Margie 57 – Familientreff – Letzte Folge der ersten Staffel!

Irgendwie musste ich nun Angelo von meiner Abwesenheit berichten.

»Hör mal«, begann ich ziemlich unspektakulär. »Ich werde.. Montag für drei Wochen auf Montage gehen. In den Osten..«
Uah, welch Blick. Aber keiner, der ein Donnerwetter erwarten ließ. »Mein Onkel meint, es ist für meine Lehre nicht unwichtig.. und ich krieg da auch ein paar Kröten mehr.«

»Na, das nenn ich aber ne Überraschung. War das jetzt.. kurzfristig?«

»Jein. Er hat mich schon mal gefragt, aber.. ich hab das davon abhängig gemacht.. wie das mit uns beiden wird..«

Angelo faltete die Hände hinter dem Kopf, lehnte sich weit zurück und schien die Blätter in der Pergola zu zählen. »Du lässt mich drei Wochen alleine.. «, nun nickte er in Sebastians Richtung, ».. mit dem da.« Dabei grinste er wieder so frech.

»Nun, der da wird im Auftrag von mir auf dich aufpassen. Mittlerweile hat sich ja rausgestellt, dass man dich so gut wie nicht alleine lassen kann.« Nun grinste ich auch, nur Sebastian machte ein ziemlich bedeppertes Gesicht.

»Ich soll auf den aufpassen? Davon wüsste ich aber was. Ich werd doch lieber einen Sack nackter Flöhe hüten als..«

Weiter kam er nicht, weil ihm Angelos Feuerzeug entgegenflog.»Sei vorsichtig mit dem was du sagst..«

Ach, wir drei. Ich wusste ja, es wird etwas geben in Zukunft.

»Übrigens, ich soll euch von Ronald noch herzlich grüßen.«

»Aha. Lass mich raten. Er war bei der hinten ohne C, nur mit K, richtig?«

»Hm.. dreimal darfst du raten, Ralf.. Er möchte übrigens schon mal gern zu Besuch kommen – wenn er darf.«

Angelo grinste. »Klar darf er.«

Ein kurzes Hupen von irgendwoher deutete auf die Ankunft des Möbelwagens hin. Lust, denen zu helfen, hatte ich dann offengestanden keine mehr. Allerdings war meine Mithilfe sozusagen auch nicht angefordert worden. Also verhielt ich mich erst mal still.

Sebastian stöhnte kurz auf. »Na gut, dann wolln wir mal«, sein Blick traf allerdings Angelo und nicht mich. Doch dann, ich mein, man kann ja nicht einfach so dasitzen und tun als wäre gar nichts. Freundschaftsdienst, darunter konnte man das ja einreihen.

»Gut«, sagte ich dann, als hätte man mich doch gemeint. Die beiden sagten nichts, aber ich sah ihnen an dass sie irgendwie dankbar waren. Zudem, um so schneller war das ganze Theater über der Bühne.

Zwar gab’s nicht wirklich Schweres für mich zu schleppen, aber Kleinvieh macht am Ende ja auch Mist. Die vielen Kisten und Kasten, vor allem das dauernde hin- und hergerenne. So was schafft einen dann doch ziemlich, zumal das Ganze bei geschätzten 200 Grad stattfand.

Irgendwann war der Möbelwagen leer, die Jungs da tranken noch ein Bier und verschwanden.

Wir ließen uns in die Terrassenstühle fallen und das wirklich weil wir fertig waren.

»Das war echt dufte von euch, dass ihr geholfen habt.«

»Selbstverständlichkeit«, winkte ich ab. »Kann ja sein dass ich deine Hilfe auch bald brauche«, stieß ich das Thema meines Umzugs noch mal an.

»Klar, kein Problem.«

Dabei war allerdings sicher, dass ich keine Möbelpacker engagieren konnte. Da mussten dann schon vereinte Kräfte her.

»Aber noch etwas steht aus.. Angel, meine Eltern wollen nicht nur, die müssen sogar.. dich kennen lernen. Ich denk das darf einfach nicht mehr warten. Schließlich.. bist du nicht irgendjemand.«

Angelo richtete sich auf. »Ja, da geb ich dir recht. Hm, lass mal kurz überlegen.. Wie wär’s mit ner kleinen Kennenlernparty? Die schmeiß ich zum einen weil ihr mir geholfen habt, zum anderen wär’s doch ne praktische Gelegenheit. Was meinst du?«

Das klang alles andere als unvernünftig. »Und damit könnten sich unsere Eltern ja auch kennen lernen.«

»So ist’s.«

»Aber dazu müsste man erst mal hören was deine Eltern dazu sagen, oder?«

»Die sind da ziemlich flexibel. Manchmal kommt überraschend Besuch und dann werfen die ihre Pläne durcheinander.«

»Trotzdem..« Ich wollte das nicht so übers Knie brechen.

Angelo ging ohne weiteren Kommentar ins Haus und dort hörte ich ihn telefonieren.

»Du bleibst doch auch, oder musst zurück nach Frankfurt?«, fragte ich Sebastian, der sich aus allem rausgehalten hatte.

»Ich bleib schon. Man kann mir sicher nachsehen, dass ich heute zu nichts mehr Bock habe. Außer zum essen natürlich.«

Nach fünf Minuten kam Angelo zurück auf die Terrasse. »Also, meine Eltern werden so in etwa einer Stunde hier sein. Es ist alles da für ne Party, wir sollen aber den Service anrufen wegen den Salaten oder so.«

»Haha. Warten die auf Kassinis oder warum geht das so einfach?«

»Hm, die warten nicht auf uns, aber gewisse.. Beziehungen sorgen schon dafür dass..«

Ich winkte ab. »Schon gut. Ich hab’s kapiert.«

»Paul wird sich um alles kümmern.«

»Das heißt, jetzt bin ich an der Reihe..«

»Ja, also deine Eltern musst du schon selber anrufen.«

Ich zückte mein Handy. »Hallo Mam. Was machen Paps und du heut Abend.. wegen essen oder so..«

Ein paar Engelszungen brauchte ich schon, weil das fing an vom Friseur, nicht vorbereitet, viel zu knapp und so weiter. Aber ich konnte sie überzeugen dass das jetzt der einzig richtige Zeitpunkt wäre. Spontan halt.

»Sie werden gegen Sieben kommen«, konnte ich dann nach etlichen Minuten verkünden.

»Na prima. Mein Zimmer werden sie nicht besichtigen wollen, da ist nun mal das Chaos.«

Ich musste grinsen. »Dich wollen sie besichtigen..«

Wir hatten noch zwei Stunden Zeit bis dahin und nutzten sie, um wenigstens das gröbste Durcheinander in Angelos Zimmer zu beseitigen. Währendessen kehrten die Kassinis heim und artig erstatteten wir gemeinsam auf der Terrasse Bericht. Angelos Eltern gefiel die ganze Geschichte, obwohl sie natürlich längst davon wussten. Nur jetzt, so ohne Telefon, kamen dann auch Einzelheiten rüber. Das Studio im Keller, Sebastian – und ich.

»Dann möchten Sie also hier einziehen«, fragte seine Mutter und sah mich an. Sie.. das musste geändert werden und ich bediente mich eines Tricks.

»Ja, also wenn Sie und Andreas nichts dagegen haben.. schon.«

Sie sah ihren Mann an, dann mich, dann Angelo. Scheinbar dämmerte ihr, dass sich so einiges zugetragen haben musste während wir in Frankfurt waren.

»Wenn mein Mann nichts dagegen hat?« Wie sie ihn ansah. Klar, trotz allem kam das überraschend und ich rechnete damit, dass sie Bedenkzeit bräuchten.

Aber Andreas nickte. »Das muss Angelo ganz alleine wissen. Ich habe jedenfalls keine Einwände.«

»Dann habe ich auch keine. Ach und..« Sie reichte mir die Hand. »..Rita.«

»Ralf.«

Puh, Stückchen für Stückchen fügte sich was sich fügen musste. Wenn sich jetzt unsere Eltern noch verstehen würden, was konnte noch passieren? Klar, das war logischerweise erst der Anfang, aber der war gemacht.

Angelo, Sebastian und ich zogen uns aus taktischen Gründen in den Keller zurück, die drei da oben wollten sich um die Party kümmern.

»Schöner Zug deiner Eltern, dabei ist’s doch eigentlich.. unsere Sache.«

»Ja, im Grunde schon. Aber sie lassen sich das nie nehmen. Vielleicht.. sind sie da auch ein bisschen pingelig. Es darf nichts schief gehen, das ist oberstes Gebot. Außerdem, Paul ist eh Spezialist da drin. Ich hab bis heute nicht kapiert wie er das macht.«

Sebastian sah sich sehr genau um in dem Kellerstudio. »Das ist ideal, hab ich ja immer schon gesagt. Die Wände abgedämmt, mehr Umbau ist hier nicht. Die Technik..«

»Wie ist das«, wollte ich dann wissen, »Angelo spielt nimmt hier seine CDs auf oder wie?«

Sebastian erwies sich dann als großer Könner dieser Sache. »Ja, natürlich nur eine Konserve. Es wird in den meisten Fällen so sein, dass im Hintergrund ein Orchester spielt, vielleicht sogar Backgroundgesang. Die werden in Frankfurt aufgezeichnet und schließlich führt man die Stücke zu einem einzigen zusammen. Daraus wird dann eine CD.«

So ganz kapierte ich das nicht, aber es würde schon funktionieren, irgendwie. »Aber wenn live gespielt wird, sind alle zusammen.«

»Klar. Aber es wird ja sehr selten wirklich live Musik gemacht.«

Tja, davon hatte ich schon öfter gehört. Aber ich würde das bestimmt alles kapieren, irgendwann.

Wir hörten die Klingel und ich brauchte gar nicht auf die Uhr sehen, es war garantiert Sieben, denn meine Eltern zählen zu den pünktlichsten Menschen die ich kenne.
Rasch eilte ich nach oben, Angelo im Schlepptau. Unter der Tür zum Keller sah ich ihm mir noch mal genau an, prüfender Blick sozusagen. »Okay, so kannst du ihnen unter die Augen treten..«

Er grinste mich an. »Aha.«

Inzwischen hatte Paul meine Eltern reingelassen, sie standen nun zu dritt im großen Vorraum.

»Hallo ihr«, rief ich freudig. Das war nicht gespielt, ich freute mich wirklich. Könnte sein das es doof ausgesehen hatte, aber ich zog Angelo hinter mir her. Also kein stürmischer Flug durch die Gänge, aber eben doch an der Hand.

Angelos Eltern traten jetzt hinzu und nun standen wir da. Zwei verliebte Jungs mit ihren Eltern. Sebi tat mir ein bisschen leid, den zog es dann auch aus unserem Dunstkreis neben seinen Vater.

Wem oblag nun eigentlich die Vorstellung? Ich war einigermaßen ratlos, aber mein Hase nahm die Sache in die Hand.

Er trat vor meine Eltern. »Hallo. Ich bin.. Angelo«, und gab meiner Mutter die Hand. Ich beobachtete sie ganz genau. Ja, sie musterte ihn, ganz offensichtlich. Was dachte sie jetzt bloß? Was er für ein Vogel ist? Wenn sie so dachte, dann musste sie eingestehen – zumindest ein hübscher Vogel.
»Freut mich, dich kennen zulernen.«

Aha, meine Mutti wieder. Gleich das Du, wie günstig.

Dann war mein Vater dran. Der selbe Blick. Gedanken? Keine Ahnung. »Hallo Angelo.«

»Meine Mutter«, ging Angelo die Runde weiter, der dann sein Vater folgte. Das alles kam mir ein bisschen arg steif daher, aber es lag ja noch ein Abend vor uns. Immerhin, niemand hatte erwartet dass das so schnell gehen könnte, ich am allerwenigsten.

»Das ist Sebastian Kienmann, der Sohn unseres Dieners Paul«, beendete Angelo die Vorstellungsrunde.

Artig gab Sebi die Hand und nickte kurz dabei. Tja, lauter höfliche Leute um mich herum. So muss es sein.

»Kommen Sie doch raus auf die Terrasse«, übernahm Andreas dann das Kommando und zeigte mit dem Arm die Richtung.
Ich latschte mit Sebi hinter ihnen her. Die Terrasse war dann so ein bisschen wie Weihnachten. Also nicht die Aufmachung sondern wie es wohl aussehen würde..
Nun, ich weiß heute noch nicht wie sie es gemacht haben, aber da fehlte es auf den ersten Blick an nichts. Und wie schnell Paul eine Schürze umhatte und am – unerwarteten Holzkohlegrill stand. Das reichte schon ein bisschen für Verlegenheit meinerseits. Wahrscheinlich hatten meine Eltern an eine Stehparty mit Smalltalk gedacht, aber nicht an sowas.
Aber nun, man setzte sich, wahllos wie ich bemerkte. Allerdings saßen Angelos und meine Eltern nebeneinander. Vis a vis Angelo, Sebi und ich.
Die Frage nach dem Getränkewunsch stellte Andreas und mir gefiel diese Arbeitsteilung. Von Achtern kamen nämlich die Düfte gebratenen Fleisches herangezogen und machte uns klar, wie viel Hunger wir eigentlich hatten.
Sekt zum Einstieg. Mam durfte das Amt des Chauffeurs innehaben, mehr als ein Glas würde das bei ihr wohl nicht und drum war es die einzige Chance, einen Toast auszusprechen. Und da dieser ganze Zauber irgendwie auf meinem Mist gewachsen war, stellte ich mich halt hin. Ja, mir lag sehr viel an der Zusammenführung unserer Familien, auch wenn mir das Herz bis zum Hals klopfte.
Ich klimperte mit einer Gabel am Sektglas. Räusper. Was wollte ich eigentlich sagen? Alle Blicke waren jetzt auf mich gerichtet und ich hätte mich wenigstens so ein paar Minuten vorher besser darauf vorbereiten sollen. Aber gut, jetzt musste Improvisation her.

»Also.. ähm.. der heutige Abend war nun so gar nicht geplant, aber gewisse Ereignisse führten mich zu dem Entschluss, es nicht länger hinauszuzögern. Grund dieser kleinen Feierlichkeit ist.. die Freundschaft zwischen Angelo«, ich beugte mich leicht in seine Richtung, »und mir. Wie ihr alle bereits wisst, haben wir beschlossen gemeinsam.. unser Leben zu meistern. Also, ich mein, wie auch immer, das führt ja nun dazu, dass ich hier im Hause Kassini.. einziehen möchte. Alles weitere… wird sich geben.« Mehr fiel mir echt nicht ein und ich spürte dass ich knallrot geworden war. »Darauf möchten wir nun mit euch anstoßen.«
Angelo erhob sich, wir stießen an, tranken einen kleinen Schluck.. Dass mich mein Hase dann so mir nichts dir nichts küsste, hatte ich natürlich nicht geahnt oder so. Es war schon ziemlich.. na ja, ein komisches Gefühl halt.
Irgendwie drang dann Applaus an meine Ohren und alle standen auf, wobei Andreas den Anfang machte. Wie mir schien, lag ihm an unserer Freundschaft sehr viel, vielleicht mehr als den anderen hier. Aber egal, wie stießen an und nach dem allgemeinen Setzen begann dann so ganz allmählich eine gewisse Konversation. Thema waren wohl Angel und ich, wobei sich dann doch so ziemlich alles um meinen Hasen drehte. Schließlich weilte ein künftiger Star unter uns und man konnte den Stolz seiner Eltern hören und spüren. Allerdings, ich konnte keine Sekunde Neid oder so bei meinen Eltern feststellen. Die wussten ja was sie an mir hatten; also ungefähr. Der Umzug war dann Gespräch und siehe da, ohne großes Aufhebens wollte die gesamte Familie mithelfen. Sebastian wollte sogar einen Lastwagen beisteuern. Dann ging’s wohl auch um berufliche Dinge, schließlich irgendwie Haus und Hof, keine Ahnung.
Ich lehnte mich an Angelo und wir hörten eigentlich nur zu, denn auch Sebi mischte da mit, irgendwie.
Lange ging das nicht, bis Paul mit dem Essen auftauchte.

Zwischenzeitlich verschwanden Angelo und ich, einfach um mal ein paar Minuten alleine zu sein an dem Tag. Der war ja schon so ein bisschen stressig und die Nacht davor.. Dabei kam dann was ich eh ahnte.. »Schön dass du mit auf die Baustelle gehst..«

»Angel, drei Wochen ohne dich..«

»Hey, wir haben Handy, sicher auch Email.. das ist doch kein Problem.«

Wie er das so sagte.. Aber gut, ich wusste ihn bei Sebastian in guten Händen.

Tja, und so ging das dann seinen üblichen Weg. Allerdings nicht sehr lange, die Arbeit am anderen Tag stand ja an und unsereiner war denn auch rechtschaffen müde.
Gegen Zehn begann dann die Aufbruchstimmung, die dauerte nur wenige Minuten. Unter der festen Absicht, demnächst eine richtige Feier abzuhalten verabschiedeten wir uns.. ja, ich auch. Ich war’s meinen Eltern irgendwie schuldig mit nach Hause zu gehen. Angels Zimmer glich ja immer noch einem Bombentrichter und zudem, er sollte auch mal unter sich sein mit seinen Eltern.

Küsschen unter der Tür, das gönnten wir uns, bevor ich zu meinen Eltern ans Auto lief.
Komisch, mir kam es vor als würde ich für Ewigkeiten hier wegfahren. Dabei hatten wir uns für den anderen Tag verabredet, ich wollte ihm beim Einrichten seines Zimmers helfen. Das natürlich in weiser Voraussicht, denn so konnten wir schon mal sehen, wo wir mit meinen paar Habseligkeiten hinwollten. Trotzdem, ich mag solche Abschiede nicht, irgendwie nicht mehr jedenfalls.

»Dein Freund ist aber ein lieber Kerl«, sagte Mam und suchte mich im Rückspiegel. »Und seine Eltern, ganz nett..«

Paps nickte. »Ja, unbedingt.«

Wein- Sekt- Bierlaune.. egal. Sie waren anscheinend recht angetan von dieser Familie und das war mir freilich außerordentlich recht. Mal sehen, was Angelos Eltern im Gegenzug zu sagen hatten. »Ich wollt mich noch bedanken bei euch«, musste ich dann loswerden.

»So? Wofür denn?«, fragte Papa.

»Dass ihr von Angelo keine Solonummer verlangt habt..«

Sie lachten.

»Na hör mal, das würde ja so aussehen als hätten wir eine Ahnung von Musik. Nee, lass mal, ich glaub der Junge geht seinen Weg«, meinte Paps.

Gut, ich wusste ja nicht was die vier zu reden hatten als Angel und ich mal eben verschollen gingen. Aber es konnte letztlich nichts falsches gewesen sein.

»Ach übrigens, ich hab Alfons Bescheid gegeben, er schiebt deine Fahrstunden freilich auf bis du von der Montage zurück bist.«

»Danke, Mam. Also richtig passen.. tut mir das ja nicht.«

Und dann kam eine Einlage von Paps, die hätte mich beinahe aus dem Dach befördert. »Man kann’s ja verstehen…«

Schön, dass er so dachte, aber wirklich hilfreich war’s nicht.

Um nicht den Rest der Welt darüber zu vergessen, schickte ich Felix während der Fahrt eine SMS. Wenigstens wollte ich ihn anderntags anrufen, mehr teilte ich ihm erst mal nicht mit.

Viel lief an dem Abend echt nicht mehr, nach der Dusche war Bettfall angesagt. Die Dinge zählend, was ich alles mitnehmen wollte beim Umzug, schlummerte ich schließlich ein.

Ja, liebe Margie – Fans, an dieser Stelle endet die erste Staffel der Reihe. Vielleicht endet es für den einen oder anderen an einer ungünstigen Stelle, aber die Story ist ja nicht vorbei. Den genauen Startzeitpunkt der zweiten Staffel gebe ich natürlich rechtzeitig bekannt, im Augenblick habe ich noch keinen Zeitplan. Aber lange müsst ihr nicht warten, das verspreche ich euch.
In diesem Sinne bedanke ich mich erst mal bei meinen treuen Lesern und selbstredend werde ich weiterhin auf der Suche nach Autoren und Storys bleiben, auch von mir selbst wird es natürlich immer etwas Neues geben.
Grüße an auch alle
Dario

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