Adventskalender 2021 – No one else III – Teil 19

„Ich glaube, ich brauche Urlaub!“, sagte ich und zog mich langsam an.

„Wenn du willst, kann ich Tomaso abholen!“

„Lass mal! Du kümmerst dich jetzt erst einmal um deine Tante, ob sie vielleicht noch etwas braucht, sie war schließlich über einen Monat nicht hier.“

„Du hast ja Recht, aber du siehst total fertig aus, gönn dir doch einmal Ruhe!“

Ich zog mein Sweatshirt zu recht und ging zu Placido.

„Es ist lieb von dir, Placido, dass du dich so um mich sorgst und ich bin es einfach nicht mehr gewohnt, nachts durchzuarbeiten. Ich weiß schon, warum ich mich damals entschlossen habe, zu Letizia zu wechseln.“

Placido nahm mich in den Arm.

„Dieses Leben, als Exklusivreporter Leben immer auf Achse zu sein, immer die aktuellsten Berichte zu liefern, war nicht das, was ich wollte, das war nicht ich.“

„Dann hätte ich dich wahrscheinlich auch nie kennen gelernt?“

„Nein…, sicher nicht! Deswegen war mir der Wechsel zu Letizia auch so wichtig, weil für ein Privatleben einfach kein Platz war.“

„Das hat sich mit Letizia geändert…, dann sollte ich wohl dankbar sein! Wie habt ihr euch eigentlich kennen gelernt?“

Ein Lächeln zog sich über mein Gesicht. Die Erinnerungen an damals kamen zurück.

„Ich habe sie übersehen und über den Haufen gerannt!“, grinste ich.

„Das ging nicht gut aus, oder?“

„Das kannst du laut sagen, den ich denke, im Umkreis von mindestens gefühlten tausend Metern, hat es jeder mitbekommen. Letizias Organ war damals schon sehr laut. Ganz Gentlemen habe ich sie anschließend zu einem Espresso eingeladen.“

„Wie lange ist das her?“

Ich überlegte und rechnete nach.

„Glaube sieben Jahre, oder so.“

„Wieder etwas über meinen Schatz herausgefunden!“

Er zog mich zu sich und gab mir einen langen Kuss.

*-*-*

Während Placido mit seiner Tante unterwegs war, fuhr ich zur Schule um wieder Tomaso abzuholen. Natürlich war es Thema in der Schule, dass da vier Schüler an der Schule verhaftet wurden.

Die wildesten Gerüchte kursierten im Schulhof und die Medien taten ihren Rest. Ich war nur froh, dass Tomaso in diese Meldungen in keinster Weise auftauchte. Da hatten wohl wirklich sämtlichen Quellen dicht gehalten.

Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass es vor der Schule recht voll zuging. Nicht nur Eltern waren zahlreich zugegen, um ihre Sprösslinge abzuholen, nein auch die Presse war vertreten. Vier Söhne stadtbekannter Persönlichkeiten, saßen hinter schwedischen Gardinen, da war jede neue Meldung interessant.

Hier und da konnte ich sogar Carabinieri ausmachen, die sich an entscheidenden Punkten vor der Schule aufgebaut hatten. So kreierte sich die Suche nach einem Parkplatz, mehr als schwierig.

Wie gewöhnlich in dieser Stadt, stand man auch hier in zweiter Reihe. Wäre die Straße vor der Schule nicht breit genug, wäre der ohnehin dichte Verkehr, schon lange zusammen gebrochen.

In einer Seitenstraße, Nähe der Schule, wurde ich dann endlich fündig. Ich musste mich sputen, um noch rechtzeitig zum Schulschluss an der Schule zu sein. Etwas außer Atem kam ich an und sah bereits die ersten Schüler herausströmen.

Ich stellte fest, dass die Medien nur Interesse, an den oberen Jahrgangsstufen hatten. Die Schüler der unteren Klassen wurden nicht behelligt, konnten problemlos von Elternteilen in Empfang genommen werden.

Meine Gedanken wanderten wieder zu Tomaso zurück. Was für eine Belastung musste das für ihn sein. Ich war froh, dass er in der Schule Nino zur Seite hatte, auch wenn ich mir nicht sicher war, ob er eine große Hilfe war.

Dazu kannte ich Nino einfach zu wenig. Tomaso zwar auch noch nicht gut genug, aber ich konnte mir schon denken, dass er sich weiterhin Vorwürfe machte. Sicherlich dachte er, nicht ganz unschuldig an diesem medialen Interesse zu sein.

Wurden doch auf seine erste Aussage hin, alles ins Rollen gebracht. Ich schaute weiterhin zum Ausgang, konnte aber keinen Tomaso entdecken. Nach einer gefühlten Weile, kam Nino heraus gelaufen.

Es dauert nicht lange, dass er mich entdeckte.

„Hallo Nino!“

„Hallo Davide…, wartest du auf Tomaso?“

Ich nickte nur.

„So wie ich…“

„Wieso, ihr seid doch in einer Klasse, wieso musst du denn auf ihn warten?“

„Tomaso wurde zum Rektor gerufen.“

„Hat er etwas angestellt?“

Mein Bauch meldete sich mal wieder und das war nicht gut.

„Nein, warum er dorthin kommen soll, weiß keiner von uns.“

„Kannst du mich zum Büro des Direktors bringen?“

„Ähm ja…, aber warum?“

„Ich weiß es nicht, aber ich habe so das Gefühl, dass Tomaso unsere Unterstützung braucht.“

*-*-*

Erst als der Name Placido Romano fiel, wurde ich zum Direktor vorgelassen. Sein Sekretär hatte wohl Angst, ich könnte seinem Chef etwas tun. Als ich ins Zimmer gelassen wurde, fiel mir als erstes auf, dass Tomaso glasige Augen hatte.

„Entschuldigen sie, Direktor, der Herr wollte sie dringend sprechen!“

„Ich habe gerade ein Gespräch mit einem Schüler, das wird wohl warten müssen!“, sagte der leicht untersetzte Mann vor mir.

Unscheinbar, schlecht angezogen, so stellte ich mir keinen Direktor einer Schule vor.

„Davide De Luca mein Name, Tomaso hier, wohnt zur Zeit bei uns, solange bis das Heim wieder seiner normalen Funktion nach gehen kann.“

„Aha…, aber sie sind kein Erziehungsberechtigter, ich weiß also nicht, was sie hier zu suchen haben!“

Schlechte Manieren hatte der Kerl auch noch.

„Mein Lebenspartner und ich haben die Verantwortung für den Jungen übernommen und wie ich sehe, bin ich genau richtig gekommen, denn so wie ich sehe, geht es Tomaso nicht sonderlich.“

Die Augen des Direktors, dessen Name ich immer noch nicht wusste, verengten sich.

„Jetzt wundert mich nichts mehr. Das Umfeld eines Schülers, spiegelt sich immer in seinen Leistungen und Betragen wieder.“

Oh, daher wehte der Wind, da hatte mich mein Bauchgefühl nicht im Stich gelassen.

„Wie ich weiß, zählt Tomaso zu einer ihrer besten in der Schule und sein Benehmen ist Beispielhaft!“

„Wie ich aber zu Ohren bekommen habe, hat Tomaso eine Einstellung, die wir hier nicht dulden können!“

„Darf ich fragen, von was einer Einstellung sie reden?“

„… dass ich schwul bin“, flüsterte mir Tomaso zu.

Mein Geduldsfaden war langsam am reißen.

„Ich habe bereits die Heimleitung informiert, dass es besser wäre, wenn Tomaso eine Schule besuchen würde. Vielleicht sollten sie und … ihr Lebenspartner gleich damit anfangen. Hier steht der Ruf unserer Schule auf dem Spiel!“

„Der Ruf ihrer Schule?“

Ich war fassungslos, dass dieser Mensch, der Direktor dieser Schule sein soll, so eine homophobe Einstellung hatte. Der Geduldsfaden war durch.

„Aber Schüler, die andere moppen, sogar verprügeln, Geld von den Jüngeren fordern, sind an dieser Schule erlaubt!“, sagte ich sauer.

„So etwas gibt es an unserer Schule nicht!“

„Wirklich? Da ist mir, aber etwas anderes zu Ohren gekommen. Auf der Polizeikommandatur wurde mir etwas anderes mitgeteilt.“

„Polizeikommandatur…“, blabberte er mir nach.

„Mein Lebenspartner Placido Romano wird mir sicher zustimmen, dass Tomaso auf so einer Schule nichts zu suchen hat. Ach, bevor ich es vergesse, meine Kollegen bei der „La Nationale“, werden sicher sehr daran interessiert sein, wie sie die Schule hier führen!“

Ich griff nach Tomasos Hand und zog ihn zur Tür.

„Ich bin mir sicher, dass auch andere Eltern unserem Beispiel folgen werden! Einen schönen Tag noch!“

*-*-*

Die Rückfahrt war schweigend verlaufen, zu sauer war ich und wollte es nicht an Tomaso auslassen, der mir gerade am nächsten war. Hinter uns saß wie beim letzten Mal Nino, auch er sagte nichts.

Ich hatte mit seinem Vater ausgemacht, dass Nino auch bei uns Mittagessen konnte. Ob Stellario wusste, was für ein Direktor Nino hatte. Aus den Augenwinkel heraus sah ich, wie seine Hand zu Tomasos Schulter wanderte und sie leicht massierte.

„Tomaso, es tut mir leid, dass ich deinen Direktorangefahren habe, aber…“

„Du brauchst dich nicht entschuldigen, Davide…, es tat nur weh, was der Direktor gesagt hat… Auch das…, bevor du ins Zimmer kamst. Ich war froh, dass du da warst!“

Ich griff nach seiner Hand und drückte sie kurz.

„Was hat er denn gesagt?“, wollte Nino wissen.

„Das… das mein schlechter Einfluss wohl Andrea und seine Freunde zu diesen schlimmen Taten angestachelt hat!“

Ich trat auf die Bremse, der Wagen machte eine Vollbremsung. Zu meinem Glück war niemand direkt hinter mir.

„Das hat er behauptet?“

Tomaso schaute mich nur traurig an und nickte leicht dabei. Mit leicht quietschenden Reifen wendete ich den Wagen und gab Gas.

„Wo… wo fahren wir hin?“, fragte Nino leicht verängstigt.

Ihn hatte diese Aktion auf der Rückbank etwas durchgeschüttelt.

„In die Redaktion!“

*-*-*

„Du solltest vielleicht den Commissario anrufen, vielleicht steht…, stand Caputo auch auf dessen Gehaltsliste.“

Ich saß mit Stellario, Letizia und den beiden Jungs, in einer der Meetingräume des Verlags. Dieser Vorschlag kam von Stellario, der nicht minder geschockt war, als ich erzählte, was in der Schule vorgefallen war.

Verdina Caputo, mittlerweile wusste ich, wie der Herr hieß, was meine Wut auf ihn aber nicht minderte.

„Ich gebe Stellario Recht“, meinte Letizia, „wir wissen nicht, wer noch alles zu Moretti gehörte, wer da noch alles mit dran hängt.“

Es klopfte an der Tür und ein junger Mann öffnete die Tür, den ich nicht kannte.

„Stellario, da sind zwei Herren, die sie suchen…“, meinte dieser und Sekunden später erschien Placido in der Tür.

„Placido?“, fragten Stellario und ich gleichzeitig.

Direkt hinter ihm kam Emiliano in Sicht.

„Hallo Placido… Emiliano, was führt euch hier her?“, fragte Letizia.

Der junge Mann verschwand und verschloss hinter sich die Tür. Stellario war aufgestanden und schüttelte den beiden die Hand.

„Ein Vögelchen zwitscherte mir, das ihr hier seid“, meinte Placido und drückte mich kurz.

Tomaso hob verlegen sein Handy hoch und grinste.

„Und mich hat die Heimleitung angerufen, dass es in der Schule Ärger mit Tomaso gab.“

„Wieso dich?“, fragte ich verwirrt.

„Weil sie deine Telefonnummer nicht haben und wissen, dass ich mit dir befreundet bin!“

„Setzt euch“, meinte Stellario.

„Jemand einen Espresso?“, fragte Letizia und lief zur Maschine.

„Nino, hol Tomaso und dir doch eine Cola, du weißt ja wo der Automat steht“, sagte Stellario zu seinem Sohn.

„Darf ich mit?“, fragte Tomaso und sah dabei mich an.

Ich wusste nicht, warum er mich das jetzt fragte, aber ich nickte. So waren wir etwas später, nur noch zu viert im Raum. Letizia verteilte die Tassen und ließ sich wieder neben Stellario nieder.

„Was ist jetzt genau passiert?“, wollte Placido wissen, „Signore Copolla konnte mir nichts genau sagen, er meinte, in der Schule wäre gerade die Hölle los, die Carabinieri seien da.“

„Du hast seinen Klassenlehrer angerufen?“, fragte ich verwundert.

„Ja, ich wusste nicht ob du mit dem Jungen noch in der Schule bist.“

So erzählte ich noch einmal genau, was vorgefallen war. Schweigend hörten die anderen zu..

„Da hat sich euer Verdacht wohl bestätigt“, meinte Letizia.

„Welchen Verdacht?“, wollte Emilianos wissen.

„Dass Direktor Caputo vielleicht auch auf Morettis Gehaltsliste stand, aber was bewegt dich zu der Annahme, Letizia?“

„Wenn doch die Carabinieri in der Schule sind!“

„Die waren schon da! Vor der Schule war ein Auflauf der Medien und die Carabinieri schauten, dass keiner die Schüler belästigt wurde“, erklärte ich.

„Das hörte sich bei Copolla etwas anders an. Sie seine aus dem Lehrerzimmer gebeten worden, nur der Rektor wäre drin geblieben“, sagte Placido.

„Kann es sein, dass sich die Dinge etwas überschlagen?“, fragte Emiliano, „wir wissen nicht, wie weit der Commissario mit seinen Ermittlungen ist.

„Ein Freund bei der Stadt hat mir verraten, dass heute Morgen das Büro von Stadtabgeordneter Moretti durchsucht wurden und Ordner beschlagnahmt wurden“, fügte Stellario hinzu.

Tomaso und Nino kamen zurück.

„Und was machen wir jetzt mit den beiden?“, fragte ich und zeigte auf die beiden.

Placidos Handy fiepte.

„Was meinst du?“, wollte Stellario wissen.

„Ich habe keine Lust, Tomaso auf diese Schule gehen zu lassen, solange dieser Rektor die Schule führt!“

„Das hat sich wohl erledigt“, meinte Placido plötzlich.

Fragend schauten wir ihn an. Er hob sein Handy in die Höhe.

„Signore Copolla hat mir gerade geschrieben, dass der ehrenwerte Direktor Caputo von den Leuten der Guardia di Finanza abgeführt wurde.“

„Finanz und Zollbehörde?“, fragte Stellario, „in was für ein Wespennest habt ihr da gestochen?“

„Wir haben gar nichts!“, sagte Placido und zog Tomaso zu sich, „nur diesen hinreisenden Jungen bei uns aufgenommen!“

Tomaso lief rot an und Nino, der hinter seinem Vater stand, begann zu kichern.

„Wo du es gerade sagst, ich habe ganz vergessen, auszurichten, dass die Heimleitung euch gerne sehen möchte“, sprach Emiliano.

*-*-*

Ich war froh, dass Placido seinen Wagen dabei hatte, sonst wäre es in meinem Mini etwas eng geworden. So waren die Jungs wieder bei mir im Wagen und Emiliano war zu Placido ins Auto gestiegen.

Die Einladung zu einem verspäteten Mittagessen, lehnte Emiliano ab, er hätte noch einiges zu tun. Er verabschiedete sich und lief zur Zeichenschule hinüber, während wir mit den Jungs das Haus betraten.

Nino und Tomaso liefen sofort in dessen Zimmer und waren verschwunden. Placido schaute mich an und ich musste grinsen. Ich hob beide Arme.

„Was soll ich dazu sagen? Junge Liebe?“

Die Arme ließ ich wiedersinken.

„Es ärgert mich nur, dass wir uns in so einer aufgeklärten Zeit, immer und immer wieder erklären müssen. Es ist, als würden wir eher einen Schritt zurück gehen, als nach vorne.“

Placido kam zu mir, griff nach meiner Hand.

„Ich verstehe nur zu gut, was du meinst. Es ist eben so. Wir können nur durch unser Auftreten zeigen, dass wir ganz normal sind und nicht nur auf unsere Sexualität reduziert werden.“

„Dieses „Es ist eben so“ stört mich aber enorm. Es dürfte nicht sein! Und in so einer Welt müssen Mädchen oder Jungs, wie Nino und Tomaso aufwachsen.“

„Wir werden nicht die Welt ändern können, aber vielleicht im Kleinen, Schritt für Schritt, mit unserem tun, auf einen Wandel in der gesamten Gesellschaft hinarbeiten. Das schließt Tomaso mit ein.“

Ich nickte Placido zu.

„Mit der Verantwortung für den Jungen, geben wir ihm die Möglichkeit, seine Optionen für sein weiteres Leben, selbst zu finden und auszuwählen.“

Placido stoppte kurz.

„Ich werde jetzt kurz mit dem Heim, wegen dem Termin, telefonieren… kümmerst du dich um das… verspätete Mittagessen?“

Ich grinste breit. Wer sonst, wenn nicht ich!“

„Danke!“, sagte mein Schatz und nach einem Kuss auf meine Wange, verschwand er in seinen Raum.

*-*-*

Jakob war bei den Jungen geblieben, während Placido und ich zum Heim fuhren. Nicht das Tomaso und Nino, mit ihren siebzehn Jahren einen Babysitter gebraucht hätten! Nein, es war mir einfach lieber, so lange die ganze Sache nicht abgeschlossen war, dass die beiden alleine waren.

„Du schaust so kritisch…!“, meinte Placido neben mir.

„Ach ich weiß nicht…es tat gut, die beiden so ausgelassen und fröhlich beim Essen zu sehen und trotzdem wissen wir immer noch nicht, ob wir Tomaso in unsere Familie aufnehmen dürfen.“

„Was sagt dein Bauch dazu?“

„Gar nichts, höchstens, dass ich mal wieder zu viel gegessen habe.“

Placido lachte laut und wir bogen in die Straße des Kinderheims ein. Zu unserer Überraschung waren dort, wo vor geraumer Zeit noch schwarze Löcher waren, bereits neue Fenster eingesetzt worden und die Umrandung frisch vergipst.

„Da fehlt nur noch die Farbe…“, meinte Placido.

„Schon mal überlegt, dich auf einer Hauswand zu verewigen?“

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