Margie 54 – Die drei Affen

Inzwischen spürte ich auch Angelos Hände an meinem Hintern. Er krallte sich da regelrecht fest, dann wieder strich er nur sanft über meine Pobacken. Er wand sich unter mir, so, als wolle er mir entweichen. Natürlich nicht wirklich, aber ich nahm an, dass er jetzt an den Punkt kam, wo er mehr wollte. Und das konnte er haben.
Ich zog ihm seine Shorts herunter, wozu er seinen Hintern anhob und schon lag er nackt unter mir. Weg mit der Hose und ich kniete mich über ihn, so dass er sich ganz leicht an meiner Short zu schaffen machen konnte. Und das tat mein Hase, ganz langsam. Erst den Gürtel, dann die Knöpfe. Natürlich sprang dann mein kleiner Freund sofort in die Senkrechte, aber Angelo rächte sich, in dem er ihn erst gar nicht beachtete.
Kurz darauf war ich ebenfalls meine Hose los und nun kniete ich erneut über ihm. Es passierte nichts. Ich rührte ihn nicht an, er mich nicht.
Das Resultat war logisch, irgendwann geht das einfach nicht mehr. Ich beugte mich zu ihm runter und küsste ihn. »Nimm mich«, hauchte ich ihm ins Ohr und knabberte anschließend noch daran.

»Hast du.. was da?«, fragte er unvermittelt.

Es dauerte einige Sekunden bis ich begriff was er meinte. Allerdings verstand ich die Frage nicht so ganz. »Nein.. wozu denn das?«

Angelo rückte sich ganz bequem und zog mich erneut zu sich herunter. Er hielt seine Lippen ganz dicht an mein Ohr. »Ohne mag ich’s nicht machen.«

»Und.. warum nicht? Wir sind doch clean, oder?«

Mein Hase grinste. »Ja, schon. Aber ich.. mag es trotzdem nicht.«

Eine verdammte Unsicherheit machte sich plötzlich in mir breit. Er musste doch wissen.. ob er.. War da was, von dem ich nichts wusste und auch gar nicht wissen sollte? Das schlug sich sofort auf meine Gefühle nieder. Mit einem Schlag war die Erotik in dem Raum verschwunden. Wie eine Fledermaus; raus in die Nacht und weg.

Ich ließ mich neben ihn fallen. Wenn es einen passenden Zeitpunkt gab, dann war es dieser. »Gibt es vielleicht etwas.. was du mir sagen möchtest?«

Angelo kraulte meine Haare und legte seinen Kopf in meine Halsbeuge. »Ich hab nichts falls du das glaubst. Aber.. es gibt so viele andere Sachen die man.. sich holen kann. Es ist nicht nur wegen dir, ich könnte ja auch.. später vielleicht mal, okay?«

Ich verstand und im Grunde hatte er Recht. Mir war dann egal ob das übertriebene Rücksichtnahme hieß oder eine gewisse Angst in ihm steckte. Gut, ich hatte sein Sperma schon geschluckt und wenn er wirklich Angst um mich gehabt hätte, dann wäre das sicher nicht passiert.
Rasch zerstreute ich die letzten Minuten und löschte sie. Angelo hatte es ja nicht verdorben, nur kurz unterbrochen. Fahrplanänderung, mehr nicht. Dieser kleine Dämpfer legte sich schnell, die Fledermaus kam zurück und ich streichelte ganz sanft über seinen Schwanz, der ob dieser Behandlung erregt zuckte.
So gab ich mich ganz seinem Unterleib hin, den kleinen Bällchen, die ich zwischen meinen Zähnen beknabberte und dem Schaft dieses schönen Gliedes. An ihm leckte ich mich hoch, sog den Geruch auf der mich begleitete. Ich mochte den, er passte so ganz und gar zu Angel.
Schließlich umkreiste meine Zungenspitze seine Eichel und schon stöhnte Angelo wohlig auf. Aber er ließ es nicht dabei, rasch setzte er sich auf und warf mich regelrecht zur Seite. Das gleiche Spiel begann, nur jetzt bei mir. Es war unbeschreiblich, wie zärtlich Angelo an die Sache ranging. Er würde mich nicht bis zum Herzinfarkt durchwichsen müssen, es genügte wenn er eine Weile so weitermachte. Und das tat er. Als Ersatz für das was ich von ihm wollte, spürte ich irgendwann einen Finger an meinem Anus, und wenig später drang er damit in mich ein. Ganz langsam und mit unwahrscheinlich viel Gefühl. Wie toll musste es sein, sich von ihm ficken zu lassen.. aber gut, damit gab es immer noch etwas, das zu erforschen und auszuprobieren galt. Vorfreude ist die schönste Freude, ich fand das passte unheimlich gut hierher.
Während ich nun seinen Schwanz immer tiefer in meinen Rachen gleiten ließ, spürte ich den Finger in mir kreisen. Woher Angelo so zielsicher die Prostata ausfindig machte.. die jedenfalls war ganz offensichtlich sein Ziel. Mal kitzelte er sie nur, dann wieder spürte ich einen stärkeren Druck. Oh ja, Angel wusste ganz genau, wie man einen Mann so halb um den Verstand bringt. Und damit drehte er den Spieß einfach um. Von wegen ich wollte ihn zur Raserei treiben.. weit gefehlt.
Mittlerweile massierte er nur noch diese kleine Stelle in meinem Körper und von dort gelangten die Reize bis zu meinen allerletzten Haarspitzen. Nun gut, im Grunde konnte ich getrost Gleiches mit Gleichem vergelten. Ich steckte meinen Zeigefinger in seinen Mund und diese Geste verstand er auch sofort. Er winkelte ein Bein an, so dass ich ohne Probleme an seine Pforte gelangen konnte und dann arbeitete ich mich ebenfalls zu der Stelle vor, die er bei mir so ausgiebig, na ja, man kann fast sagen, streichelte.
Ich fand seine kleine Lustnuss ebenfalls recht schnell und so lagen wir da, nichts weiter machend als unsere Prostata zu massieren.
Natürlich dauert sowas nicht allzu lange, dann will man doch mehr. Dabei stellte ich fest, dass Angelos Eichel richtig nass geworden war. Eigentlich eine wirkliche Einladung, alles mit ihm zu machen. Die Vorstellung wie er damit langsam in mich eindringt.. machte mich dann richtig lüstern. Zuerst war mir nach einem elend langen Kuss, was ich auch sofort in die Tat umsetzte. Angelo schmeckte auf einmal anders, vielleicht bildete ich mir das ein, aber das brachte mich dann doch auf nicht Hundert, sondern Tausend. Ich fürchtete zeitweise, unsere Zungen könnten sich verheddern und nur ein Arzt könnte sie entwirren..
Dann war wieder sein Hals dran und schlussendlich knabberte ich wie wild an den kleinen Brustwarzen, die ein bisschen mehr abstanden als ich das gewohnt war.. Angelo krallte sich in meinem Rücken fest und das tat schon ein bisschen weh. Aber anstatt mir Sorgen um Kratzspuren zu machen, feuerte mich das noch mehr an. Ich wollte diese warme Milch trinken, komme was wolle, aber dieselbe Idee schien mein Hase auch zu haben. Wir endeten in der 69, wobei es weiterhin in gemäßigten Tempo weiterging. Wir wollten beide was davon haben, klatschnass geschwitzt waren wir sowieso schon und die Nacht gehörte uns, ganz allein.
Angelos Körper sagte mir, dass es soweit war und damit hieß ich den sprudelnden Saft Willkommen. In dem Augenblick, wo ich ihn schmeckte, entlud ich mich ebenfalls in Angelos Mund.

Weiß der Geier wie lange wir dann noch so dalagen, schnaufend, schwitzend, ausgepowert aber glücklich.
Irgendwann legte ich mich um, direkt auf Angelo drauf. Sein Körper schwamm praktisch und zusammen mit meinem bildeten wir so quasi eine flüssige Einheit. So geschwitzt hatte ich noch nie, nicht mal beim wichsen in meinem 30 Grad heißen Zimmer.

Damit dauerte es lange, bis der Puls wieder auf erträgliches Niveau herabsank. In der Zwischenzeit lagen wir nebeneinander, kraulten unsere Haare, tauschten kleine Lippenküsse aus und ließen es einfach geschehen. Die drei Affen waren nun zu Gast: Nichts sprechen, nichts hören, nichts sehen. Zum großen Glück gab es jenen Affen nicht, der nichts fühlte.
Nur daliegen mit geschlossenen Augen und genießen. Längst war meine kleine Enttäuschung über Angelos Wille verflogen. Was wäre anders gewesen, wenn er mich genommen hätte? Jetzt, dieser Augenblick wäre der selbe und er war schön. Schöner konnte er ja gar nicht werden, egal was vorher war.
Nur langsam kroch dann die Müdigkeit ins Zimmer, begann uns einzuhüllen wie ein süßer, feiner Nebel.
Kein Wort fiel, nur eine Umarmung, der Hitze zum Trotz.

Nachdem wir einfach nur eingeschlafen waren, kitzelte mich am Morgen die Sonne wach. Ein neuer Tag, der Tag danach. Ich betrachtete es als meine erste Nacht, in der ich mit einem Jungen geschlafen hatte, egal was davor passiert war. Ich hatte es bewusster erlebt, nicht nur von Neugier gesteuert. Ich musste nicht auf die allererste Entdeckungsreise, diesmal machte mich meine Träume wahr. Allmählich spielte es auch keine Rolle mehr, ob wir einmal zusammen ficken würden oder nicht. Nein, das war kein Punkt an dem man sich aufhängen konnte. Wie schön irgendwie, dass das zwischen Jungs relativ einfach ist. Ich dachte an Ronald und nur C hinten, ohne K. Was, wenn sie sagen würde, sie mag nicht gefickt werden? Aus, vorbei. Sowas ging ja gar nicht. Und wir konnten uns diese Entscheidung leisten. Niemals würde ich Angelo dazu antreiben oder gar die Freundschaft davon abhängig machen.
Ich streckte mich und betrachtete unsere nackten Körper. Angelo lag auf dem Bauch, sein süßer Hintern lud irgendwie zum anfassen ein. Hatte ich Jungenärsche eigentlich schon mal explizit betrachtet? Der erste Blick galt gewöhnlich dem Gesicht, der Figur. Logisch, ist ja meistens eh das erste wonach man sich orientiert. Und dann kommt dran, was sich zwischen den Beine abspielt, der Beule wegen. Erst wenn das Objekt diese Tests bestanden hat, dann kommt der Arsch an die Reihe. Vielleicht sollte ich künftig.. Ach was, es gab kein künftig. Ich hatte neben mir liegen was ich wollte und was ich brauchte; das alles da neben im Bett gehörte mir. Der ganze Körper, mit allem drum und dran. Süffisant die Vorstellung, ihm einen Stempel zu verpassen. So wie ihn die Nutztiere kriegen damit man weiß, wer wem gehört..
Ich ließ meine Finger über die festen, runden Pobacken wandern. Immer würde ich das machen wollen, nicht nur jetzt.
Es war über Nacht ein bisschen kühler geworden in dem Zimmer, und ich spürte ganz deutlich, dass ich schon wieder soweit war. Trotz allem, die Hitze ist doch eher hinderlich beim Akt. Ich verstand nun auch, warum manche ein ganzes Wochenende nicht aus den Federn kamen.. Aber das war dann doch etwas für verregnete, kühle Wintertage oder so. Wenn’s draußen einfach nicht Tag werden will.
Dem war an diesem Morgen nicht so, im Gegenteil. Rasch heizte die Sonne das Zimmer wieder auf und mich zog es dann auch unter die Dusche. Angelo wollte ich schlafen lassen, um jeden Preis. Es war nicht unsre erste Nacht und beileibe nicht die letzte, also gab’s auch keinen Grund für Panikmache.

Neben Angelo zu liegen bis zum jüngsten Tag, gab es natürlich noch eine Alternative. Unter der Dusche zu stehen nämlich. Herrlich, einfach unbezahlbar. Zwar schwebte in meinem Hinterkopf, dass hier bald reges Treiben herrschen würde, aber es war erst kurz nach Sieben und so früh würden die nicht kommen wegen dem Möbel.
Doch kaum war ich abgetrocknet, klingelte es. Wieder fiel mir das Klingelschild ein.. Nun gut, die konnten es sich ja denken.

Mit dem Handtuch um die Hüfte latschte ich zur Tür und drückte den Öffner. Angelo schien das Klingeln gar nicht gehört zu haben und so spähte ich ins Schlafzimmer. Da lag er, immer noch so wie vorher. Einen traumhaften Schlaf hatte er, im wahrsten Sinne des Wortes.
»Angelo, die Möbelpacker«, rief ich und eilte gleichzeitig zu ihm hin. Etwas Eile war ja schon geboten, sollten die ihn nicht nackt sehen.

Er öffnete die Augen, ein ganz kleines bisschen. »Wasn los?«

»Die Spedition ist da«, sagte ich laut und rüttelte ihn an den Schultern.

»Wa.. warum kommen die Nachts?«

»Es ist keine Nacht mehr.« Irgendwie kam mir das bekannt vor. »Steh auf..«

Müde drehte er sich um, präsentierte mir seine ganze Schönheit – und Pracht. Eine feine, ausgewachsene Morgenlatte schien mich förmlich anzugrinsen. Zum Teufel jetzt mit diesen Möbelmenschen. Falscher Ort, falscher Zeitpunkt. Aber die fortzuschicken, so nach dem Motto, tut uns leid, wie müssen erst noch ma ne Nummer schieben, war ja nicht. Sehr zu meinem bedauern und die nächste Nacht war ja ach so fern.

Ich hörte es an der Tür klopfen und eilte aus dem Zimmer, nicht ohne Angelo noch einmal eindringlich auf seinen Zustand aufmerksam zu machen. »Hey, wenn du so liegen bleibst.. wer weiß was die mit dir anstellen.«

Angelo sah an sich herunter und wurde scheinbar erst in diesem Augenblick gewahr, in welch entzückendem Zustand sich sein kleiner Freund befand.
»Ups«, entkam es ihm und so schnell wie da hab ich ihn nie wieder in eine Shorts steigen sehen.

Derweil ging ich zur Tür und öffnete sie. Aber statt der Möbelpacker grinste mich ein Gesicht an. Von einem Ohr rüber zum anderen, den Blick fixiert auf mein Handtuch. Ich hatte es irgendwie gar nicht registriert, dass ich noch ziemlich freizügig herumlief. »Tschuldige.. ich dachte.. Morgen Sebi. Komm rein.«

Sebastian war sicherlich ein Mensch, der völlig ohne Schlaf auskam. Diese Annahme verdichtete sich immer mehr. »Morgen. Na, wie ich sehe sind die Umzugsarbeiten ja in vollem Gange.«

»Sebi, hör auf zu grinsen..«

»Warum? Weißt du, wie du aussiehst?«

Ich sah an mir herunter, konnte aber nichts feststellen was zur allgemeinen Heiterkeit beisteuern könnte. Nicht mal ne richtige Beule war zu sehen. Aber vielleicht war’s ja grade das.. »Hör mal, wenn du gekommen bist um dich über mich lustig zu machen.. kannst gleich wieder abzwitschern.« Dabei grinste ich nun genauso blöd wie er. »Und außerdem.. falls du da«, ich griff mir in den Schritt, »etwas mehr vermutet hast – kannst dich gerne danach erkundigen, was da so alles geboten wird. Außerdem verkneife ich mir, mich über dich zu äußern.«

Nun sah Sebi an sich herunter. »Über mich?«

»Musst nicht glotzen. Diese Umhängetasche.. ich hoff bloß, dich hat damit niemand gesehen.« Dabei musste ich doch laut lachen. »Die fallen hier ein, die Männer mit den weißen Kitteln..«

»Das ist reine Zweckmäßigkeit. Es handelt sich nämlich um eine umweltfreundliche Stofftasche. Nix Aldikoffer«, äffte Sebi betont tuckig.

»Was ist hier bloß los? Seid ihr noch zu retten? Stellt euch hier hin, mitten in der Nacht und tratscht wie die Waschweiber.«
Angelo sah so dermaßen süß aus, mit diesem Strubbelkopf, den Schlafzimmeraugen und dem noch völlig verpennten Anblick überhaupt. »Sagtest du nicht, die Möbelfritzen wären da?«

Dass er mich Vorwurfsvoll anblickte, ignorierte ich. »Nun, anscheinend waren sie es nicht. Und nochmals, nur damit ich es wirklich gesagt hab: Die Sonne scheint bereits.«

Sebastian kam zu mir, gab mir ein Küsschen auf die Wange und im selben Atemzug folgte Angelo. Sowas nenn ich eine Begrüßung morgens um halb Acht.

»Ich.. äh.. ich geh eben mal schnell duschen«, sagte Angelo und war auch schon verschwunden.

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