber er konnte seine Stellung nicht aufgeben. So saß er da und beobachtete die Ameisen, die fleißig an ihrem Berg bauten. Er roch den Kiefernduft, diesen herrlichen Harzgeruch, den er so mochte.

Er schreckte hoch. Tatsächlich! Reiner ist gekommen. Er sah ihn auf der Straße stehen, er schaute sich um und dann rannte er mit dem Rad zum Waldrand. Dort versteckte er sein Rad. Er schlich sich durch den Wald und bald war von ihm nichts mehr zu hören und zu sehen.

Mit klopfendem Herzen kam Jan aus seinem Versteck. Nun musste alles schnell gehen. Wer weiß wie lange Reiner warten würde. Er schlich sich zum Fahrrad und holte es unter den Ästen hervor. Dann schob er es geräuschlos weiter in den Wald hinein. Das war gar nicht so einfach, wie er es sich vorgestellt hatte. Der Schweiß rann an seinem Körper herunter, aber die Vorfreude auf das kommende war größer.

Als er weit genug im Wald war, versteckte er es notdürftig, zu mehr blieb keine Zeit. Dann ging er den Weg zurück und lief zur Straße. Er rannte sie entlang bis zu dem Punkt, wo er sonst immer vom Wagen des Großvaters gestiegen war. Jetzt lief er gemütlich zur Badestelle. Reiner sollte denken, dass er wie üblich nach der Arbeit ein Bad nehmen wollte.

Vorsichtig schielte er in den Wald, konnte Reiner aber nicht sehen. Er hatte sich wirklich gut versteckt! Aber er musste schon in seinem Blickfeld sein. Er bewegte sich so normal wie möglich, als er den Badestrand erreicht hatte.

Kurz durchzuckte ihn ein Gedanke: Sollte er nicht doch die Hose anbehalten? Nein, schalt er sich, es muss so aussehen wie immer. Also ließ er auch die letzte Hülle fallen und spürte fremde, unsichtbare Augen auf seinem Körper. Eine innere Erregung erfasste ihn. Er fühlte sich mehr als nackt.

Schnell rannte er ins Wasser. Es war herrlich, nach dieser schweißtreibenden Anstrengung vorher. Er schwamm zum Baum und zog sich hoch. Dort blieb er länger stehen, als sonst. Wieder spürte er die Augen auf seinem Körper.

Dann setzte er zum Sprung an. Damit die Stelle besser einsehbar war, musste Reiner nun seinen Standpunkt etwas verlagern. Unauffällig schaute Jan immer wieder zum Wald. Und da sah er ihn! Reiner suchte dichter am Sprungbaum ein neues Versteck! Jan schwamm wieder zum Baum und zog sich hoch. Wieder blieb er länger stehen. Hoffentlich konnte Reiner nicht sehen, wie seine Knie zitterten. Er brachte alle Kraft in die Beine und setzte zum Salto an. Für einen kurzen Moment vergaß er Reiner! Er hatte es geschafft! Eine ganze Drehung und dann sauber mit dem Kopf ins Wasser!

Nun wusste er wie es geht. Das ließ ihm das Herz leicht hüpfen. Beschwingt zog er sich aus dem Wasser. Jetzt sollte es soweit sein. Würde der Salto noch mal klappen? Wieder die Kraft in die Beine, abstoßen, drehen, und: perfekt! Jan ließ sich kurz im Wasser treiben um dann mit kräftigen Schwimmzügen entgegen der Strömung am Baum vorbei zu schwimmen. Er wurde immer schneller. Reiner konnte ihn von hier aus nicht mehr sehen.

Nach zehn Metern schwamm er zum Ufer. Man merkte gleich, dass dies nicht der Badestrand war. Der Boden war glitschig und bewachsen. Er kämpfte sich auf dem rutschigen Untergrund aus dem Wasser. Er war von seinem Standpunkt aus hinter Reiner, und vor dem Versteck des Fahrrades. Von hinten wollte er sich anschleichen, aber er musste sich beeilen. Nicht damit Reiner etwas merkte, wenn er so lange nicht zu sehen war.

 Er ging geduckt und so geräuschlos wie möglich durch das Unterholz. Einige Zweige verpassten ihm Striemen, die er aber nicht wahrnahm. Dann hatte er sich so weit vorgearbeitet, dass er nur noch knapp fünf Meter hinter Reiner stand.

Ganz still blieb er stehen. Reiner suchte angestrengt das Wasser ab. Er hatte sich noch etwas aus der Deckung vorgearbeitet. Jan sah, dass die kurze Hose, die der Junge anhatte etwas heruntergezogen war. Also doch!

Er machte noch einen Schritt, noch einen und noch einen. Nun stand er direkt hinter Reiner. Seine Nacktheit interessierte ihm nicht, mit klopfenden Herzen öffnete er den Mund: „Hallo Reiner.“

Dieser drehte sich wie von der Tarantel gestochen um und sein Blick blieb erst mal am Schwanz von Jan hängen. Hektisch nahm er seine Hand aus der Hose und versuchte sie hochzuziehen, was ihm aber erst nach mehreren Anläufen gelang.

 Dann stand er auf und schaute Jan ins Gesicht. „Schön dich zu sehen. Kommst du auch mit baden?“ Jan stellte die Frage so natürlich wie möglich. Er ließ seinen Blick langsam an Reiner herunter gleiten und sah die dicke Beule in der dünnen Hose. Reiner bemerkte das und hielt sich die Hände davor.

„Keine Angst, ich tu dir nichts. Also, wie sieht es aus, kommst du?“ Reiners Gesicht wurde unnatürlich rot, die Sommersprossen fingen regelrecht an zu blühen. „Nein, ich muss los“, krächzte er und fing an zu laufen.

Jan grinste, als er zur Badestelle lief und wieder ins Wasser ging. Er hatte Reiner erwischt! Natürlich war es ihm unangenehm, dass er nackt so dicht vor ihm stand, aber er hätte für diesen Überraschungsangriff keine Hose mitnehmen können. Das war die Sache, die ihm schon vorher nicht recht gewesen war. Aber er hatte sein Ziel erreicht.

Und noch mehr. Reiner beobachtete ihn nicht nur, sondern hat sich wahrscheinlich am Schwanz dabei gespielt. Er grinste in sich hinein, als er den Anblick wieder vor seinem Auge sah. Wie unbeholfen er versuchte, die Hose wieder hochzuziehen.

Er setzte sich auf den Stamm und wartete. Hoffentlich hatte Reiner sein Fahrrad im neuen Versteck nicht gefunden. Hätte er sich doch mit dem verstecken nur mehr Zeit gelassen. Er wollte gerade wieder ins Wasser springen, als Reiner am Badestrand erschien.

„Wo hast du mein Fahrrad versteckt? Ich muss nach Hause.“ Er hörte sich flehend an. Jan musterte ihn das erste Mal richtig. Reiner hatte die Sonne im Rücken, sein Kopf sah aus, als ob Flammen ihn umgeben würden. Für sein Alter war er immer noch nicht größer als Jan. In seinem Gesicht, das im Schatten lag, konnte man die Verzweiflung erahnen.

„Los sag schon, ich muss los“, flehte er wieder. „Reiner, findest du das richtig, dass du mich hier beobachtest?“ Jan legte einen neutralen Ton in seine Stimme. Reiner kam näher ans Ufer. Es trennte die beiden Jungen nur noch wenige Meter. Jan fühlte sich schon wieder mehr als nackt. Wieso hat er sich inzwischen nicht seine Hose angezogen, hämmerte es in seinem Kopf.

„Jan, ich brauch mein Fahrrad, bitte.“ Jan konnte sehen, wie eine Träne aus dem Winkel seines rechten Auges tropfte. Das hatte er nicht beabsichtigt, ihn so weit zu treiben. Aber es war nicht Jan, der sich versteckte und anderen Jungen nachspionierte.

„Bitte“, und die Stimme von Reiner fing an zu zittern. Er hatte ihn in der Hand, wurde Jan bewusst! Sollte er es ihm mit gleichen Mittel zurückzahlen? Sollte er einfach sagen, dass sich Reiner vor ihm ausziehen sollte?

Er brachte es nicht übers Herz. „Wie oft hast du mich schon beobachtet?“ Er musste seine Stimme vor Aufregung dämpfen. Das Blut rauschte ihm in den Ohren. Wollte er wirklich die ganze Wahrheit wissen?

„Ein oder zwei Mal“, sagte Reiner leise und er schaute zu Boden. „Und weiter?“, bohrte Jan. „Was und weiter? Ich hab dich das erste Mal zufällig gesehen, als du mit dem Russen…“ Er brach mitten im Satz ab, konnte nicht mehr weiterreden. Und Jan wurde sich bewusst, dass er damals richtig gesehen hatte.

Es war ihm so peinlich, von diesem Spanner dabei beobachtet worden zu sein, wie er das erste Mal in seinem Leben etwas so schönes erlebt hatte. Er zitterte innerlich. Er konnte nicht sagen was schlimmer war, die Wut oder die Peinlichkeit.

Was, wenn es Reiner überall herumerzählen würde? Panik machte sich in Jan breit. Würden dann auch Gerüchte über ihn verbreitet werden? Soweit durfte er es nicht kommen lassen. Er musste etwas finden, ein Druckmittel, das er gegen Reiner einsetzen konnte. Aber was?

Wieso hat er sich das nicht vorher überlegt? Er war so darauf bedacht, Reiner zu stellen, aber einen Plan für danach hatte er sich nicht zurechtgelegt! Also hieß es improvisieren. Wie sollte er es anstellen, was sollte er machen? Er brauchte Zeit, um sich etwas zu überlegen.

Reiner stand am Ufer und holte etwas aus der Tasche, dass Jan nicht für möglich gehalten hatte. „Hier, ich gebe dir auch meine Zigaretten. Aber bitte sag, wo du mein Fahrrad hast, bitte.“ Der Ton wurde immer flehender.

Jan musterte den Jungen, der mit gesengtem Kopf am Ufer stand. Wenn er sich ihm nähern würde und es zu einem körperlichen Kampf kommen würde, dann wäre Jan sicher nicht in Bedrängnis geraten. Er hatte durch die Feldarbeit jede Menge Kraft, was man ihm aber nicht ansah. Außerdem hatte er immer noch das Fahrrad als Faustpfand.

Er ließ sich vom Baumstamm gleiten und schwamm zum Ufer. Schnell kam er aus dem Wasser und schnappte sich sein Handtuch. Er drehte Reiner den Rücken zu und trocknete sich schnell ab, um dann endlich seine Hose anzuziehen. Als er sich wieder zu Reiner drehte, bemerkte er den Blick und das rote Gesicht. Er konnte es nicht lassen. Selbst in dieser Situation musste er Jan betrachten.

Jan nahm die Schachtel Zigaretten aus der Hand von Reiner und zog sich eine raus. Er gab die Schachtel zurück. „Hast du Feuer?“

Reiner wühlte aufgeregt in seinen Taschen und hielt ihm Streichhölzer entgegen. Er schaute fragend in das Gesicht von Jan, der genüsslich den Rauch inhalierte und sich dann ins Gras setzte. Mit zitternden Fingern zündete sich Reiner auch eine an, blieb aber stehen und schaute nach unten zu Jan.

In dessen Kopf flogen die Gedanken durcheinander. Was soll ich machen, überleg! Reiner stand mit zitternden Knien neben Jan und wartete darauf, was passieren sollte. Er ahnte, dass er sich durch das Geständnis in eine noch ausweglosere Lage gebracht hatte. Wieso hat er  das nur gesagt?

Er kannte Jan aus der Schule, er war im Gegensatz zu den anderen immer freundlich gewesen. Sollte er sich so geändert haben? Das glaubte er nicht, deshalb hatte er alles gesagt. Nun aber schien es, dass dem nicht so war. Er ärgerte sich so sehr über sich, dass ihm die Knie einknickten und er mit dem Hintern im Gras landete.

Jan hatte das nicht mitbekommen, zu sehr beschäftigten ihn seine eigenen Gedanken. Es musste etwas sein, das sich Reiner nie wagen würde, etwas zu erzählen. Aber was? Er zog an der Zigarette und hatte plötzlich einen Einfall.

„Du hast mich also mit Igor beobachtet“, sagte Jan leise. „Würdest du nicht auch sauer sein, wenn dich jemand so sieht?“ Reiners Gesicht wurde wieder rot. Er nickte zustimmend und zog an seiner Zigarette.

„Weist du, wie ich mich gefühlt habe in diesem Moment? Ich hab dich gesehen.“ Reiner schaute überrascht zu ihm. „Ich kann es mir denken“, und senkte seinen Blick wieder. „Ich verspreche dir, dass ich das niemanden sagen werde, wirklich“, und Jan glaubte ihm in diesem Moment.

Er war sich sicher, dass Reiner nie etwas erzählen würde. Aber er wollte nun ein klein wenig Rache. Nicht, dass er ein rachsüchtiger Typ war, er wollte auch etwas sehen, etwas ganz bestimmtes. Und darauf zielte seine Überlegung ab. Er setzte alles auf eine Karte.

„Zieh dich aus“, sagte Jan trocken. Reiner fiel die Zigarette aus der Hand. „Wa…, was?“

„Du hast mich verstanden, mach es“, und Jan schaute ihm in die Augen, seinem Gesicht konnte man keine Regung entnehmen. Reiner schüttelte den Kopf. „Das meinst du nicht ernst?“ Er war kaum zu verstehen.

„Doch, das ist mein voller ernst“, und Jan sah ihn immer noch mit nichtssagendem Blick an. Reiner hob seine Zigarette wieder auf und zog heftig zitternd daran. „Ich kann das nicht“, und er schaute zu Boden.

„Du kannst, ich weiß es.“ Jan seine Stimme war bestimmt. Reiner zog immer nervöser an seiner Kippe. Was sollte das werden? Er ahnte, was kommen sollte, aber konnte er Jan trauen? Und wie weit würde er gehen? Er hatte Angst, konnte im Gesicht von Jan keine Regung entdecken, was ihn noch mehr verunsicherte.

„Jan, ich kann…, ich weiß…, bitte, lass mich gehen.“ Jan drückte seine Zigarette im Gras aus und drehte den Kopf wieder zu Reiner. „Du hast mich gesehen. Also ist es nur gerecht, wenn ich dich sehe, oder?“ Jan hatte ein entschlossenes Gesicht.

Reiner wusste was kommen würde. Er flehte noch einmal, aber Jan blieb hart. Er stand auf und zog sich mit zitternden Händen sein Hemd aus. Danach ließ er die Hose herunter und stand so vor Jan.

„Den Rest auch noch“, sagte Jan und deutete auf die Unterhose. Reiner schloss die Augen, bekam einen hochroten Kopf und zitterte am ganzen Leib, als er sich die Unterhose runterzog. Er stand mit geschlossenen Augen vor Jan, von Erregung war nichts zu sehen.

Jan betrachtete sich seinem Gegenüber. Er sah keine Erregung. Der Schwanz von Reiner hing schlaff herab. Er sah das Zittern der Knie und hätte am liebsten aufgehört, aber er musste weitermachen. Er wurde erregt, als er den Schwanz, eingerahmt durch ein scharf geschnittenes Dreieck roter Haare sah.

Wie gern würde er in diesem Moment wie Igor den Schwanz ergreifen. Aber Igor war derzeit nicht erregt gewesen, Jan damals schon. Nun war es umgekehrt. Er stand auf und stellte sich vor Reiner. Der öffnete die Augen und sah ein Grinsen im Gesicht von Jan.

Dieser zog sich die Hose herunter und Reiner blieb nichts anderes übrig, als auf den steifen Schwanz von Jan zu starren. Jan stand nur da und beobachtete Reiner. Die Situation war absurd. Jan stand mit praller Latte vor Reiner, dessen Schwanz sich langsam aber sicher aufrichtete.

Jan wollte es so machen, wie es Igor mit ihm gemacht hatte, sich hinter ihm stellen, dann mit der Hand an Reiners Steifen Spielen. Beide standen sich nun mit Steifen Schwänzen gegenüber und Jan musste schlucken. „Dreh dich um“, sagte Jan mit belegter Stimme.

Reiner gingen tausend Gedanken durch den Kopf. Jan wird doch nicht etwa, er wird doch nicht wirklich…? Er drehte sich zögerlich um. Zitternd stand er mit dem Rücken zu Jan. Er bemerkte, wie er näher kam und plötzlich tauchte eine Hand vor seinem Bauch auf, die sich zitternd auf seine Haut legte.

Die Hand glitt über die Bauchdecke nach unten und hatte bald seine Schamhaare erreicht. Jan stand zwar hinter ihm, aber er spürte ihn nicht, nur die Hand, die sich wieder langsam aufwärts bewegte und dann vorsichtig seinen Steifen umschlossen.

Jan mühte sich, den Körper des vor ihm stehenden nicht zu berühren. Anders als bei Igor, der ihn fest an sich drückte. Aber der hatte damals auch keinen Steifen gehabt, wie Jan jetzt. Seine Finger zitterten, als er die steife umschloss. Dieses Gefühl bereitete ihm ein Kribbeln im Bauch. Am liebsten hätte er sich an Reiner angeschmiegt, konnte es aber nicht. Er sollte nichts verkehrt verstehen.

Jan wollte wirklich nur das mit Reiner machen, was Igor mit ihm tat, um ihm dann zu fragen, ob er sich denn wohlgefühlt hat und ihn dann damit zu überraschen, dass er im Gebüsch eine Gestalt gesehen hat. Er wollte, dass es Reiner ebenso ging, wie ihm.

Reiners Knie fingen an zu zittern, er stöhnte leicht auf, als er die Hand von Jan um seinen Schwanz spürte. Er wurde sofort noch größer und wollte sich am liebsten an Jan drücken. Aber der bewahrte eiserne Distanz in seinem Rücken. Er schloss die Augen und merkte, wie die Hand hart, aber sanft anfing ihm die Vorhaut runterzuziehen. Er hatte dieses Gefühl schon so lange nicht mehr gehabt.

Nun war es wieder da, in einer vollkommen aberwitzigen Situation. Er hätte am Morgen des Tages mit allem gerechnet, aber niemals damit! Die Hand bewegte sich wieder nach oben. Er spürte, dass er es nicht lange aushalten würde, bis er kam.

Jan musste einen halben Schritt nach hinten machen. Es sah so aus, als ob sich Reiner an ihn lehnen wollte. Aber das war nicht seine Absicht. Er musste Distanz wahren. Als er die Vorhaut von Reiner nach unten zog, waren seine Gedanken bei Igor, wie er es damals tat. Er wurde immer erregter. Er ließ sich nicht so viel Zeit, wie sein russischer Freund.

Er hatte sie ganz einfach nicht. Sein Schwanz schien bald platzen zu wollen, ohne dass er auch nur Hand anlegte. Er konnte doch nicht Reiner in den Rücken spritzen! Also musste er das Tempo erhöhen! Er sollte auch nicht sehen, wie sehr ihn die Sache erregte.

Reiner keuchte, als Jan das Tempo erhöhte. Alles zog sich in ihm zusammen und plötzlich jagte ein irres Gefühl durch seinen Körper. Er schloss die Augen und sein Schwanz fing an zu spritzen wie noch nie. Inmitten dieser Aktion hörte er, wie Jan hinter seinem Rücken zu stöhnen anfing.

Sein Schwanz spritzte immer noch, aber die Hand von Jan war weg. Es war alles eine Bewegung: Reiner drehte sich um, sah die Hände von Jan vor dessen Augen und seinen zum Bersten geschwollenen Schwanz, aus dem der erste Schuss spritzte und ihm am Bein traf. Sofort sank er auf die Knie, der zweite Schuss traf ihn am Kinn und der dritte entlud sich im geöffneten Mund von Reiner.

Reiner saugte am Schwanz von Jan um alles aus ihn herauszuholen. Er selbst spritzte wegen des geilen Gefühls immer noch. Und Jan zitterten die Beine. Alles an dem Körper kam in Bewegung. Reiner schluckte Schub um Schub. Wie oft hatte er sich das schon gewünscht. Aber nie ist er dazu gekommen.

Und ausgerechnet heute, heute…

Jan hatte das Tempo erhöht, aber es konnte nicht gut gehen. Vor seinen Augen liefen die Bilder im Sturmtempo. Als er merkte, wie es bei Reiner zu zucken begann, war es mit seinem letzten Rest Beherrschung vorbei. Er presste sich die Hände vors Gesicht, die Augen schmerzten und er sah tausend Sterne hinter seinen Liedern tanzen. Aber es war zu spät! Er entlud sich und nach dem zweiten Zucken bemerkte er etwas Eigenartiges.

Sein Schwanz fühlte sich an, als ob er in etwas Weiches, Heißes steckte und ein Sauggefühl machte sich breit. Er konnte nicht anders und musste immer mehr spritzen. Das konnte er nicht beeinflussen, aber dieses Gefühl war einfach irre.

Als er die Augen wieder aufschlug, sah er zuerst Reiner vor ihm knien, dann, wie dieser seinen Schwanz im Mund hatte. Dieser Anblick war zu viel! Er spritzte noch einmal  ab. Dieses Gefühl war unbeschreiblich.

Reiner hatte den Schwanz von Jan noch im Mund, als er plötzlich noch ein Zucken merkte. Wieder spritzte Jan! Er genoss es, schluckte alles, was er bekommen konnte und sah nach oben. Die Augen der beiden trafen sich und Jan lächelte verlegen.

Es war ihm peinlich, dass Reiner seinen Schwanz im Mund hatte, aber er konnte nichts dafür, dass er noch einmal spritzte. Es war einfach ein irres Gefühl. Reiner ließ seinen Schwanz aus dem Mund gleiten und fiel dann nach hinten um. Jan stand nun über ihm und sah an Reiners Bein und Kinn seine Spuren.

Er begann am ganzen Körper zu zittern und sank auf die Knie, dann ließ er sich rückwärts ins Gras fallen. Beide atmeten heftig, der eine, weil er es endlich geschafft hatte, einen anderen Schwanz im Mund gehabt zu haben, der ihm auch das Glück bescherte zu kommen. Der andere ob des Wahnsinnigen Gefühls, das ihm wiederfahren war.

War es besser, als beim ersten Mal mit Igor? Jan war sich sicher, dass er noch nie so gekommen war. Er fühlte sich völlig fertig, ausgelaugt und ausgepumpt. Reiner hingegen lächelte vor sich hin. Hätte er nicht so schnell die Reaktion von Jan erfasst, wäre ihm der Moment des höchsten Glücks wieder verwehrt geblieben.

Er fühlte sich gut, und sah vor sich den Film noch einmal laufen, den er eben erlebte. Er langte nach seinem Hemd und zog zwei Zigaretten aus der Schachtel. Er zündete sie an und steckte eine davon in Jans Mund.

Der schlug die Augen auf und sah dankbar zu Reiner. Jan verschränkte die Arme hinter dem Kopf und hielt die Zigarette nur mit den Lippen fest. Reiner legte sich ganz dicht neben Jan, es kribbelte bei beiden, als sich ihre Körper berührten. Und beide genossen es.

Sie sagten nichts, rauchten nur schweigend ihre Zigaretten und dachten an das eben erlebte. Reiner stützte seinen Kopf auf, drehte sich auf die Seite und schaute an Jan herunter, sah dessen Schwanz schlaff hängen, den leichten Schambewuchs. Und es machte sich eine erneute Erregung bemerkbar. Er konnte es nicht verhindern.

Jan spürte sie an seiner Seite, nahm mit der rechten Hand die Zigarette aus dem Mund und drückte sie im Gras aus. Reiner näherte sich mit dem Kopf und drückte ihm ganz sacht einen Kuss auf die Wange.

Das war für Jan ein ganz neues Gefühl. Es kribbelte ihm am ganzen Körper und er bekam Gänsehaut. Noch nie hatte ihm ein Junge einen Kuss gegeben. Er drehte seinen Kopf nach Reiner, der ihn lächelnd ansah. Wieder näherte sich der Kopf von Reiner und er schloss die Augen.

Dann spürte er dessen Lippen auf den seinen, und die Zunge, die versuchte, seine Lippen sanft, aber bestimmt auseinander zu drücken. Er öffnete seinen Mund, und spürte die andere Zunge an seiner. Er hielt den Mund offen und genoss es.

Jan drehte sich auf die Seite, ohne dass die Zungen sich verloren, dann drehte er sich weiter rum und kam schließlich auf Reiner zu liegen. Die Zungen spielten sanft miteinander, und als Jan die Erregung von Reiner deutlich gegen seinem Becken spürte, richtete sich sein Schwanz auch wieder auf.

Jan hob seinen Kopf an und löste somit die Lippen voneinander. Er schaute Reiner fest in die Augen und lächelte. Reiners Augen flogen etwas umher. War er nun zu weit gegangen? Schließlich hatte er mit dem Küssen begonnen. Aber Jan lächelte! Und er spürte die Erregung von ihm, die sich in sein Becken bohrte. Jan lag auf Reiner, und es bestand kein Zweifel daran, dass beide wieder erregt waren.

Reiner hätte am liebsten wieder den Schwanz von Jan in den Mund genommen, aber Jan blieb einfach auf Reiner liegen. Und die Schwänze drückten sich immer schmerzhafter in die Becken des anderen.

Mit einem Ruck griff Reiner das Becken von Jan und drehte ihn in einer fließenden Bewegung auf den Rücken und setzte sich auf das Becken von Jan. Der war überrascht von dieser schnellen Aktion, blieb aber still liegen. Er spürte, dass sein Schwanz in der Ritze von Reiner gefangen war und sah dessen Schwanz aufgerichtet stehen.

Beide schauten sich in die Augen und Reiner beugte sich vor, öffnete den Mund und kam den Kopf von Jan näher. Dieser öffnete auch den Mund und wieder verschmolzen sie zu einem Kuss.

Sie hatten seit gefühlten Ewigkeiten keine Worte mehr miteinander gewechselt, aber das brauchten sie auch nicht. Sie verstanden sich auch so. Diesmal löste Reiner den Kuss und hob sein Becken um den Schwanz von Jan freizugeben. Er rutschte weiter am Körper von Jan herunter, setzte sich auf dessen Beine und senkte den Kopf erneut.

Mit unzählig vielen kleinen Küssen arbeitete er sich über die Brust, dem Bauch bis zu Jans Schwanz herunter, der vor Erregung schon zitterte. Er öffnete die Lippen, umschloss ihn an der Spitze und zog vorsichtig mit dem Mund die Vorhaut herunter.

Jan hatte die Arme hinter seinem Kopf verschränkt und die Augen geschlossen. Er genoss die Berührungen der Lippen. Als sich dann der Mund um seinen Schwanz schloss und seine Vorhaut heruntergezogen wurde mit den Lippen von Reiner, fing alles in seinem Körper zu kribbeln an. Er zitterte förmlich vor Geilheit.

Aber so schnell wollte er nicht kommen, er wollte es genießen. Mit seinem Hintern machte er eine Bewegung nach unten, sein Schwanz rutschte aus dem Mund von Reiner und drehte ihn nun seinerseits auf den Rücken und setzte sich auf die Beine von Reiner.

Er machte es genauso, deckte ihn mit kleinen Küssen auf der Brust ein, dann der Bauch und dann…

Als er so dicht den Schwanz von Reiner vor Augen hatte, kamen ihm Bedenken. Könnte er es? Könnte er einen anderen Schwanz in seinen Mund aufnehmen? Was ist, wenn Reiner kommt? Sein eigenes Sperma hatte er schon probiert, es war nicht schlecht, aber könnte er auch Reiners schlucken?

„Wenn du nicht willst, dann lass es“, flüsterte Reiner. Aber mit diesem Satz war die Entscheidung getroffen. Er öffnete den Mund, ließ die Spitze ein wenig hereingleiten, schloss dann die Lippen fest um die Eichel und bewegte sich mit dem Kopf abwärts.

Er öffnete den Mund, setzte wieder zurück und wiederholte das Ganze, bis die Eichel frei in seinem Mund lag. Er dachte an das Gefühl, das er hatte. Reiner musste gesaugt haben. Also versuchte er es auch. Die Reaktion des Körpers unter ihm zeigte, dass es richtig war. Er verstärkte den Druck und fuhr mit dem Mund den Schwanz soweit hoch und runter, wie er es konnte.

Die Bewegungen von Reiners Becken waren zuerst nur leicht, dann verstärkten sie sich und mit jedem neuen hoch und runter konnte Jan das Zittern merken. Er wusste, dass es nicht mehr lange dauern würde und Reiner kam. Sollte er es auch schlucken, wie es Reiner bei ihm getan hat?

„Jan, ich komme“, hechelte Reiner. Es blieb keine Zeit mehr. Schon merkte er in seinem Mund das heiße Sperma von Reiner. Im ersten Moment zog er vor Schreck den Kopf zurück. Er sah, wie Reiner auf seinen Bauch spritzte und schmeckte den ersten Tropfen auf seiner Zunge.

Es war wie bei ihm, es schmeckte eigenartig, aber auch nicht widerlich. Also stülpte er die Lippen wieder um den Schwanz von Reiner und saugte weiter, bis nichts mehr kam. Er ließ das Zeug dann in seinem Mund etwas kreiseln, dann schluckte er es hinunter und sah zu Reiner.

Der hatte die Augen noch immer geschlossen und atmete heftig. Er schob sich wieder hoch zu ihm und näherte sich mit dem Kopf dem Kopf von Reiner. Der blinzelte kurz und öffnete leicht die Lippen. Für Jan war es eine Einladung. Der drückte die Lippen auf die  Reiners und ihre Zungen begannen wieder einen wilden Tanz.

Jan wurde plötzlich von den Händen Reiners gepackt und wieder mit dem Rücken auf den Boden gedreht. Nun saß er oben, gab ihm noch einen schnellen Kuss auf die Lippen und rutschte etwas höher. Reiner ergriff die Hände von Jan und legte sie ihm unter den Kopf. Jan ließ es mit sich geschehen. Er würde alles mit sich machen lassen, wenn er nur noch einmal kommen könnte.

Die Erregung die er hatte, war schon fast schmerzhaft. Als Reiner in seinem Mund kam, ist er nur nicht gekommen, da alles so neu für ihn war und er sich erst einmal daran gewöhnen musste.

Reiner rutschte noch etwas höher. Inzwischen war Jans Schwanz wieder an dessen Po ritze angelangt. Jan sah, wie sich Reiner sein Sperma, dass auf dem Bauch gelandet war, weil Jan zurückgezuckt hatte, mit der Hand vom Bauch wischte und dann ging die Hand hinter seinen Rücken.

Jan verstand zuerst nicht, aber als sein Schwanz dann von Reiner gegriffen wurde und nach oben gebogen wurde, verstand er. Und er war erregt – bis in die Haarspitzen! Er spürte, wie seine Eichel an das Loch von Reiner geführt wurde. Dann senkte sich der Körper von Reiner und der Druck auf seine Eichel nahm zu. Er wurde immer größer, fast wollte er schon sagen, dass Reiner aufhören sollte, aber dann geschah es!

Seine Eichel drang mit einem Ruck in den Hintern von Reiner ein. Er atmete scharf auf und Jan fühlte sich unbeschreiblich. Er spürte die Enge und die Wärme. Und es war einfach nur schön.

Reiner senkte seinen Körper immer wieder ein kleines Stückchen, Jan hielt die Augen geschlossen, genoss nur, wie sein Schwanz immer tiefer in den Darm eindrang. Schließlich spürte er die Backen von Reiner, die sein Schamhaar berührten, und dann ganz auf seinen Becken zum Sitzen kamen.

Jan wusste, dass dies etwas ganz anderes war, als er bisher erlebt hatte. Dieses Gefühl hatte er noch nie gehabt! Reiner hob seinen Körper wieder etwas, dann ließ er sich wieder fallen. Nach einigen Malen hatte Jan das Gefühl, dass er explodiert. Bevor er kam, neigte sich Reiner zu ihm, gab ihn noch einen Kuss, erhob sich erneut und ließ sich mit einem Ruck auf Jan nieder. Der kam so heftig, dass es alle anderen Male, die er kam bei weitem übertraf! Sein Schwanz kontraktierte in unkontrollierten Zuckungen und pumpte sein Sperma in den Darm von Reiner.

Er hatte die Augen geschlossen und zuckte immer noch in dieser herrlich warmen und feuchten Enge. Reiner bleib still auf ihm sitzen und genoss, wie das heiße Sperma von Jan die Darmwände emporschoss. Er hatte heute alles erlebt, was er sich in so vielen Nächten vorgestellt hatte.

Zuerst kam Jan in seinem Mund und nun zuckte er in seinem Anus. Er war glücklich und wusste nun genau, was er in seinem Leben wollte. Er war glücklich und konnte nicht anders, als seinen Schwanz, der schon wieder steil nach oben ragte zu reiben.

Jan spürte, wie der Schließmuskel von Reiner sich immer wieder zusammenzog und öffnete genau in dem Moment die Augen, als Reiner sich über seinem Bauch ergoss. Er stierte und fand es unglaublich! Es kam ihm nicht so viel vor, wie bei den beiden ersten malen, aber dass der Typ schon wieder kam verwunderte ihn.

Er selbst ist heute schon zwei Mal gekommen, nach kurzer Zeit, aber drei Mal hintereinander hatte er noch nie geschafft, aber auch noch nie ausprobiert.

Reiner lächelte etwas verlegen, wurde dann von Jan nach unten gezogen und ihre Münder trafen sich wieder. An diesem Tag hatte Jan zwei neue Spielweisen kennengelernt. Er wurde mit dem Mund befriedigt und hat seinen Schwanz im Hintern eines Jungen gehabt. Aber er hatte auch einen fremden Schwanz im Mund gehabt, was sich im nachherein als sehr befriedigend herausstellte.

Nachdem sie ihren Gedanken freien Lauf gelassen hatten, trennten sie sich voneinander und sprangen voller Freude in den Kanal. Sie wuschen sich die Spuren ab und anschließend gingen sie durch den Wald, um das Fahrrad aus dem Versteck zu holen. Reiner versprach, morgen wieder zur Badestelle zu kommen, was Jan sehr freute.

Sie trennten sich auf der Straße, gaben sich aber aus Angst entdeckt zu werden keinen Kuss mehr. Jan ging nach Haus und verschwand gleich nach dem Abendessen ins Bett.

In seinen Träumen sah er Schwänze, umrahmt von goldenen und roten Haaren und er schlief ruhig, ganz ruhig.

 

 

 

 

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