Traumschiff- Teil 69

Chris

Matthias grinst etwas über Robins Ansage und meint dann: „Er weiß wohl immer genau, was er will, dein Bruder.“ „Ich frag mich gerade, mit was du ihn jetzt so schnell überzeugt hast?“, frag ich und sehe ihm in die Augen. „Vielleicht kann

er Gedanken lesen, dein Bruder“, sagt er und lächelt. „Und was gab es da so tolles zu lesen, dass es ihn so schnell überzeugt hat?“, frag ich nach. „Ich weiß nicht, was genau er gelesen hat, da muss du ihn schon selber fragen“, sagt er und dann steht er auf. „Komm, wir gehen mal zu dem Lockenkopf am Grill und schauen, ob wir noch ein Stück Fisch abstauben können“, sagt er, „ich habe selten so guten Fisch gegessen, der Junge hat was drauf.“
Ich habe jetzt auch wieder Hunger und folge ihm. Im Vorbeigehen beuge ich mich zu Robin runter und frage leise: „Bist du ganz sicher, dass er mitkommen soll?“ „Ja, ganz sicher, Bruderherz“, sagt er und grinst mich verschmitzt an. „Einen Zehner für deine Gedanken“, sag ich und gehe Matthias nach. Ein Stück Fisch liegt noch da, sonst nur Fleisch und Wurst.
„Das ist der letzte Fisch“, sagt Rico, „wer will ihn denn.“ Ich schau Matthias an und der sagt zu Rico: „Wir teilen, jeder die Hälfte, wenn Chris einverstanden ist.“
Geschickt macht Rico zwei Teile aus dem Stück und reicht uns dann jedem ein Stück auf einem Teller. Beide bedanken wir uns, wobei mein Dank eher an Matthias geht, weil er mit mir geteilt hat, obwohl er vor mir da am Grill war.
Wir holen uns Salat dazu und setzen uns nebeneinander hin und essen schweigend. Dann unterbricht er das Schweigen und fragt: „Wie ist denn dein Englisch, bist du fit?“ „Ich glaub schon, dass es reicht, ich hatte eine gute zwei und in Spanisch sogar eins und bei dir, wie sieht es da aus?“ „Heißt das jetzt, du holst mich mit?“, fragt er.
„Das hat Robin doch schon entschieden“, sag ich und schau zu ihm. „Ich will aber, dass du es auch willst“, sagt er und fixiert meine Augen. Man, wie guckt denn der jetzt, so hat mich noch nie einer angeguckt, denk ich. Ich werde ganz unruhig, sollte der vielleicht, …….aber nee, Quatsch, wir kennen uns ja gar nicht…..oder doch…Ich glaub ich spinne. „Willst du?“hakt er nach. „Weiß nicht“, sagt mein Mund und etwas enttäuscht schaut er wieder auf seinen Teller.
Oh man, bin ich doof „Doch“, sag ich, „doch.“ „Was, doch?“, fragt er leise. „Ich will es auch“, sag ich und nicht nur mein Mund. Er schaut hoch, seine Augen leuchten. „Ich freue mich drauf“, sagt er, „Danke“ Ich schau zu Robin, der uns wohl beobachtet und der mit jetzt zunickt und einen Daumen hebt…..like. Das kleine Schlitzohr hat mehr gesehen in Matthias Augen, viel mehr als ich und auch Jerome hat schon vor mir gemerkt, dass Matthias mich im Auge hat, nehme ich an. Gefallen würde er mir schon, na ja, mal abwarten, was wird. Ich muss das jetzt echt erst mal alles verarbeiten, was heute hier gelaufen ist.
„Du hast noch nicht gesagt, wie dein Englisch ist“, hake ich nach. „Ich habe einen Buchpreis für das beste Englisch Abi bekommen und übe auch jetzt noch immer, seit ich Zivi bin“, erklärt er, „ich sagte ja, dass eventuell auch ein paar Semester im Ausland drin sind, je nachdem.“
Kevin hat jetzt die Gitarre aus der Hand gelegt und schiebt Robin Richtung Dixie Häuschen. Da muss ich jetzt wohl hin und helfen, oder? „Bleib nur da“, ruft Robin, als ich aufstehe, „Kevin ist bei mir.“ Das ist neu für mich, aber zu Hause kann er das auch allein, nur den Rolli über die Wiese, das ist zu schwer für ihn. Am Dixie angekommen, steht er mit Kevins Hilfe auf und verschwindet allein in der blauen Zelle. Bald darauf kommt er wieder raus, setzt sich in den Rolli und Kevin fährt in zurück dahin wo die Gitarre liegt. Das war jetzt eine Premiere für mich. Der kleine Spitzbub wollte erreichen, dass ich hier schön bei Matthias sitzen bleibe, warum auch immer. Gut, der gefällt mir schon, keine Frage und ich ihm wohl auch aber „immer schön langsam mit die jungen Pferde“, wie Mama immer sagt.
Mama, verdammt, sie hat nicht zurück gerufen. Ich rufe ihr Handy an und sie geht ran. „Ist alles ok bei dir?“frag ich. „Ja, wieso, “ will sie wissen. „Ich dachte, du rufst zurück, wenn du dich beruhigt hast“, sag ich. „Ich bin gleich da“, sagt sie, „wo seid ihr denn?“ „Wie du bist gleich da?“, frag ich erstaunt, „kommst du hier her?“ „Ich stehe jetzt hier vor einem Riesenhaus und lauter dicke Schlitten stehen hier.“ „Moment, bleib wo du bist, ich hole dich dort ab“, sag ich und geh zu Jerome. „Unsere Mutter ist hergekommen, nach dem ich ihr gesagt habe, was hier los war“, sag ich zu ihm, „ sie steht vorne am Haus und wartet dort im Auto.“
„Dann komm, holen wir sie kurz her und dann übergeben wir sie meiner Mama, die kümmert sich dann um sie.“
Wir beide gehen den Weg zurück zum Haus und vor dem Haus, in ihrem gelben Opel Astra Kombi sitzt Mama. Als sie uns im Licht der Außenbeleuchtung kommen sieht, steigt sie aus und dann fällt sie Jerome um den Hals und sagt; „Verzeih mir, da ich dich ja eigentlich raus werfen wollte. Danke, du weißt gar nicht, wie glücklich du mich machst und Chris und Robin auch.“ „Natascha und ich, wir machen das gerne, Robin ist so toll, wir hoffen jetzt alle, das alles gut geht“, sagt Jerome und dann, „Ich werde sie kurz meinen Eltern vorstellen. Die möchten immer die Leute zuerst kennen lernen, die sich hier bei uns aufhalten, das ist Remmersches Gesetz.“
Wir gehen zur Haustüre, Jerome macht auf und geht mit mir und Mama im Schlepptau durchs Haus auf die Terrasse. Dort haben wir sofort die ungeteilte Aufmerksamkeit von allen Anwesenden, die Gespräche verstummen.
Jerome sagt laut zu seinen Eltern: „Das hier ist Frau Wegmann, die Mutter von Chris und von Robin. Als sie die Nachricht von Chris bekam, dass wir ihn und Robin nach New York schicken werden, hat sie es zu Hause nicht mehr gehalten und sie ist verständlicher Weise hergekommen, wie es wohl jede gute Mutter tun würde. Wir nehmen sie, euer Einverständnis voraus gesetzt mit zu uns, damit sie mit Robin und Chris und auch mit uns reden kann. Danach würden wir sie gern nochmal zu euch bringen, weil sie für unsere Party schon ein wenig zu alt ist, Sorry.“
Seine Mutter ist aufgestanden und kommt jetzt zu meiner Mama.“Schön, das sie spontan hergekommen sind“, sagt sie zu Mama und nimmt ihre Hand, „Wir hier in diesem Kreis wissen auch noch nicht, was unsere Kinder jetzt dort mit ihren Söhnen besprochen haben, aber ich bin sicher, dass alles für ihren Jungen notwendige getan wird. Gehen sie kurz mit zu den jungen Leuten und dann lassen sie sich wieder herbringen. Bleiben sie heute hier und feiern ein bisschen mit uns. Zimmer haben wir genug und was zum anziehen für die Nacht auch.“
Sie lässt Mamas Hand los und dann gehen wir über die Terrasse runter zu den Anderen. Robin und Mama halten sich lang im Arm und ich steh dabei. Die anderen sitzen ums Feuer und einige backen immer noch Stockbrot. Kevin hat zwei Stöcke, den von Robin mit, die beiden verstehen sich offensichtlich gut und haben sich schnell angefreundet. Matthias beobachtet uns interessiert, er sitzt genau gegenüber von uns, neben Mike und Dirk und Dirk knutscht den Mike jetzt laufend ab.
Mama steht auf und nimmt mich auch in den Arm. „Das ich das noch erleben darf“, sagt sie in mein Ohr, „ das ich doch nicht irgendwann in ein paar Jahren meinen Kleinen begraben muss, das ist so wunderbar, ich kann es immer noch nicht fassen.“
„Mama“, sag ich, „bei allem Jubel jetzt müssen wir erst mal abwarten, was die Untersuchungen ergeben, ob sie ihn überhaupt Operiere. Richtig aufatmen und uns freuen können wir uns erst, wenn Robin gesund wieder hier in Bremerhaven ist.“ „Ja“, sagt sie, „du magst recht haben aber mein Kleiner schafft das, er wird gesund, ich spüre das und glaube fest daran.“
„Der Junge da drüben, uns gegenüber“, sag ich zu Mama, „das ist Matthias, er wird uns nach New York begleiten und mir bei allem zur Seite stehen.“ Sie legt den Mund an mein Ohr und sagt:“Krieg ich jetzt als Krönung einen Schwiegersohn? Zeit dafür wäre es ja langsam.“ Ich merke wie ich rot werde und sage: „Ich weiß es nicht, Robin war auf jeden Fall direkt dafür, dass er mit kommt, nachdem er in gescannt hat. Gefallen tut er mir schon, aber ich muss erst mal raus finden, was er für ein Mensch ist, ob wir zusammen passen.“ „Aber schwul ist er doch?“, fragt sie leise und als ich nicke, grinst sie. „Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist ja dann wohl schon erfüllt“, sagt sie und lacht leise. Mütter………..!

Jerome

Nachdem sie Ihre Jungs und sie sich lange genug umarmt haben, geht mein Blick wieder in den Kreis und fällt auf Marvin, der still und ruhig neben der Marie sitzt und einen Arm um sie gelegt hat. Oh man, der hat sich ja gar nicht vorgestellt, weil ich ihn wohl im Eifer des Gefechtes vergessen hatte, das ist mir jetzt peinlich. Ich gehe zu ihm hin und sage, dass es mir peinlich ist, dass ich ihn übersehen habe. „Ich war runter in die Garage, auf die Toilette, zum kacken“, sagt er, „auf ein Dixie kann ich nicht gehen, in so engen Kisten krieg ich sofort Panik.“ Das ist wahrscheinlich die Erklärung, denn als er zurück kam, waren schon Tom und Micha dran und so kam Marvin nicht mehr an die Reihe.“Du musst das gleich kurz nach holen“, sag ich und er nickt.
Ich bitte Natascha, Frau Wegmann jetzt wieder zu Mama zu bringen, es ist viertel nach elf und wir wollen noch ein bisschen unter uns quatschen, Muke von Kevin und Robin hören, der erstaunlich munter ist, immer noch. Bevor später die ersten in die Zelte kriechen, muss auch noch gesagt werden, wer nun in welchem Zelt und wer in welchem Zimmer schläft. Es ist eine schöne warme Nacht und es wird keiner frieren heute Nacht.
Paolo begleitet Natascha und kurz drauf sind beide zurück. Ich trinke jetzt mal mit meinem Schatz ein Bier, mit Alkohol und es wird jetzt zu fortgeschrittener Stunde nicht bei einem bleiben.
Für die, die Geburtstag hatten, gibt es einen verpackten Karton, in dem viele nette, persönliche Kleinigkeiten sind, die man immer brauchen kann. Frank hat die gepackt, nach dem er mit dem eingesammelten Geld einkaufen war mit Ole.
Der Karton, dessen Inhalt auch geschlechtsspezifisch unterschiedlich bestückt ist, bei Jungs sind immer Kondome mit drin, sollen erst zu Hause ausgepackt werden. Vom Wert her ist in jedem Zeugs für sechzig bis siebzig Euro, wenn so viele zusammen legen, kommt schon was zusammen und die Erwachsenen der Familie geben auch immer jeder noch zwanzig dazu, auch Kai und Martin.
Jetzt bitte ich Marvin, sich auch kurz vor zu stellen und er steht auf. „Hallo, ich bin der Marvin Hoffmann, bin achtzehn und lerne den Beruf IT-Kaufmann bei Kevins Onkel im Betrieb, in dem später auch die WG ist in der einige hier wohnen werden in Bremen. Wie Marie schon sagte, sind wir seit kurzem zusammen und ich freue mich, euch alle kennengelernt zu haben und mit dazu zu gehören.“ Ein kurzer Applaus beendet die verspätete Vorstellung Marvins, der wohl schon gehofft hatte, dass er nicht an die Reihe kommt. Torsten dann: „Ooohh, Hoffman………wieder einer der seltenen Spezi, der mit Hoffmanns Tropfen Kinder machen kann.“ Er gackert, wohl vergessend, dass viele den Begriff Hoffmanns Tropfen gar nicht mehr kennen. Oma hat uns erzählt, dass früher Hoffmanns Tropfen als Arznei für fast alle Leiden, wie Brechen, Durchfall und Fieber eingenommen wurden, auch bei Haarausfall und Menstruationsbeschwerden und gegen Kater.
Natascha hat mir eben gesagt, dass Frau Wegmann heute Nacht bei Oma im zweiten Gästezimmer schläft, Marianne bekommt ein Zimmer bei Natascha, in dem zweiten werden Marie und Sigrid schlafen, die nicht im Zelt bleiben wollen, wohl auch, weil da die Leute im Nachbarzelt alles hören können und wegen Spinnen und so. Da Dirk nach Bierkonsum wohl nicht ruhig neben Mike liegen wird, habe ich den beiden ein Zimmer bei mir versprochen, in dem anderen werden wohl Noah und Enrico schlafen. Robin und Chris legen wir zu mir in unser Bett, da haben beide Platz und da ist auch Dusche und Klo behinderten gerecht nicht weit weg.
Sergej und ich werden, so wie wir es uns vorgenommen haben, im Baumhaus schlafen, unsere Sachen, Luftmatratzen, Schlafsäcke und ein paar Decken und Kissen und eine gute Taschenlampe, was zum trinken und einen Eimer zum Pinkeln für alle Fälle, hat Sergej noch im Hellen dort oben ab und ausgelegt. Ich glaube nicht, dass ich in der Nacht von oben rechtzeitig runter käme, wenn ich Pinkeln müsste mit meinen Prothesen, die ich ja beim Schlafen so wie so immer aus ziehe. Mein Schatz hat oben zwei große Luftmatratzen, zwei Mal ein Meter, quer aneinander ausgelegt und gegen weg rutschen fixiert. Eine große, sehr dicke Decke liegt darauf und je ein Schlafsack und ein paar Kissen für uns. Da ist richtig Platz auf dem Bett.
Ich habe Kevin vorhin gefragt, woher er denn diese Lieder kennt, die er da singt und er sagt, dass die Betreuerin im Heim eine Achtundsechziger Studentin war, die alle Antikriegslieder und alle Lieder von Reinhardt Mey, Konstantin Wecker und auch Hannes Wader kannte und die er dann wohl von ihr gelernt hat. „Sie konnte gut spielen“, sagt er, „hat mir viel bei gebracht, aber halt auch viele Lieder, die in der Friedensbewegung zu Hause waren. Schlager oder so was spielte sie nicht, höchstens mal was von John Lennon oder Elton John oder zum Ende meiner Heimzeit auch mal was von PUR.
Alles, was sie sang und spielte, hat irgendwo einen politischen oder kritischen Hintergrund, aber mir war das egal, Hauptsache, ich konnte bei ihr Gitarre lernen.“
Das Robin das ein oder andere dieser Lieder kennt, erklärt er damit, dass er parallel immer YouTube an hat und da das ein oder andere Lied ihm halt gefallen hat, er es auch öfter gehört hat. „Wenn ich ein Lied dreimal gehört habe“, sagt er, „kenne ich Text und Melodie, das ist so und deswegen kenne ich auch Lieder, die andere in meinem Alter wohl noch nie gehört haben.“
Ich hole mir noch ein Bier und rede ein bisschen mit Armin und Denise und schau den anderen beim Stockbrot backen zu. Der Teig, es waren fast drei Kilo, ist bald alle und obwohl das eher für Grundschulkinder ist, hat es jedem gefallen. Feuer fasziniert halt so wie so und dann dem backen zuschauen zu können, mit der Aussicht, es dann auch zu verspeisen, ist auch in unserem Alter offensichtlich noch nicht uncool.
Der Kleine winkt mir zu in einer Singpause und ich gehe hin und setzte mich zu ihm. Er sieht mich an mit einem Blick, der mich zutiefst berührt, sagt er: „Du weißt, dass ich bei dieser OP Sache drauf gehen kann, das wird dir auch der Brunner sagen am Montag, sie sichern sich immer ab und wenn ich sterbe dabei, sind sie schuldlos, immer. Ich kenne das jetzt lang genug und will dir folgendes sagen. Wenn ich sterbe bei der Behandlung, dann ist das so und keiner, am wenigsten aber du oder deine Schwester, haben Schuld daran. Ich will operiert werden, eine Chance haben, halbwegs normal zu leben, zu lieben, glücklich zu sein. Nicht mehr abhängig von Chris oder Mama, von Medikamenten und Therapien, will laufen, schwimmen, springen, will einmal normal sein. Leben wie Kevin, Sergej oder Du. Nicht immer bemuttert, zu klein, zu krank um dies oder das zu dürfen, was andere so selbstverständlich tun.
Mein Körper ist bereit und wenn die Ärzte keine Scheiße bauen, werde ich gesund, das verspreche ich dir. Dem Ami, der mich umbringt, der muss erst noch geboren werden.“ Soviel Optimismus ist ihn ihm, Mut und Hoffnung und ich bin versucht, ihm zu glauben, dass er das schafft.
Er schaut zu Chris und Matthias, guckt mich an und sagt: „Darf ich bei dir und Sergej im Baumhaus schlafen, geht das bitte.“ „Warum willst du das, das ist nicht so bequem und Chris passt da nicht auch noch hin“, sag ich. „Eben drum“, sagt er, „packe Chris und Matthias zusammen in ein Zelt, Chris rafft es noch nicht, Matthias steht meinem Gefühl nach auf ihn, das spüre ich, auch wenn ich kein Experte bin auf dem Gebiet. Sie würden verdammt gut zusammen passen, finde ich. Meinem Bruder muss man nur etwas auf die Sprünge helfen, ihn zwingen, auch mal an sich zu denken und nicht immer nur an mich.“
Er ist schon ein kluges Köpfchen der Kleine und sieht die Dinge sehr genau. Auch ich hatte vorhin den Eindruck, dass der Matthias was an Chris findet, das Hoffnung macht auf ein weiteres Pärchen in unserer Runde, aber Chris muss das ja auch sehen und es dann auch wollen.
Den Wunsch des Kleinen, die zwei in ein Zelt zu schaffen, hat schon was, nur weiß ich nicht, ob Chris einverstanden ist, das der Kleine zwischen Sergej und mir im Baumhaus schläft, anstatt neben ihm in unserem Bett.
Ich muss mir überlegen, wie ich das hin bekomme. Die Zelte, die Sergej und ich gekauft haben, sind innen richtig groß, haben massig Platz für zwei und jetzt muss ich Chris und Matthias nur noch überreden, sich ein solches zu teilen. Beide unterhalten sich sehr angeregt und der Abstand zwischen ihnen ist geschrumpft, sehr deutlich geschrumpft.
„Sergej soll mich auf die Schulter nehmen“, sagt Robin jetzt, „und wenn du vorher hoch gehst, kannst du mich oben auf die Plattform ziehen, wenn wir weit genug oben sind. Erst, wenn ich oben bin, kann Sergej Chris sagen, das ich oben bei euch schlafe, natürlich nur, wenn ihr einverstanden seit, nicht das ich euch von irgendwas geplanten abhalte“, sagt er und grinst verschmitzt. „Das geht eh nicht, was immer du auch gerade meinst, wenn so viel Leute in der Nähe sind“, sag ich, „aber schön, dass du dran gedacht hast so als asexueller Teenie.“ Jetzt kriegt er ein bisschen Farbe und schaut etwas verlegen drein und jetzt grinse ich. Er ist einfach, ja, wie soll ich es sagen, ein ganz besonderer Mensch, den man einfach gern haben muss, der „kleine“ Robin.

Chris

Robin sitzt immer noch bei Kevin, spricht aber jetzt schon länger sehr intensiv mit Jerome und sein Blick ab und zu mir rüber sagt mir, dass da auch was über mich geredet wird. Robin ist heute einfach nur gut drauf und wohl jetzt auch mehr als glücklich. Ich kann mich nicht erinnern, ihn einmal über einen solchen Zeitraum hinweg so erlebt zu haben. Dass er ein bisschen singen kann, weiß ich wohl weil er am PC alle Lieder mitsingt aber das heute Abend hat selbst mich enorm erstaunt, als er mit Kevin gesungen hat und was der Zwerg für Lieder kennt. Ich dachte immer, der Pazifist in unserer Familie wäre ich……..Pustekuchen. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass er mit Jerome was ausheckt und dass es auch mich irgendwie betrifft, mal sehen. Auch Matthias, der immer noch bei mir sitzt, schaut ständig zu Robin, dann zu mir und wieder zu Robin zurück.
Matthias ist ein sehr ruhiger Typ, eher wohl schüchtern. „Wie war das bei deinem unfreiwilligen Outing, willst du drüber reden?“, frag ich und wundere mich über meinen Mut. Er schweigt eine Weile, guckt jetzt auf den Boden, wirkt unsicher. „Du musst mir versprechen, es niemandem zu erzählen, es weiß keiner, wie es war außer mir“, sagt er leise und dann schaut er hinter uns, ob wir allein sind. „ Es bleibt alles unter uns, versprochen“, sage ich.
„Hand drauf“, sagt er und hält seine Rechte hin. Leicht zögernd lege ich meine Hand in seine, die angenehm warm und trocken ist. Er drückt meine Hand, sieht mich an und sagt: „Ehrenwort?“
„Ehrenwort!“, sag ich. Er hält meine Hand fest und es ist mir nicht unangenehm. „Es war ein Samstagnachmittag, vor nicht ganz zwei Jahren. Ich wusste schon über ein halbes Jahr, dass ich schwul bin. Von einem Mitschüler, der auch schwul war, habe ich freitags so ein Magazin bekommen, mit Männern beim Sex drin, das hatte ich bei ihm gesehen, zufällig in seiner Sporttasche und beim rein gucken ist er dazu gekommen.
Mit den Worten: „ Willst du es haben? Ich hab jetzt einen Freund und brauche das nicht mehr, du kannst es mit nehmen.“ hat er mich, schon bevor ich es genommen habe, wohl als Bruder im Geiste erkannt.
Zu Hause habe ich es mit schlechtem Gewissen unter der Matratze, ganz unten unter dem Schoner, versteckt und es auch an diesem Tag nicht mehr heraus geholt. Mein Bruder, der zwei Jahre jünger ist, ging in die gleiche Schule und hat mich mit Bert, so hieß der schwule Schüler, reden sehen und hat das wohl meinen Eltern erzählt, um sich wichtig zu tun.
Es war wohl bekannt, dass Bert homosexuell war und uns war es nicht erlaubt, mit solchen Sündern zu reden. Ich war fast den ganzen Samstag auf einem Triathlon und kam nichtsahnend nach Hause, so gegen fünf Uhr und dann sind sie über mich her gefallen, verbal und auch mit Schlägen, sogar Tritten und der Ankündigung, dass es eine Therapie geben wird, sie hatten schon mit entsprechenden Leuten Kontakt aufgenommen.
In der Nacht bin ich, nach einem heimlichen Telefongespräch mit meinem Patenonkel, abgehauen, nur mit dem Nötigsten im Rucksack und bin nach Bremen gefahren zu meinem Onkel. Er ist der Bruder meiner Mutter und absolut nicht religiös. Auf Grund dieser Tatsache gab es auch wenig Kontakt zu ihm, aber er und seine Frau haben mich wie einen Sohn aufgenommen und bis heute auch immer so behandelt.
Das hat sich auch nicht geändert, nach dem ich dann wohl erzählen musste, warum ich Hals über Kopf zu Hause weg bin. Da ich gerade achtzehn wurde in der Zeit und somit nicht mehr unter der Fuchtel meiner Eltern stand, haben wir dort meine Sachen geholt mit Rechtsbeistand und Amtshilfe durch die Polizei, weil sie nichts rausrücken wollten von meinen Sachen. Einen Teil hatte sich mein Bruder schon unter den Nagel gerissen und musste das notgedrungen wieder raus rücken.
Ihre Verachtung und Beschimpfungen haben mich dann veranlasst, das Kreuz und die Kette, die ich zur Taufe bekommen habe, vom Hals zu reißen und sie mit den Worten „ lhr und eure Scheißreligion“ vor ihre Füße auf den Boden zu schmeißen. Das hat ihnen die Sprache verschlagen und damit war der Bruch absolut für immer vollzogen. Seit her habe ich nie wieder etwas von ihnen gehört.
In Bremen habe ich dann, los gelöst von allem Stress sieben Monate später mein Abitur gemacht, sehr gut sogar und dann habe ich mit dem Zivildienst begonnen. Ich wollte nicht auf die Chirurgie, weil der Onkel da Chef ist. Also bin ich auf die Urologie, was in gewissem Sinne ja auch meinen Hang zu Männern entgegen kam. Zu sehen gab es da bestimmt mehr, als auf der Chirurgischen.“ Er grinst ein bisschen zum letzten Satz. Dann sagt er leise: „Sex kenne ich nur aus dem Internet, habe absolut keine Erfahrung mit anderen Jungs.“
Unsere Aufmerksamkeit wird abgelenkt durch Kevin und Robin, die jetzt erneut singen: „The House of de Rising Sun“, aber so was von gut, alle Gespräche verstummen, jeder lauscht, auch wir und Matthias Worte wirken nach in mir. Er hat sich mir anvertraut, obwohl wir uns eigentlich kaum kennen. Das beschäftigt mich, er beschäftigt mich mehr als er es eigentlich sollte. Robin und New York hat absoluten Vorrang vor allem, auch wenn ich anfange, ihn zu mögen, das wird mir jetzt gerade klar und vielleicht hat Robin das gleiche bei ihm gesehen, als er entschieden hat, das er mitkommen soll nach New York.
Das Lied ist zu Ende und es gibt heftig Applaus für die Sänger, von allen, versteht sich. Ein bisschen bedauere ich, dass Matthias meine Hand zum Klatschen los gelassen hat. Es hat sich nur gut angefühlt.
Ich werde ihm wohl auch etwas mehr von mir erzählen müssen und auch von meinen zwei Ausflügen in die Szene mit One Night Stand und ich weiß nicht, was er davon halten wird, aber was soll es, ich will ehrlich sein, ohne Ehrlichkeit kann nichts werden und der Gedanke stört mich jetzt.

Robin

Ich bin mal gespannt, wann bei Chris der Groschen fällt. Eigentlich ist er ja ein schlauer, wenn man seinem Abi-Zeugnis glaubt, aber Liebe und Beziehung war da als Lernfach nicht dabei und weil er immer nur für mich da war, muss ich den beiden da drüben wohl auf die Sprünge helfen. Matthias ist mehr als nur interessiert an Chris, das habe ich an seinem bettelnden Blick gesehen, als es um meine Zustimmung zur Mitfahrt nach New York ging. Ein flehender Blick und wem wohl sollte seine Sehnsucht wohl gelten, wenn nicht meinem Bruder und der sieht Matthias mittlerweile auch anders an wie Ole oder Mike. Da wächst was, denk ich mal und wenn es jetzt wirklich was wird, dann ist das halbe Jahr drüben der beste Test für die beiden, um festzustellen, dass es mehr als Freundschaft ist. Ich könnte mir die zwei schon gut zusammen vorstellen, obwohl sie ja eigentlich beide keine Beziehungserfahrung haben und eher unter den Begriff Klemmschwestern einzuordnen sind. Ich werde ihnen versuchen, ein bisschen dabei zu helfen. Chris geht jetzt offensichtlich zum Pinkeln, da wird er einen Moment weg sein und so winke ich den Matthias mal zu mir und der kommt auch gleich. Kevin ist zu seinem Wolfi, die Gitarre liegt neben mir auf dem Strohballen.
„Was möchtest du denn von mir, Robin?“, fragt er, als er sich neben mich setzt. „Ich denke“, sage ich, „das dir Chris gefällt und das du eher wegen ihm mit nach New York willst. Das ist für mich OK, ich mag dich auch.“ Er will was sagen, aber ich schüttle den Kopf, Chris wird nicht ewig weg bleiben. „Ich werde mit Sergej und Jerome im Baumhaus schlafen. Überrede Chris, mit dir ein Zelt zu teilen, zum Reden, denk ich, mehr werdet ihr heute wohl beide nicht wollen.“ Matthias kriegt Farbe ins Gesicht,……Klemmschwester, sagte ich ja schon.
„Im Zelt könnt ihr euch austauschen, was die Zukunft angeht. Wenn ich gesund bin, ist er in der Lage, mich los zu lassen und ihr könntet, wenn alles klappt, zusammen studieren gehen, ja und so weiter, du weißt schon was ich meine. Geh jetzt wieder rüber, er kommt gleich zurück und wenn dir was an ihm liegt, dann probiere es. Chris ist ein guter, glaub mir, er würde dich, wenn er dich denn liebt, niemals enttäuschen.“
Ohne ein Wort steht er auf, holt zwei Bier und setzt sich wieder rüber. Der Plan ist nicht schlecht, ein bisschen Alk lässt Chris auftauen, er wird mutiger und gesprächig.
Der kommt jetzt zurück, fragt mich, ob alles OK ist und streicht durch mein Haar und geht dann wieder zu Matthias, der ihm die Bierflasche hinhält. Ein Blick zu mir, ich nicke und strecke den Daumen hoch und dann stoßen sie an. Phase zwei hat begonnen.
Wenn ich den Kopf geschüttelt hätte, würde er das Bier nicht trinken schon wegen Mama, die immer verlangt, wenn er bei mir ist, das er nichts trinkt.
Was soll denn hier schon passieren und ein zwei Bier machen ja auch nicht gleich handlungsunfähig. Der einzige, den sein Bierkonsum verändert hat, scheint Dirk zu sein. Der hängt wie ein achtarmiger Krake an seinem Mike und begrabscht ihn, ich finde das lustig. Dem Mike scheint das auch zu gefallen. Nicht, dass ich nicht wüsste, auf was das letztendlich hinaus läuft. Seit ich weiß, dass Chris schwul ist, habe ich mich kundig gemacht und weiß eigentlich alles über schwule Liebe, allerdings löst weder das noch das mit Männern und Frauen viel aus bei mir. Mein Körper ist wohl schon vor der Pubertät zum Stillstand gekommen, was das Wachstum angeht und rasieren irgendwo muss ich mich auch nicht. Vielleicht geht das ja irgendwann nach den Operationen und dann sehe ich halt, wer oder was mich anmacht und dann wird das nachgeholt.
Belustigt über meine Gedanken grinse ich. Die ersten verschwinden, sagen gute Nacht, gehen zum Haus oder kriechen in ihr Zelt. Auch die Jungs mit den Rollis werden jetzt auf den Weg Richtung Haus geschoben, der von einem Strahler aus geleuchtet wird. Im Licht des Strahlers tanzen Mücken und Motten und ihre Schatten sind wie dunkle, tanzende Schneeflocken zu sehen. Kevin und Wolfi sind zu mir gekommen und sitzen bei mir und auch Jerome und Sergej setzen sich zu uns. Die Mädels sind alle in die Betten, nur Denise schläft mit Armin im Zelt, alle anderen Mädels schlafen im Haus aus Angst vor Spinnen oder so. Nach dem Jerome sein Bier ausgetrunken hat, geht er rüber zu Chris und Matthias. Ole hat noch mal Holz aufs Feuer gemacht und kriecht jetzt mit Frank nach einem gute Nacht ebenfalls ins Zelt. Boris und Torsten teilen sich auch eins, ebenso wie Tom und Micha, die auch gute Nacht sagen. Marvin schläft wohl allein im Zelt. Das ist ein ganz ruhiger, redet wenig und fällt kaum auf. Um ein Haar hätte er sich sogar vor dem Vorstellen gedrückt, aber irgendwann hat Jerome es wohl gemerkt und dann musste er doch noch ran.
Jerome kommt zurück, ich stehe auf und Sergej nimmt mich auf seine Schulter, geht mit mir Richtung Baumhaus. Jerome klettert als erster die Leiter hoch und zwar so, als wären seine Beine noch voll OK. Toll ist das und mit mir auf der Schulter ist jetzt Sergej dran. Ich greife unterstützend die Seile, um die Balance zu halten, solange, bis Jerome meine Hände nimmt.
Als ich weit genug oben bin, nimmt mich Jerome unter den Armen und zieht mich ganz hoch auf die Plattform. Sergej kommt nun auch hoch geklettert. Unten steht Chris mit Matthias. „Alles Ok?“, will er wissen. „Alles bestens, gute Nacht“, sage ich und jetzt gehen die zwei. Das Lager hier oben ist groß genug für uns zwei und ich darf in der Mitte liegen. Jerome hat die Taschenlampe angemacht und wir ziehen uns bis auf die Unterhose aus, weil es sonst zu warm ist im Schlafsack. Einen dritten Schlafsack für mich hat Jerome eben mitgebracht. Ich krieche in den Schlafsack rein und denke, dass drei von meiner Größe Platz darin hätten. Die beiden großen Jungs sind nun auch soweit uns sie geben sich einen gute Nacht Kuss über meinem Gesicht.
„Möchtest du auch einen gute Nacht Kuss, Robin?“, fragt Jerome und schaut mich lieb an. „Von Euch beiden gerne“, sag ich und sie küssen beide meinen Mund. „Ich bin so froh, dass es euch gibt und das ich hier sein darf, Danke“, sage ich zu Beiden. „Wenn du heute Nacht pinkeln muss, wecke mich, ich mach dann Licht und wir haben einen Eimer zum rein pinkeln“, sagt Jerome. „Ich muss Nachts eigentlich nie“, sag ich. „Hast du auch an deine Medikamente gedacht?“, fragt Sergej jetzt. „Die hat Chris mir wie immer um Acht gegeben. Erst morgen früh nach dem Aufstehen bekomme ich noch mal welche von Chris“, sag ich.
„Meinst du, es wird was aus den Beiden?“, frag ich Jerome, „Das wäre gut für Chris, einen Freund zu haben.“ „Sie werden das schon hinkriegen aber das müssen sie jetzt allein schaffen“, sagt Jerome, „wir beide, du und ich, wir haben genug gemacht, den Rest müssen sie selbst schaffen und ich meine, das kriegen sie auch hin. Gute Nacht jetzt, es ist halb zwei und jetzt schlafen wir.“ „Gute Nacht, ich habe euch lieb“, sag ich, „obwohl wir uns noch gar nicht lange kennen.“ Jerome streicht mir durchs Haar, das machen anscheinend alle gern. „Wir haben dich auch lieb, alles wird gut werden. Schlaf schön, Robin“, sagt er leise und ich bin seit langem mal wieder richtig froh und zufrieden.

Noah

Das war ein toller Abend und eigentlich ist er ja noch nicht zu Ende, als wir mit dem Rolli oben im Gästezimmer ankommen, sind wir beide wieder voll wach. „Duschen, mit dir“, sagt Rico mit dunkler Stimme und beginnt sich, aus zu ziehen. „Sperr die Tür ab“, sag ich, was er dann auch gleich tut. Ich setze mich aus dem Rolli rüber aufs Bett, da kann ich mich im Liegen von Strümpfen und Hosen befreien. Rico ist schon nackt und geil, wie nicht zu übersehen ist. Der Anblick macht mich auch heiß und er kommt zum Bett, um meinen Schwanz anzufassen. „Hallo, kleiner Großer“, sagt er und streift die Vorhaut ein paar Mal hin und her. Jetzt bin ich Bretthart und setze mich auf, um das Shirt aus zu ziehen. Helfende Hände ziehen es über den Kopf und ich setze mich auf die Bettkante. Vorsichtig, Rico hilft, steh ich auf und wir gehen Richtung Bad und dort hinein. Auch hier ist ein Klappsitz an der Wand unter der Dusche, auf den ich mich jetzt hinsetze, während Rico sich aufs Klo setzt und erst mal pinkelt. „Kacken war ich schon auf dem Dixie vorhin, jetzt muss ich nur noch ein bisschen spülen“, sagt er, als er unter die Dusche kommt. Er dreht die Handbrause ab und spült seinen Po mit dem Schlauch, etwas, das ich so noch nie gesehen habe. Das Ergebnis spült er im Abfluss weg und wiederholt es dann noch mal. Jetzt kommt nur noch klares Wasser. So wie das jetzt aussieht, will er sich echt von mir Ficken lassen. „Willst du auch“, fragt er erwartungsvoll und schaut mich an. Will ich??? Ich bin mir nicht sicher und mein Zögern trübt seinen Blick ein bisschen. „Scheiß drauf, was soll es“, sag ich, „mach es.“ Ich rutsche auf dem Sitz nach vorn, so dass mein Poloch frei zugänglich ist. Er ist auf die Knie gegangen und als er den Schlauch etwas in mich drückt, läuft das warme Wasser spürbar rein in meinen Hintern. Es ist ungewohnt, aber schmerzfrei und vor allem warm. Als er den Schlauch weg nimmt, kommt das Wasser, nicht mehr so sauber, wieder raus. Er spült alles, was kommt zum Abfluss und dort verschwindet es, dabei hilft er ein bisschen mit der Hand nach. Nun spült er ein zweites Mal und das Wasser ist so gut wie sauber, als es wieder raus kommt. „Aller guten Dinge sind drei“, sagt er und hält den Schlauch noch einmal auf die kleine Öffnung, dann ist die erste Premiere des Abends vorbei und es wird richtig gründlich geduscht.

Mike

Das gute Bier *kicher* hat mein Herzblatt wieder total spitz gemacht und seit über einer Stunde grabbelte er schon an mir rum, obwohl wir ja nicht gerade allein waren in der Runde am Feuer. Die Neuen, die das noch nicht kennen, guckten schon manchmal etwas, ich sag jetzt mal erstaunt, angepisst hat keiner geguckt. Der Matthias hat schon ungläubig geschaut, als ich Dirks suchende Hand aus meinem Schritt entfernt habe, bevor er den Reißverschluss ganz runter ziehen konnte. Jetzt, oben im Zimmer, ist es mit den Abwehrbewegungen vorbei und ich geh in die Offensive, ziehe ihn aus, bei dem Sommerwetter geht das flott, mich auch und greife ihn an seinem voll steifen Schwanz und ziehe ihn ins Bad. Ich schraube die Handbrause ab und sag zu ihm: „Geh kacken, heute fick ich dich zuerst und wenn du dann noch kannst, darfste mich auch ficken.“ „Aber ich“, muckt er. „Nichts aber, los kack endlich und hör, oder willst lieber Wichsen“, kommandiere ich ihn. Er setzt sich brav auf die Schüssel, na bitte, geht doch. Vielleicht denkt der ein oder andere, das war fies, aber ohne klare Ansage bin immer ich der Erste, der genagelt wird. Ich will auch mal erster sein, basta.
Nach spülen und duschen, ich habe mich auch gleich mit gespült, weiß ich doch um die antörnende Wirkung des Bieres auf ihn, liegen wir nun auf dem Bett und jeder bemüht sich, möglichst viel Schwanz des anderen in den Mund zu schieben, wobei ich halt aufpassen muss, bei seinem Dicken nicht dauernd zu würgen. Da ich aber schon genug Übung darin habe, sein außergewöhnlich großes Horn zu blasen, krieg ich das nach seinem Stöhnen zu urteilen, auch dieses Mal wieder gut hin. Das Spielchen geht nun eine Weile und auch die Glocken werden gestreichelt und geleckt, so wie man sich das wünscht und hier bei Remmers hört und stört das Stöhnen dabei niemand. Ich denke, das der Noah und der Enrico, wenn sie im Zimmer neben dran nächtigen, auch ihren Spaß haben werden.
Draußen im Zelt könnten wir zwei nichts machen, ohne dass alle es mit kriegen würden. Da draußen wird nichts laufen, ein bisschen Gefummel vielleicht, aber poppen glaub ich nicht. Genug simuliert, hier spielt die Musik und ich beginne jetzt, seinen Po zu lecken, der sauber, rosig und einladend vor meiner Nase ist, als ich ihn über mich ziehe.
PO lecken, auch Rimming genannt, ist für beide, wenn der Arsch schön sauber ist, was ganz tolles. Mit einem Fremden so was zu machen, auf so eine Idee würden wir wohl beide nicht kommen und auch am Anfang unserer Beziehung haben wir uns das nicht getraut. Das macht man nur frisch gewaschen und gespült und bei seinem Schatz, dann aber da mit Hingabe, denn das ist einfach nur Hammer geil. Wenn der Partner das drauf hat, gehst du ab wie ein Zäpfchen, Wahnsinn, wie das kommt.
Seit zwei Monaten machen wir das und es ist immer ein Höhepunkt beim Liebesspiel für uns beide. Er genießt, stöhnt, wimmert manchmal und sein Schwanz ist knüppelhart. Das Kribbeln geht vom Schließmuskel sternförmig und wellenartig in den gesamten Unterleib, setzt alle dort vorhandenen Nerven unter Strom und baut eine starke Spannung auf.
Jetzt schiebe ich in runter und auf allen Vieren reckt er mir das Ziel meines Begehrens direkt vor die Flinte. Der bereitgelegte Gummi ist schnell drauf gerollt und eingegelt, ebenso sein Po und ich setze meine Eichel auf die rosa Rosette. Er ist sehr geil, mein Schätzchen und drückt gleich gegen mich und langsam verschwindet mein Zepter in ihm, bis ich seinen Po an meiner Haut spüre. Ich bin ganz drin.

Sergej

Von unten, vom Zeltplatz dringt nur ganz leises Gemurmel zu uns nach oben und der Generator ist ganz schwach zu hören. Der Kleine ist schnell eingeschlafen, schnauft leise durch die Nase und sieht aus, wie ein Engel. Der Mond scheint schräg durch die Zweige unter das Dach auf uns und zaubert ein bleiches Licht auf sein zartes Gesicht. Er ist schön, echt selten schön und wenn er gesund ist, werden sie sich um in reißen, Weiblein und Männlein, denk ich.
Ich muss grinsen, wenn ich daran denke, wie er gesagt hat, er wäre vermutlich asexuell. Wenn man ihn sieht, vergisst man sein Alter und glaubt, ein Kind vor sich zu haben und aus einem Kindermund ein solcher Spruch…..na ja. Wir hoffen jetzt alle sehr, dass alles gut geht denn heute hat ihn jeder hier lieb gewonnen und in Zukunft wird er wohl mit dazu gehören, wenn alles klappt.
Die anderen neuen sind auch sehr nett und passen wohl auch gut in den Kreis, mal sehen, ob sie in Zukunft auch mit dabei sein wollen. Ich meine jedenfalls, dass sie passen und Jerome auch. Wir warten mal ab, was morgen Früh ist oder über Tag, ich glaube kaum, das alle zum Mittagessen nach Hause fahren, frühestens zu Abendbrot.
Es war ein harmonischer Abend, unterhaltsam, interessant, dank Rico kulinarisch sehr gut und auch Jeromes Plan mit Chris und Robin war gut und *Beste Unterhaltung ever*. Meine Geschwister sind, zwar sehr verspätet, aber wohlbehalten eingetroffen und werden nun ein paar Ferienwochen mit uns verbringen. Der heutige Abend hat ihnen einen Einblick in unseren Freundeskreis gegeben und auch an Hand eines Beispiels, die Hilfsbereitschaft der Familie gezeigt, die jetzt neben Ihnen in Dresden auch meine Familie ist.
Mit diesen durch und durch positiven Gedanken und Eindrücken von der zweiten Party an der Seite meines Schatzes und dem ganzen familiären Umfeld hier schlafe ich ein. Die Baumhaus Romantik und eventuell geplante Sexcursionen, vertagen wir wegen zu viel Publikum an das Ende der Ferien, denn Poppen hier oben mit Jerome möchte ich auf jeden Fall mal noch machen, bevor wir in die WG ziehen.
Kevin hat mir vorhin erzählt, dass sie gestern eigentlich in dem neuen Auto Sex haben wollten, weil sie das beide noch nicht hatten und das sie es dann verschlafen haben, wir haben beide darüber gelacht und als er vorhin mit Wolfi ins Zelt gekrochen ist mit der eingepackten Gitarre, war mir klar, dass es heute auch keinen Car-Sex geben würde. Beide, Wolfi und er haben auch jeder ein paar Bier getrunken und sie schlafen bestimmt tief und fest.

Matthias

Der kleine Robin schläft auf dem Baum mit Jerome und Sergej und durch unser Gespräch vorhin weiß ich ja auch warum. „Komm“, sag ich zu Chris, „wir nehmen das Zelt da am Ende der Reihe. Da ist noch keiner drin und so allein, ich weiß nicht. Willst du lieber allein im Zelt schlafen oder kommst du mit mir?“ Zögerndes Schweigen, ich mache Anstalten, zu dem Zelt zu gehen. „Okee´“ sagt er dann, „ich komme mit.“ Ich geh mit den leeren Flaschen am Kühlschrank vorbei, stelle sie ab und nehme einen kompletten Sixpack Jever raus. Einen der dort liegenden Öffner stecke ich in meine Tasche.
Chris wartet vor dem Zelt, dessen Eingang er geöffnet hat. Jerome hatte irgendwann erwähnt, dass in jedem Zelteingang eine Taschenlampe liegt und die hat er jetzt eingeschaltet und leuchtet hinein. Drinnen liegen zwei Schlafsäcke und zwei Decken auf zwei großen Luftmatratzen. Chris stellt seinen Rucksack links in die Ecke und kriecht auf die linke Luftmatratze und legt sich lang auf den Schlafsack. Ich stelle meine Tasche rechts ins Eck und krieche im Licht der Lampe auf das rechte Gummibett. Ich setze mich auf und ziehe die Sandalen aus, ebenso meine Shorts und das T-Shirt. Chris Blicke spüre ich auf meiner Haut, als ich nur in Boxershorts in den Schlafsack rein rutsche und in bis zur Hüfte zu ziehe.
Er gibt mir die Lampe: „Hier halt mal“, und folgt meinem Beispiel. Er hat eine rote Retro an, die im Gegensatz zu meinem Webboxer eng anliegt, was aber bei dem difusen Licht kaum was erahnen lässt. Nun liegen wir beide da und schweigen zunächst. „Willst du auch noch ein Bier?“, frage ich.“Ja. Gerne“, antwortet er und ich mache zwei Flaschen auf und halte ihm eine hin. „Danke und Prost“, sagt er und wir stoßen an. „Ich habe noch nie mit jemand in einem Zelt geschlafen“, sage ich, „wir durften nie mit zum Zelten, das war alles zu unchristlich und das hier ist eine Premiere für mich.“
„Ich war in der Schule zweimal mit in einem Zeltlager, aber das waren so große Rundzelte, wir waren zu acht Leuten darin, das war nicht immer witzig“, erzählt Chris, „einmal gab es Bohnen, Chilli con carne, so ein Furzkonzert und ein Mief in diesem Zelt, ätzend, aber so was von.“ Wir lachen beide und prosten uns zu.
„Hast du in etwa eine Ahnung, was in New York auf uns zukommt?“, frag ich leise. „Du willst da jetzt echt mit, oder?“, fragt er nicht gerade freundlich. „Ja, sonst hätte ich dich und auch Robin nicht gefragt“, sag ich und trinke einen Zug. „Sag mir den wahren Grund, bitte, damit ich begreife, was das werden soll“, sagt er.
„Robin hat recht, wenn er sagt, das du manche Dinge nicht gleich verstehst“, sag ich leise, „vor allem, wenn es dabei um dich geht. Er sagt, dein Denken und Handeln sei immer an ihm orientiert, an Dich denkst du nie.“
„Das ist keine Antwort auf meine Frage und so wird das nichts mit mitfahren“, sagt er und trinkt sie Flasche aus.
„Willst du noch?“, frag ich und öffne eine neue für ihn. Er nimmt sie, sagt: „Danke“, und dann: „Also los, raus mit der Sprache, warum willst du mit?“. Jetzt muss ich wohl oder übel Farbe bekennen, mal sehen, ob ich das hinkriege.

Chris

So, jetzt habe ich ihm gesagt, dass ich den oder die Gründe wissen will. Wenn er nichts sagt, kann er hier bleiben, obwohl ich ihn ja schon gerne mitnehmen würde. Er trinkt jetzt auch seine Flasche leer und öffnet eine neue.
„Ich weiß nicht so recht, wie ich anfangen soll. Ich war in den letzten zwei Jahren auf einigen Sportveranstaltungen, die mit Laufen und mit Schwimmen und im letzten Jahr auch noch mit Radfahren zu tun hatten. Nicht das ich jetzt da so gut bin, um zu gewinnen aber es macht mir Spaß und unter die ersten dreißig komme ich doch meistens“, erzählt er leise.
Er trinkt einen Schluck, bevor er fort fährt. „Es hat mich abgelenkt von meinem gefühlten Anderssein, von Minderwertigkeitsgefühlen und dem Gedanken, nun der Hölle verfallen zu sein als Homosexueller Sünder und zuerst habe ich auch jede Begegnung mit leicht oder unbekleideten Männern gemieden. Wenn mir dann mal jemand gefiel, habe ich schleunigst das Weite gesucht um jeder Versuchung zu entkommen.
Das änderte sich erst nach und nach durch meine Wahleltern. Meine Tante hat vier Semester Psychologie studiert und beide haben in sehr offenen Gesprächen an und mit mir gearbeitet und meine Schuldgefühle ab und mein Selbstwertgefühl auf gebaut, die Abkehr von der fundamentalistischen Religion hat ein weiteres dazu bei getragen, mein Schwul sein anzunehmen und nicht mehr als etwas Negatives zu empfinden.
Die Party hier, die Leute, und dann du, das war so gut und ja, wie soll ich sagen…“ Er druckst rum. „Raus damit, ich beiße dich nicht, was ist mit mir?“, will ich wissen. Er schaut vor sich auf den Schlafsack und sagt kaum hörbar: „Du gefällst mir halt sehr und darum wollte ich mit nach New York, aber wenn du es nicht willst…..“ Seine Stimme versiegt, die Flasche geht zum Mund, als er sie absetzt, ist sie leer. „Du bist dann solange fort und wir können uns nicht wirklich kennen lernen“, sagt er leise, Ich habe Zeit, auch Geld, ich falle dir nicht zur Last und wenn du nicht mehr magst, dass ich dort bin, flieg ich halt zurück.“
„Matthias“, sag ich, „wir haben uns heute das erste Mal gesehen, haben das erste Mal mit einander gesprochen. Ich finde dich auch nett und vor der Frage, ob du mitkommen darfst nach New York, habe ich mir keine Gedanken gemacht über mehr. Danach, vor allem, als Robin so spontan zugestimmt hat, habe ich mich schon gefragt, ob ich das möchte, dass du mitkommst und vor allem, wenn ja, warum ich das möchte. Bis zum Flug dorthin werden wohl noch ein paar Tage vergehen, Tage, an denen wir uns kennenlernen können, ausloten, was wir fühlen für einander.
Ich will einfach mehr wissen über dich und du sollst mehr wissen über mich, über Robin und alles, verstehst du?“
Er schweigt, öffnet noch zwei Bier und reicht mir eins.
„Mein Leben bestand bis heute fast nur aus Robin, jeden Nachmittag, wenn Mama zur Arbeit ist, bin ich bei ihm, das heißt für dich, dass das Kennenlernprogramm im wesentlichen von Robin bestimmt wird. Für übermäßig viel Zweisamkeit wird es wohl erst mal nicht langen, auch wenn der Kleine tausend Dinge erfindet, damit wir Zeit für uns hätten. Jetzt hat er ja mit der Baumhausaktion bewiesen, dass er uns gern zusammen sehen würde, das war nämlich Zweck der Aktion.“
„Er ist schon clever und lieb, der Kleine“, sagt er. „Ja, das mag ja sein“, sag ich, „aber es geht hier um mich und um dich und wir müssen das hinkriegen, wenn wir das wollen, nicht Robin, nicht Jerome oder Sergej, nein. Du und ich, das ist dir doch klar. Du bist mir nicht gleichgültig, ich mag dich auch, aber für mehr muss ich auch mehr kennen, mehr wissen von dir und du von mir. Die Voraussetzungen sind ja da und ich werde auch nicht dagegen sein, dass du mitkommst in die USA, aber ich muss das wollen, nicht Robin. Jetzt trinken wir das Bier leer und dann schlafen wir und ab morgen sehen wir weiter, OK?“ „OK, damit kann ich leben und hoffentlich auch schlafen“, sagt er, „Danke und gute Nacht, Chris.“ „Gute Nacht Matthias, schlafe gut.“ „Danke, du auch.“ Ich schalte die Lampe aus und wir versuchen zu schlafen. Das leise brummen des Stromerzeugers singt uns in den Schlaf.

Noah

Abgetrocknet und gut riechend, sind wir auf dem Bett gelandet wo flinke Hände und Lippen und Zungen den Terrain vorbereiten, uns leise stöhnen lassen und die Geilheit wächst und wächst. Nach etwa zehn Minuten sagt Rico: „Schatz, leg die auf den Rücken, rutsch hoch, dass du das Bett im Rücken hast.“ Da er der wenige mit Fickerfahrung ist, mache ich was er sagt.
Er holt ein großes Kondom, lullt meine Klarinette ein und macht genug Flutschi dran. Wie haben, um die Laken zu schonen, eins von den reichlich vorhandenen Handtüchern untergelegt. Jetzt macht er Gel an seinen Po und mit den Fingern weitet er sich. „Soll ich das machen?“, frag ich. „Heute, beim ersten Mal mache ich es selber“, sagt er und bohrt drei Finger in den Po.
Nun kniet er über mir, hat meinen Schwanz genommen und setzt in auf das geweitete Loch und senkt sich ein wenig ab. Sein Gesicht sagt mir, dass das jetzt wohl der Moment ist, der weh tut. Ich streichle seine Bauchdecke und die Seiten, während er Stückchen für Stückchen nach unten sinkt. „Boaaah, man, ohh, was ein Gerät“, sagt er, als ich etwa zur Hälfte in ihm stecke.
Jetzt geht es wieder langsam nach oben und ich befürchte schon, dass er genug hat von meinem Ding. Er macht jetzt immer etwas Hoch, etwas runter und nach und nach geht es dann auch tiefer rein. Das dauert etwa zwei Minuten, bis er fast ganz in ihm verschwunden ist und jetzt fährt er weiter hoch und fast wieder ganz runter, immer noch verhalten und vorsichtig aber der schmerzhafte Ausdruck ist von seinem Gesicht verschwunden.
„Geht es, mein Schatz?“, will ich wissen. „Es wächst“, sagt er, „es fängt langsam an, gut zu tun, nur schneller geht erst mal nicht.“ Er hat jetzt wohl einen Rhythmus gefunden und auch ein Maß, bei dem es sich ganz gut anfühlt und er reitet konstant sein Tempo. Für mich ist das nur geil, so eng und so heiß und dieser Druck lassen meine Empfindungskurve rasant ansteigen.
Irre gut ist das und ich hoffe, dass es ihm auch so geht. Er hat den Kopf in den Nacken gelegt und die Augen geschlossen. Die Geräusche, die er macht, lassen mich im Zweifel, ob er das hier wirklich genießt. Sein Schwanz ist ziemlich geschrumpft und ich greife danach und fummele daran, bis er langsam wieder wächst. Als er wieder steif ist, erhöht er auch das Tempo ein wenig, stöhnt jetzt lustvoller und nimmt nun seinen Schwanz selber in die Hand, wichst sich im Rhythmus seiner Bewegungen, die auch schneller geworden sind. Mir kochen die Eier, mein Unterleib brennt lichterloh und mit einem gestöhnten „Jeeeetzt, AAAAH“ schieße ich zuckend in den Gummi. Dann kurz drauf folgt er, klatscht er alles auf meine Brust und lässt sich nach vorne auf mich kippen, legt erschöpft den Kopf auf meine mit seiner Sahne verspritzten Brust. Schweiß steht auf seiner Stirn und das Schrumpfen meines Schniedels nimmt den Druck weg, der immer noch auf seinem Po lastet. „Oh Gott, das war nicht leicht, aber zum Schluss einfach gigantisch. An diesen Schwanz muss sich mein Allerwertester erst mal gewöhnen. Ich denke darüber nach, mir einen dicken Plug zu kaufen und mit dem Entspannungsübungen zu machen.“
Wir küssen uns und ich streichele seinen schlanken, wunderschönen Körper, er ist so toll. Das er mir heute seine Unschuld geschenkt hat und dafür einiges auf sich genommen hat, ist so schön. „Ich liebe dich mein toller Schatz“, sag ich, „du bist für mich der schönste Mann der Welt.“ Wir küssen uns wie blöd. Mein Enrico, meine Liebe, meine ganz große Liebe.
Etwa zehn Minuten liegen wir so da, dann sag ich: „Komm, dreh dich um, ich blase dich wieder steif und dann schenk ich dir meine Unschuld.“ „Oh, Noah, du bist so ein toller Schatz, ich verspreche dir, du wirst es nie bereuen und es wird ganz toll“, sagt er.

Dirk

Mein Ring gibt nach, als er eindringt und sich langsam von hinten in mich schiebt, Mikes Schwanz ist steif ein bisschen nach unten gebogen und kommt in dieser Stellung, wenn ich mich vorn hoch genug drücke, immer voll auf meinen Lieblingspunkt und dann geh ich voll ab. Mein Schwanz ist etwas nach oben gekrümmt und dann ist es für Mike besser, wenn er auf mir sitzt, Bauch an Bauch oder wenn er auf dem Rücken liegt mit einem Kissen unterm Po. Dann treffe ich seine Prostata mit jedem Stoß, was ihn dann jubeln lässt.
So was findet man mit der Zeit heraus, wenn man wie fast alle hier einen festen Partner ha, den man liebt und nicht jede Woche einen anderen Aufriss vögelt.
Schatzi hat sein Tempo gefunden und es geht voll ab. Ich stöhne schon verhalten bei jedem Stoß und es baut sich was auf am Südpol. Mein Schwanz ist schon wieder steif und er greift von hinten nach ihm und wichst mich. Irgendwann ist es dann zu viel, es überrollt mich und ich fange an, auf das Handtuch zu spritzen, das wir hier immer unterlegen, um Spuren in den Betten zu vermeiden. Ich sinke noch vorn, er rutscht aus mir raus und kurz drauf spritzt er wichsend auf meinen Po. Runde eins ist geschafft und wir küssen uns und lassen es aus klingen. Im Liegen verreibt er seinen Samen auf meinem Po „Naturkosmetik“, sagt er in mein Ohr und giggelt dann. „Ich liebe dich, Mike“, sage ich und küsse ihn. „Ich liebe dich auch“, sagt er, als er wieder Luft bekommt. „Zehn Minuten noch“, sagt er, „dann spielen wir U-Boot versenken“, und jetzt lacht er. Er ist schon ein toller Schatz, dieser Junge und ich werde ihn behalten, wenn es geht, ein Leben lang.

Enrico

Nach dem er mich mit Mund und Händen wieder einsatzbereit gemacht hat, beginne ich, seine Po auf den ersten Schwanzbesuch vor zu bereiten. Er liegt jetzt auf dem Rücken, zwei Kissen mit Handtuch unterm Po, ich knie zwischen seinen Beinen. Küssend und leckend bringe ich ihn zum stöhnen und auf mein „Gut??“ kommt „Jaaaa jaaaa weiter“, von ihm. Mit einem Finger, mit Gel dran, reibe ich intensiv und mit etwas Druck die jungfräuliche Knospe, bis sie deutlich weicher geworden ist. Zeit muss ich mir lassen, er soll es mögen, je mehr, um so besser, denn immer Bottom zu sein bei seinem Schwanz, das schaff ich auf Dauer nicht.
Jetzt drücke ich den Finger mit Leichtigkeit in seinen Po und suche, sein Gesicht beobachtend, den Knubbel, den ich auch gleich finde. „Ooaauuhah, boah, was machst du“, stöhnt er auf, als ich sanft darüber hin und her reibe. „Das ist dein G-Punkt“, sag ich scherzend und reibe fester, „Boah, das ist so geil“, stöhnt er und drückt sich mir entgegen. So abgelenkt geht auch der zweite Finger und dann, etwas später mit Gel auch der Dritte. Drehend weite ich den Ringmuskel, immer wieder kurz die Prostata reibend und dann denke ich, kann ich es jetzt mit dem Schwanz probieren. Das Kondom habe ich schon vor her drauf gerollt und so sage ich dann: „Schatz, jetzt kommt Besuch, bist du bereit?“
„Mach jetzt, aber vorsichtig“ sagt er gepresst und schaut mich an. Nach einem Kuss auf seine Pobacken setze ich mein Glied auf die Knospe und drücke langsam dagegen. Etwas verzieht er sein Gesicht, nur kurz. Nach etwas letztem Widerstand öffnet sich der Ring und langsam schiebe ich mich hinein. „Ohhh“ macht er, dann bin ich ganz drin und jetzt küsse ich ihn. Bevor ich mich zart in ihm bewege. „Gut?“ frag ich an sein Ohr. „Mmmh, jaaa“ kommt es gepresst und ich mache vorsichtig weiter. Nach einer kleinen Weile, ich stupse ständig an seine Drüse, will er wohl mehr. „Mach bisschen fester und auch schneller“, verlangt er und ich erhöhe Schlagzahl und Intensität, ficke jetzt einfach härter. „Ja, das geht gut“ stöhnt er und will mir entgegen stoßen. Jetzt meldet sich der Top in mir und ich beginne, ihn auf dem Kissen fest zu nageln, schnell, hart und so tief, wie es geht, es klatscht, wenn unsere Leiber aufeinander treffen, klatscht wie Beifall und jetzt stöhnt er richtig. Die voll steife Klarinette wichsend, stöhnt er seine Lust raus, bis er kommt. Das ist so geil, dass er mich mit über die Schwelle treibt und ich komme in den Gummi, tief in seinem zuckenden Unterleib und lege mich dann auf seinem Sperma verspritzten Bauch ab. So war es noch nie bei einem Fick vorher, alles, was ich an Sex je hatte, verblasst vor diesem ersten Fick mit meinem Schatz und ich weiß plötzlich genau, das war kein Fick, nein, das hier war Liebe. „Ich liebe dich, Noah, mein Schatz“, sag ich an sein Ohr, seine Arme umschlingen mich und er küsst mich heiß und hart auf den Mund, dann sagt er: „Ich liebe dich auch, mein goldiges Löckchen, du machst mich glücklich, wenn du mich liebst.“ Nach weiteren zehn Minuten schmusen und knutschen gehen wir ins Bad und duschen uns noch mal kurz ab. Dann gehen wir zurück, ich sammele die Handtücher vom Bett auf und lege sie ordentlich auf den Teppich neben das Bett. „Bring sie doch ins Bad“, sagt er. „Vielleicht brauchen wir sie morgen Früh nochmal“, sag ich und krabbele zu ihm unter die Decke. „Morgen früh tut dir bestimmt der Arsch weh, dann wirst du nicht ficken wollen“, sagt er.
„Dann fick ich dich nochmal“, sag ich grinsend. „Mein Arsch tut dann vielleicht auch weh“, sagt er, „und dann, Herr Scarlotti?“ „Dann blasen wir uns, Herr Schroer“, sag ich, „das soll ja auch gut kommen.“
„Jetzt pennen wir erst mal, nach dem unsere Jungfernschaft ein befriedigendes Ende genommen hat“, sagt er, „du hast das toll gemacht und ich werde immer gern daran zurück denken, mein Schatz.“ „Danke, es freut mich“, sag ich, „ich habe mich bemüht.“
„Gute Nacht Schatz“, sagt er und küsst mich, „Gute Nacht, mein Liebster“, antworte ich und dann suchen wir eine gute Schlafposition, bei der wir uns berühren und schlafen ein.

Mike

Nun ist es wie versprochen an mir, seinem Schwanz Einlass zu gewähren. Zuerst blase ich die Flöte noch mal richtig steif und rolle den Gummi drauf. Er rutscht ans Kopfende und setzt sich auf, während ich mich weite und Gel an und in meinem Po verteile. Eine Ladung Gel kommt auf den Schwanz und dann heißt es auf sitzen. Oft genug geübt geht es auch dieses Mal nach anfänglichen Schmerzen recht gut und da ich die Bewegungen mache, kann ich das auch entsprechend steuern. Langsam wird es angenehm und erste Laute kommen aus meinem Mund. Auch Dirk stöhnt etwas und zeigt damit, dass er meinen Fick genießt. Schneller werdend und auch tiefer baue ich die Spannung weiter auf und als Zeichen, dass es jetzt nur noch geil ist, versteift sich mein Schwanz und Dirk greift nach ihm. Er wichst mich, während mein Ritt auf seiner Lanze immer schneller wird und fast gleichzeitig spritzen wir los, er in mich und ich auf ihn, geil einfach nur und sooo gut.
„Das war klasse“, sag er stöhnend, „so gut. Ich liebe Dich.“ „Ich liebe dich auch“, sage ich und ich küsse mich über sein ganzes Gesicht und dann seinen Mund. Später gehen wir kurz duschen und dann schlafen wir eng aneinander ein.

Robin

Ich werde wach, weil mir die Sonne ins Gesicht scheint und ich brauche einen Moment, bis ich weiß, wo ich bin. So bin ich noch nie aufgewacht und rechts und links von mir wird noch feste geschlafen. Vögel singen und in der Ferne tutet eine Schiffssirene. Meine Uhr zeigt halb sieben, viel zu früh um auf zu stehen. Jerome brabbelt was im Schlaf, aber ich hab nichts verstanden.
Jetzt ziehen die Ereignisse des gestrigen Abends noch mal an mir vorbei und erst jetzt begreife ich, dass das Pizza Essen mit Winston echt in greifbare Nähe gerückt ist. Das mein Herz nun nach so vielen Jahren des Wartens und Hoffens operiert werden soll, dass ich gesund werden kann.
Wie wird das sein, so gesund zu sein. Bin ich dann immer noch der gleiche Robin wie vorher, ich meine vom Charakter her, was werde ich dann für ein Mensch sein? Was verändert sich dann alles. Werde ich Jungs mögen oder Mädchen und wie wird das sein mit dem Sex? Tausend Fragen tun sich auf, aber es beängstigt mich nicht. Ich habe jetzt Freunde, Freunde, die mir bestimmt helfen in der Phase danach, wenn wirklich alles gut geht.
Jeromes Gesicht taucht über meinem auf. „Morgen, Robin, schon so in Gedanken?“, fragt er und spontan umarme ich ihn, küsse seinen Mund und sage einfach noch mal Danke. „Das ist eigentlich mein Freund“, sagt jetzt Sergej, nimmt mich und küsst mich auf den Mund. „Eh“, sage ich, als er mich freigibt. Er grinst und sagt: „Ich habe mir nur den Kuss wieder geholt, den du meinem Schatz gerade gemopst hast, du Racker.“ Nun lachen wir alle drei und beide kuscheln noch ein bisschen mit mir.

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2 Kommentare

  1. Ooohh, solch eine schöne, tolle Fortsetzung, wirklich toll. Freu mich auf mehr.

    VlG Andi

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  2. Hallo,

    da haben sich wohl wieder zwei gefunden, und wie das wohl in NY wird.
    Hoffe es geht auch für Robiin alles gut.

    Klasse Fortsetzung.

    LG Claus (Ostalbkreis)

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