Traumschiff – Teil 47

Pech gehabt, Pizza und Pasta…..Basta, die Ruhe vor dem….Sturm?(Geburtstag)

Ole

 

Ich streichle sanft meine Brust und meinen Bauch, freue mich auf geile Spielchen mit meinen Schatz, als ein lauter Schrei im Badbereich ertönt und dann etwas hin fällt. Wie ein geölter Blitz spring ich splitternackt unter der Decke raus und renne Richtung Bad, wo ich mit einem ebenfalls splitternackten Sergej gleichzeitig eintreffe. Frank liegt vor der Dusche stöhnend am Boden, mit vor Schmerz verzerrtem Gesicht und drückt er den linken Arm fest an den Bauch.

 

Tränen stehen in seinen Augen, er weint, so weh tut ihm wohl sein Arm. Ich knie sofort neben ihm auf dem Boden, streiche über seinen Kopf und frag: „Mensch, Schatz, was ist passiert?“ Ausgerutscht“, presst er mit zitternder Stimme hervor, „ich war wohl zu schnell, zu hektisch.“. Sergej ist offensichtlich noch mal raus aus dem Bad, kommt aber jetzt mit Jerome zurück, beide mit einer Unterhose bekleidet und mit zwei Unterhosen in der Hand, wohl eine für Frank und die andere für mich.

Mit Sergej hebe ich Frank vorsichtig hoch und während Jerome in stützt, ziehen wir Frank die Hose über. Auch ich ziehe danach die Pants an und Jerome läuft jetzt nach unten, wohl um Hilfe zu holen, denn so, wie der Arm aussieht, ist der wohl gebrochen. Also werden wir mit Frank wohl ins Krankenhaus müssen heute Abend noch. So schnell hat es sich ausgepoppt,geht es mir durch den Kopf, aber das ist jetzt scheiß egal, Frank braucht dringend Hilfe.

Jerome kommt zurück, mit einem Bademantel für Frank und mit dem Rolli, in den wir Frank, nachdem wir ihm den Bademantel umgehängt haben, reinsetzen. Wir fahren ihn ins Wohnzimmer und ziehen dann schnell was an. Von Jerome bekomme ich einen Jogginganzug, Sergej und er haben auch einen an jetzt.

„Papa hat einen Notarzt gerufen“, sagt Jerome, „ der ist unterwegs.“ Wie aufs Stichwort Papa kommt der jetzt ins Zimmer, Lis folgt nach und Carl August fragt: „ Frank, tut dir außer dem Arm sonst noch was weh? Bist du mit dem Kopf aufgeschlagen?“ Frank schüttelt den Kopf, sagt: „Nein, es ist nur der Arm, der was abgekriegt hat, als ich den Fall bremsen wollte.“ Lis streicht ihm tröstend über den Kopf und sagt: „Der Arzt kommt gleich, das wird schon wieder, Junge.“

Sergej ist runter gelaufen, hat die Haustüre geöffnet und hat die Außenbeleuchtung angemacht. Als der Notarzt kommt und ein Krankenwagen, bringt Sergej die Leute hoch. Nach einem kurzen Gespräch zum Unfallhergang beginnt der Notarzt, der Frank aus dem Klinikum kennt, mit der Behandlung. „Wir gehen dann alle mal runter, nur Ole bleibt bei Frank, lasst die Leute ihren Job machen“, sagt Carl August und so gehen wir alle in den Flur.

 

 

Sergej

 

Als wir in den Flur kommen, stehen verschlafen guckend, die Zwillinge vor uns. „Was ist passiert“; fragt Paolo, „wir haben den Lärm gehört und wollten schauen, was los ist.“

„Frank ist im Bad ausgerutscht und hat wohl, so wie es aus sieht, den linken Arm gebrochen“, sag ich, „der Arzt ist jetzt da und der wird Frank wohl mit ins Krankenhaus nehmen.“ „Oh Mann, so ein Pech für ihn“, sagt Enrico, „hoffentlich ist es nichts kompliziertes.“Wir gehen alle runter ins Wohnzimmer und warten darauf, das der Arzt kommt und sagt, was jetzt mit Frank geschieht.

Die Türe zur Diele und dem Eingangsbereich ist offen, so kann man die Tür des Liftes sehen und als diese aufgeht, rollt ein Sanitäter Frank im Rollstuhl in die Diele. Der Arzt kommt kurz rein und sagt zu Papa: „Wir nehmen den Frank und den Rollstuhl mit, der Arm wird geröntgt und dann, wenn notwendig, gerichtet und eingegipst. Wenn es ein glatter Bruch ist, was ich vermute, kann er morgen mit Gips wieder nach Hause. Die nächsten vier Wochen müssen die auf der Chirurgischen dann wohl ohne Frank auskommen, solange wird es dauern, bis der Arm wieder fit ist.“

Ole darf, weil er kein Angehöriger ist, nicht mit im Krankenwagen mitfahren. Jerome sagt zu mir: „Wir fahren mit Ole ins Krankenhaus, vielleicht kann er ja über Nacht dort bleiben. Frank kommt ja auf die Station, wo er normal Dienst macht und Ole hat ja auch da gelegen. Die wissen doch, das die zwei zusammen sind. Wenn er nicht bleiben darf, nehmen wir ihn wieder mit zurück, wenn Frank fertig verarztet ist. Ob der dann morgen raus darf, müssen wir abwarten.“

Ole fragt Jerome nach einem weiteren Jogging oder Trainingsanzug für Frank und auch nach frischer Unterwäsche und Jerome verschwindet nach oben. Als er mit einer Sporttasche zurück kommt, gehen wir drei zum Auto und fahren los.

 

 

Lis

 

Nach dem die drei Jungs los sind in die Klinik, schicke ich die Zwillinge wieder hoch ins Bett zum Schlafen. Carl August und ich gehen dann auch zu Bett. Morgen ist die Ruhe vor dem Sturm, der Montag wird bestimmt lang und anstrengend und es werden einige Gratulanten erwartet. Ich bin froh, das ich mich auf die Hilfe der Jungs verlassen kann. Eigentlich dürfte nichts schief gehen.

Das mit Frank ist jetzt gar nicht gut, aber wenn es ein glatter Bruch sein sollte, wie der Arzt schon vermutet, dann ist es nicht gerade so schlimm und wird bestimmt bald noch mal gut sein.

Ole war schon sehr in Sorge und es wird in beruhigen, wenn der Bruch richtig versorgt ist. Dann wird er auch bestimmt schlafen können, denn ich glaube eher nicht, das er in der Klinik bleiben kann. Es ist ja nicht so ernst, das über Nacht was passieren könnte und beim Schlafen kann er Frank auch nicht helfen. Wenn Ole nicht allein schlafen kann, werden Jerome und Sergej zu ihm auf die Couch gehen, so, wie sie auch Kevin mit seinen schlimmen Träumen nicht allein gelassen haben.

Mein Großer und sein Freund sind schon ein tolles Paar und ich hatte und habe zu keinem Zeitpunkt ein Problem damit, das Sergej kein Mädchen ist. Ich glaube, eine Schwiegertochter zu finden, die so gut zu meinem Großen passt, das wäre wohl sehr schwierig geworden und ich möchte ihn auch nicht mehr austauschen. Ich liebe ihn, dafür das er Jerome glücklich macht und dafür, das er so ein toller Mensch ist, wir, Carl August und ich sind froh, das er da ist und hoffen natürlich, das es was von Dauer, noch lieber für immer ist.

 

 

Frank

 

So ein Mist, Jetzt sitze ich im Krankenwagen und bin auf dem Weg in die Klinik, mein Arm tut zwar noch weh, aber nach einer Spritze, die mir der Doktor in die rechte Armvene am Ellenbogen verpasst hat, ist es jetzt schon deutlich besser geworden mit den Schmerzen.Wie konnte ich mich nur so blöd anstellen beim Versuch, schnell zu duschen. Wenn man geil ist, fehlt halt Blut im Hirn, anders ist das kaum zu erklären. Die Dusche von Jerome ist halt Barrierefrei, das heißt, es gibt keine Wanne unten sondern eben glatten Boden und ich Depp bin ausgerutscht, weil ich so schnell sein wollte. Jedenfalls bin ich weg gerutscht und weil ich das Duschgel in der rechten Hand hatte, wollte ich mich nur mit der linken Hand abfangen. Tja, vierundsiebzig Kilo im freien Fall, das hat der Unterarm wohl nicht mitgemacht und deswegen sitze ich jetzt in einem Krankenwagen.

Mal sehen, wer Dienst hat heute Abend, vielleicht lässt der mich ja wieder gehen, wenn alles fertig geschient ist. Ole, der bestimmt kommt, wird wohl nicht über Nacht bleiben dürfen, das machen sie nicht, wegen irgendwelchen versicherungstechnischen Gründen.Wenn es eben nicht anders geht, müssen wir halt mal getrennt schlafen heute Nacht.

Wir sind da und an der Liegendaufnahme werde ich raus geschoben und ins Gebäude gefahren. Der Diensthabende ist der Assistenzarzt von unserer Paralelstation und der heißt Axel Becker, ist gerade mal sechsundzwanzig und wir sind schon längere Zeit per Du. Das könnte jetzt gut für mich sein.

„Hallo, wen haben wir denn da im Stühlchen sitzen, das sieht mir nach Frank, dem Zivi aus“, begrüßt er uns und kommt dann auf mich zu.

„Frank ist bei einem Freund im Bad gestürzt und hat den linken Arm gebrochen, vermutlich Elle und Speiche und so wie es aussieht, glatt“, sagt der Notarzt zu Axel und gibt im einen Zettel. „Ich habe ihm eine Ampulle Novalgin, ein Gramm, gegen die Schmerzen gegeben über einen Zugang am rechten Arm.“

„OK“, sagt Axel, „dann gehen wir mal zum Röntgen.“ Er schient den Rolli, es ist immer noch der von Jerome vor sich her in die Röntgenabteilung. „Ich wusste gar nicht, das wir so geile, sau teure Rollstühle haben“, meint Axel unterwegs. Ich muss lachen, sage: „Der ist nicht von hier, der ist dem Freund, bei dem ich mit Ole heute zu Besuch war.“

„Hätte mich auch gewundert, wenn so was in er Klinik existiert hätte. Ole. Das ist doch der, wo auch die Hand kaputt hatte und dann mit dem Rollstuhl zusammen gestoßen ist. Bei der zweiten OP habe ich da dem Morbach assistiert. Der Ole, der ist doch jetzt dein neuer Freund, oder?“

„Ja, wir sind fest zusammen und ich bin endlich wieder richtig glücklich“, sag ich. Jetzt werde ich in den Röntgenraum geschoben und kriege die obligatorische Bleischürze an zum Schutz der Liebesperlen vor gefährlicher Strahlung.

Der Unterarm wird vorsichtig auf der Platte abgelegt und die Assistentin stellt den Apparat ein. Dann gehen die beiden raus und das Gerät brummt kurz. Jetzt kommen beide wieder und der Arm wird um neunzig Grad gedreht wieder auf die Platte gelegt. Sie schiebt, nach dem sie die belichtete Platte raus geholt hat, eine neue ein und wieder erfolgt die selbe Prozedur.

Jetzt heißt es warten, bis die Bilder fertig sind. Axel kommt wieder zu mir und wir reden ein bisschen über Joachim, der ja jetzt bald auf die Reise geht. Axel kann Joachim gut leiden und ist über dessen Fortgang nicht erfreut. „Gegen die Liebe ist halt kein Kraut gewachsen“, sag ich, „er holt jetzt nach , was er vor Jahren leichtfertig versiebt hat.“ Offensichtlich kennt Axel die Hintergründe für Joachims Entscheidung nur wenig und so erzähl ich halt ein bisschen von Jo und von früher.

„Wenn das so ist“, sagt Axel hinter her, „dann wird mir jetzt klar, warum er die aussichtsreiche Stelle hier auf gibt. Wenn er dabei glücklich wird, dann hat es sich gelohnt.“

Die Frau kommt mit den Bildern und gemeinsam mit Axel betrachtet sie sie vor einer von innen beleuchteten Scheibe. Ich sitze etwas ungünstig, um genaueres zu sehen. „Ich denke, das wir da keine OP brauchen“, sagt Axel, „ich richte das ein, und dann machen wir ein Kontrollbild, wenn es eingegipst ist. Den Arm werde ich vorsichtshalber örtlich betäuben, das Einrichten kann schon sehr schmerzhaft sein.Wir gehen dazu in einen kleinen unsterilen OP, da kann ich während des Einrichtens den Arm durchleuchten und sehen, ob es richtig passt.“ Mit dem Rolli geht es den Flur lang in den besagten OP, wo Axel nun den Arm zunächst örtlich betäubt.

Das gibt ein komisches Gefühl auf der linken Schulterseite, alles ist taub nach zehn Minuten. Jetzt ist auch noch ein Pfleger gekommen, der das Gerät zum Durchleuchten fertig macht. Nach dem alles vorbereitet ist, werden die Knochen auf einem Monitor sichtbar und Axel schiebt nun, auf den Monitor schauend, die Bruchstellen wieder zusammen.Das Eingipsen übernimmt der Pfleger und man merkt, das er schon etliche Brüche vergipst hat.

Nach kurzer Zeit ist der Gips hart und Axel fragt, ob es irgendwo drückt. Das kann ich bei dem immer noch betäubten Arm nicht fühlen und sag das auch so. „Du musst heute Nacht hier bleiben, damit wir sehen können, ob alles OK ist“, sagt Axel, „ ich fahr jetzt mit dir nochmal zum röntgen, dann kommst du hoch auf deine Station. Hugo hat Nachtdienst.“ Na ja, denk ich, das ist ja schon mal nicht schlecht für mich.

 

 

Ole

 

Mit den Sachen für Frank fahren Sergej, Jerome und ich in die Klinik. Nachdem wir gesagt haben, was passiert ist und zu wem wir wollen, werden wir auch eingelassen. Ich sage zu den beiden, das wir einfach hochgehen, auf die Station, da wird Frank bestimmt hingebracht, wenn alles gemacht ist.

Oben im Stationszimmer treffen wir auf Hugo, der sehr erstaunt guckt, als er mich und meine Freunde sieht. „Ole“, sagt er, „was willst du denn hier so spät am Abend?“

„Frank ist im Bad gestürzt und hat den Arm gebrochen“, sag ich, „er muss wahrscheinlich heute Nacht hier bleiben.Ich habe ein paar Sachen für ihn mit gebracht.“ „Ist er mit dem Krankenwagen gekommen?“, will Hugo wissen. „Ja“, sag ich, „wir haben vorsichtshalber den Notarzt gerufen.“

Hugo telefoniert und sagt dann: „Die sind jetzt beim Eingipsen, dann wird er ja bald kommen. Das Zimmer, in dem du gelegen hast, das ist ganz frei. Da legen wir den Frank dann rein.“

Etwa zehn Minuten später wird Frank in Jeromes Rolli gebracht und an Hugo übergeben. Ich eile ihm entgegen und zwing den Mann, der den Rolli schiebt, zum Anhalten und küsse zuerst mal meinen Schatz.

„Hast du Schmerzen“, frag ich, „ist alles OK jetzt?“ „Dürfen wir jetzt mal weiter fahren“, sagt der Mann schmunzelnd. Irgend wie kommt der mir bekannt vor. Ich werde ein wenig rot und gebe den Weg frei, so das er jetzt Frank zu Hugo bringen kann. „Das haste ja fein hin gekriegt“, sagt Hugo, „jetzt haste vier Wochen frei, du Schlitzohr“, und lacht dabei. Frank protestiert nur schwach, er ist sichtlich müde und etwas beeinträchtigt, vermutlich wegen der gespritzten Medikamente und Hugo will ihn ins Zimmer bringen.

„Danke, Axel“, sagt Frank zu dem anderen Mann, der zu mir jetzt sagt: „Pass gut auf ihn auf, Ole.“

Dann geht er den Gang Richtung Aufzug davon.

„Woher kennt der mich“, frag ich meinen Schatz. „Der hat bei deiner zweiten Handoperation assistiert, Dr. Axel Becker, der ist Assistenzarzt auf der Nachbarstation“, klärt Frank mich auf.

Jetzt, im Zimmer, hilft Hugo Frank ins Bett. Vorher ziehen wir ihm den Bademantel aus und den Trainingsanzug von Jerome an.

Nun liegt er im Bett und kann die Augen kaum noch aufhalten.“So“, sagt Hugo, „verabschiedet euch, er schläft ja schon halb. Morgen um elf Uhr könnt ihr ihn abholen, denk ich. Ruf einfach vorher an, Ole und jetzt ab mit euch.“

Ich gebe Frank noch eine dicken Kuss und sag: „Schlaf fein, mein Schnuffel, bis morgen.“

Jerome und Sergej sagen auch Tschüss und dann gehen wir mit dem Rolli und dem Bademantel raus und dann runter zum Auto. Sergej fährt uns dann schnell und sicher zurück.

Als wir reinkommen, ist alles dunkel und wir gehen leise die Treppe nach oben, der Rolli wird getragen. Wir wollen alle jetzt nur noch ins Bett und schlafen, ich seit längerem mal wieder allein, das kenne ich schon fast gar nicht mehr.

Die Zwei sagen mir gute Nacht und auf Jeromes Kommentar: „Das ist ja bei allem Pech doch noch gut ausgegangen“, kann ich nur zustimmend nicken, dann sind sie im Nebenraum verschwunden. Ich zieh mich schnell aus und krieche zum zweiten mal heute unter die Decke, diesmal aber ohne einen Steifen und mit einer Hose an. Relativ schnell döse ich ein.

 

 

Martin

 

Nach etwa eineinhalb Stunden erscheinen die vier Jungen zum zweiten Gang und sitzen zum Essen bei uns an dem großen Gartentisch. Sie machen einen zufriedenen Eindruck und Kevin wirkt richtig locker und ist total gut drauf. Das war vorher, als Kai und ich her kamen, nicht so. Da war der Kleine eher ruhig und schien ein bisschen genervt. Na ja, wer weiß, bei was Wolfis Mutter sie gerade gestört hat. Wir waren auch zu früh dran, Kai und ich.

Wir, Kai und ich sind froh, das Kevin jetzt glücklich ist, wohl zum ersten Mal in seinem Leben und wir werden alles dafür tun, das es so bleibt. Wir hoffen, das die Liebe mit und zu Wolfi hält und werden die beiden, wo immer nötig, unterstützen, mit Rat und Tat.

Unser Leben hat durch Kevin einen zusätzlichen, sehr positiven Impuls erfahren, der für mich durch die Jahre mit Jerome nichts Unbekanntes ist, für Kai jedoch gänzlich neu und schön ist. Wenn man einfach da sein kann, um anderen Halt und Beistand zu sein, das ist schon ein großartiges Gefühl, das mir auf jeden Fall und Kai mit Sicherheit auch einen gewissen Grad an Befriedigung verleiht. Wir sind halt jetzt so was wie eine richtige Familie und der Zustand gefällt uns allen sehr, sehr gut.

Kai fährt nach her zurück, also kann ich mehr als nur ein Bier trinken. Ab und zu ist das mal ganz schön obwohl wir beide eigentlich eher selten Alkohol trinken. Das bringt schon der Beruf mit sich, da man als Fahrer in einem privaten Haushalt nie so genau weiß, ob man nicht doch nochmal fahren muss, auch wenn eigentlich schon Feierabend ist.

Jetzt, wo Sergej und Jerome einen Führerschein haben, kommt es ja kaum noch vor, das wir abends mal außer der Reihe noch schnell Pizza oder so was holen müssen. In der Zeit, als Lis, meine Chefin, mit Natascha schwanger war, bin ich fast jeden zweiten Abend los gedüst. Currywurst, Pizza,

Schwarzwälder Kirschtorte, besorge die mal abends um dreiundzwanzig Uhr, oder was Chinesisches, das war nicht immer einfach und lustig, aber der Chef hat das schon immer wieder gut gemacht, mit Geld oder Konzertkarten oder so was in der Art. Da war ich ja auch noch nicht fest mit Kai zusammen. Wenn man allein ist, macht einem das weniger aus und in der Zeit hatte ich ja tagsüber immer Jerome zu betreuen, was zwar auch anstrengend, aber dafür auch sehr schön war.

 

Wolfis Mutter hat vorhin, als die Jungen oben waren, ein bisschen von Wolfis Erfahrungen mit dem Fußballtrainer erzählt, auch ein Kerl, der die Finger nicht von Minderjährigen lassen konnte und Wolfi erpresst und missbraucht hat. Ich hab dann auch das ein oder andere zu Bergers Aktivitäten gegen Kevin erzählt, allerdings nichts, was den Jungen in irgendeiner Form bloß gestellt hätte. Armins Mutter war total entsetzt, konnte sich wohl vorher nie vorstellen, das es so etwas in ihrem, wenn auch neuen Bekanntenkreis, gibt. Für sie war das halt immer irgendwo weit weg und deshalb wohl auch nicht so gravierend. Ich denke, das dass vielen so geht und erst, wenn es mal ganz nah dran passiert, erfasst man das Furchtbare einer solchen Geschichte erst richtig.

Wir haben dann das Thema gewechselt und über die Zeit nach dem Umzug der Jungs in die geplante WG gesprochen, in die ja Armin und Denise im nächsten Jahr vielleicht auch ziehen wollen. Ich habe ein bisschen vom Umbau erzählt und auch, wie es voran geht dort. Wenn es fertig ist, habe ich gesagt, das Jerome die Eltern einladen will zur Besichtigung, so richtig Party mäßig, mit Umtrunk und so.So geht die Zeit rum und es wird Dunkel, wir haben ins Haus gewechselt, weil es draußen zu frisch geworden ist. So gegen Zweiundzwanzig Uhr, nach meinem vierten Bier, wird es Zeit für uns, auf zu brechen, die nächsten Tage werden hektisch werden, denk ich. Wolfis Mutter sagt den Jungen, das wir gehen wollen und sie kommen runter, um sich zu verabschieden. Kevin umarmt uns zum Abschied und gibt jedem einen Kuss, bevor wir zum Auto gehen und auch Wolfi drückt Kai und mich kurz zum Abschied.

Als wir zu Hause ankommen, fällt mir auf, das der Kombi von Jerome fehlt. Wir gehen jetzt runter in unsere Wohnung und fünfzehn Minuten später liegen wir beide im Bett. Das Bier sorgt dafür, das ich nur noch schlafen möchte, obwohl Kai vielleicht noch Lust hätte, ein bisschen zu poppen.

Bevor er sich darüber im Klaren ist, bin ich wohl fest eingeschlafen.

 

 

Wolfi

 

Nach dem alle Gäste gegangen sind und wir mit Mama noch abgeräumt haben, gehen wir beide nach oben in mein Reich.Kevin ist schmusig, das liegt aber nicht wie bei Dirk am Bier, sondern er freut sich darauf, das heute Nachmittag begonnene Spielchen fort zu setzen. Durch das Grillen, Papa nimmt immer Holzkohle, riechen wir auch etwas nach Rauch, vor allem die Haare.Also werden wir unter der Dusche fortsetzen, was von Mama Unterbrochen wurde. Auf dem Weg ins Bad nehme ich zwei Kondome und Gleitgel gleich mit, wer weiß, auf was mein Schnuffel gerade Bock hat.

Die Kleider landen in der Wäschebox, auch sie riechen nach Rauch und nackig steigen wir in die Duschkabine, beide schon mit zügig anwachsendem Penis, die geile Vorfreude wächst im wahrsten Sinne des Wortes.

Zuerst wird mal der Rauchgeruch abgewaschen und obwohl der eher in den Haaren hängt, waschen wir uns ganz hingebungsvoll Schwanz und Sack, als hätten die den ganzen Mittag im Rauch gehangen.

Nun, gehangen haben sie ja überwiegend, aber ob der Rauch bis in die Unterhose gekommen ist…..Egal, denk ich und dann geht mir von Kevins rubbeln gerade einer ab…..“OHHH….man…geil“

, stöhne ich und schau dem Samen nach, der an Kevins Bauch spritzt und mit dem Duschwasser nach unten läuft.

Nun wasche ich ihn auch sehr schnell und er folgt mir nur kurz drauf und spritzt gegen meinen Bauch.

„Ausgleich…eins zu eins“, sag ich und umarme ihn, um ihn zärtlich auf den Mund zu küssen. Er ist so toll für mich und es wird täglich mehr. Wenn er bei mir ist, lebe ich auf, es kribbelt im Bauch, von oben bis unten und das nicht nur beim Sex, nein immer. Ich habe meine große Liebe gefunden, meinen Schatz und ich will ihn nie wieder loslassen.

Nach dem wir nun die erste Geilheit weg gerieben und weg gewaschen haben, widmen wir uns der weiteren Reinigung. Den Brausekopf drehe ich ab und mit dem Schlauch spülen wir beide und bereiten uns so auf mehr vor. Da dass Spülen nicht ohne Spuren bleibt, hol ich Einmalhandschuhe und mach die Duschwanne wieder sauber.

Das ist halt eine nicht unbedingt angenehme und saubere Nebenwirkung, wenn man schwulen Sex praktiziert aber es macht alles, was danach kommt, besser und schöner und wenn man seinen Partner auch den Po lecken will, dann muss es dort halt auch sauber sein. Sonst hat man keinen Spaß daran.

Kevin fängt immer an zu wimmern vor Lust, wenn ich seinen Eingang lecke. Das habe ich bei Ingo erst nach längerem Zögern gemacht und erst, nach dem ich gespürt habe, wie absolut geil sich das anfühlt, aber bei jemanden, den ich nicht gern habe, könnte ich das oder würde ich das nicht machen. Ich denke mal, das dass Lecken am Po wohl das intimste ist beim Sex zwischen zwei Jungs oder Männern und das macht man eben nur, wenn auch das Herz bei der Sache ist, so wie bei uns oder den anderen Paaren in unserem Kreis.

Wir sind fertig mit waschen und jetzt, wo die erste Lust ja bereits in der Kanalisation gelandet ist, können wir auch im Bett weiter machen und so frag ich grinsend meinen Schatz: „Sollen wir uns nicht besser ins Bett legen, da ist es einfach bequemer und es ist ja auch wesentlich mehr Platz. Vielleicht willst du ja noch eine Runde ausreiten mit mir.“ „Ich überlege gerade, ob als Pferd oder als Reiter“, sagt er, ebenfalls grinsend und schiebt die Kabinentür auf.

Der Schwall kühlere Luft, der in die feucht warme Kabine strömt, lässt uns frösteln und wir bekommen beide Gänsehaut. Schnell wird sich gegenseitig abgetrocknet und dann geht es zurück in mein Zimmer. Gel und Gummis nehme ich wieder mit, das gehört unbedingt zur Reitausrüstung, Gummi fürs Pferd und Gel für den Reiter……….Kopfkino ist angesprungen.

Kevin hat die Decke ganz nach unten geschoben und ist aufs Bett gejumpt und dreht sich auf den Rücken. Den Oberkörper hat er angehoben und stütze sich auf die Ellenbogen und sieht nach unten, wo sein steifer Penis auf der Bauchdecke liegend, wohl gerade versucht, den Bauchnabel zu küssen.

Das ist schon ein schönes Teil, da gibt es nichts zu meckern. Oben tritt der erste Tropfen seiner Lust aus dem kleinen Schlitz auf der dunkel angelaufenen Eichel, die sich ein Stück durch die Vorhaut geschoben hat. So ein geiler Anblick, der Schatz, einfach heiß, super heiß.

Ich folge ihm aufs Bett, nach dem ich Gummis und Gel auf dem Nachttisch platziert habe und lege mich mit dem Kopf neben seinen Po, mein Steifer ist bei ihm auf Augenhöhe und er dreht sich sofort zu mir. Jeder schnappt mit den Lippen nach dem Glied des Anderen und mit Hilfe der Hände werden die Glieder in den Mund genommen und liebevoll gelutscht. Mit geschlossenen Augen wird das Lollyblowing zelebriert und es ist einfach galaktisch.Wenn ich nicht im Bad schon gespritzt hätte, würde ich das wohl kaum aushalten. Jetzt besteht aber nicht die Gefahr, gleich zu kommen und deshalb machen wir noch ein wenig weiter. Die Zungen fahren am Schaft entlang, kosen den Sack und die Eier und kehren wieder zur Spitze zurück, wo wieder ein bisschen gesaugt wird.

Als die Anspannung zu groß wird, roll ich mich auf den Rücken und entziehe mich seinem Mund. Auch seinen Schwanz lass ich zurück gegen die Bauchdecke schnellen. Wir atmen beide etwas heftiger und mein Schatzi stöhnt ein „ Oh, wie Geil“ zwischen den leicht geöffneten Lippen hervor.

Jetzt rollt er sich auf den Bauch und richtet sich auf. Seine Augen strahlen mich an und er sagt: „Zuerst möchte ich der Reiter sein, darf ich?“ „Na klar, darfst du“, sag ich und dreh mich rum. Dann greif ich nach Gummi und Gel und leg mich auf den Rücken. Ich halte ihm den Gummi hin und sage: „Du musst noch den Sattel auflegen.“ Kichernd greift er das Päckchen und reißt es auf, entnimmt das Kondom und rollt es auf meinen Steifen, nach dem er die Vorhaut zurück gestreift hat. „Fertig gesattelt“, sagt er und nimmt die Geltube. Erst gelt er den Gummi ein, dann seinen Po und dann , nach dem er die Tube zur Seite gelegt hat, sitzt er auf. Langsam gleitet er auf meinem Schwanz nach unten, immer wieder kurz inne haltend, bis sein Po mein Becken berührt.

„Trab“, sagt er und kichert wieder und fängt langsam an, sich rauf und runter zu bewegen. Er strahlt förmlich und sieht so toll aus, verschmitzt grinsend, die Hände tun so, als hielten sie Zügel.

„Ho, voran“,ruft er leise, „lauf, mein Hengst“ und er erhöht ein bisschen das Tempo. Es kribbelt im Bauch und ich stoße jetzt ein wenig gegen ihn. Sein Gesicht ist leicht gerötet, als er plötzlich „Galopp“ ruft und Gas gibt. Schneller reitet er jetzt, den Kopf im Nacken und erste Schweißtropfen erscheinen auf seiner Nase.

Auch ich stoße jetzt im gleich Rhythmus wie er nach oben und es klatscht richtig, wenn wie aufeinander treffen. Er hat seinen Dicken in der Faust und reibt, keucht ein bisschen, stöhnt und kommt dann heftig. „Zieleinlauf“, stöhnt er vor Lust und sinkt nach vorn auf mich. Ich zieh meinen Schwanz raus und streife den Gummi ab, besorge mir den Rest mit der Hand und verspritze sein Poloch mit meinem Sperma. „Boah, das war geil“, sag ich in sein Ohr und er grummelt etwas unverständliches auf meiner Brust. Sein Atem geht noch schnell und seine Haare kitzeln an meinem Kinn. „Ich liebe dich“, flüstre ich in sein Ohr, er hebt den Kopf, strahlt mich an und sagt: „Ich liebe dich auch, mehr als alles auf der Welt, mein Wölfchen.“ Ich streichle über seinen Rücken, fühle seine zarte Haut, die von keinem einzigen Pickel verunstaltet wird. Bei mir war da mit siebzehn schon der ein oder andere, aber Kevin kennt das offensichtlich nicht. Am liebsten würde ich gerade immer so liegen wollen, aber, na ja……das Leben besteht halt nicht nur aus Poppen, oder…..

Ich rolle mein Baby zur Seite und fische die Decke vom Fußende hoch und zieh sie über uns. Er schiebt seinen noch spermanassen Po an meinen Bauch und kuschelt sich ein. Ich lösche das Licht auf dem Nachttisch und lege eine Arm um ihn. Ein bisschen Schlaf tut uns gut, denk ich, danach sehen wir weiter.

 

 

Paolo

 

Nach dem man Frank weg gebracht hat, hat Jeromes Mutter uns wieder zum Schlafen hoch geschickt. Nach diesem aufregenden Tag fällt uns das eher schwer und so liegen wir in dem großen Doppelbett und reden über den Tag.

Über Papa und das es jetzt ein Ende hat mit der Treibjagd auf meinen Bruder.Von der Oma und was es wohl morgen wird, wenn sie ins Lokal gehen und mit Papa Schlitten fahren, wie die Tante händereibend gemeint haben.Über Jerome und Ole, die mit Ihrer spontanen Aktion unsere Trennung von zu Hause beschleunigt haben. Über die nicht zu erwartende Hilfe, die uns hier von allen zu Teil wird, etwas, was in dieser Form wohl zu den absoluten Ausnahmeerscheinungen

Im Grunde genommen haben wir jetzt eigentlich alles, was wir wollten, doch ein bitterer Nachgeschmack bleibt zurück. Warum musste es überhaupt so weit kommen? Warum konnte Papa nicht einfach akzeptieren, das Enrico schwul war, so, wie es die Eltern der Jungs um Ole und Jerome wohl auch getan haben. Diese Frage kann nur Papa beantworten und es sieht nicht so aus, als wollte er seine Meinung ändern.

Enrico geht es jetzt auf jeden Fall besser und wenn er mit der Prüfung fertig ist, kann er ja in der Hotelküche zeigen, was er wirklich drauf hat als Koch. Ich wette, das sie ihn behalten werden, weil er wirklich was drauf hat auf dem Gebiet. Ich bin mal gespannt und freue mich für ihn und diese Chance, die er so unerwartet bekommt dank Jeromes Vater.

Ich schau zu ihm rüber und sehe, das er eingeschlafen ist. Ich dreh mich auf die Seite und versuche, auch einzuschlafen.

 

 

Mike

 

Irgendwann werde ich wach, weil mein Genick weh tut von der unbequemen Liegerei auf dem Rückenpolster der Couch. Dirk schlummert immer noch auf meinem Schoß und sieht richtig süß aus dabei.

Das Referat fällt mir ein, das wir noch zusammen machen wollten. Am Montag geht er noch in die Schule und wir gehen erst um die Mittagszeit zu Remmers auf den Geburtstag. Ich habe mir für Montag freigenommen, aber Dirk muss das Referat halten und wollte kein frei nehmen deswegen.

Er hat Angst, der Lehrer würde glauben, das er sich nur drücken will vor dem Vortrag. Der größte Teil ist schon gemacht, aber der letzte Schliff, den wollen wir heute noch machen, weil wir morgen über Tag ja schon bei Remmers sind bis Montag und er von dort aus zur Schule gebracht wird.

Ich halte ihm jetzt mit zwei Fingern die Nase zu und wecke ihn dadurch auf. Ganz verschlafen nuschelt: „Was issen?“ „Referat ist“, sag ich und er rappelt sich langsam hoch.“Muss erst was trinken“, sagt er und steht auf und streckt sich. Sein Shirt rutscht hoch und er zeigt seinen nackten Bauch.

Er ist schon ein Hübscher und ganz ohne was an eine Wucht, mein Schatz und der Gedanke an „ ganz ohne was an“ ist ein Grund für meinen Penis, sich auf zu plustern. Jetzt nicht, denk ich, erst das Referat, sonst wird das heute nichts mehr. Dirk kommt aus dem Bad zurück, wo er Wasser getrunken hat.

Wir setzen uns an meinen Schreibtisch und legen los. Er guckt runter auf meine Hose, grinst und langt hin. „Du hast ne Latte, bist geil. Komm, wir poppen ein bisschen“, sagt er und knetet mich durch die Hose. „Später, Schnuffel, erst die Arbeit und dann das Vergnügen“, sag ich und schiebe seine Hand fort, „wenn wir jetzt anfangen, wird das Referat nie fertig und morgen ärgerst du dich schwarz. Poppen geht auch nach her noch.“

Grummelnd wendet er sich wieder seinen Unterlagen zu und wir fahren fort.“Du kannst so hart sein“, sagt er zu mir. „Ich bin hart, ja, aber nicht nur in der Hose, auch, was das Referat angeht“, sag ich grinsend und küss ihn aufs Ohr. „Sei lieb und hör“, sag ich, „du weißt doch, wer ficken will, muss freundlich sein.“ „Arsch“, antwortet er, jetzt ebenfalls grinsend und wir wenden uns den Themen des Referates zu.

 

 

Frank

 

Als ich wach werde, ist es dunkel im Zimmer und ich brauche einen Moment, bis ich wieder weiß, was los ist. Ich habe Durst und der Arm tut arg weh. Die Wirkung der Spritzen wir zu Ende sein und so such ich im Dunkeln nach dem Klingelknopf. Wo der ist, da ist auch der Lichtschalter und das Ganze hängt über mir an dem Galgen für die Infusionsflaschen, von denen ich ja auch eine anhängen habe. Als das Licht über meinem Bett angeht, sehe ich, das die Flasche halb voll ist, also muss sie schon gewechselt worden sein.

Ich drück die Klingel und es dauert nicht lang, dann kommt die Nachtschwester ins Zimmer. „Und, Fränkie Schätzchen, was machste denn wieder für Sachen“, sagt sie und strahlt mich an. Sie nennt mich immer so, wenn wir uns begegnen und sie hat es sehr bedauert, das ich schwul bin. „Hallo, Vera“, sag ich, „ich habe Durst und auch Schmerzen, kannst du da was dagegen tun?“ „Aber sicher doch“, sagt sie, „Tee oder Wasser, was möchtest du?“ „Tee, aber bitte ohne Zucker, pur“, sag ich , „und was gegen das Weh in meinem Arm.“ „Kommt sofort“, sagt sie und verlässt den Raum, um die Sachen zu holen. Pinkeln müsste ich auch, aber da muss die Infusion mit und dazu brauch ich so einen fahrbaren Ständer, den ich mit ins Bad nehmen kann.

Als Vera wieder kommt, sag ich, das ich auch noch pinkeln muss. „Bleib schön liegen, ich bring dir die Flasche, dann kannste im Bett pullern, dann fällste mir auch nicht hin bei den ganzen Medis, wo du bekommen hast“, sagt sie und geht so ein Ding holen. Sie spritzt nun ein Schmerzmittel in die Infusionslösung und stellt mir den Tee auf den Nachttisch. „So, ich geh dann wieder“, sagt sie, „wenn was ist, melde dich, bis später.“ „Danke, Vera, bis später“, sag ich und schiebe die Flasche unter die Decke. Da ich nur eine Pants anhabe, geht es einigermaßen mit der Pinkelei, was mit einer Hand nicht so einfach ist. Die Flasche hänge ich anschließend in eine dafür vorgesehene Halterung am Bett. Jetzt erst wende ich mich dem Tee zu, erleichternd feststellend, das auch die Schmerzen weniger werden.Nach dem die Tasse leer ist, fühle ich mich deutlich besser und auf das Medikament kommt auch die Müdigkeit zurück. Mit den Gedanken bei meinem Schnuffel schlafe ich wieder ein.

 

Mike

 

Das Referat ist fertig, es hat doch noch gedauert und es ist neunzehn Uhr. Wir haben Hunger und gehen nach unten. Mama wuselt gerade in der Küche, Papa scheint nicht da zu sein. „Papa ist heute in sein Stammlokal, da ist Preisskat und da hat er sich angemeldet“, sagt Mama und fragt: „Wollt ihr was essen, dann deck ich schnell den Tisch.“ Sie holt Brot, Butter, Wurst und Käse und stellt es auf den Tisch. Ich hol Besteck und Brettchen und sag zu Dirk: „Hol bitte mal was zum trinken von unten, für mich ein Bier oder auch zwei.“ Der grinst und denkt bestimmt, ich und Bier, da geht nach her die Post ab, na und….egal. Mama setzt Tee an und dann, als alles auf dem Tisch steht, essen wir in aller Ruhe zu Abend.

„Dirk schläft hier“, sag ich zu Mama. „Das ist doch OK, Mike und auch nicht neu. Ich geh Papa noch besuchen, wir gehen nach dem Skat endlich noch mal zum Tanzen. Ich habe ihn überredet“, sagt Mama, „ich denke, das ist euch recht, oder?“

Ich werde ein bisschen rot, grinse sie aber trotzdem an und sage nickend: „Ja, das kommt gut, sturmfreie Bude, das ist ja ganz nett.“ Auch mein Klemmschwesterchen ist rot geworden und das wird noch mehr, als Mama ihm über den Kopf streicht und sagt: „Schließlich waren wir auch mal jung, Dirk, oder meinst du nicht?“

„Ich hoffe, das ich in deinem Alter noch so drauf bin, wie jetzt“, sag ich, „mit allem Drum und Dran und das mein Schatz dann immer noch bei mir ist so wie heute.“ Jetzt streiche ich ihm über den Kopf und er strahlt mich an. „Ich wünsche mir das auch“,sagt er.

Nach dem Essen gehen wir dann wieder hoch.

Ohne viel zu reden, ziehen wir uns aus und dann steht er vor mir, so ganz ohne was an und schiebt sein steifes Riesengerät vor sich her. Wir umarmen uns, drücken den jeweils anderen am Po gegen den Bauch, die steifen Glieder zwischen uns uns küssen uns tief und verlangend.“Komm mit ins Bad, sag ich und schiebe ihn vor mir her bis in die Dusche. Er schraubt den Duschkopf ab und ein kurzes Spülrohr auf, das ich per Internet erworben habe, nach dem ich mir mit dem Schlauchgewinde weh getan habe.Mama hat darüber kein Wort verloren, als sie es beim Bad putzen entdeckt hat. Mit dem Ding ist das Säubern viel angenehmer und es prickelt auch ganz schön am Schwanz, wenn man das Wasser gut aufdreht und den Penis damit einspritzt.

Nach dem Spülen wird richtig geduscht und wir waschen uns gegenseitig mit Schaum und flinken Fingern die erste Geilheit weg.

Nach dem Abtrocknen geht es dann gemeinsam aufs große Bett und unten geht die Haustüre und danach springt das Auto an, Mama ist weg. Perfektes Timing.

Ich lege mich umgekehrt hin, mein Kopf an seinem Schwanz, und fange an, ihn zu verwöhnen. Er bleibt ebenfalls nicht untätig und macht es mir ebenso. Durch den Erguss im Bad kommen immer noch Reste von Samenflüssigkeit nach und so schmecken wir uns gegenseitig ein bisschen.

Wir lassen uns viel Zeit und kosten das Spiel der Zungen möglichst lange aus. Mehr als die Hälfte seines Torpedos bekomm ich eh nicht in den Mund aber dafür ist ja außen rum genug Fläche zum lecken und schmusen und sein Stöhnen zeigt mir, das ich alles gut und richtig mache.

Auch ich muss stöhnen, so gut bläst er mich , mein kleiner Feinschmecker. Es kribbelt meinen Rücken rauf und runter, wenn er feste saugt.

Irgendwann, kurz vor Kommen lässt er mich aus und sagt gepresst:“Genug geblasen, fick mich bitte.“ Das lass ich mir nicht zweimal sagen, da ist noch viel nach zu holen, denk ich und tüte schnell meinen Schwanz ein. Gel verreibt Dirk auf meinem Ständer und reichlich an seinen Po. Er drückt mich auf den Rücken und setzt sich dann auf meinen Zapfen, der langsam, aber stetig in ihn hinein rutscht. Geil, einfach nur geil und so eng und heiß, wie er ist…..Wahnsinn. Jetzt sitzt er auf meinem Becken, schaut mich stolz an, so als ob er sagen wollte. „siehste, kann ich jetzt auch“, und dann beginnt er, zu juckeln, nicht rauf und runter sondern vor und zurück. Das ist ein neues Gefühl, auch sehr gut und er macht das mit viel Gefühl und in einem gleichmäßigen Rhythmus. Das reizt mich jetzt ganz schön und es fängt wieder stärker an zu kribbeln. Dann wechselt er plötzlich die Bewegungsrichtung und hebt und senkt sich auf meinem Schwanz, reitet auf mir, schneller werdend, auf und ab. Schweiß erscheint in seinem Gesicht, das jetzt vor Anstrengung rot wird, trotzdem erhöht er noch einmal das Tempo, reibt sein Glied im gleichen Takt und kommt dann stöhnend und spritzt auf meinen Bauch, bevor er erschöpft nach vorne sinkt. Meine Arme umschlingen ihn und drücken ihn und ich küsse ihn leidenschaftlich. Er verschnauft kurz. Lässt meinen immer noch steifen Schwanz heraus gleiten und dreht sich dann um und nimmt ihn in die Hand. Er streift geschickt den Gummi ab und nimmt mich in den Mund. Mit Unterstützung der Hände bringt er mich schnell zum Höhepunkt und spritzt sich meine Sahne in den Mund.Mein Stöhnen ist laut, sehr laut…..gut , das sturmfrei ist.

Er hat sich wieder umgedreht und mit einem Kuss teilt er meinen Erguss mit mir und lässt mir keine Wahl, als mich selbst zu schmecken und zu schlucken, Er hat es schon faustdick hinter den Ohren und sein Grinsen, beweist mir, das er dass wohl so geplant hat. Fürs Erste reicht es jetzt mal und er zieht die Decke vom Fußende hoch und deckt uns zu. Aneinander gekuschelt schlafen wir jetzt mal ein bisschen.

 

 

Frank

 

Nach einer Dank verabreichter Schmerzmittel ziemlich ruhigen Nacht kommt der Frühdienst um sieben ins Zimmer und weckt mich. Schwester Ingrid, eine sehr nette, sieben und vierzig Jahre alte und etwa doppelt so viele Kilo schwere Kollegin, bittet mich, auf zu stehen, damit sie mit einer Schülerin zusammen das Bett machen kann. Ich verzieh mich für die Zeit ins Bad, auch, um Fragen nachdem Unfallhergang und ähnliche m aus dem Weg zu gehen.

Nach Pinkeln und einarmiger Katzenwäsche, sehe ich, das Ole auch eine Zahnbürste eingepackt hat. Die Zähne werde ich mir aber erst nach dem Frühstück putzen, sonst schmeckt der Kaffee anfangs immer nicht gut und auch das Brötchen schmeckt ungeputzt besser. Als ich aus dem Bad komme, bin ich wieder allein im Zimmer. Bald darauf bringt die Schülerin das Frühstück und das lass ich mir jetzt mal in aller Ruhe schmecken.Zur Unterhaltung höre ich dabei Radio Bremen Drei über einen Kopfhörer, den Hugo mir wohl gestern noch auf den Nachttisch gelegt haben muss. Ich hab das wohl nicht mit bekommen, denn normal muss man so ein Ding in der Cafeteria für drei Euro kaufen.

Später, ich bin längst fertig mit Essen, kommt Ingrid und holt das Tablett ab. „Na, Frank, wie gefällt die denn das „Patient sein“ auf unserer Station“, fragt sie grinsend. „Na ja“, sag ich, „bis jetzt ist der Service ja nicht schlecht, aber ich werde doch nach her, wenn der Dock da war, wieder nach Hause, oder besser, zu meinen Freunden fahren. Da wird morgen gefeiert und da bin ich dabei.“ „Na dann, Viel Spaß“, sagt sie und „schwebt“ davon. Sie hat es bestimmt auch nicht immer leicht, bei dem Gewicht und gerade mal eins sechzig Körpergröße und sie ist trotzdem immer gut drauf. Ich leg mich zurück, schließe die Augen und lausche der Musik und……werde vom Dock eine Stunde später geweckt.

„Guten Morgen, Frank“, sagt er und greift nach meiner gesunden Hand. „Tut irgendwas weh oder drückt der Gips dich?“, will er wissen.Er hat sich auf das Bett gesetzt und hält meine Hand weiter fest. „Nein“, sag ich, „die Schmerzen sind nur leicht spürbar dank der Medis und der Gips sitzt einwandfrei.Darf ich jetzt nach Hause?“

Er lacht, lässt eine Hand los und steht auf. „Ja, du kannst dich ab holen lassen“, sagt er, „passe ein bisschen auf, trink nicht zu viel Alk, nicht das du fällst und komm am Freitag in die Ambulanz, wir machen dann ein Kontrollbild von der Bruchstelle.Vielleicht können wir dann eine Schiene machen, die man nachts beim Schlafen abnehmen kann. Sollte es allerdings zu irgendeiner Bettakrobatik kommen, legt man die Schiene besser wieder an.“ Ich werde ein bisschen rot, als er mich dabei schelmisch angrinst und als er dann noch durch meine Haare strubbelt, werde ich ganz verlegen. Langsam krieg ich das Gefühl, das er auf mich steht oder fliegt oder so was. Ist der denn überhaupt schwul? Mir ist da nie was aufgefallen. Er wendet sich ab und geht zur Tür, dort dreht er sich um und sagt: „Wenn was nicht stimmt, sofort her kommen, du weißt schon, wenn es drückt und blau wird am Arm und nun viel Spaß am Wochenende. Denk dran, Frank, immer Mit……Schiene und auch Gummi“.Lachend verlässt er das Zimmer. Oh Mann, aus dem soll einer schlau werden.

Ich kram in der Schublade nach meinem Handy und Schick meinem Hasen ein SMS, das sie mich holen können. Die Antwort kommt schnell und lautet: „Bin mit Jerome in fünfzehn Minuten da. Brauchst du noch was?“

Ich überlege kurz und schreibe: „Meine Socken und die Schuhe, die ich gestern anhatte.“ Dann kommt nur noch „OK“. Ich frei mich auf Ole aber auch auf die Anderen. Das wird bestimmt ein gutes Wochenende, auch, wenn es beschissen angefangen hat. Ich werde mich jetzt mal fertig machen, dann geht es nach her Ruck zuck, Schuh und Strümpfe an und weg.

 

 

Jerome

 

Als Franks SMS eintrudelt, sitzen wir gerade beim Frühstück. Eine große Tafel am relativ frühen Sonntag Morgen. Zwölf Leute sitzen um den Tisch und frühstücken gemeinsam und es wird viel durcheinander geredet. Paolo redet mit Natascha, die sich neben ihn gesetzt hat. Papa redet mit Mama und Sergej wohl über die Feier, Kai und Martin lauschen Oma und Enrico, die wohl von gestern erzählen und ich rede mit Ole über den Bau, über Frank und alles.

Nach Eingang der SMS mache ich mich mit Ole auf, zuerst nach oben, Schuhe und Socken für Frank holen und dann zum Skoda, um los zu fahren. Mama winkt mir und kommt uns Nach. „Jerome, fahre auf dem Rückweg bitte bei unserem Bäcker vorbei, da ist einiges abzuholen an Brot und so. Hast du Geld dabei?“ „Ja Mama, Geld und Ole, der bestimmt auch Geld dabei hat“, sag ich und dann starten wir.

An der Klinik sind wir schnell und mit Franks Fußbekleidung fahren wir nach oben, wo sich beide zunächst mal küssen, als wenn sie ein Jahr getrennt gewesen wären. Danach haben beide sichtbar eine Latte und als ich grinsend mit den Fingern darauf zeige, werden sie rot. „Um das weg zu machen“, sag ich, „fehlt uns jetzt die Zeit und du musst ihm jetzt wohl oder übel die Schuhe anziehen, weil wir ja auch noch zum Bäcker müssen.“

Ole zieht Frank, der sich jetzt auf einen Stuhl gesetzt hat, nach dem sie das gegenseitige Auffressen auf später vertagt haben, die Socken und die Schuhe an. Frank holt sein Handy und den Kopfhörer und dann verlassen wir dieses Zimmer, in dem die beiden zueinander gefunden haben. Frank gibt den Kopfhörer im Stationszimmer ab und ab geht es, zum Auto.

Fünfzehn Minuten später stehen wir an der Bäckerei und Ole und ich tragen die dort für Mama bereitgestellten Sachen ins Auto. Viermal sind wir hin und zurück und es waren etliche Tüten und einige Kuchen, die wir eingeladen haben.

Auf der Fahrt nach Hause, die sehr vorsichtig erfolgt, verbreitet sich ein Wahnsinnsduft im Auto aus , der von all den frischen Backwaren ausgeht. Der Speichelfluss wird angeregt und ich muss tatsächlich schlucken. „Man, riecht das fein“, sagt Ole und Frank sagt: „Aber so was von, da will man ja direkt zuschlagen.“

„Das ist jetzt für den Vormittag und Brot und Brötchen auch noch für heute über Tag“, sag ich, „Frau Gut und Frau Jensen haben heute wegen der Vorbereitung für morgen keine Zeit zum Kochen“, sag ich zu den beiden, „ und als Mama das bestellt hat, war der Ausflug mit Oma in das Restaurant ja noch nicht bekannt. Aber die anderen Jungs kommen ja auch nachher und die Zwillinge sind dazu gekommen, da werden wir die Brötchen heute schon packen.“ Es ist elf Uhr dreißig, als wir wieder zu Hause ankommen und Ole und ich tragen den ersten Schwung der Sachen in die Küche, wo neben Frau Gut und Sigrid, Frau Jensen und Marie auch Jungkoch Enrico mit den Vorbereitungen des großen Fressens morgen, dem Geburtstagsbrunch, beschäftigt sind.

Die Zwei Mädchen gehen mit uns raus, die Kuchen rein zu holen und sie in einem der großen Kühlschränke im Vorratsraum zu verstauen, wo schon diverse andere Sachen und auch zwei Schwarzwälder von Oles Mama stehen.

Frank ist mittlerweile auch ausgestiegen und herein gekommen und wird nun nach seinem Befinden gefragt, ein bisschen bedauert und von Oles Mama sogar kurz in den Arm genommen.Wir drei verlassen die Küche, Ole und Frank gehen ins Wohnzimmer, während ich das Auto auf die Seite fahre und zu sperre.

Martin kommt, im Chauffeuranzug, aus ihrer Wohnungstür und will wohl den Achter aus der Garage holen. „Wann kommen den Wolfi und Kevin?“, frag ich ihn. „Die wollen noch bei Wolfi zu Mittag essen und dann Dirk und Mike abholen und danach herkommen. Ich denk mal, das sie bis halb zwei da sind“, sagt Martin und geht dann zur Garage rüber. Er und Kai haben gelost, wer mit zum Italiener darf und Martin hat gewonnen. Das ist so richtig nach seinem Geschmack, wenn Oma den alten Scarlotti aufmischt und ich wäre auch ganz gern dabei gewesen. Papa hat gemeint, wir hätten ja schon ein bisschen Palaver mit ihm gehabt und wenn wir mit kämen, wäre der Überraschungseffekt weg, da er ja wohl außer den Hinnerk niemanden von der Familie kennt, von mir abgesehen. Also bleiben wir zu Hause, räumen noch ein wenig um und holen noch Stühle und zwei Tische von Oma runter, damit genügend Sitz und damit auch Essplätze vorhanden sind morgen. Auch drei Stehtische sollen wir aus der Garage holen, säubern und aufstellen. Platz ist genug bei uns im Wohn- und Essbereich.

Als ich ins Wohnzimmer komme, sind Oma und Frieda ebenso wie Mama und Papa voll aufgetakelt und bereit, in die Schlacht zu ziehen und dem Vater von Enrico die Hölle heiß zu machen. Alle im teuren, edlen Zwirn, duftend wie ein Lavendelfeld in Frankreich und voller Energie, als gelte es, das Matterhorn zu erklimmen. Draußen hupt Martin kurz und das Geschwader für schwule Gerechtigkeit und Gleichstellung macht sich auf den Weg. Ich habe schon eine tolle Familie, muss ich sagen. Wer würde das schon tun, was sie gerade machen. Dafür, weil sie so sind wie sie sind, muss man sie lieb haben, alle vier, sie sind einfach einmalig.

 

 

Martin

 

Die Operation Scarlett ist angelaufen und wir sind auf dem Weg nach Bremen, zuerst zu Hinnerk und dann weiter ins Ristorante. Ich bin gespannt, was dort abgeht nach her, wenn die Oma den Chef dort zur Brust nimmt. Ich möchte nicht in dessen Haut stecken, die alte Frau Remmers ist zwar herzensgut, kann aber auch knallhart sein, wenn es nicht nach ihrem Kopf geht. Mit ihr Streit zu kriegen, ist sehr schwer, aber mit ihr Streit zu haben, das ist bitter, sehr bitter für den denjenigen.

Hinnerk wohnt, wie es sich für eine Makler und Verwalter gehört, in einer kleinen Villa in Bremens bestem Wohngebiet. Eigentlich ist er schon im Rentenalter, aber er denkt nicht daran, auf zu hören und da er noch fit ist, ist das auch für seine Mandantschaft kein Problem, zumal Hinnerks Tochter seit einigen Jahren mit von der Partie ist in seinem Geschäft und, so pöh a pöh, alles einmal übernehmen wird, wenn Hinnerk nicht mehr mag. Carl August hat mir mal erzählt, das Hinnerk in frühen Jahren sehr an Oma gebaggert hat, das sie dann aber seinen Vater genommen und den geheiratet hat. Hinnerk hat dann zwei Jahre später geheiratet, seine Frau ist allerdings schon vor ein paar Jahren an Krebs gestorben und so lebt er mit seiner Tochter und deren Familie jetzt in der Villa zusammen.

Hinnerk hat sich auch mächtig in Schale geworfen und wird beim Einsteigen freundlich empfangen.

Er berichtet dann nochmal kurz vom dem Objekt Scarlotti und Oma schildert die Vorgänge um Enrico, Jeromes Einmischung und das sie nun deshalb dem werten Herrn mal etwas Feuer unter sein homophobes Arschloch machen will, so Originalton Oma Gesine.Nun sind wir da, es ist halb Eins und weil es offiziell mit Uniform und so ist, werde ich an einem separaten Tisch sitzen. Die Herrschaften betreten das Lokal und ich, nach dem das Auto abgestellt ist, folge ihnen und nehme an einem Zweiertisch Platz, der nur unweit von Remmers Tisch steht, so, das ich wohl alles hören kann. Das will ich mir einfach nicht entgehen lassen, wo ich doch in Scarlottis Augen auch so ein Perversling bin, den man beizeiten hätte ersäufen müssen.

Bedient wird von zwei jungen Damen und gut die Hälfte der circa vierzig Plätze sind besetzt.Hinter der Theke steht wohl heute Mama Scarlotti, so wie es aussieht, der Alte wird wohl in der Küche wuseln.

Remmers sind gerade dabei, die Speisekarten in Empfang zu nehmen und auch ich bekomme mit einem freundlichen „Bitte sehr, der Herr“, ein solches Exemplar vor gelegt.

Zum Trinken bestell ich, wie immer, wenn ich fahre, Wasser, heute und hier Pellegrini, ein Wasser aus Italien, das mir halt gut schmeckt.

Beim Chef wird gerade die Weinkarte gebracht, die er wohl extra verlangt hat. Alle bekommen trotzdem erst mal auch ein Wasser, da der Wein dann speziell zum Essen passend ausgesucht wird.

Ich bestelle auf Oles und Jeromes Empfehlung hin Ossobuco und als Vorspeise einen Tomatensalat mit Mozzarella und Basilikum an Balsamicocreme.

Am anderen Tisch dauert es etwas länger, bis jeder weiß, was er essen möchte. Dann bestellt Carl August auch den Wein. Da Oma und Frieda wohl Fisch bestellt haben und die anderen ebenfalls die Kalbshaxe gewählt haben, bestellt er eine Flasche Weißwein und einen Rose, der für die Fleischesser gedacht ist. Als Vorspeisen haben sie Antipasti gewählt, so das es nicht lange dauert, bis der erste Gang kommt.

Auch der Wein wird gebracht und etwas Ruhe kehrt ein am Tisch, vom Klappern des Bestecks und der ein oder anderen Bemerkung zum Geschmack unterbrochen. Mein Salat ist auch gekommen und schmeckt sehr fein.

Bis das Hauptgericht kommt, ist es schon zehn nach eins. Das Gericht, das ich so vorher noch nie gegessen habe schmeckt sehr gut, zart und mit Kräutern gewürzt, wirklich empfehlenswert, da hatten die Jungs recht, auch der Wein scheint gut zu sein, wie der schnell abnehmende Pegel in den Flaschen aussagt. Die Unterhaltung ist wieder in Gang gekommen und dreht sich wohl in erster Linie um die Immobilien. Ich höre, das Hinnerk sich mehrfach für sein Versehen entschuldigt, aber die Oma lacht und dann sagt sie: „Ist gut, das der Junge das gestern nicht gewusst hat, der hätte dem Alten sofort gekündigt, ohne wenn und aber.“ Hinnerk sagt: „Vielleicht sollte ich das zum Anlass nehmen und Dörte alles übergeben, so was ist mir noch nie passiert.“ „Papperlapapp“, sagt Oma. „spinne nicht rum, du bist doch noch topp fit, Hinnerk.“

Lis sagt jetzt: „Das war wohl besser so, wie es irrtümlich gelaufen ist. Wenn Jerome wüsste, das diese Immobilie ihm gehört anstatt der Oma, dann wäre er wohl ausgeflippt und so können wir dem Mann hier Feuer unter den Hintern machen, in dem wir ihm sagen, wer der Besitzer ist.

Wenn ich alles richtig mitgekriegt habe, dann hat der Hinnerk wohl irgend wie was verwechselt und der Laden gehört Jerome. Das ist natürlich voll der Hammer, der alte Scarlotti tut mir leid, jetzt muss er doch tatsächlich mit eine dieser perversen Schwuchteln verhandeln. Das geschieht ihm recht und die Nummer wird er wohl nicht vergessen, denk ich.

Das Geschirr vom Hauptgericht ist abgeräumt, jetzt haben wir die Karte mit dem Nachtisch bekommen.

Auch hier werde ich mich an Oles Empfehlungen halten und das Tiramisu probieren. Oma und Frieda nehmen einen Eisbecher, die anderen drei ebenfalls Tiramisu.

Der Nachtisch lässt nicht lange auf sich warten und anschließend ist bei den meisten ein Espresso fällig, außer bei Oma und Frieda, die nehmen einen Averna als Digestivum.

Vierzehn Uhr ist vorbei, die Küche ist jetzt geschlossen und Oma sagt einer der Bedienungen, das sie gern mit dem Chef reden möchte.

Es dauert so etwa fünf Minuten, bis der Herr, ohne Schürze, hinter der Theke hervor und an den Tisch zu Oma kommt.

„Sie wollten mich sprechen Signora“, sagt er mit einer leichten Verbeugung, jetzt wohl auch Hinnerk wahrnehmend, den er ja aus der Vergangenheit als Vertragspartner kennt und irgendwie scheint jetzt was zu dämmern in seinem Oberstübchen.

„Nehmen sie bitte einen Moment Platz bei uns, Herr Scarlotti“, sagt die Oma und der Alte lässt sich auf dem noch freien Platz am Tisch nieder.

„Sie wissen ja“,fängt die Oma an, „ das in fünf Monaten der laufende Pachtvertrag ausläuft, Herr Scarlotti. Bisher war es so, das er immer um zwei Jahre verlängert worden ist, weil er nicht drei Monate vorher gekündigt wurde.Bevor ich jetzt weiter rede, stelle ich ihnen die Anwesenden kurz vor. Hinnerk, unseren Makler und Verwalter kennen sie ja schon, der Mann hier“, sie zeigt auf Carl August, „ist mein Sohn, daneben sitzt seine Frau und neben mir, das ist meine Schwester, bis auf meine Enkelin Natascha haben sie jetzt die gesamte Familie Remmers kennengelernt, denn mit meinem Enkel Jerome hatten sie ja gestern schon das Vergnügen. Auf Grund eines Versehens von Hinnerk war ich der Meinung, das mir das Anwesen hier gehört. Das ist aber nicht so, denn er hat heute Morgen fest gestellt, das es meinem Enkel gehört. Sie können von Glück sagen, das der das gestern nicht gewusst hat, sonst wäre der Käse mit der Kündigung bereits gegessen..“

Dem guten Mann scheint es warm zu werden, kleine Schweißtropfen erscheinen auf seinem Nasenrücken.

„Mein Enkel Jerome ist jemand, den muss man einfach gern haben und er ist sehr hilfsbereit, anderen gegenüber. Er ist aber auch eine der, ihrer Meinung nach, perversen Schwuchteln, die man besser im Tiber ersäufen würde, so haben sie doch zu ihrem Enrico gesagt, oder? Sind sie sich überhaupt im klaren, wie ein Kind sich fühlen muss nach so einem geistigen Dünnschiss? Was sind sie nur für ein erbärmlicher Vater, so etwas zu sagen, den Jungen zu schikanieren, zu striezen, wo es nur geht. Schwuchteln brauchen keinen Führerschein und keinen Freiraum und auch nicht das Geld, das ihnen nach dem Ausbildungsvertrag zusteht.“

Oma hat sich in Rage geredet, Scarlottis Kopf ist rot angelaufen und hinter der Theke steht seine Frau und ihr Gesicht zeigt nicht etwa Mitleid sondern eher Schadenfreude und jetzt kommt sie näher.

„Schön, das dir das auch mal jemand anderes sagt, als immer nur ich, die du mit Drohungen immer wieder mundtot machen kannst“, sagt sie erbost zu ihrem Mann. Der fährt sie an:“Verschwinde in die Küche.“

„Sie bleibt“, sagt Oma, „und jetzt hören sie mir gut zu. Erstens, ihre Söhne bleiben bei uns, machen ihre Prüfung und beziehen eine eigene Wohnung. Enrico will und wird auch nicht mehr zu ihnen zurück kehren, er wird eine Anstellung im Hilton bekommen. Zweitens, sie werden beiden Jungs, vor allem aber Enrico, das zu viel abgezogene Geld ersetzen und auch fünfzehnhundert Euro für seinen Führerschein bezahlen. Das Geld können sie sich ja bei ihrem Bruder, dem homophoben Patenonkel, wieder zurück holen. Drittens, Sie werden die Jungs in Zukunft zu Frieden lassen und Enrico auch nicht wieder beleidigen, basta! Sollten sie auf unsere Wünsche nicht bis zum Ende dieses Monats entsprechend reagiert haben, dann wird Jerome ihnen kündigen. Ihrer Frau werden wir für den Fall, das sie es möchte, bei einer Trennung von ihnen jede mögliche Hilfe zu kommen lassen. Für eine Frau und mindestens zwei Kinder aufkommen zu müssen, wird ihre Möglichkeiten übersteigen, auch, weil ihnen dann die billigen Arbeitskräfte aus der Familie nicht mehr zur Verfügung stehen. Ich hoffe, sie haben mich verstanden, wenn sie also weiterhin ihr zweifellos sehr gutes Essen hier produzieren und verkaufen möchten. Werden sie diese Kröten schlucken müssen, ansonsten ist am dreißigsten November Schicht im Schacht oder Finito, wie der Italiener sagt. Sie können dann wie weiland Trappatoni sagen“Ich habe fertig“, Basta. Und jetzt bringen sie mir die Rechnung, aber ein bisschen pronto.“

Ich muss ein Lachen mit Gewalt unterdrücken, als er wie ein geprügelter Hund davon geht. Seine Frau folgt ihm erhobenen Hauptes, ich denke, was das kommandieren angeht, haben sich die Dinge hier etwas verschoben, zu seinen Ungunsten natürlich.

Eins der beiden Mädchen bringt der Oma die Rechnung, die diese bezahlt um dann noch fünfzig Euro drauf zu legen. „Das ist für dich und die andere junge Dame, jeder die Hälfte“, sagt sie. Strahlende Augen und ein „Danke schön“ sind die Folgen. Hinnerk sagt jetzt in die Stille hinein: „Gesine, dein Mann wäre jetzt furchtbar stolz auf dich, das hast du richtig toll gemacht.“

 

Die Heimfahrt ist ziemlich unspektakulär und Oma sagt Hinnerk, das er die Pacht von Scarlotti aus den letzten Jahren, von ihrem zu Jeromes Konto buchen soll, was der natürlich unter der Beteuerung, wie peinlich ihm das ist, verspricht. Oma sagt dann noch zu ihm, das sie mit Frieda im Juli nach Borkum zum Kuren fährt und das er doch einfach mit kommen soll. Das wäre gesund und auch immer lustig und der Genever in Borkum wäre viel besser wie hier. Na denn man Prost, nich.

Zehn vor Vier fahren wir vors Haus und Oma meint, das jetzt wohl erst mal ein Nickerchen an der Reihe ist. Die Jungs,mittlerweile sind Wolfi, Kevin Dirk und Mike auch da, liegen auf der Terrasse in der Sonne, die Vorbereitungen für Morgen sind offensichtlich abgeschlossen. Als Carl August und Lis die Terrasse betreten, gehört ihnen sofort die gesamte Aufmerksamkeit der Jungs, besonders natürlich von Enrico und Paolo.

 

 

Jerome

 

Nachdem wir alles erledigt haben und nichts mehr zu tun ist wollen wir eigentlich runter zum Schwimmen, aus Rücksicht auf Frank und Paul sind wir jedoch auf der Terrasse gelandet, chillen, hören Muke und trinken Radler oder so was. Sergej hat im Kellerraum unten zwei Badmintonspiele entdeckt und mit hoch gebracht und so spielen wir abwechselnd, die, die können und dürfen, im Doppel, gegeneinander. Zu unserer Schande muss ich gestehen, das Wolfi und Kevin Sergej und mich zweimal abgezogen haben. Die wiederum haben gegen die Zwillinge einmal gewonnen und einmal verloren. Ole hat die ganze Zeit mit Frank gekuschelt und zugeschaut. Auch Paul hat die Liege nicht verlassen. Dirk und Mike haben die Zwillinge und Sergej und mich ebenfalls abgezogen.

Jetzt sind alle etwas geschafft und dann kommen auch Mama und Papa mit Martin auf die Terrasse und sofort heften sich alle Blicke auf sie.

Papa und Mama setzen sich auf eine Liege und alle scharren sich rund herum, gespannt auf das was kommt. Papa erzählt dann zuerst, das dass Gebäude Oma gar nicht gehört, was natürlich Erstaunen hervor ruft. Er erzählt, das der Hinnerk den Vertrag wohl seit Jahren irrtümlich bei Omas Papieren hatte, das das Gebäude aber….und dann platzt die Bombe, mir gehört. „Wooooow“, alle reden durcheinander, schauen mich an, Sergej kneift in meinen Po. „Au, was soll das?“, frag ich. „Ich wollte sehen, ob ich nicht träume“, sagt er. „Und darum kneifst du mich?“frag ich. „Ja“, sagt er,fies grinsend, „wenn ich mich kneife, das tut mir doch weh und wenn du au sagst, weiß ich doch auch, das ich nicht träume.“ „Arsch“, sag ich und kneif in seinen Po. „mehr, Schatz, mehr“, stöhnt er theatralisch und lacht dann los. Die Anspannung nach Papas Aussage löst sich von mir, was mein Schatz wohl mit der Kneifaction erreichen wollte.

Das sind natürlich ganz neue Informationen und ich überlege gerade, was wäre, wenn ich das gestern schon gewusst hätte. Das wäre wahrscheinlich nicht so gut gewesen.

Nun erzählt Mama, wie alles abgelaufen ist und auch, das die Mutter hinter den Zwillingen steht und als Enrico darauf hin die tränen kommen, nimmt Mama ihn in den Arm, streicht über seinen Rücken und beruhigt ihn. „Alles wird gut, mein Junge, alles“, sagt sie, Jetzt lassen wir es Morgen erst mal krachen und am Dienstag werden die Möbel in die Wohnung gebracht. Wenn am Samstag die Prüfungen vorbei sind, zieht ihr ein und eine kleine Party machen wir dann auch dort.“

Jetzt strahlt er wieder, der süße Lockenkopf, der wohl doch nicht so richtig auf Paul abfährt, wie es auf den ersten Blick aussah. Auch Paul hält sich eher zurück, Enrico ist vom Typ her ganz anders wie Ole, auf den Paul ja von Anfang an scharf war. Nun, das Ole vergeben ist, das weiß Paul ja mittlerweile und hat das auch akzeptiert und bei Enrico wird das Kribbeln im Bauch wohl nicht da sein und umgekehrt wohl auch nicht.

Ole meint jetzt, wir sollten Doch noch schwimmen gehen, Frank will sich hinlegen und Paul darf ja nur nicht in die Sauna, also könnten wir doch, dann geht auch die Zeit bis zum Abendbrot um. Sigrid und Natascha sind von oben gekommen und spielen jetzt Federball. Mama und Papa liegen im feinen Zwirn auf den Liegen in der Sonne.

Also gehen wir runter, Frank geht hoch und legt sich hin, Martin und Kai kommen auch mit zum schwimmen. Mama meint, bis halb acht hätten wir Zeit, dann gibt es Abendbrot. Der Himmel hat sich zu gezogen, vielleicht regnet es heute Abend noch, Die letzten Tage waren ziemlich trocken

und ein schöner Regen heute Nacht, wäre nicht verkehrt.

Der Abend verläuft unspektakulär, nach dem Abendbrot schauen wir noch einen Film, Kevin und Wolfi sind mit Martin und Kai, nach dem Abendbrot runter, die waren alle vier schmusig, hatte ich den Eindruck und sie werden lieber etwas poppen, an statt einen Film zu gucken. Kevin ist durch Wolfis liebe und zärtliche Art wohl so richtig auf den Geschmack gekommen und die Bergerschen Attacken hat er wohl endgültig hinter sich gelassen. Wolfi war genau der junge Mann, den Kevin gebraucht hat, der ähnliche Erfahrungen hatte und auch auf sexuellem Gebiet nicht ganz unerfahren war und beide sind wirklich ein Paar, mit Haut und Haaren und es macht Freude, ihre große Liebe wachsen zu sehen, wenn das überhaupt noch möglich ist. Das sie zwei tolle Freunde sind und richtig zu uns passen, ist ein Umstand, der es perfekt macht. Wir mögen beide echt wie Brüder und ich denke, sie uns auch.

 

Nach dem Film gehen wir alle schlafen, Sergej und ich spielen noch ein bisschen zärtlich miteinander, Blümchensex, würde Torsten sagen aber dennoch schön und entspannend und nachdem wir uns mit meiner Boxer abgeputzt haben, schlafen wir Po an Po, nackig, versteht sich ein, hinein in den Vierzigsten meiner Mama, der wohl besten Frau in meinem Leben. Hoffentlich können wir irgend wann auch ihren achtzigsten gemeinsam feiern, gesund und fit.

 

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2 Kommentare

  1. Hallo Niffnase,

    die letzten beiden teile sind dir wieder sehr gelungen…
    Da gibt es wohl noch viele Fortsetzungen, bei den Baustellen die du aufmachst. *freu

    Den Zwillingen muss echt geholfen werden, und wie Oma dem Vater Dampf unter dem Hintern macht, sehr gut!
    Das mit Frank tut mir echt leid, dass der sich auch noch was brechen muss, der arme Kerl. Jetzt kann er sich vom Ole verwöhnen lassen.

    Geht es beim nächsten Mal mit der Geburtstagsparty zuhause weiter?

    Freu mich auf viele geniale Fortsetzungen.
    Viele Grüße Claus

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  2. Ein Hoch auf Oma Gesine!
    Immer wieder ein Genuss, das Traumschiff zu verfolgen.
    Und Gruß von Borkum, vielleicht Treff ich Frieda und Gesina ja auf einen Genever 🙂

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