Eric Einarson – Der versprochene Mann – Tür 2

Ob Alexander über diese Antwort nun glücklich war, konnte ich nicht deuten. So machten wir kehrt und folgte ihr zurück zum Wagen. Das spätere Mittagessen brachte nicht viele neue Erkenntnisse, zu wenige Informationen waren vorhanden.

*-*-*

Am Abend saß ich wieder in meiner warmen Wohnung und zappte mich durch das isländische Fernsehprogramm. Aus den drei eigenen Sendern, gab es noch ein paar Pay-TV fremdländischer Sender.

Filme und Produktionen aus diesen Ländern waren hier meist untertitelt, weil die Neuvertonung auf Grund der niedrigen Bevölkerungszahl einfach zu teuer wäre.

So war ich froh, die englischen Sender mit meinen Sprachkenntnissen sehen zu können. Kim hätte da wohl gar keine Probleme, er hatte dadurch einfach noch viel mehr Sender zur Auswahl.

Und wieder war mein Gedanke bei Kim. Es wunderte mich, dass er sich noch nicht gemeldet hatte. Wahrscheinlich befand er sich noch auf dem Rückweg. Da für mich nichts Interessantes kam und es auch schon recht spät war, beschloss ich mein Bett aufzusuchen.

Morgen würde es schon genug Arbeit geben, da wäre ich ausgeruht ein Vorteil. So löschte ich die Lichter im Wohnzimmer und Küche, und zog mich ins Schlafzimmer zurück. Schnell hatte ich mich meiner Klamotten entledigt und sprang kurz unter die Dusche.

Das warme Wasser tat gut auf der Haut und ich nahm mir vor, mich morgen spätestens wärmer anzuziehen. Frisch gereinigt trocknete ich mich ab, schlüpfte in meine Schlafshorts und ging ins Schlafzimmer zurück.

Ich zog gerade meine Bettdecke zurück, als es an meiner Wohnungstür klingelte. Verwundert ließ ich die Decke fallen, schlüpfte in ein T-Shirt und weil der Boden für barfuß recht kalt war, quälte ich meine Füße in dicke Socken.

Es klingelte erneut.

„Ich komme ja!“, rief ich.

Schnell war ich an der Wohnungstür und linste durch den Türspion. Was ich zu sehen bekam, ließ mich in Windeseile meine Tür entriegeln und öffnen.

„Kim, um Gottes Willen, was ist denn mir dir passiert?“

An Kims Stirn lief Blut herunter und tropfte auf seine Jacke.

„… Jugendliche sind… über mich hergefallen…“, war seine knappe Antwort.

Ich zog ihn in die Wohnung, ließ die Tür ins Schloss fallen, ging mit ihm direkt in die Küche und pflanzte ihn auf einen Stuhl. Schnell griff ich nach einem Küchentuch und presste es auf seine Wunde.

„Au…!“, kam es von Kim und wich zurück.

„Halt still, du blutest!“, fuhr ich ihn leicht an, „ich hol schnell was zum Verarzten!“

Ich rannte ins Bad. Warme Duschluft schlug mir entgegen. Schnell war der Erstehilfekasten gefunden. Mit ihm bewaffnet lief ich zurück zu Kim, der immer noch so das saß, wie ich ihn verlassen hatte.

Er schien nicht richtig bei sich zu sein. Er schaute immer wieder auf das Küchentuch, das mittlerweile ebenso blutig war.

„Jugendliche… sagst du? Aber wieso? … was war der Anlass?“, fragte ich ihn und stellte den erste Hilfekasten neben ihm auf den Tisch.

„… ich… ich weiß auch nicht… ich hörte nur Ausländer… und dann sind sie weggerannt.“

Ich versuchte die Blutung an der Stirn irgendwie zu stoppen, aber es gelang mir nicht. Da mein erster Hilfekurs zu meiner Schande doch schon etwas zurücklag, beschloss ich ihn ins Krankenhaus zu bringen.

„Kim, du musst ins Krankenhaus, da hilft nichts…“

Verzweifelt dachte ich nach, wie ich ihn dort hinbringen sollte, denn ich hatte ja noch gar kein Auto und mein Dienstwagen stand bei der Polizeistation.

„Kim, wieso bist du überhaupt hier…?“

„Ich… ich wollte noch kurz… was abliefern, …damit ich morgen… nicht so viel schleppen muss.“

„Hier bei mir?“, fragte ich verwundert, weil ich aus seinen Worten nicht schlau wurde.

„Nein…, im Büro…“

Ich überlegte kurz.

„Dann steht dein Auto unten?“

Er nickte benommen.

„Ich zieh mir schnell was über…!“

Wieder ließ ich ihn alleine, rannte in mein Schlafzimmer, griff mir die Jogginghose und zog sie mir über. Zurück im Flur hatte ich schnell meine Turnschuhe angezogen. Ich griff nach meiner dicken Jacke und schlüpfte hinein. Dann lief ich zurück zu Kim. Das dicke Pflaster mit Mullbinde, was ich notdürftig auf die Wunde platziert hatte, war mittlerweile rot.

„Kim, wo sind deine Autoschlüssel?“

„… in meiner Jacke?“

Mir blieb nichts anderes übrig, Kim war mir gerade keine große Hilfe. Beherzt griff ich in die Jackentaschen und wurde fündig. Kurzentschlossen zog ich ihn hoch und war froh, dass er  kleiner als ich war, so konnte ich ihn in den Arm nehmen und ihn zur Wohnungstür führen.

Ich griff noch nach meinen Wohnungsschlüssel und Papieren und schon hatten wir meine Bleibe verlassen. Ich folgte der Blutspur, die ich unbedingt später entfernen musste, nach unten. Auf der Straße dauerte es ein wenig, bis ich Kims Kleinwagen gefunden hatte.

Aber auch nur, weil dort Papiere auf dem Gehweg lagen. Diese Typen mussten ihn direkt am Auto erwischt haben. Ich öffnete die Wagentür, die nicht verschlossen war und setzte Kim vorsichtig in den Wagen.

Ich schloss seine Tür und wollte selbst einsteigen. Auf dem Boden lagen immer noch die Mappen verstreut. Ich rubbelte mir durch die Haare und stieß einen kurzen Wutschrei aus. Schnell waren die Mappen alle eingesammelt.

Mit dem Stapel im Arm, lief ich auf die Fahrerseite, öffnete umständlich die Tür und warf den Packen einfach auf die Rückbank. Dann ließ ich mich endlich neben Kim nieder, schloss den Wagen und versuchte den Wagen zu starten.

Glücklicherweise sprang er sofort an. Ein kurzer Blick zu Kim verriet mir, dass er noch nicht angeschnallt war.

„Kim, schnall dich bitte an.“

„Hm?“

So neben sich, hatte ich Kim bisher noch nicht erlebt, seit wir uns kannten. Ich machte mir langsam Sorgen. Umständlich legte ich ihn seinen Gurt an, rollte aus der Parklücke und reihte mich in den nicht vorhandenen Verkehr ein, der um diese Zeit einfach nicht mehr stattfand.

Wie war das noch? Krankhaft versuchte ich mich zu erinnern, wie wir das letzte Mal zum Krankenhaus gefahren waren und folgte meinen Erinnerungsstückchen. Ich war froh, als ich dann das erste rote Kreuzschild sah und folgte seiner Richtungsangabe.

Wenig später kam ich vor der Pforte des Krankenhauses zu stehen. Ich stieg aus, umrundete den Wagen und öffnete Kims Tür. Der, der frischen Luft ausgesetzt hatte er dann nichts Besseres zu tun, als mir vor die Füße zu kübeln.

„Scheiße… Kim…“

Das sah mir ganz nach einer Gehirnerschütterung aus. Zum Glück blieb die ganze Sache nicht unbeobachtet und ein Pfleger kam heraus gerannt.

„Kann ich helfen?“, rief er hinter mir.

Ich drehte mich zu ihm.

„Mein Freund wurde überfallen und blutet stark am Kopf… und jetzt hat er noch gebrochen.“

Mir tat Kim so unendlich leid und ich musste mich beherrschen, dass ich nicht anfing zu flennen.

„Einen Moment…, ich hole schnell Hilfe!“

Und schon war der Pfleger verschwunden. Ich ging neben Kim in die Knie und öffnete das Handschuhfach. Zu meinem Glück fand ich dort Papiertücher und fing an Kims Mund abzuwischen.

Ich wollte nicht, dass Kim so aussah. Hätte ich es nicht besser gewusst, würde ich sagen, er ist stock besoffen, so weggetreten er jetzt war. Die Tür des Eingangs ging erneut auf und der Pfleger kam mit anderen und einer fahrbaren Trage zurück.

Ein junger Mann im weißen Kittel, legte Kim vorsichtig eine Halsmanschette um, bevor er mit den anderen ihn langsam aus dem Auto holte und Kim, gemeinsam auf die Trage legten. Erneut musste ich berichten, was sich zugetragen hatte.

Trotz der Vorsichtigkeit ging alles so schnell, dass ich noch immer neben dem Wagen kniete, als sie Kim schon hinein brachten. Ich sammelte mich, warf die benutzen Tücher einfach in den Fußraum des Wagens und schloss ihn ab.

Dann sah ich das Schild mit dem Parkverbot. Ich atmete tief durch und schüttelte den Kopf. Natürlich war hier vor dem Eingang direktes Parkverbot. So umrundete ich den Wagen erneut, stieg ein und startete den Motor.

Glücklicherweise, war auch hier um diese Zeit nichts mehr los und ich nahm den ersten freien Parkplatz. Wieder im Freien, rannte ich so schnell ich konnte zum Eingang zurück, betrat das Haus und fand… niemanden vor.

Der große Vorraum war leer. Ich schaute in alle Richtungen, konnte aber niemanden entdecken. Es dauerte eine Weile, bis ich endlich die Notaufnahme gefunden hatte. Dort angekommen, kam mir der Pfleger von vorhin entgegen und hielt mich davon ab, zu meinem Kollegen zu gehen.

„Um ihren Freund wird sich gekümmert, können sie bitte mit mir gehen und mir Angaben zu seiner Person geben, außerdem müssen wir die Polizei verständigen!“

Ich wusste nicht, was mich geritten hatte, aber ich fing an zu kichern. Die Arme anhebend, versuchte ich mich wieder zu beruhigen. Der Pfleger schaute mich zweifelnd an.

„Entschuldigung… ich bin Polizist und mein Kollege da drinnen ebenso…“

Ich zog mein Handy heraus und war glücklich, dass dank Hekla, alle Angaben zu meinen Kollegen, auf dem Gerät gespeichert waren. Ich suchte kurz und wurde fündig.

„Hier sind alle Angaben, die sie brauchen. Wäre es möglich kurz ihr Telefon zu benutzen, solange sie mein Handy in Beschlag haben?“

Der Pfleger sagte nichts, nickte nur, nahm das Handy entgegen und wies Richtung Empfang. Dort angekommen, reichte er mir das Telefon. Ich wählte Annas Nummer, weil ich mir nicht anders helfen konnte.

Mit einem müdem „Ja?“, wurde ich begrüßt.

„Hallo Anna, hier ist Eric… ich brauche deine Hilfe, bin im Krankenhaus…“

„Eric?“

Auf einmal hörte sich ihre Stimme sehr wach an.

„Eric, ist dir etwas passiert?“

„Nein, nicht mir, aber eben stand plötzlich ein blutender Kim vor meiner Wohnungstür, ich hab ihn ins Krankhaus gebracht und…“

„Halt Eric, langsam, du bist mit Kim im Krankenhaus?“

„Ja!“

„Gut, ich komme so schnell ich kann!“

„Und schon war das Gespräch beendet.

*-*-*

Da mich der Pfleger immer noch nicht zu Kim lassen wollte, hatte ich mich auf einen der Stühle vor der Notaufnahme gesetzt. Immer wieder sah ich zur Tür, ob sich vielleicht irgendetwas tat.

Hinter mir hörte ich Schritte, so drehte ich mich um. Ich war froh Anna zu sehen, gefolgt von ihrem Bruder Phillip.

„Wie geht es ihm…was ist geschehen?“

„Kann ich dir nicht sagen, bisher habe ich noch keine Auskunft bekommen. Ich wollte vorhin gerade zu Bett gehen, da klingelte es an meiner Wohnung. Als ich öffnete, fand ich Kim an der Stirn blutend vor meiner Tür…“

„… weißt du was passiert ist?“, fragte Anna ruhig.

„Er hat was von Jugendlichen gesagt, die auf ihn losgegangen sind…“

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass Kim mit irgendjemand Streit anfängt“, sagte Phillip.

„Ich auch nicht!“, stimmte Anna zu.

„Kim meinte auch noch, er hätte etwas wie „Ausländer“ gehört.“

„Scheiße“, entfleuchte es Phillip.

„Bruderherz, zügle deine Zunge!“

Er verdrehte die Augen während Anna sich umschaute.

„Gibt es hier keinen Kaffeeautomaten?“, fragte sie.

„Du wirst doch jetzt keinen Kaffee mehr trinken wollen?“, kam es von ihrem Bruder.

„Doch Phillip, eigentlich liege ich um diese Zeit Sonntags abends schon im Bett und dass hier scheint noch etwas länger zu gehen.“

„Na gut, ich mach mich auf die Suche“, meinte Phillip und kehrte uns den Rücken.

Anna wandte sich wieder zu mir.

„Du siehst auch nicht gerade Vorteilhaft aus, etwas weiß um die Nase.“

„Kim hat sich draußen am Wagen übergeben…, war etwas heftig.“

„Setzen wir uns…“, entgegnete sie mir, „wieso ist Kim eigentlich zu dir gekommen…“

„Er hat gesagt, er hätte Unterlagen, die er noch ins Büro bringen wollte und … und zu dem weiß Kim, wo ich wohne.“

Anna grinste mich breit an. Nun verdrehte auch ich meine Augen.

„Nicht was du denkst!“

„So…, was denke ich denn?“

Ich hob abwehrend meine Hände.

„Ich habe nichts mit Kim, falls du darauf anspielst.“

„Ich spiele auf überhaupt nichts an, aber ich habe Augen im Kopf. Mir ist nicht entgangen, dass deine Blick im Büro oft zu Kim wandert.“

Verlegen kratze ich mich am Kopf.

„So… ist es das…?“

Anna nickte grinsend.

„Eric, was ihr in eurer Freizeit macht, geht mich nichts an, ich will im Büro nur klare Verhältnisse und wie gesagt, ich bin sehr Harmoniesüchtig!“

„Wir haben uns nur ein paar Mal getroffen und toll unterhalten, mehr nicht.“

Dass wir dabei Arm in Arm saßen oder lagen, ließ ich einfach unter den Tisch fallen.

„Kaffeeee“, unterbrach es unsere Unterhaltung.

Phillip war zurück, mit drei Bechern in den Händen.

„Eric, ich weiß nicht, wie du deinen Kaffee trinkst, bisher durfte ich dir noch keinen zum Frühstück servieren, da habe ich dir schwarzen mitgebracht.“

„Danke, genau richtig.“

Er reichte mir und Anna unsere Becher mit Kaffee.

„Das war die indirekte Einladung meines Bruders, wenn du mal ein Wochenende bei uns draußen verbringen möchtest, bist du herzlich willkommen!“, raunte mir Anna zu.

Überrascht sah ich beide an.

„Ähm… danke.“

„Kim kannst du natürlich mitbringen!“, kam es nun von Phillip.

Bevor ich mich aber empört, gegen die beiden, zu Wehr setzten konnte, ging die Tür zur Notaufnahme auf.

*-*-*

Da ich im Vorfeld meinen Dienstausweis nicht gezeigt hatte, ich wusste nicht einmal, ob ich ihn dabei hatte, war ich ganz froh, dass dies nun Anna tat. Der Arzt erklärte Anna und uns Kims Verletzungen.

Wie schon vermutet, hatte er eine schwere Gehirnerschütterung, aber auch mehrere Prellungen und auch eine angeknackste Rippe. Dies hieß wohl, dass wir auf Kim eine Weile verzichten mussten. Als der Arzt wieder verschwunden war, wandte sich Anna an mich.

„Morgen fährst du als erstes zu Kims Wohnung und suchst ein paar Sachen für ihn zusammen. Danach bewegst du deinen süßen Hintern zu ihm und versuchst mehr aus ihm heraus zu bekommen.“

Phillip fing neben ihr an zu kichern.

„Schwesterchen, das könnte man als sexuelle Belästigung auslegen.“

„Was?“

„Den süßen Hintern.“

„Ach was, Eric weiß wie ich das meine, oder?“

Sie schaute mich an und ich konnte nur grinsen.

„Aber du hast Recht, er hat einen süßen Hintern… also soweit ich das als Mann beurteile kann!“

„Phillip!“

*-*-*

Es war eine unruhige Nacht. Einfach wieder ins Bett gehen, war nicht. Die Sauerei im Hausflur und meiner Küche musste erst entfernt werden. Sehr spät, oder sollte ich früh sagen, es war weit nach Mitternacht, lag ich dann im Bett.

Irgendwann war ich dann auch eingeschlafen, aber immer wieder träumte ich von Kim, den Kopf verbunden und schreckte aus dem Schlaf aus. Ich atmete tief durch. War da wirklich mehr, so wie es Anna vermutete.

Klar setzte mir das zu, wenn es einen Kollegen erwischt hatte. Aber es war Kim, der mir als erstes die Hand reichte und seine Freundschaft anbot. Mit Augenringen im Gesicht stand ich im Bad vor dem Spiegel.

Es half nichts, ich musste mich fertig machen. Wenn ich vorher noch in Kims Wohnung wollte, anschließend ins Krankenhaus, dann sollte ich mich jetzt sputen. So durchlief ich meine gewohnten Badaktivitäten etwas schneller als sonst und war, eine viertel Stunde später, auf der Straße.

Ich zog mein Handy heraus und suchte nach Kims Adresse und dachte auch nicht groß darüber nach, dass ich wieder seinen Wagen benutzte. Schien wie bei Anna etwas außerhalb zu sein.

Schnell war der Kleinwagen ausgeparkt und dachte mir, wenn ich mich nach einem Auto umschauen sollte, dann wäre ein Kleinwagen wirklich praktisch für die Stadt. Dank meines Handys, war ich eine halbe Stunde später, an dem gesuchten Ort.

Wie Kim mir erzählt hatte, gab es hier bereits keine feste Teerstraßen mehr, sondern nur Schotter. Ich fuhr langsam an das Haus heran und rollte aus. Wohnte Kim hier alleine? Ich verließ den Wagen und schloss ab.

Zwei Wagen parkten auf dem Grundstück, sonst konnte ich nichts Besonderes feststellen. Einen davon, konnte ich als Kims Geländewagen erkennen, also war ich richtig. Das Gartentürchen war nur angelehnt, so war es kein Problem das Grundstück betreten. Wie bei Anna, war auch hier, das Haus im typischen isländischen Baustil gehalten.

An der Haustür angekommen, zögerte ich. Sollte ich einfach so mit Kims Schlüssel aufschließen, oder doch vielleicht lieber klingeln. Ich entschloss mich, lieber zu klingeln, nicht dass ich da drinnen jemanden überraschte und gar erschreckte.

So drückte ich den Knopf der Klingel, aber drinnen war nichts zu hören. Jetzt ärgerte ich mich, dass ich Kim nie mehr über sich selbst gefragt hatte, wir redeten meist über mich. Auch Anna hätte ich fragen können, hinter her, ist man immer schlauer.

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