Mein liebster, bester Weihnachtsmann – Teil 7

Jan

Nach dem Einräumen der Spülmaschine, ein klein wenig Knutschen und einem kurzen Toilettengang geht es los. Julien beginnt, die Küchenwand zu verputzen, nachdem er den Fußboden abgeklebt hat, damit der nicht mit Putz versaut wird.

Ich fange an, im Wohnzimmer zu tapezieren. Bei uns Beiden geht es gut von der Hand und als es draußen beginnt, dunkel zu werden, ist die Küchenwand verputzt und zwei Wände im Wohnzimmer fertig tapeziert.

Zwischendurch gab es immer mal wieder eine klein Schmuse oder Kusspause und es ließ sich halt nicht vermeiden, dass der Schreinerlehrling das mit bekommen hat. Als der sich gegen sechzehn Uhr verabschiedet, verhält er an der Türe und schaut mich an. Ich lächle ihn an und frage: „Ist alles OK?“

Rot werdend fragt er: „Seid ihr beide schwul?“ Ich grinse und nickend sage ich: „Ja, wir sind schwul und seit über einem Jahr zusammen. Du hast doch hoffentlich nichts dagegen, oder?“ Julien ist dazu gekommen und legt nun einen Arm um mich. „Was sagen denn eure Eltern dazu, dass ihr schwul seid?“, fragt der Junge.

„Das ist unterschiedlich“, sage ich, „Juliens Vater ist total dagegen, seine Mutter liebt ihn aber trotz Schwul sein sehr. Meine Eltern haben überhaupt keine Probleme damit, dass ich schwul bin und auch meine Familie hier in Deutschland liebt mich wie ich bin.“ Julien geht noch einen Schritt weiter und fragt ihn: „Bist du auch schwul?“

Er wird noch mehr rot und senkt den Blick, ganz leise kommt ein „Ja“ und dann kommen die Tränen. Wir gehen beide zu ihm, nehmen ihn zwischen uns und legen jeder einen Arm um ihn. „Nicht weinen“, sagt Julien, „du bist nicht schlecht, nur weil du schwul bist.“ „Sie werden es nie akzeptieren“, sagt er und schluchzt.

„Wer wird es nicht akzeptieren, deine Eltern?“, frage ich ihn und er nickt heftig. „ Sie sind schon relativ alt, Vater über sechzig und Mutter achtundfünfzig. Dauernd rennen sie in die Kirche und ich muss auch dauernd dahin. Immer schimpfen sie über die Schwulen, wenn irgendwo das Thema aufkommt. Kein gutes Haar lassen sie an ihnen“, sagt er, sich nur langsam beruhigend

 „Nächsten Monat werde ich achtzehn, dann werde ich es ihnen sagen und dann ausziehen. Eine Wohnung werde ich mir schon vorher heimlich suchen“, sagt er und putzt sich die Tränen ab, „ich hab mir das doch nicht ausgesucht und sie machen, dass ich mich wie der letzte Dreck fühle. Ich halte das bald nicht mehr aus.“

„Wenn du Hilfe brauchst, sag Bescheid, wir werden dich unterstützen, wo wir können“, sag ich ganz spontan und Julien nickt. „Wohnst du hier im Ort oder wo?“, fragt ihn mein Schatz. „Ich bin aus Kiedrich, das ist nicht weit von hier und dort ist auch die Schreinerei, in der ich arbeite. Die gehört einem Onkel von mir“, sagt er.

„Weiß jemand, dass du schwul bist?“, will ich wissen. „Ja, Benjamin, das ist mein Sandkastenfreund, aber der ist nicht schwul und seine Eltern sind genauso wie meine, fromm und uneinsichtig, was Homosexualität angeht“, sagt er und seufzt, „am besten zieh ich in die Stadt, bei uns kriege ich nie Ruhe, wenn ich mich oute.“

„Mal langsam, oft wird es ja gar nicht so schlimm, wie man es immer befürchtet und wir haben hier noch keine schlechten Erfahrungen gemacht“, sag ich und lass ihn los. „Was machst du denn heute Abend“, frag ich, einer plötzlichen Eingebung folgend. Er sieht mich an und sagt: „Eigentlich gehe ich fast jeden Abend immer zu Benjamin, warum fragst du?“

„Hast du Lust, noch mal her zu kommen heute Abend, Benjamin kannst du mitbringen, wir haben heute Abend eine Willkommensparty und da kommen alle unsere Freund von früher her. Da sind auch noch zwei schwule Jungs dabei, die schon lange zusammen sind“, sag ich, „überleg es dir und frag Benjamin und dann ruf mich an. Hier hat niemand was dagegen, wenn du schwul bist“.

Ich schreibe meine Nummer auf ein kleines Stück Tapete und gebe sie ihm, dann nehme ich mein Handy und lass ihn seine Nummer eintippen. Als er fertig ist, rufe ich Michael an. „Hallo, hier ist Jan. Ich wollte dir nur sagen, dass ich noch zwei Leute zur Party eingeladen habe. Ich erkläre dir das später.“ „Ist schon OK“, sagt Michael, „ist doch eure Party und auf zwei mehr oder weniger kommt es ja auch nicht an“

Als ich ihn frage, wo er ist, sagt er, dass er mit seiner Freundin gerade den Keller fertig macht. „Oh, dann können wir ja schnell mal noch rüber kommen oder willst du dass nicht, dass wir vorher sehen, was ihr gemacht habt?“ „Es wäre mir schon lieber, wenn ihr den Keller erst um acht Uhr betretet, aber wenn es wichtig ist, komme ich kurz hoch auf euer Zimmer“, sagt er.

„Wir sind noch in der neuen Wohnung, komm doch kurz dahin, dann siehst du auch einen der Beiden, die wir eingeladen haben“, sag ich. Ich höre wie er kurz mit Nadine spricht, dann sagt er: „OK, ich komm kurz mal hoch:“ Dann legt er auf und kurz darauf kommt er auch schon zur Eingangstür herein.

„Hi“, sagt er zu dem Schreiner, „ich bin Michael, Jans Cousin. Wer bist du?“  „Sorry, ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt. Ich bin der Johannes, Johannes Blümer und ich bin aus Kiedrich. Ich arbeite bei der Schreinerei Blank und wir haben heute hier fertig gemacht. Herr Blank ist der Bruder meiner Mutter“, erzählt er Michael und uns natürlich auch.

„Ich bin leider auch schwul“, sagt Johannes, „und habe deinen Cousin und seinen Freund halt beobachtet heute. Dann habe ich eben gefragt, ob sie schwul sind und dann habe ich mich wohl auch geoutet bei den beiden und jetzt auch bei dir. Ich habe Angst, mich zu Hause zu outen, weil meine Eltern immer nur schimpfen über Schwule.“

„Also mal zuerst, das leider kannst du mal gerade vergessen, schwul, ja OK, aber nicht leider“, sagt Michael jetzt ganz bestimmt. „Du bist es, hast es dir nicht ausgesucht und kannst auch nichts dafür, also brauchst du auch keine Schuldgefühle zu haben“, fährt er fort, „hier bei uns bist du jederzeit willkommen und wenn sie dich zu Hause nicht wollen, komm zu uns, wir helfen dir.“

„Danke, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, es ist für mich neu, Menschen kennen zu lernen, die das als Normal ansehen“, sagt er leise und wischt sich wieder über die Augen. „Was sagt denn dein Onkel über Schwule, ist der auch so homophob“, frag ich den Johannes.

 „Das weiß ich nicht, aber er ist nicht so fromm wie meine Eltern und ist auch um einiges jünger. Aber ich weiß nicht, was passiert, wenn ich mich bei ihm oute“, antwortet er. „Du musst das selber einschätzen können, wie dein Onkel reagiert“, meint Julien, „er wird dich schon nicht raus schmeißen, das kann er sich nicht leisten.“

„Wenn Opa jemanden beauftragt, hier im Haus was zu machen, dann kennt er den in der Regel auch sehr gut und Opa könnte wissen, wie dein Onkel denkt, weil er bestimmt von Jan und Julien erzählt hat, als dein Onkel den Auftrag bekommen hat“, sagt Michael, „ihr solltet mal mit Johannes zu Opa gehen, vielleicht kann der was sagen. Ich muss wieder in den Keller, bis nach her.“

Wir gehen mit Johannes ins Haus, zu Oma und Opa. Opa guckt ein bisschen erstaunt, als wir mit dem Schreinerlehrling in die Küche kommen und er fragt: „Ist irgendwas nicht in Ordnung auf der Baustelle?“

Ich schildere in kurzen Sätzen, was geschehen ist und er meint: „Setzt euch mal hin, Jungs“. Er holt eine angebrochene Flasche aus dem Kühlschrank, nimmt 4 Probiergläser und schenkt jedem ein Glas voll mit Wein, Wildsau.

„So, jetzt trinkt mal einen Schluck. Als ich deinem Onkel den Auftrag gab, habe ich gesagt, dass Jan und Julien da oben einziehen. Beim Erklären der Umstände konnte ich nicht erkennen, dass dein Onkel das negativ auf genommen hat. Ich denke nicht, das er dich nicht mehr sehen will wenn er über dich Bescheid weiß.“

Er geht zur Anrichte und nimmt das Telefon und wählt eine Nummer. Als sich auf der anderen Seite jemand meldet, sagt Opa: „Guten Abend, Herr Blank, Engel Hier. Haben sie Zeit, zu kommen, wenn ja, bringen sie die Rechnung mit, dann bekommen sie auch gleich ihr Geld. Außerdem wäre da noch was zu besprechen.“

Opa lauscht in den Hörer, dann sagt er: „In Ordnung, also in einer halben Stunde.“ Dann legt er auf und sagt er zu Johannes: „Dein Onkel kommt her und dann werden wir das hier mal regeln, mit dir zusammen natürlich und für dich. Wir wollen doch mal sehen, ob wir das nicht hin kriegen.“

Johannes macht nicht grade den glücklichsten Eindruck in Erwartung seines Outings bei seinem Onkel, aber der Opa klopft ihm auf die Schulter und sagt. „Kopf hoch, Junge, jetzt zeig mal, das du einen Hintern in der Hose hast. Wenn es schief geht, was ich nicht glaube, dann werden wir schon eine Lösung finden.“

Michael und Nadine kommen zur Tür herein und begrüßen Opa und Johannes und Nadine natürlich uns zwei auch. „Wir sind unten jetzt fertig, ich habe den Raum abgeschlossen und wir fahren jetzt erst mal nach Hause zum Duschen. Um halb acht sind wir dann wieder da. Bis nachher und es wird nicht geguckt vorher“, sagt Michael und dann gehen die beiden auch schon wieder.

Wir sitzen um den Tisch und warten und ich denke, dass ich es mit meiner Familie doch wirklich gut getroffen habe. Wenn ich zurück denke, wie ich Nelson geküsst habe, vor den Augen meiner Mutter und dann weg gerannt bin. Kein böses Wort haben wir gehört damals und auch Mama Mbete hat nie was Böses zu Nelson und mir gesagt.

Alle haben es gut aufgenommen und als wir über Weihnachten hier im Rheingau Urlaub gemacht haben, haben alle in der Familie es toleriert, das wir zusammen waren und Opa hat uns sogar Kondome und Gleitgel in den Nachtschrank gelegt.

Das war eine tolle Zeit mit Nelson hier und auch jetzt, mit Julien, als ich mich endlich auf ihn eingelassen habe, waren alle froh, dass ich bereit war, eine neue Liebe einzugehen, nach dem man Nelson damals umgebracht hat. “Massa gut jetzt haben“, spukt er plötzlich wieder in meinem Kopf, „sehr gut mit Julien bei Opa, viel gut Zeit und viel gut Freund. Nelson ganz, glücklich ist, weil Massa gut hat jetzt. Nelson auch gut hat jetzt mit Massa Jan. Nelson lieben euch beide, Julien und Jan“

Für mich steht plötzlich fest, dass wir, wenn es nötig ist,  Johannes auf jeden Fall helfen werden. Wenn er zu Hause rausfliegt, werden wir ihm, falls sein Onkel ihn auch hängen lässt, eine Unterkunft besorgen und bis wir die gefunden haben, wird er hier bei uns bleiben. Opa wird das auf jeden Fall unterstützen.

Julien und Opa haben sich während meines Abstechers in die Vergangenheit weiter mit Johannes unterhalten und festgestellt, dass er in zwei Monaten achtzehn wird und im dritten Lehrjahr ist. Im Sommer muss er seine Gesellenprüfung machen und er ist davon überzeugt, dass er das auch locker schafft.

Seine Noten in der Theorie sind gut und praktisch, das haben wir ja selber gesehen oben, da läuft es auch ganz gut. Ich frage ihn: „Hast du noch Geschwister oder bist du Einzelkind?“ Sein Gesicht wird noch mal sehr ernst und auch ein Zug von Traurigkeit ist erkennbar.

„Ich hatte einen Bruder, der ist aber gestorben, als ich drei Jahre alt war. Er war damals schon siebzehn und ist mit dem Moped verunglückt. Der Unfall, so es denn einer war, hat zu der Zeit einiges Aufsehen verursacht“, sagt er leise.

 „Die Ursache konnte nie richtig geklärt werden“, erzählt er weiter, „ weil der Fahrer, in dessen Auto er frontal Reingefahren ist, durch die Aufregung und den Schock einen tödlichen Herzinfarkt erlitten hat. Der Mann war auch noch verwandt mit uns, so das alles noch tragischer war.“

„Daran kann ich mich erinnern“, sagt Opa, „jetzt weiß ich auch, wer deine Eltern sind. Man hat damals gemunkelt, dass der Junge absichtlich in das Auto hinein gefahren sein soll, was natürlich nicht zu beweisen war.“ Opa schaut Johannes an und sagt: „Was haben dir deine Eltern denn erzählt darüber?“

„Mir wurde immer wieder gesagt, das es ein Unfall war“, sagt er, „ in der Schule, als ich zehn war, hat aber ein Junge immer wieder behauptet, mein Bruder wäre mit Absicht in das Auto gefahren, um sich um zu bringen. Wenn ich zu Hause davon anfing, waren meine Eltern immer sauer, manchmal habe ich sogar Schläge bekommen, wenn ich nicht auf gehört habe. Also hab ich es irgendwann aufgegeben und mit der Zeit war das dann auch kein Thema mehr für die Leute.“

Überm Reden ist die Zeit vergangen und auch Oma ist längst wieder in die Küche gekommen. Sie geht jetzt und öffnet die Türe, als es klingelt. Artus liegt unter der Eckbank und schläft. Opa ist aufgestanden und als Oma mit dem Schreinermeister Blank reinkommt, begrüßt Opa ihn per Handschlag.

Auch wir geben dem Mann nach einander die Hand und begrüßen ihn. „Johannes, was machst du denn noch hier, zu Hause warten sie bestimmt schon auf dich“, sagt er zu seinem Neffen. Opa bietet ihm einen Stuhl an und der Mann nimmt Platz.

 Aus der Innentasche seiner Jacke holt er die Rechnung und gibt sie Opa. „So, da steht alles drauf, es ist alles so gemacht worden, wie wir es besprochen haben. Da können die zwei Jungs ja bald einziehen“, sagt er und schaut und freundlich an.

„Da wären wir eigentlich schon bei dem Thema, das wir heute mit ihnen noch bereden wollen“, sagt Opa. Herr Blank guckt etwas erstaunt und sagt dann: „Ich weiß jetzt nicht so genau, was sie meinen, Herr Engel.“ Opa sieht ihn an und sagt dann: „ Sie haben bestimmt mitbekommen, das die zwei Jungs ein Paar sind. Das ist leider heute noch immer nicht selbstverständlich für viele Menschen.“

Herr Blank nickt kurz und Opa fährt fort: „Ihre Einstellung zu dieser Thematik interessiert uns aus einem ganz bestimmten Grund und ich wäre ihnen sehr dankbar, wenn sie uns Ihre Meinung über Schwule einmal sagen könnten.“

„Nun“, sagt er, „dann nehme ich einfach mal an, dass mein Neffe der Grund für Ihre Frage ist.“ Er sieht Johannes an und sagt: „Ich hege schon etwas länger die Vermutung, dass du mit Mädchen nichts anfangen kannst, wollte dich aber nicht so direkt darauf ansprechen. Sollte meine Vermutung richtig sein, so kann ich dir versichern, dass das an unserem Verhältnis nichts ändert.“

Johannes, der auf die direkte Ansprache rot geworden ist, guckt seinen Onkel erstaunt an. „Du hast nichts dagegen, dass ich so bin, wie die Jan und sein Freund Julien? Oh Mann, und ich hatte solche Angst, du würdest mich rausschmeißen.“ Sein Onkel legt einen Arm um den Jungen und fragt: „Ist es so schlimm zu Hause?“

„Noch schlimmer“, sagt Johannes, „bei jedem Anlass wird über Schwule runter gemacht und gelästert. Wenn ich mich oute, schmeißen sie mich raus oder werden mich in irgendeine Therapie zwingen wollen.“

„Wenn sie dich raus schmeißen, kommst du zu uns, du weißt, dass wir keine Kinder haben und dann wohnst du eben solange du willst, in unserem Haus. Der Bruder von meiner Erika ist auch schwul und die beiden haben viel Kontakt zusammen. Er wohnt in Frankfurt Höchst und sein Freund ist Arzt, bei dessen Eltern im Haus wohnen sie.“

Ich bin hellhörig geworden, frage ganz spontan: „Heißt der Bruder ihrer Frau zufällig Holger? Holger Sandhöfer?“ Erstaunt guckt Herr Blank mich an und sagt; „Ja, so heißt der Bruder meiner Frau. Kennen sie ihn und wenn ja, woher denn?“ Alle außer Julien und Michael schauen erwartungsvoll zu mir.

„Wir haben uns auf dem Flug von Südafrika hier her kennen gelernt“, erkläre ich, „ Irgend so ein fetter Typ hat Julien eine Negerschwuchtel genannt und ich wollte ihn verprügeln. Der Stewart hat den Dicken dann woanders hingesetzt und dafür kam Holger neben uns.

Wir haben uns direkt gut verstanden und weil sein Freund ihn nicht abholen konnte, haben wir ihn heimgefahren. Wir haben die Nummern getauscht und wollen in Kontakt bleiben. Der wird sich aber wundern, wenn ich anrufe und ihm von Johannes und seiner Tante erzähle, die jetzt plötzlich Holgers Schwester ist, cool ist das.“

„Das ist wirklich interessant, wie klein die Welt ist“, sagt Herr Blank, „Johannes, wir fahren jetzt zu Dir nach Hause und klären die Verhältnisse. Damit erst gar kein Stress aufkommt, gehst du, wenn wir dort sind, auf dein Zimmer und packst alles ein, was du für die nächsten Tage brauchst. Vergesse deine Berufsschulsachen nicht. Dann kommst du mit zu uns.“

Er nimmt ein Handy raus und wählt eine Nummer: „Hallo, Schatz, ich bin hier noch bei Engel. Ich fahre anschließend mit Johannes zu meiner Schwester. Richte bitte das Gästezimmer her, Johannes wohnt ab sofort bei uns.“ Hier wird er wohl unterbrochen und hört zu. „Ja, wie ich es bereits seit längerem vermutet habe und er wird wohl dort nicht bleiben können und auch nicht wollen.“

Als er das Gespräch beendet hat, sagt er: „So, mein Junge, jetzt ist das erst mal geklärt, Erika freut sich darauf, jemanden im Haus zu haben, den sie verwöhnen kann und das  mit deinen Eltern regeln wir auch heute noch. Wenn wir jetzt hier nicht mehr gebraucht werden, sollten wir los.“

„Darf ich heute Abend um acht Uhr noch mal her, Benjamin und ich sind zur Party eingeladen?“, fragt er seinen Onkel. „Ich fahr euch her“, sagt der, „und zurück holt ihr ein Taxi und denk dran, morgen früh, halb acht beginnt dein Job. So, dann mal Tschüss an alle und Johannes wird euch ja dann erzählen, wie es ausgegangen ist.“

Wir wünschen den beiden viel Erfolg und Herr Blank meint, das es, egal wie es ausgeht, für Johannes nur besser werden kann. Dann sind die beiden  zur Tür hinaus.

„Das hast du gut gemacht, Opa, das du den hier her bestellt hast“, sag ich, „der Junge hat echt Angst gehabt, die würden ihn alle fallen lassen. Das der Herr Blank jetzt so für ihn einsteht, find ich Klasse.“ „Ich bin gespannt“, sagt Julien, „was seine Eltern dazu sagen, wenn Johannes zu seinem Onkel zieht. Hoffentlich machen die keinen Stress.“

„So“, sag ich, „wir waschen jetzt mal die Farbe und den Kleister ab und machen uns mal so langsam Partyfein.“ Ich stehe auf und ziehe auch Julien mit hoch vom Stuhl. „Komm, wie gehen duschen, mein Schatz“, sag ich zu ihm und ignoriere Opas Grinsen. Wir gehen nach oben, legen frische Kleider raus und bereiten alles vor.

„Eigentlich haben wir ja auch noch Zeit genug, zu baden, in der geilen Wanne, oder?“, fragt Julien und grinst lüstern. „Ok, damit bin ich einverstanden“, sag ich und geh schnurstracks ins Bad, um die Wanne voll laufen zu lassen. Er kommt mir hinterher und legt Gel und Gummis auf die Ablage hinter der Wanne. Ich grinse ihn an.

„Was wird denn das, wenn’s fertig ist, mein Schatz?“, will ich von ihm wissen. „Nach was sieht’s denn aus, nach Bowling spielen ganz bestimmt nicht“, gibt er mir zur Antwort. Er beginnt, sich aus zu ziehen und sagt: „ Wer erster in der Wanne ist.“

Jetzt gilt es, wie der Blitz reiße ich mir die Kleider runter, aber mein kleiner Schokoboy ist schneller als ich und sitzt als erster in dem Lotterpool. Ich muss mich mit Platz zwei begnügen, aber bei dem, was mich dort in der Wanne erwartet, ist mir das gerade egal.

Als ich mich setze und dann gegen ihn lehne streichen seine Hände an meinen Seiten nach unten, sanft und zärtlich, um sich dann über meinem Schwanz zu vereinen. Mit beiden Händen und einem leichten Druck gegen meinen Bauch reibt er über mein Glied rauf und runter, der Daumen reibt dabei über das kleine Bändchen unter der Eichel.

Mir kribbelt es jedes Mal bis tief in den Unterleib, Ameisen kribbeln unter meiner Haut, ich stöhne vor Lust. Das hat er noch nie bei mir gemacht und das ist so was von Geil, das halt ich nicht lang durch. Ich schiebe mich noch ein bisschen mehr nach hinten, spüre seine Latte an meinem Rücken, genieße zitternd seine Liebkosungen, lasse mich einfach fallen.

Ein megastarker Orgasmus rollt über mich hinweg, nimmt mir jeden Halt und jede Kontrolle über mich. Ich lasse mich ganz auf ihn zurück sinken. Er hält mich, immer noch zart meine Hoden reibend und wartet geduldig, bis die Welle der Erregung abgeklungen ist.

„Wow, das war aber mal echt geil, das darfst du öfter machen“, sag ich zu ihm und küsse ihn seitlich  auf den Hals, „darf ich das auch mal bei dir versuchen?“ „Aber gerne, mein Schatz, dann wollen wir mal die Plätze tauschen“, sagt Julien zu mir.

Nach dem wir getauscht haben, legt er sich gegen mich und ich versuche nun, genau das an ihm zu tun, was er mit mir gemacht hat. Seinem Stöhnen nach zu urteilen, gelingt mir das ebenfalls sehr gut und es geilt mich auf, ihn so verwöhnen zu können. Es fühlt sich so gut an, mit dem Daumen über die Eichelunterseite zu streicheln und dabei zu merken, wie er reagiert.

Auch er hält das nicht lange durch und kommt hammerheftig, so vehement, wie ich vorhin gekommen bin. Nun liegt er auch schnaufend auf mir und erholt sich langsam. So liegen wir etwa zehn Minuten, als er anfängt, meinen Steifen mit seinem Rücken zu reiben.

 „Da scheint einer schon wieder zu können“, sagt er und löst sich von mir. Er reißt ein Gummitütchen auf und kniet sich vor mich. „Komm hoch aus dem Wasser mit deinem Schwanz, mein Schatz“, sagt er lüstern. Gerne folge ich seinem Wunsch und nachdem er mir den Gummi übergerollt hat, dreht er sich mit dem Po zu mir und drückt mir die Geltube in die Hand.

Er beugt sich nach vorn und stützt sich auf dem Wannenrand ab, während ich ihn und Klein Jan mit Gel vorbereite. Ich schieb mich hinter ihn und weite ihn mit den Fingern ein bisschen. „Mach“, stöhnt er in meine Fingerübungen hinein, „mach endlich, ich will dich spüren.“

Langsam, mit Gefühl, dringe ich ein in meinen Schatz und langsam schiebt er sich mir entgegen, bis ich an ihn anstoße. Kurz verhalten wir beide um dann zuerst langsam, dann aber schneller und härter werdend, gegeneinander zu stoßen. Tief stöhnt er auf, hält jetzt nur noch dagegen, genießt meine nun harten und schnellen Stöße, klammert sich am Wannenrand fest.

„Jaa, mach, ja, so guut, jaaa“, stöhnt er, lässt sich fallen, gibt sich mir ganz hin. Wir verlieren uns ineinander, immer schneller nähern wir und dem Höhepunkt. Längst reibt er sich im Takt meiner Stöße, kommt dann stöhnend und sinkt auf seine Oberschenkel.

Ich streif den Gummi ab, reibe noch ein paar Mal schnell und komme dann auf seinen Rücken, bevor ich auf ihn runter sinke. Schnaufend liege ich auf ihm, küsse seinen Nacken, seine Schultern und meine Hände streichen über seinen Bauch. „Je t aime, mon Amour, je t aime“, kommt es leise von ihm und ich flüstere an seinem Ohr: „Ich liebe dich auch, ganz Doll und für immer, mein Schatz.“

Nach einer Weile sagt er: „Wasch mich bitte mein Schatz, dann wasch ich dich und dann schalten wir noch ein paar Minuten die Düsen ein zum Entspannen, bevor wir uns fertig machen für die Party.“ Wir waschen uns gegenseitig und duschen dann den Schaum von unseren Haaren. Jetzt legen wir uns wieder in die Wanne und ich schalte die Sprudeldüsen ein.

Wir genießen es nun, von tausenden Luftbläschen überall gekitzelt zu werden und plötzlich ist er auch wieder da. „Ah, oh, gut Sprudel hat Massa und Julien, so wie Massa und Nelson hatten geil Sprudel in tolle Wanne von Opa. Viel Spaß haben Massa und Julien. Nelson glücklich ist mit euch,  mit Massa Jan und Julien, sehr glücklich.“

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1 Kommentar

  1. Huhu Hermann, das ist eine richtig schöne Serie geworden und die Community wächst munter weiter. Würde mich freuen, wenn es da irgendwann weitere Folgen gäbe. Würde ich mich echt freuen.

    Hoffnungsvolle und liebe Grüße Andi

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