Unbreakable – Teil 4

Alle saßen beim Frühstück, als Marianne den Raum betrat. Jeder schaute gespannt zu ihr.

“Und?” wollte Christine wissen.

“Er ist noch nicht aufgewacht,” antwortete Marianne. Kian wurde bleich und wollte aufstehen.

“Bleib sitzen Kian, es ist nicht gut, wenn du alleine bist. Bleibe lieber bei uns,” sagte Jule und legte ihre Hand auf seinem Arm. Er nickte und setzte sich wieder. Marianne trat an seinen Stuhl heran.

“Kian, niemand macht dir Vorwürfe, du bist nicht schuld, an dem was passiert, Ok?”

Wiederrum nickte Kian und Jule sah, dass kleine Tränen ihren Weg über seine Wangen bahnten. Richard reichte ihm ein Taschentuch, der ebenfalls die Tränen bemerkt hatte.

“Wird schon wieder Kian, nachher fährst du mit Marianne ins Krankenhaus und schaust selber nach deinem Kleinen.”

“Ja mach ich,” erwiderte Kian mit leiser Stimme.

Marianne goß sich einen Kaffee ein und lehnte sich langsam zurück. Es klopfte an der Tür.

“Come in,” sagte Kian im beherrschten Ton. Die Tür ging auf und die Jungs kamen herein.

“Morgen Leute, wir kommen nur noch kurz vorbei um uns zu verabschieden, wir fliegen gleich weiter nach Madrid,” sagte Mark und blinzelte dabei Jule an.

“Ich komme dann in zwei Tagen nach,” meinte Kian.

“Pass auf dich auf Kleiner, und gute Besserung für Max,” sagte Bryan. Kian stand auf und umarmte jeden seiner Bandkollegen.

“Danke.”

Der Rest stand ebenfalls vom Frühstück auf und man verabschiedete sich herzlich voneinander. Mark und Jule schienen sich etwas länger im Arm zu halten.

Und schon waren die Jungs verschwunden.

“Und was machen wir heute, nur hier herum sitzen und warten?” fragte Nathalie.

“Ich denke Marianne wird mit Kian ins Krankenhaus fahren, und ich für meinen Teil wenn ich schon mal da bin, würde ich mich gerne in Hamburg ein wenig umschauen, war ja schließlich noch nie hier, “sagte Richard.

Kian und Marianne nickten ihm zu.

“Und ausserdem sollten wir Jule mal auf andere Gedanken bringen,” setze er hinten dran.

“Wie… was?” sagte Jule, völlig aus den Gedanken gerissen.

“Töchterlein, dass habe ich sogar bemerkt, wie du den Mark angehimmelt hast,” sagte Christine grinsend.

Jule wurde feuerrot im Gesicht.

“Erwischt,” sagte Nathalie und fing laut an zu lachen. Die anderen stimmten mit ein.

Bis das Telefon klingelte. Marianne sprang auf und nahm das Gespräch entgegen.

“Was aufgewacht, ich bin sofort unterwegs. Auf Wiederhörn.,” sagte sie und legte auf, “Kommst du Kian, Max ist aufgewacht und fragte nach dir.”

Kian stand auf und ein kleines Lächeln huschte über seine Lippen.

“Denk dran, das wird schon wieder,” sagte Richard zu Kian, der das Zimmer darauf mit Marianne verließ.

Kian wurde sichtlich unruhiger, als sie im Krankenhaus ankamen. Marianne merkte es und nahm ihn an der Hand. Wie es so üblich ist, auf einer Intensivstadion, bekamen sie grüne Kittel zum überziehen. Marianne öffnete leise die Tür und trat mit Kian ein. Max lag alleine im Zimmer und eine Schwester saß neben seinem Bett.

Sie nickte den Beiden freundlich zu, stand auf und verließ das Zimmer.

“Hallo Max,” sagte seine Mutter fast unhörbar.

Max schlug seine Augen auf und schaute in ihre Augen.

“Mama……..,” Tränen begannen ihm über die Wangen zu laufen.

“Pssssst, mein Sohn, nicht reden, aber schau, ich habe dir jemanden mitgebracht,” sagte Marianne und wich zur Seite, damit Max Kian sehen konnte.

Max hob langsam die Hand und hob sie Kian entgegen.

Kian ging in die Knie nahm die Hand und begann sie zu küssen. Auch er mußte jetzt weinen.

“Nich…weine….Schatz,” sagte Max angestrengt.

Kian hob den Kopf und schaute Max mit seinen verweinten Augen an.

“Warum hast du das gemacht Max, du hättest sterben können.”

“Unkrau…. ver.. geht nich…”

Und jetzt kannst du wahrscheinlich nie wieder laufen….” sagte Kian und fing wieder an zuweinen.

Max strich ihm zärtlich über den Kopf. Kian erhob erneut den Kopf.

Max gab ihm Zeichen näher an seinen Mund zukommen.

Kian folgte seinem Wunsch und kam mit seinem Ohr ganz nah an Max.

“Für dich …. werd …ich lauf …lerne… und jetzt… gib mir ….nen Kuss….endli……”

Kian gab ihm einen zärtlichen Kuss. Max schloß die Augen und schlief wieder ein.

Marianne, die das Ganze beobachtet hat, wischte sich die Tränen aus den Augen.

“Kian ich geh mal zum Arzt und frage wie sein Zustand jetzt ist, bleibst du alleine bei ihm?”

Kian nickte und Marianne verließ das Zimmer. Er legte seine Kopf neben Max aufs Kissen und fing leise an zu singen.

I’ll be loving you forever Deep inside my heart you leave me never

Even if you took my heart And tore it apart

I would love you still, forever You are the sun

You are my light And you’re the last thing on my mind, before I go to sleep at night

You’re always round When I’m in need

When troubles on my mind You put my soul at ease

There is no one in this world Who can love me like you do

That is the reason that I Wanna spend forever with you

I’ll be loving you forever Deep inside my heart you leave me never

Even if you took my heart And tore it apart

I would love you still, forever You are the sun

You are my light And you’re the last thing on my mind, before I go to sleep at night

You’re always round When I’m in need

When troubles on my mind You put my soul at ease

We’ve had a fun We’ve made mistakes But who’d have guessed along that road

we’d learn to give and take It’s so much more than I could have dreamed

‘Cause you’ve make loving you, so easy for me

There is no one in this world Who can love me like you do

That is the reason that I Wanna spend forever with you

I’ll be loving you forever Deep inside my heart you leave me never

Even if you took my hear And tore it apart

I would love you still, forever You are the sun

You are my light And you’re the last thing on my mind, before I go to sleep at night

You’re always round When I’m in need

When troubles on my mind You put my soul at ease

And boy I pray you leave me, never

‘Cause this is the world, where lovers often go astray

But if we learn each other, we won’t go that why So put your doubts aside

Do what it takes to make it right I love you, forever, no-one can tear us apart

I’ll be loving you forever Deep inside my heart you leave me never

Even if you took my heart And tore it apart, I would love you still, forever And I’ll be loving you forever.

( Westlife: “Forever”)

Kian spürte wie Max’s Hand seine fest drückte und Tränen über Max’s Wangen liefen.

“Ich liebe dich kleiner Mann, für immer und ewig!” sagte Kian.

“Ich .. dich auch…Kian.”

Die Vier liefen an der Promenade am Hafen entlang.

“Es ist zwar sehr schön hier, aber an das Klima müßt ich mich erst gewöhnen,” sagte Nathalie zu Christine.

Da muß ich dir recht geben, mich fröstelt es auch ein wenig,” entgegnete Christine.

Jule und Richard liefen ein wenig langsamer und waren dadurch deutlich zurück gefallen.

“Jetzt sag schon, was ist mit dir und Mark?” fragte Richard.

Jule truckste auf der Stelle herum.

“Ach ich weiß auch nicht. Wir verstehen uns sehr gut, haben schon ein paar tolle Gespräche geführt.”

“Und wie lange geht das schon?”

“Seit Dublin.”

“Dublin? Man und ich habe überhaupt nichts mitgekriegt.”

“Ja, es war auch eher unauffällig, aber wie es jetzt weitergeht, weiß ich nicht.”

“Bist du in ihn verliebt?”

Jule wurde rot.

“Ja, ein bischen.”

He ihr zwei, wenn ihr noch langsamer lauft, geht ihr rückwärts,” schrie Nathalie zu ihnen.

“Jo, wir kommen ja schon,” rief Richard zurück.

“Ich wäre so gerne bei Max,” sagte er zu Jule.

“Ja ich auch. Es ist das erstemal, daß ich nicht mit ihm sprechen kann, wenn ich ihn brauche.”

“Du hast doch mich Jule,” sagte Richard mit einem Grinsen.

“Dafür bin ich dir auch dankbar Richard, das kannst du mir glauben.”

“Aber mir geht es genauso.”

“Kian ist bei ihm.”

“Ja und er liebt Max wirklich. Ich habe noch nie einen Menschen so lieben sehen wie Kian. Mit soviel Gefühl und Hingabe, könnt man richtig neidisch werden.”

“Mensch Richard, so kenn ich dich überhaupt nicht, du bist ja ein richtiger Romantiker.”

“Ich weiß, nichtmal Nathalie kennt mich richtig, wird mir langsam klar.”

“Und warum das ganze?”

Richard schaute Jule in die Augen.

“Was meinst du?”

“Warum du dich verstellst. Denn ich denke du bist ein Typ wie Kian, genauso gefühlvoll, nur du zeigst es eben nicht.”

“Du meinst ich soll mehr aus mir heraus gehen.”

“Ja.”

“Ich weiß nicht Jule.”

“Richard ich will dir jetzt nicht zu Nahe treten, aber ich habe dich seit der Beerdigung deines Vaters vor drei Jahren, nicht einmal weinen sehen.”

Richard wendete den Kopf Richtung Wasser.

“Ist das so schlimm?”

“Ja, warum versteckst du deine Gefühle. Wenn ich es nicht besser wüßte, hätte man bei Max’s Unfall meinen können dich lässt das kalt, jedenfalls nach außenhin schien es so.”

“Sollte ich mich hinstellen und los heulen, ich weiß nicht was du willst, mir hat das genauso weh getan, als ich Max da liegen sah.”

Mittlerweile war Richard ein bischen laut geworden, und Nathalie und Christine waren stehen geblieben, aufgeschreckt durch die Lautstärke von Richard.

“Wenn du genau wissen willst, es hat mir mein Herz zerrissen, als er da lag und ich das Blut sah. Mein bester Freund Max, liegt erschossen am Boden.”

Tränen rannen übers Richards Gesicht.

“Ich liebe Max, nein nicht so wie Kian, er ist für mich wie ein Bruder, den ich nicht habe.”

Jule war stehen geblieben, weil Richard sie schon fast anschrie.”

“Und du stellst mich hin wie eine eiskalte Maschine. Jule das bin ich nicht, ich habe auch Gefühle, ich bin genauso verletzlich wie andere.”

Richard fing laut an zu schluchzen und ging in die Knie. Jule nahm ihn in den Arm.

“Ja weine dich aus Richard.”

“Ich will nicht, daß ich Max verliere, ich habe doch sonst niemanden. Er war immer für mich da und ich für ihn, ich will doch nur das es so bleibt.”

Nathalie und Christine waren inzwischen zu den beiden gestoßen.

Nathalie strich Richard sanft durch das Haar. Sie nickte Jule zu.

“Danke Jule.”

Christine schauten zwischen den Mädchen fragend hin und her.

“Ein andermal Mum, jetzt nicht,” sagte Jule.

Richard stand auf und wischte seine Tränen ab.

“Und geht es wieder?” fragte Nathalie. Richard nickte.

“Es tut mir leid Richard, daß ich dich auf diese Art aus der Reserve locken mußte, aber sogar Nathalie machte sich schon Sorgen um dich, weil du immer ruhiger wurdest.”

Richard schaute Nathalie an.

“Du machst dir wegen mir Sorgen?”

“Ja Richard natürlich. Ich liebe dich und es tut mir weh, wenn ich seh, wie du innerlich kaputt gehst und ich dir nicht helfen kann.”

“Ich weiß nicht, was ich jetzt sagen soll…..” meinte Richard, ” ich bin nur gerührt, daß ich so liebe Freunde habe.”

“Und Richard,” sagte Jule, du hast Max nicht an Kian verloren, du hast durch Kian einen Freund dazu gewonnen!”

Währenddessen im Krankenhaus.

“Kian, könnt ich mal kurz mit dir sprechen?”

Kian schreckte auf, er hatte Marianne nicht ins Zimmer kommen hören.

“Natürlich um was geht es.”

“Die gute Nachricht, Max kann laufen es wurden keine weiteren Schäden festgestellt, nur und das ist die etwas schlechtere Nachricht, durch das Trauma, daß er erlitten hat, muß er es erst wieder lernen.”

Kian fiel ein Stein vom Herzen.

“Bei uns in der Nähe bei München gibt es eine Rehaklinik wo er das wieder erlernen kann, der hiesige Oberarzt regelt alles, daß wenn Max wieder so weit fit ist, er nach dort verlegt wird.,” sagte Marianne.

Zwei Wochen später, Kian war bereits wieder mit den Jungs auf Tournee, konnte Max endlich verlegt werden. Gleich am ersten Tag in der Reha Klinik kamen natürlich Richard und die zwei Mädels zu Besuch.

“Man bin ich froh euch wieder zu sehen,” sagte Max zu ihnen.

“Meinst du wir erst,” erwiderte Jule und nahm Max in den Arm.

“Darf ich das überhaupt noch?” fragte Max grinsend.

“Was?” kam es von Jule als Gegenfrage.

Richard mußte ebenfalls grinsen. Jule schaute zwischen den beiden hin und her.

“Hat die alte Plaudertasche ihren Mund nicht halten können,” kam es von Jule.

“Sorry Jule, aber ich mußte es Max am Telefon sagen. Du sagtest doch selber ihr habt keine Geheimnisse vor einander oder?”

“Schon gut Richard, ich hätte es ihm nur gern selber gesagt.”

“Ist doch egal ihr beiden, Hauptsache jeder ist glücklich,” sagte Max.

“Und wie steht es mit dir Max?” sagte Nathalie.

“Mir? Ich habe jetzt noch drei Wochen Zeit einigermaßen laufen zu lernen, aber sonst geht es mir gut,” antwortete Max.

“Was ist denn in drei Wochen?” fragte Nathalie.

“Man Nathalie, hab dir doch gesagt, daß Kian Ende April Geburtstag hat,” sagte Richard und nahm sie in den Arm.

“Und mein Geburtstagsgeschenk für ihn soll sein, dass ich ihm gehend gratulieren kann,” meinte Max.

“Ist das romantisch,” sagte Nathalie und schmiegte ihren Kopf an Richards Schulter.

“Was ganz anderes, war von euch schon mal jemand im Paris?” wollte Max wissen.

Alle drei standen da und schüttelten den Kopf.

“Warum fragst du Max?” Auch Jule und Nathalie starrten ihn fragend an.

“Ganz einfach Richard. Wenn Kian Geburtstag hat, sind die Jungs mit ihrer Tournee gerade in Paris und ich werde doch nicht ohne meine drei Bodygouards dorthin fahren.”

“Paris? Wirklich? Max du bist eine Wucht,” sagte Jule.

“Du kannst deinen Mark wieder sehen, bei Richard und Nathalie weiß ich, daß ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gehen und ich kann endlich meinen Kian in die Arme schließen.”

“Und uns zwei willst du hier versauern lassen,” kam es von der Tür.

Alle Köpfe flogen herum. Marianne und Christine standen an der Tür.

“Nein Mama ich hät euch das schon noch gesagt und euch auch mitgenommen,” sagte Max, ” und außerdem ist das alles schon geregelt, die Flug ist gebucht und die Zimmer reserviert.”

“Wie hast du das denn fertig gebracht?” wollte Richard wissen.

Max mußte lachen.

“Ein gewisser junger Mann der eine gewisse junge Dame dringend wiedersehen möchte hat mir dabei geholfen.”

Alle schauten zu Jule, die sofort rot wurde. Nun mußten alle lachen, auch Jule.

Ein paar Tage später.

“Morgen Max, und bereit für deine Schwimmübungen?”

“Natürlich Andreas, meine Beine wollen nach Paris, daß weißt du doch,” antwortete Max zu dem Pfleger, “und wer ist das?”

Im Wasser lag ein junger Mann so Mitte zwanzig mit schwarzen Haar, der von einem anderen Pfleger über Wasser gehalten wurde.

“Das ist Kim, er kann sich leider schon seiner Geburt nicht bewegen, aber er ist ein Kämpfer er will wie du einmal laufen lernen,” antwortete Andreas.

“Geht das denn, ich meine bei einer so argen Lähmung?” fragte Max.

“Ich bin nicht gelähmt, meine Muskeln gehorchen mir nur nicht,” kam es von dem jungen Mann aus dem Wasser.

Max wurde rot, er hatte wohl doch zu laut geredet. Er ließ sich von Andreas in Wasser heben.

“Hallo ich bin Max,” sagte er zu Kim.

“Ich weiß,” entgegnete dieser, “du bist mir bekannt.”

“Ich? Wieso das denn, bin doch erst seit ein paar Tagen hier,” fragte Max erstaunt.

“Du bist Gesprächsthema Nummer eins bei der Schwesternschaft und den Pflegern, jeden Tag so viele Anrufe und mehrmals am Tag Geschenke,” versuchte Kim das Rätsel zu lösen, “dich muß ja jemand ganz dolle verehren.”

Max wurde rot im Gesicht. Ihm war überhaupt nicht aufgefallen, daß seine viele Telefoniererei mit Kian und die Geschenke und Blumen dir er täglich von ihm, so auffällig waren. Er überlegte kurz, ob er die Wahrheit sagen sollte.

“Ja, er verehrt mich ganz schön,” sagte Max.

“Er? Du bist schwul?” fragte Kim.

Max stieg wieder das Blut in den Kopf und wurde etwas distanzierter.

“Ja, wieso Probleme damit?”

“Ich bestimmt nicht mein kleiner Bruder ist es auch,” antwortete Kim.

Nachdem beide ihre Übungen absolviert hatten wurden sie auf Ruheliegen gelegt um aus zuspannen.

“Nur er hatte nicht soviel Glück wie du,” sagte Kim plötzlich.

“Dein Bruder?” fragte Max.

“Ja.”

“Erzählst du es mir.”

Wenn du willst gerne.”

Max drehte sich einwenig zu Kim und sah zu ihm hinüber. Kim erzählte, daß sein Bruder per Internet also beim chatten einen Jungen kennen gelernt hatte. Sie haben sich langsam angefreundet und ineinander verliebt.

“Geht das denn? Ich meine wenn die zwei sich noch nie gesehen haben, wie kann man sich da verlieben?” wollte Max wissen.

“Denk doch an die vielen Fan der Stars, die kennen ihre Idole auch nur von Bildern her.”

“Ja, daß kenne ich nur zu gut, da kann ich mitreden, aber das erzähl ich dir ein andermal.”

“Gut. Jedenfalls haben die zwei jetzt endlich ihr erstes Treffen geplant. Die Eltern sind eingeweiht, und jetzt sind alle gespannt was dabei heraus kommt.

“Kann ich mir vorstellen. Ich weiß wie das ist sich nur mit Mails oder am Telefon zu unterhalten, und sich nicht zu sehen, das kann sehr hart sein. Kommt er dich den irgendwann besuchen, kann ich ihn kennen lernen?”

“Nein….”

“Warum das nicht, mag er nicht?”

“Das ist eine lange Geschichte…”

“Was machst du heute mittag, ich habe Zeit und kann gut zuhören..”

“Meinst du wirklich, ich will dich nicht langweilen Max.”

Pfleger Andreas kam mit einer Schwester und einem anderen Pfleger zurück. Beide wurden in ihre Rollstühle verfrachtet und zurück in ihre Zimmer gebracht.

Gegen späten mittag, wurde Max von Andreas abgeholt und zu Kim gebracht.

“Hallo Kim da bin ich, wie versprochen.”

“Hallo Max und hast du schon Vorschritte gemacht?”

“Ja schau her,” sagte Max und mit Hilfe von Andreas stemmte er sich aus seinem Rollstuhl heraus und blieb auf seinen Füßen alleine stehe, Etwas unbeholfen zwar, aber immerhin. Danach lies er sich wieder auf seinen Rolli fallen und fuhr direkt zu Kim ans Bett.

“Wow, das ist aber toll, ich kann bis jetzt nur meine Hand bewegen,” sagte Kim und machte eine Winkbewegung.”

“Immer noch besser als garnichts würde ich sagen,” sagte Max.

“Was meintest du eigentlich heute morgen mit, “da kann ich mitreden” wegen der Fans?” fragte Kim.

“Also gut, ich werde es dir erzählen, aber posaune es bitte danach nicht heraus, es ist nämlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt,” meinte Max ernst.

“Jo, ich werde aufstehen und im Krankenhaus herum rennen und es jedem erzählen der mir über den Weg läuft,” erwiderte Kim grinsend.

Jetzt mußten beide lachen.

“Am besten erzähle ich dir das von Anfang an. Das ich mir meine Schußverletzung bei einer Preisverleihung von Westlife zu gezogen habe, hast du ja sicherlich mitbekommen.”

“Ja es hieß, ein Freund der Gruppe wurde schwer verletzt. Und das warst du? Wie kommst du zu der Ehre, mit Westlife befreundet zu sein.”

“Ja bin ich, aber ich muß ein bischen ausholen, wie ich die Bekanntschaft mit ihnen gemacht habe. Ich habe zu meinem Geburtstag letztes Jahr von meiner besten Freundin Jule Konzertkarten für Westlife bekommen.”

So erzählte Max die Geschichte im Keller und der Zusammenstoss mit Kian. Das sie nach Weihnachten in Irland waren und Silvester mit Westlife verbrachten.

“Und seitdem bin ich mit Kian fest zusammen,” beendete er seine Erzählung.

“Jetzt bin ich aber platt, und du liebst ihn?” fragte Kim.

“Und wie, meinst du warum ich wieder laufen lerne. Kian hat Ende des Monats Geburtstag. Ich will ihn damit überraschen, daß ich auf meinen eigenen Beinen zu ihm laufe und ihm gratuliere.”

“Man wie romantisch,” sagte Kim und bekam feuchte Augen.

“Und du hast keinen Ansporn endlich laufen zu lernen?” wollte Max wissen, “willst du nichts mit deinem Bruder unternehmen?”

“Ich habe sogar noch eine Schwester, aber die wissen nichts von mir.”

“Wie die wissen nichts von dir?” fragte Max erstaunt.

“Naja, als sie klein waren, wollten meine Eltern sie nicht unnötig damit belasten, daß sie einen behinderten Bruder hatten. Und später wollte ich es nicht mehr.”

“Mensch Kim, ich finde deine Geschwister haben ein Recht zu erfahren, daß es dich gibt.”

“Ich weiß Max, aber ich habe Angst vor den Vorwürfen von ihnen, die sie bestimmt machen, wenn sie das von mir erfahren.”

“Wäre es ihnen zu verübeln?”

“Nein, bestimmt nicht. Ich bin schon die ganze Zeit am Überlegen, aber irgendwie kriege ich nicht die Kurve.”

“Das schaffst du schon!” sagte Max.

Max strengte sich die nächsten zwei Wochen kräftig an, und der Tag der Entlassung kam dann letzt endlich doch, genau drei Tage vor Kians Geburtstag.

“Hallo Mum, nimmst du gleich meine Sachen, ich möchte hier noch was erledigen,” sagte Max.

“Was?” fragte seine Mutter.

“Ich wollte Kim, doch noch das Bild von mir vorbei bringen, für seine Sammlung.”

“Stimmt ja, aber mach nicht so lange, ich warte dann am Auto auf dich.”

“Geht klar Mum,” sagte Max und verschwand aus dem Zimmer. Einen Stock zum Stützen hatte er zwar immer noch, aber das war ihm egal. Hauptsache er konnte wieder laufen, auch wenn ihn Richard damit aufzog, wie ein alter Mann auszusehen.

Nach großer Anstrengung hatte er endlich das Zimmer von Kim erreicht. Er klopfte an.

“Herein,” kam es von drinnen. Er öffnete die Tür.

“Hallo Max, kommst du dich noch verabschieden, das ist aber lieb von dir.”

“Ich werde doch nicht meinen Freund hier einfach vergessen, außerdem habe ich dir noch etwas mitgebracht.”

“Was denn?”

Hier ein Bild von mir, für deine Sammlung.”

“Man Max, das ist echt super von dir. Stellst du es bitte zu den Anderen?”

“Ja kann ich machen.”

Max umrundete langsam das Bett und stellte das Bild auf die Kommode zu den anderen Fotografien.

“Deine Augen strahlen heute so, hat das einen bestimmten Grund?” wollte Max wissen.

“Ja das hat es, bei einer Routineuntersuchung haben sie festgestellt das ein paar Nervenstränge falsch zusammen gewachsen sind.”

“Und das bedeutet?”

“Das wenn ich mich einem Eingriff unterziehe, dass die Möglichkeit wieder laufen zu lernen um mindestens um fünfzig Prozent steigt.”

“Wow, super. Und warum hat das keiner früher entdeckt. Hast du es schon deinen Eltern gesagt?”

“Da fragst du mich zuviel, und nein ich sage meinen Eltern noch nichts, sie sollen sich nicht unnötig Hoffnungen machen. Und da wegen verschiedener Untersuchungen die nötig sind, die Operation eh erst Ende August ist, halte ich da mich doch lieber zurück.”

“Das ist dein alleiniges Recht, so jetzt muß ich aber, meine Mum wartet draußen schon am Wagen auf mich, aber ich komme dich weiterhin besuchen, wenn ich darf.”

“Natürlich darfst du, ich will ja wissen, was auf Kians Geburtstag so abgegangen ist, und schon aufgeregt?”

“Ja und wie. Ich werde dir alles beim nächsten Besuch erzählen. Also bis dann Tschüß Kim!”

Max nahm Kim in den Arm und drückte ihn fest.

“Tschüß Max und vergiss mich nicht.”

“Keine Sorge Kim bestimmt nicht.”

Und schon verließ Max das Zimmer.

Drei Tage später im Flugzeug.

“Ich kann es noch garnicht glauben Christine, endlich werde ich mal Paris sehen, die Stadt der Liebe,” sagte Marianne.

“Und dir wahrscheinlich nen hübschen Franzosen anlachen, oder?”

“Christine, was denkst du von mir.”

“Nur das beste.” Beide fingen an zu lachen.

Richard gesellte sich zu Max der alleine an einem Fenster saß und versuchte etwas am Boden zu erkennen.

“Und schon aufgeregt Max, Kian weiß wirklich nicht das du kommst?”

“Nein Richard, wir haben vorhin nochmal telefoniert. Er war total traurig und wäre gerne sofort zu mir geflogen, weil er seinen Geburtstag nicht ohne mich feiern wollte. Da aber extra seine Familie von Dublin angereist kommt, geht das natürlich nicht. Zu meinem Glück.”

“Ich denke Mark hätte ihn ja bestimmt abgehalten, wenn er sich das anders überlegt hätte,” meinte Richard.

“Jo, ich denke schon, wobei der keinen Kopf mehr hat und nur noch an seine Jule denkt.”

“Neidisch?” kam es von der Sitzreihe vorne dran.

Jule setzte sich auf und drehte sich zu den Beiden.

“Wieso sollte ich neidisch sein, auch wenn mein Schatz mich nicht erwartet, weiß ich schon, daß er sich freuen wird,” beantwortete Max die Frage von Jule.

“Ich freue mich auch auf Mark,” sagte Jule, ” wir haben letzten Tage jeden Abend miteinander telefoniert.”

“Dich hat es ja wirklich erwischt, Jule,” sagte Max.

Jule wurde leicht rot auf den Wangen.

“Und wie,” sagte Jule und sank grinsend auf ihren Sitz zurück.

Am Flughafen gab es keine weiteren Probleme. Und natürlich wurden sie schon von Bell und Mark erwartet.

“Hi, Mark und Bell,” rief Max, der die beiden als erstes entdeckte.

“Wow Max, das klappt ja ganz gut mit den Laufen,” sagte Bell und nahm ihn in den Arm.

“Ja nur noch der Stock muss weg, aber mit fühle ich mich im Augenblick besser.”

“Na Kleiner bereit für deine großen Auftritt heut abend?” wollte Mark wissen.

“Du meinst wirklich er wird vorher nichts merken?” fragte Max.

“Keine Sorge, alle sind eingeweiht ausser natürlich Kian,” gab dieser zurück, ” und jetzt lass mich mal los ich muß da jemanden anderen begrüßen.

Mit einem Lächeln lief er zu Jule, nahm sie in den Arm und gab ihr einen Kuss.

“Uuuuhhhh,” war von allen zu hören. “Ist das jetzt offiziell?” wollte Nathalie natürlich gleich wissen.

“Ja!” sagte Jule mit einem strahlenden Gesicht.

“So jetzt aber los,” meinte Bell, “sonst merkt noch jemand das wir zwei im Hotel fehlen.”

Das Gepäck wurde entgegen genommen und zum Tourbus transportiert. Und sogleich ging es ab ins Hotel. Bell wandte sich noch einmal zu den anderen.

“Also Leute, Kian ist im Augenblick bei einem Interview, also freie Bahn für uns. Eure Zimmer sind bereit. Die Party steigt heute abend um acht, also ihr habt genug Zeit um euch frisch zu machen und umzuziehen.”

“Bell du kennst meine Mutter noch nicht, die braucht ewig,” sagte Max und hatte die Lacher auf seiner Seite.

“Maximilian Kehrer, das will ich überhört haben!” erwiderte Marianne, worauf das Gelächter noch lauter wurde.

Im Hotel im oberen Stockwerk.

“Und wer bekommt welches Zimmer?” wollte Christine wissen.

Marc und Bell halfen den anderen ihre Zimmer zu finden. Max’s Zimmer lag natürlich direkt neben dem von Kian.

“So Max, ich werde dann gleich Kian rauf holen, und du stellst dich am besten mitten ins Zimmer. Ich werde die Tür verschließen,” sagte Marc.

“Du denkst natürlich auch an alles, ich danke dir von Herzen,” erwiderte Max.

“Für Kian und dich tue ich doch fast alles,” sagte Marc grinsend und verlies das Zimmer.

Max wurde nervös, Seit dem Unfall, hatte er Kian nur noch kurz danach im Krankenhaus in Hamburg gesehen, seither hatte es keine Möglichkeit mehr geben.

Der einzigste Kontakt war per Telefon.

Plötzlich hörte er laute Stimmen auf dem Flur.

“Man Marc, ich hatte doch gesagt ich will keine Feier,” kam es von Kian.

“Das man dich erst immer zu deinem Glück zwingen muß,” schien Marc zu kontern, “ausserdem hab ich ja nur gesagt, ziehe bitte was anderes an oder?”

Max hörte wie die karte durchs Schloß gezogen wurde und es Klick machte. Der Tür Griff wanderte nach unten und die Tür öffnete sich langsam.

“Ich sage dir aber gleich, ich habe keine Grund da lange zu erscheinen,” sagte Kian beim Reingehen.

“Nicht mal wenn ich der Grund bin,” sagte Max.

Kian schaute auf.

“Max…… Max du bist hier………,” sagte Kian mit erstickender Stimme.

“Wo soll ich sonst sein,” sagte Max und lief vorsichtig ein paar Schritte zu Kian.

Kian schaute erstaunt auf Max’s Beine.

“Ich hab es dir versprochen, ich lern für dich wieder laufen…..”

“Max………,” Kian sprang auf Max zu und nahm ihn in die Arme.

Marc stand an der Tür, grinste Max nickend an, und schloss hinter sich die Tür.

“Kian…. Kian ein bischen vorsichtig bitte, ich kann noch nicht so gut stehen,” meinte Max.

Kian nahm ihn auf den Arm und trug ihn zum Bett, wo er ihn sanft hinlegte. Was folgte war ein langer Kuss.

“Man Kleiner habe ich dich vermisst. Ich dachte ich kann dich erst im Sommer wieder sehen. Das ist heut wohl das schönste Geburtstagsgeschenk, was ich bekommen habe,” sagte Kian.

Tränen liefen ihm über die Wangen.

“He mein Schatz warum weinst du?”

“Ich dachte immer, das du es nicht schaffst mit dem Laufen, ich habe dir da zu wenig vertraut.”

“Ich sagte ja schon Unkraut vergeht nicht, so und jetzt wasch dein Gesicht und zieh was schickes an. Ich bin wieder da, und es kann nur ein traumhafter Abend werden.”

Kian gab ihm keine Antwort, sondern hauchte ihm sanft eine Kuss auf die Lippen.

In einem anderen Zimmer.

“Jetzt sind wir wohl Leidensschwestern, Christine.”

“Was meinst du damit Marianne.”

“Ganz einfach. Mein Sohn hat Kian und deine Tochter hat Mark.”

“Ich finde das aufregend.”

“Wieso aufregend?”

“Gibt doch mal zu. An Weihnachten waren wir in Dublin jetzt sind wir in Paris, was der Sommer bringt daran möchte ich garnicht denken. Wann kommen wir zwei schon mal so herum in der Welt? Du mußt das geniesen Marianne.”

“Und du meinst die wollen uns immer dabei haben?”

“So wie Jule gesagt hat schon. Von Max weiß sie, das er dich gerne immer dabei hat.”

“Sowas erzählt mir mein Max nie.”

“Aber es ist ein sicheres Zeichen, daß er dich liebt Marianne. Er will alles teilen. Du warst immer für ihn da, und ich denke er will sich einfach mal bedanken, auch wenn er es nicht Worten tut. Du kannst stolz sein auf deinen Großen. So jetzt aber, welches Abendkleid ziehen wir an heut abend?”

“Gute Frage, wenn ich das wüsste.

“Was ist los mit dir mein alter Brummbär?” sagte Nathalie und strich ihrem Freund durch die Haare. “Immer noch wegen Max?”

“Ja irgendwie schon. Wir hatten so wenig Zeit miteinander zu reden. Nur immer Kian.”

“Richard.” Er schaute auf, ” bist du da nicht einwenig ungerecht?”

“Wieso ungerecht?”

“Denk mal dran, wie es war als wir uns kennen lernten. Du hast Max auch links liegen lassen, am Anfang hast du mir nicht mal von ihm erzählt.”

Nathalie nahm Richard in den Arm.

“Laß ihm einfach Zeit Richard. Bei Max dauert, daß eben ein bischen länger als bei uns. Schon alleine wegen dem Unfall, wieviel Zeit hat er mit seinem Kian bisher verbracht? Du siehst mich fast jeden Tag. Die beide wenn es hoch kommt vielleicht mal alle zwei Monate. Und außerdem, wenn du ein Problem hättest, Max wäre der Letzte der dir die Hilfe verweigern würde.”

Richard schaute Nathalie in die Augen.

“Meinst du wirklich?”

“Ja ich mein das so. Ich glaube Richard, seit dein Vater gestorben ist, war Max für dich irgendwie der große Bruder, zu dem du immer gehen konntest, egal mit was, stimmt doch, oder?”

“Ähm…. ja schon.”

“Sag jetzt nicht aber Richard, Max hat ein Recht aufs eigene Leben, er kann nicht immer auf dich aufpassen, wie er es in der Vergangenheit getan hat!”

“Ich brauche ihn immer noch, ich weiß.”

“Wieso, für deine Entscheidungen und deine Selbstsicherheit? Ich kann mich gut erinnern wer von uns beim Unfall den kühlen Kopf behalten hatte. Da warst du alles andere als unsicher. Und vor allem, daß hast du Max zu verdanken.”

“Nathalie.”

“Ja.”

“Ich bin so glücklich, daß ich so eine liebevolle Freundin habe, die mit so einem großen Herz ausgestattet ist. Danke.”

Beide unarmten sich kräftiger und küssten sich.

“Kian hör auf ich krieg ja keine Luft mehr, du bist ja richtig süchtig,” sagte Max.

“Stimmt Kleiner ich kann von dir nicht genug kriegen.”

“So jetzt aber Schluß, Gesicht waschen und umziehen, sonst kommt uns wo möglich noch jemand holen.”

“Du Max, da fällt mir was ein. Ich habe mir erst neulich in Rom was zum Anziehen gekauft. Und weil ich weiß, das es dir auch gefallen würde, hab ich dir es gleich mit gekauft.”

“Du hast schon wieder Geld für mich ausgegeben, waren es nicht genug Geschenke in den letzten drei Wochen?”

“Hast du dich nicht darüber gefreut?”

“Und wie, muß zugeben, ich konnte es nicht abwarten, was als nächstes von dir kam.”

Beide fingen an zu lachen und Kian ging an eine von seinen Koffern. Er holte eine größere Schachtel heraus und kam zu Max ans Bett zurück.

“Würdest du das bitte anziehen?”

Max öffnete die Schachtel, und zum Vorschein kam ein schwarzer Anzug von Armani. (Ich weiß keine Werbung. Anmerk. von Autor *g)

“Für mich, wow.”

Max zog das edle Teil heraus. Eine glatt geschnittene Hose, eine kragenlose Jacke, und ein weites weises Hemd.

“Kian, du müßtest mir aber beim Anziehen helfen, ich bin noch ein wenig unsicher auf meinen Beinen.”

“Aber klar doch Kleiner, gerne doch.” Kian zog Max die Schuhe aus.

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