Mein liebster, bester Weihnachtsmann – Teil 2

Kapitel 2  Veränderungen ?
Während des Essens sagt Papa kein Wort zu seinen Plänen. So halten auch Julien und ich unseren Mund und essen zuerst mal die leckeren Sachen, die wir auf unsere Teller geladen haben. Es ist eine Mischung aus traditionellen afrikanischen und von Mama eingeführten deutschen Sachen, die heute hier serviert werden und jeder hat da so seine Vorlieben.
Nachdem die Teller geleert sind und der Wein im Glas alle ist, sagt Papa: „Kommt, Jungs, wir gehen mal ein Stück Richtung Strand, vom Trubel hier weg,  zum Reden. Mama und ich haben einige Überlegungen angestellt, wollen aber nicht allein entscheiden, was unser aller Leben noch einmal grundlegend verändern soll.“
Neugierig geworden  gehen wir mit Papa ein Stück weg von den anderen und setzen uns dann einfach in den Sand. „Ihr wisst beide, dass uns die Apartheidgegner seit der Verurteilung ihrer Leute, die Nelson ermordet haben, nicht sehr wohlgesonnen sind. Auch der Anschlag auf mich ist mit Sicherheit aus diesem Umfeld heraus verlobt worden.“
Papa zündet sich eine Zigarre an, das macht er wirklich nur, wen es um ganz große Dinge geht, oder wenn es was Besonderes zu feiern gibt. Das scheint ja heute der Fall zu sein. „Das Ganze hat damit angefangen, dass Oma mit Mama über Opa gesprochen hat und dass der nicht mehr so fit ist, dass er alles allein machen kann.“
Er nimmt einen Zug, bläst dann den Rauch in die Luft und fährt fort: „ Aus der Familie will keiner das Gut übernehmen, da ja dann auch einige Geschwister ausgezahlt werden müssen, und die meisten Jungen studieren und zwar keinen Weinbau. Michael zum Beispiel studiert auf Lehramt. Also hat Oma gefragt, ob du und Julien das Gut nicht übernehmen wollt.“
Das ist aber jetzt mal eine dicke Überraschung, Oma weiß doch, dass Papa hier nicht mehr allein alles machen kann. Was hat sie sich denn dabei gedacht?
„Oma meinte, wir sollten das Gut hier verkaufen, bevor noch schlimmeres passiert, als ohnehin schon geschehen ist, und mit der ganzen Familie nach Deutschland kommen. Das Haus wäre ja zunächst einmal groß genug und anbauen könnte man ja auch noch“, erzählt  Papa weiter.
„Sie meint, das Opa und ich dann ein bisschen das Organisatorische, den Papierkram und die Kundenpflege  und ihr dann den Wein und die Technik und das Liefern  machen könntet, während die Zwillinge ja auch in Deutschland in die Schule gehen können“, fährt er fort.
„Und was ist mit Mareike“, frage ich Papa. Mareike, meine ältere Schwester war ja seit letzten Sommer mit Pieter van Straaten verheiratet und war sogar schon im 5. Monat schwanger. Die beiden würden nach her auch noch hier her an den Strand kommen.
„Die will mit ihrem Pieter das Gut übernehmen. Die van Straatens haben ja noch nie irgendwelche Probleme mit den Apartheitsgegnern gehabt und da der alte van Straaten ja zwei Söhne hat, hätte dann jeder ein eigenes Gut, wenn der Alte sich zur Ruhe setzen will“, gibt Papa uns Antwort.
„Mbetes und Sisulus könnten ihren Platz behalten und dann für Pieter arbeiten, und der Preis, den der Alte zahlt plus der Erbteil, der Mareike zustehen würde, wären angemessen und das Geld würde auch reichen, die Geschwister deiner Mutter im Rheingau aus zu zahlen.
Es würde noch genügend übrig bleiben,  um an Opas Haus ein Stück anzubauen an zubauen. Wir haben ja in den letzen Jahren auch gute Gewinne erwirtschaftet, so das dass finanzielle keine Rolle bei der Entscheidung spielt.“
Ich überlege gerade, was das denn für Julien und mich bedeuten würde. Da wäre mal wieder ein Uniwechsel fällig, aber da das Semester Ende Januar endet, wäre das durchaus realisierbar. Wir haben uns beide im Rheingau wohlgefühlt und da wir ja auch viele Freunde dort haben, wäre es nicht schlecht für uns, dort hin zu ziehen.
Julien wäre wieder näher an seiner Familie und wir könnten uns offen überall zeigen, bräuchten nicht mehr Versteck zu spielen. Der Gedanke an einen Umzug ist mir sehr sympathisch. Opas Weingut bietet für uns alle eine gesunde Lebensgrundlage und wir hätten von den Verbrechern, die hier immer noch frei rumlaufen, nichts mehr zu befürchten.

„Julien“, sag ich und schau meinen Schatz lieb an, „was hältst du von der Sache, das hört sich doch ganz gut an, oder?“  „Ja, das wäre schon schön, wieder in Europa zu sein, aber was ist mit deinen Geschwistern? Die Zwillinge waren noch nie in Deutschland oder wenn, nur als ganz kleine Kinder? Für die ist es bestimmt nicht so verlockend, hier alles auf zu geben“, sagt er und schaut dann Papa an.
So ist mein Schatz, er denkt immer zuerst an das Wohlergehen an der als an sein eigenes. Auch das ist eine Eigenschaft, die ich so liebe an ihm. Ich liebe einfach alles an ihm und ich kann gar nicht mit Worten ausdrücken, was er für mich bedeutet. Er ist wie ein lebenswichtiger Teil von mir, etwas, ohne dass ich nicht leben wollte und auch nicht könnte.
„Nun, wir haben natürlich schon mal ein wenig vorgefühlt bei den beiden und ich glaube nicht, dass sie unbedingt hier bleiben wollen“, sagt Papa, „sie wissen um die permanente Gefahr, in der wir uns ja eigentlich befinden.
Keiner weiß, was unserer Gegner vorhaben. Zwar ist jetzt schon lange nichts mehr passiert, das kann aber auch damit zusammen hängen, dass sie unter verschärfter Beobachtung stehen und einige Führer im Gefängnis sitzen. Der van Breukelen ist mittlerweile Chef der Kripo hier in Stellenbosch und hat schon einige der Verbrecher aus dem Verkehr gezogen.
Aber das kann sich  von heute auf Morgen wieder ändern und die ständige Anspannung, die Tatsache, immer bewaffnet außerhalb des Hauses rum laufen zu müssen, zehrt auf Dauer an den Nerven. Ich möchte nicht mit dieser ständigen Bedrohung für mich und meine Familie alt werden.
Auch wenn Mareike hier zurück bleibt, ist es für uns eine große Erleichterung, endlich mal wieder ohne Angst vor weiteren Attacken in Ruhe leben und arbeiten zu können. Opa und Oma wären sehr froh, wenn wir uns entschließen würden, das Gut in Martinsthal zu übernehmen.
Ihr beide könntet dann in Geisenheim fertig studieren und neben bei das machen, was Opa und ich nicht schaffen können.“
„Wann oder bis wann soll denn das über die Bühne gehen und was ist denn mit den Möbeln und dem Hausrat? Wie soll das alles laufen, Papa?“, frag ich jetzt.
„Pieter und Mareike würden all das, was wir nicht mitnehmen wollen, übernehmen. Was jeder von seinen Sachen mitnehmen will, zur Not auch Möbel, werden wir per Schiff nach Europa schicken können, falls wir uns entschließen, weg zu gehen.
Man kann einen Container mieten, der dann mit dem Lkw zu uns gebracht wird, auch zwei, wenn es  nötig ist, die können wir dann voll packen wie wir das wollen. Da die Sachen nicht so schwer sind, gibt es den Container zu einem Festpreis. Das ist günstiger, als viele glauben.
Ihr seht, das dass alles keine unlösbare Aufgabe ist und das wir uns einfach nur entscheiden müssen, das Ganze durch zu ziehen.“ Papa steht  mühsam auf, Julien hilft ihm sofort, bis er sicher auf den Beinen steht und wir zu den anderen zurück zu gehen.
„Wenn ihr also auch dafür seid, nach Europa, in den Rheingau zu gehen, dann wollen wir das tun und können dann ab Morgen anfangen, die Sache vor zu bereiten, sagt Papa, ihr müsst dann so rüber fliegen, das ihr zum Beginn des neuen Semesters drüben seid. Opa regelt dass mit der Uni, sobald ich grünes Licht gebe.
Er hat, in Absprache mit mir jedenfalls mal zwei Plätze angemeldet für das sechste  Semester, für den Fall, dass wir ernst machen und das alles durch ziehen wollen. Wenn ihr dann drüben seid, könnt ihr mit den Vorbereitungen im Haus beginnen, damit wir, wenn wir alle kommen, auch wohnen können.
Opa, der schon einen Anbau hat planen lassen und die ganze Familie drüben werden euch helfen und wenn unsere Sachen dort ankommen, werden wir ja wohl auch schon drüben sein. Wenn Mareike und Peter nachher kommen, können wir ihnen mitteilen, das die Entscheidung gefallen ist und wir zurück in Mamas Heimat gehen werden.“
„Bist du sicher, Papa, dass Mama das auch so will?“ frag ich. „Ja, Jungs, ganz sicher“, sagt er, „schon nach Nelsons Tod hat sie mich gefragt, ob wir nicht zurück gehen wollen, nach Deutschland, wo wir in Ruhe und Frieden leben können.
Als dann auf mich geschossen wurde, haben wir angefangen, ernsthaft darüber nach zu denken. Jetzt ist die Entscheidung gefallen und wir werden das so machen. Ich kann das nicht mehr verantworten, weiterhin meine Familie und mich dieser Gefahr aus zu setzen.“
Wir haben die anderen wiedererreicht und setzen uns an einen freien Tisch. Julien geht uns nochmal was zum Trinken holen, Wein aus eigener Herstellung, Wein, der immer unser Leben bestimmt hat und der auch weiter, allerdings auf einem anderen Kontinent unser Leben prägen und bestimmen wird.
Hier war es überwiegend Cabernet Sauvigon, dort ist es überwiegend Riesling. Dazwischen liegen im wahrsten Sinne des Wortes Welten. Nun werden wir also den Western Cap gegen den Rheingau tauschen.
Ich weiß, das, wenn wir alle zusammen stehen, der Riesling uns genauso gut ernähren wird, wie hier am Kap der Cabernet. Ich verspüre keine Angst vor den großen Veränderungen, die unser Entschluss mit sich bringt, nicht mit Julien an meiner Seite und Nelson in der kleinen, für ihn reservierten Ecke meines Herzens.
Ich muss an all die überwältigenden Erinnerungen denken, an all das, was ich mit ihm im Rheingau erlebt habe. An unsere Freunde dort, an unsere Liebe, die dort ihre ersten Höhepunkte hatte, an unseren Sex in den Dünnen, langen und pechschwarzen Unterhosen aus Nylon und Nelsons Sklaventour, die er immer wieder und auch heute noch, ab und zu in meinem Kopf, abgezogen hat.
Ich bekomme eine Gänsehaut, wenn ich an sein Geburtstagsgeschenk denke, am 26.12. 2002 in Martinsthal, als er das erste Mal mit mir schlief, das erste Mal in mir war, wir verschmolzen sind in einem Strudel von Liebe und Gefühlen wie niemals zuvor, so wie ich es mir von ihm zum Geburtstag gewünscht habe.
Dann, wie ich auf seinen Wunsch in ihm war, sein Stöhnen meines Namens, das lustvolle Funkeln in seinen Augen und das Gefühlsinferno, als es uns über die Schwelle katapultierte, ich sehe es immer wieder vor mir, wenn ich an ihn denken muss. Grinsen muss ich immer dann, wenn ich an das übervorsichtige Hinsetzen beim Frühstück am nächsten Morgen nachdenke, auch das gehörte dazu.
Zwei Arme legen sich um mich, in jeder Hand ein Glas mit funkelndem Cabernet und eine Stimme sagt zärtlich und leise in mein Ohr: „ Wir trinken jetzt auf uns drei, die wir hoffentlich auf ewig mit einander verbunden sind. Auf Nelsons Frieden, auf unsere Liebe und auf eine glückliche Zukunft. Darauf, dass wir im Gedenken an die Vergangenheit unser Leben leben und wir uns lieben, solange uns das Schicksal leben lässt. Ich liebe dich so sehr, Jan, dass ich nicht weiß, wie ich ohne dich leben könnte.“
„Julien, mein Schatz, du bist mein Leben, ohne dich wird es keinen Jan Martens mehr geben, wir gehören zusammen, wie die Drachen mit ihren Reitern. Stirbt der eine, kann auch der andere nicht mehr weiterleben. Ich freue mich auf noch viele schöne Jahre an deiner Seite, mein Drache, lass mich für ewig dein Reiter sein“, sag ich, ebenso leise, lege meinen Kopf in den Nacken und lasse mich von ihm küssen.
Mama kommt an unseren Tisch und setzt sich zu uns. „ Habt ihr mal über die Möglichkeit, in den Rheingau zu gehen und dort zu leben, nach gedacht“, fragt sie uns und schaut dann Papa an.
„Ja, Susanne“, sagt der, „die zwei Jungs sind auch dafür, dass wir uns aus der ständigen Gefahr verabschieden, und unser Glück in Deutschland versuchen sollen. Ruf deinen Vater an, sobald es geht und sage, dass es jetzt Ernst wird und er mit allen ihm möglichen Vorbereitungen beginnen kann.“
„Das mache ich doch gleich“, sagt sie du nimmt ihr Handy. Sie teilt Opa und Oma unseren Entschluss mit und wenn ich das richtig deute auf ihrem Gesicht, fließen im Rheingau gerade ein paar Freudentränen. Hoffentlich gibt es keine größere Überschwemmung da unten.
„Die anderen Verwandten werden ihm solange tatkräftig helfen“, fährt Papa fort, „ bis unsere zwei Jungs Ende Januar nach Deutschland kommen. Wir werden Pieter und Mareike heute mitteilen, wie unser Entschluss ausgefallen ist und wir werden dann, ein oder zwei Wochen, nach dem unser erstes Enkelkind geboren ist, den Jungs nach Deutschland folgen.“
Mama setzt sich zu Papa und nimmt ihn in den Arm, während Papa weiterspricht. Zu Julien gewandt, sagt er:  „Das Abenteuer kann beginnen und wir werden alle unser Bestes geben, das es gelingt. Ich bin stolz auf meine Familie zu der du, Julien, dazu gehörst, als wärst du mein eigener Sohn.
Ich bin sicher, dass ihr beide in Deutschland glücklich sein werdet und alles, was wir als Familie dazu beitragen können, werden wir tun. Wir lieben dich wie einen Sohn und sind stolz auf euch beide.“
Wow, das geht meinem Schatz aber ganz schön unter die Haut und seine Augen sind verdächtig feucht geworden. Ich nehme ihn in den Arm, beschmuse sein Ohr, suche seinen Mund und küsse ihn, leck mit meiner Zungenspitze seine Tränchen weg, halte ihn, rieche ihn und liebe ihn wie verrückt.
Jetzt und hier, ein neues Ziel vor Augen, kommt mir alles so perfekt vor. Das bisherige Leben war mehr als aufregend, war oft hart und grausam zu mir, hat mich schon dazu getrieben, mit allem Schluss zu machen und doch ist es jetzt wieder so gut zu mir, das ich manchmal Angst habe, dass wieder etwas Schreckliches passieren könnte.
Wieder greift Julien nach mir, er hat ein erstaunliches Gespür für mein Gefühlsleben, so als wenn wir wirklich Drache und Reiter wären und er mein inneres lesen kann, wie ein Buch. Eine solch intensive Verbindung gab es damals auch zu Nelson und ich bin so glücklich, dass es nun wieder so ist, wie es mit ihm damals war.
„Massa Nelson mitnimmt nach Deutschland“, höre ich plötzlich wieder seine Stimme in meinem Kopf. „Nelson auch bei Opa wohnt, mit Massa und Julien. Im selben Bett schlafen will, wie Massa, Bett wo wir gepoppt das erste Mal, Massa und Nelson. Jetzt mit Julien poppen in große Bett und in große Badewanne mit viel Sprudel, gut geile Badewanne, Massa.“
„Tausend Rand* für deine Gedanken“, flüstert Julien an meinem Ohr, „es muss irgendwas geiles sein, in deiner Hose baut gerade jemand ein Zelt. Sollen wir mal ein bisschen ans Auto gehen?“ Er streichelt meinen Oberschenkel, oh man, das ist jetzt aber gefährlich. So gern wie ich möchte, aber das geht wohl eher nicht, jedenfalls nicht für das was ich jetzt gerade mit ihm machen möchte.
„Wir verschieben das auf heute Nacht, null Uhr eins, dann habe ich Geburtstag und wünsch mir was von dir“, nuschele ich jetzt in sein Ohr um anschließend ein bisschen an seinem Ohrläppchen zu knabbern. Da ist er so empfindlich und da geht er immer gut ab. Jetzt ist er auch unter die Zeltbauer gegangen. „Gleiches Recht für alle“, nuschele ich  leise in sein Ohr und grinse.
„Da kommen Pieter und Mareike“, sagt Mama und zeigt in Richtung der Autos. Sie geht ihnen zur Begrüßung entgegen und als sie bei uns ankommen, begrüßen wir uns alle mit einer Umarmung. Pieter van Straaten und Mareike passen gut zusammen und Pieter hat sich mit unserer Familie früher schon immer gut verstanden.
Mareike sieht man die Schwangerschaft mittlerweile gut an. Sie ist am Anfang des sechsten Monats und schiebt schon ein kleines Büchlein vor sich her. Das steht ihr aber gut und sie strahlt das kommende Mutterglück förmlich nach außen.
Pieter ist der jüngere Sohn in der Familie van Straaten und deshalb hat er auch keinen Anspruch auf das elterliche Weingut. Nun bekommt, er  zu einem vernünftigen Preis, der durch Mareikes Erbteil ja auch noch erheblich verringert ist,  ein eigenes Weingut, und kein kleines, das dann beiden zusammen gehört.
Nach dem die beiden bei uns Platz genommen hat, teilt Papa ihnen unseren Entschluss, das Gut an sie beide zu verkaufen und mit der Familie nach Deutschland zu gehen, mit. Das löst zunächst bei beiden Freude aus, bei Mareike mischen sich aber gleich auch trübe Gedanken unter die Freude, gehen doch alle, die ihr lieb sind, nach Europa, also weit weg, fast an das andere Ende der Welt.
So, das war der 2.Teil der Fortsetzung von „Kommt da nicht der Weihnachtsmann“
Reviewschreiben ist erlaubt und wird gerne gesehen. LG Niff

*Rand = südafrikanische Währung

 

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