Traumschiff – Teil 85

Notfall…….Indianer……Zoo……Happy Bursday…….Verdacht

Alex Brunner

Als ich zur Kneipe komme, fährt gerade ein Auto vor dem Eingang weg, so dass ich einen super Parkplatz direkt vorm Haus habe. Der Markus ist schon da, als ich die Gaststube betrete und hat den gleichen Tisch besetzt, wie bei unserem letzten Besuch. Es ist ziemlich Betrieb hier, na ja, Wochenende und es sind überwiegend Männer, die hier sitzen oder an der Theke stehen, nur an einem Tisch sitzen zwei Paare.

Der Altersschnitt dürfte so um die Vierzig sein, nur wenige sind jünger oder wesentlich älter. Markus lächelt und freut sich offensichtlich, als er mich kommen sieht. Wenn er so lächelt, sieht er einfach toll aus und er gefällt mir von Begegnung zu Begegnung besser. Wir begrüßen uns per Handschlag, wobei er meine Hand festhält, bis ich sitze. „Schön, das du da bist“, sagt er, „ich freue mich.“ „Das sehe ich dir an“, sag ich, „ich freue mich auch, dich zu sehen.“
Er winkt dem Wirt, der dann auch kommt und unsere Bestellung aufnimmt. Der wirkt etwas gestresst und seine Bewegungen sind fahrig. Dieses Mal kommt auch keine Bemerkung von Ihm darüber, dass wir schon wieder hier bei ihm zusammen sitzen.
„Hast du einen guten Parkplatz gefunden?“, fragt Markus jetzt. „Ja“, sag ich, „ich hatte Glück. Gerade, als ich kam, fuhr vor der Türe einer weg. Ich steh gleich am Eingang. Falls wirklich was wäre in der Klinik, muss ich nicht erst weit zum Auto laufen.“
„Kommt es öfter vor, das du während einer Rufbereitschaft weg muss?“, will er von mir wissen. „Zunächst ist ja mal das Bereitschaftspersonal vor Ort“, sag ich, „die werden innerhalb der Klinik gerufen und sind ja dann auch gleich da. Die Rufbereitschaft wird erst verständigt, wenn das Bereitschaftsteam im Haus für einen längeren Zeitraum voll eingebunden ist und kein Arzt für einen weiteren Notfall mehr frei ist. Dann muss ich hin, weil dann die Notfallversorgung nicht mehr gewährleistet ist. Es kommt nicht so oft vor.“
„Dann hoffen wir mal, das es heute auch nicht sein muss“, sagt er.
Der Wirt bringt unser Bier, alkoholfreies Weizen, Markus trinkt aus Solidarität und auch, weil er morgen einen langen und auch stressigen Arbeitstag hat, auch eins ohne Alkohol. Bis das Essen kommt, zeige ich ihm noch ein paar Bilder von Robin, die Chris mir geschickt hat. Robin auf der Brücke, am Steuer des Schiffes und man sieht, dass es ihm gut geht, meinem Kleinen.
Markus grinst und sagt: „Das ist ja toll, wie der kleine Kuppler da Spaß hat.“ „Na ja, er hat wohl erreichen wollen, das sein Alex noch mal glücklich wird“, sag ich, „und er hat gemeint, das er das vielleicht mit Dir werden könnte, sowie auch dein kleines Küchenwunder Enrico der Meinung ist, das aus uns was werden könnte, was meinst denn du dazu?“ Upps, hab ich das jetzt gesagt?
Bevor Markus etwas erwidern kann, scheppert es hinter mir und ein halbes Hähnchen rutscht über dem Boden an unserem Tisch vorbei, von Pommes und mehreren Tellerstücken begleitet und es gibt eine dumpfen Plumps, als der Wirt Peter, mit dem zweiten Teller den Boden küsst.
Totenstille, dann aufgeregtes durcheinander Reden und Rufen, ich bin gleich auf und wende mich dem zusammen gebrochenen Wirt zu. “Zurück, ich bin Arzt“, rufe ich, weil einige Anstalten sich Peter nähern wollen. „Ruft den Notarzt, schnell“, rufe ich, bevor ich neben Peter niederknie und sein Hemd öffne.
„Markus, komm her“, ruf ich und ziehe meinen Autoschlüssel aus der Tasche. „Lauf ans Auto, hol den roten Koffer und die große Tasche aus dem Kofferraum, schnell.“ Markus handelt schnell und ist kurz drauf zurück.
Ich habe inzwischen Peters Brust frei gemacht, das Ohr auf die Brust gelegt und nichts gehört. Das sieht verdächtig nach einem schweren Infarkt aus, jetzt zählt jede Sekunde. Markus kommt, ich nehme im den Koffer aus der Hand, hol den Defi raus und mache ihn klar. „Zurück“ sage ich gewohnheitsmäßig, bevor ich den ersten Stromstoß in den schlaffen Körper leite, der sich unter dem Stromstoß aufbäumt. Ein zweiter folgt, Sekunden später.
Markus hat die große Tasche geöffnet neben mich gestellt und als erstes hole ich das Stethoskop und höre nach dem Herz, das jetzt, zwar etwas holperig, aber wenigstens wieder schlägt. Schnell ziehe ich eine Spritze mit einem starken Herzmedikament auf, das Adrenalin und auch Digitalis enthält. Es wird direkt ins Herz injiziert und sorgt dafür, dass das Herz wieder stärker und gleichmäßiger schlägt.
Draußen hört man nun Martinshörner und durch das Fenster zuckt das blaue Licht des Krankenwagens und auch der Notarzt ist dabei. Ein noch recht junger Kollege aus dem Klinikum Mitte, der sich als Dr.Axel Becker vorstellt, tritt neben mich. „Ich bin Doktor Alex Brunner, vom Herzzentrum Links der Weser und bin zufällig als Gast hier“, erkläre ich mein Handeln. „Verdacht auf schweren Hinterwandinfarkt, Defi, zwei Mal nach Herzstillstand.“ Ich nenne das Mittel und die Menge, die ich gespritzt habe und dann legen wir noch einen Zugang und hängen eine Flasche an. Die Leute aus dem Krankenwagen legen Peter auf die Trage und dann geht es ab. „Bringt ihn zu uns“, sag ich, „ich melde euch an, sie werden an der Notaufnahme warten“, sag ich und gehe noch mit bis an den Krankenwagen. Als sich die Türen hinter dem Dr. Becker schließen, gehe ich wieder rein zu Markus. Die Gäste applaudieren und ich fühle mich verpflichtet zu sagen: „ He Leute, es ist noch zu früh zum Klatschen, erst wenn er die Nacht übersteht, dann dürfte er es schaffen.“ Dann rufe ich bei uns in der Klinik den diensthabenden Kollegen an und sage, was auf sie zukommt. Ich packe den Defi wieder ein und trage alles, was geschehen ist und was ich gemacht habe, in ein Buch aus meiner Tasche ein zur Dokumentation und auch zur Abrechnung, das ist halt so.
Der Mann aus der Küche und eine Frau, die wohl auch dort hilft, machen nun den Boden wieder fit, entsorgen Pommes und die abgestürzten Gummiadler, wie ich Hähnchen scherzhaft nenne und fragen dann, ob wir jetzt immer noch essen wollen. Ich schau Markus an, der nickt und so bestellen wir noch mal das gleiche und setzen uns wieder hin. So aufregend hatten wir uns den Abend eigentlich nicht vorgestellt.
„Du warst toll, so souverän“, sagt Markus, „das hat mir sehr imponiert.“ „Nun, das ist mein Job“, sag ich, „ich habe viele Wochenenden als Notarzt gearbeitet, weiß deshalb, worauf es ankommt und verliere somit kaum kostbare Zeit. Die schnelle Versorgung bei Infarkten und auch bei Schlaganfällen ist überlebenswichtig. Ohne den Defi und die Spritze wäre Peter jetzt wohl tot, denn bei schweren Infarkten mit Stillstand wie eben ist schon vor dem Eintreffen des Notarztes fast immer der Tod eingetreten. Wenn kein Defi zur Hand ist, muss man Herzmassage und Beatmung anwenden, um eine Chance zum Überleben zu wahren, bis der Notarzt kommt.“
„Dann hast du ihm, falls er durchkommt, das Leben gerettet, oder?“, meint Markus jetzt. „Das ist mein Job, das habe ich gelernt und oft, auch bei Robin schon öfter, gemacht“, sag ich, „und wenn es geklappt hat, so ist das ein gutes Gefühl. Wenn es nicht geklappt hat, fragt man sich noch tagelang, ob man alles richtig gemacht hat oder nicht!?
Wenn dir ein Steak anbrennt, kannst du ein Neues braten, wenn dir einer stirbt unter den Händen, dann ist das nicht revidierbar. Das ist schon oft auch eine große Belastung für einen Arzt und wenn dir einer so weg stirbt, mit dem du noch emotional verbunden bist, dann ist das eine Katastrophe, das kannst du mir glauben.“
Fünfzehn Minuten später, die Lage hat sich normalisiert, kommen die Hähnchen und die Pommes, dieses Mal aber mit den Tellern zu uns auf den Tisch und jetzt essen wir mal in aller Ruhe und ohne Besteck, gerade mit den Fingern. Später werde ich mal unsere Leute in der Klinik anrufen und nach Peters Befinden fragen, ich hoffe doch, dass er überlebt.
Markus ist mir dann wohl auch noch eine Antwort schuldig auf meine Frage, bevor Peter mit den Gummiadlern auf den Boden flog. Mal sehen, ob und was er dazu sagt, ich bin gespannt. Zunächst wird jetzt jedoch gegessen und die Hähnchen sind echt lecker, ebenso die Pommes.
Wir sind gerade fertig, als mein Handy geht…die Klinik. Peter muss operiert werden und alle verfügbaren Leute der Bereitschaft sind eingebunden. Das heißt, ich muss hin, jetzt für die nächsten Stunden, bis die OP beendet ist mindestens.
Das tut mir jetzt leid, aber das geht nun nicht anders. Ich sage zu Markus, dass ich los muss, auch weil Peter im OP liegt jetzt und trinke mein Bier aus, gehe meine Hände schnell waschen.
Als ich zurück komme, will ich meine Tasche und den Koffer nehmen, als Markus mich am Ärmel greift und festhält. „Bevor du gehst“, sagt er und nimmt meine Hand in seine, „will ich, das du weißt, das du mir nicht gleichgültig bist und das die beiden Jungs schon Recht haben könnten mit ihrer Vermutung, das aus uns was werden könnte. Ich könnte mir schon mehr als nur Freundschaft mit dir vorstellen, wenn wir uns erst mal besser kennen, Alex, und ich möchte es einfach versuchen wenn du es auch möchtest.“
„Das freut mich, und ja, ich möchte es auch versuchen, mit dir Markus. Jetzt muss ich aber leider los, bitte bezahle meine Sachen mit, ich mach das wieder gut“, sag ich und steh auf, „ich melde mich morgen mal bei dir, vielleicht können wir uns ja am Montag treffen, bei mir oder bei dir. Überlege es dir, ich muss los.“
„Hier, der Autoschlüssel“, sagt er und gibt mir den. Ich nehme Koffer und Tasche, sage: “Tschüss, ich rufe dich später an“, und geh zügig zum Auto. Markus folgt mir, wartet vor der Türe, bis ich los fahre und er winkt noch kurz. Ich fange an, ihn richtig zu mögen, Robins Plan nimmt Form an, das wird den Kleinen freuen.

Markus Meinle

Nach dem er in die Klinik gefahren ist heute Abend, der Alex, habe ich noch zwei Weizen mit Alkohol getrunken. Als ich bezahlen wollte, sagte Peters Vertretung, der sonst in der Küche schafft: „Lass stecken, das geht aufs Haus. Peter hat wohl schwer Glück gehabt, das Du und dieser Doktor hier waren, wer weiß, wie es sonst ausgegangen wäre. Ich habe Peters Frau angerufen, sie ist zu ihm in die Klinik gefahren. Ab Morgen kommt sie her und macht das Buffet und bedient. Es muss ja irgendwie weiter laufen.“ Peters Frau hat früher öfter im Lokal gearbeitet, als Peter meist noch in der Küche war. „Montag ist ja dann erst mal Ruhetag und bis dahin wissen wir wohl auch, wie es mit Peter weitergeht“, sagt er und räumt ab.
Ich bedanke mich, geh die knapp hundert Meter bis nach Hause in meine Wohnung und mache mich fertig zum Schlafen gehen. Das Handy lege ich neben mich auf den Nachtschrank und dann lese ich noch ein wenig, bis halb neun kann ich ja Morgen früh schlafen. Um Elf ruft Alex an, Peter wurde operiert und liegt jetzt mit guten Chancen intensiv. Er will mich morgen Abend bei uns am Hilton abholen und mich heimfahren, weil die Verbindungen abends schlecht sind und ich nicht gut nach Hause komme.
Das freut mich und ich sage, dass wir ja dann auch noch ein Bier in der Kneipe trinken könnten. „Ich freue mich drauf“, sagt er, „ruf mich früh genug an, wann du Schluss hast Morgen, dann bin ich da.“
Nach dem wir uns gegenseitig eine Gute Nacht gewünscht haben, legt er auf und ich wähle die Nummer der Kneipe, sage den Leuten dort, wie es Peter geht. Nach dem das erledigt ist, hole ich mir noch ein Bier aus dem Kühlschrank und trinke das, bevor ich mich endgültig zum Schlafen lege.
Für die nächste Woche nehme ich mir fest vor, in Sachen Autokauf was zu tun und mich nach einem Fahrzeug umzusehen, es wird echt Zeit. Dass er mich abholt, freut mich und das er es auch mit uns versuchen will, noch mehr. Er ist ein attraktiver Kerl und er gefällt mir, macht einen ehrlichen Eindruck und er trifft auch meinen Geschmack, was Männer angeht. Ich glaube, wir passen gut zusammen und unsere Arbeitszeiten werden wohl, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle spielen und da wir beide auch das ein oder andere Wochenende arbeiten müssen, werden wir das koordinieren müssen und ich denke, das kriegen wir hin.
Mit den Gedanken bei Alex schlafe ich ein, bin mit der Entwicklung der Dinge zwischen uns sehr zufrieden und hoffe, dass mehr draus wird.

Enrico

Den Wecker haben wir für acht Uhr gestellt, um zehn beginnt meine lange Sonntagschicht, Noah fährt mich und weil wir uns den ganzen Tag nicht sehen, wollten wir extra früher aufstehen, um doch noch ein bisschen intensiver miteinander den Tag zu beginnen.
Jetzt sitze ich hinten auf dem Roller und merke jede noch so kleine Unebenheit in der Straße, da mein Po doch etwas gestresst ist so zu sagen. Ein heiliges Kanonenrohr am frühen Morgen, wenn man den ganzen Tag arbeiten muss, ist eigentlich keine so gute Idee gewesen, aber ich konnte mich seinem Bitten nicht widersetzen und habe dann sein großes Horn geritten. Vorher, unter der Dusche habe ich seinen Po aufgespießt und konnte dann, zurück im Zimmer, schlecht nein sagen, als er darum bat, ich solle doch bitte noch auf seinem Horn reiten.
Es war super geil, beides und wir hatten ein geiles Feeling, aber sein Kolben hinterlässt trotz Vorbereitung und viel Gel immer Spuren an meinem Po und der muss sich danach erst mal erholen. Dafür ist der Soziussitz eines Rollers definitiv nicht der richtige Ort und ich bin froh, als ich am Hilton absteige. „Kussi und Tschüss, bis heute Abend“, sage ich und dann nix wie rein in die Küche.
Nach dem Umziehen geht es dann an die Arbeit, die ja heute echt lang gehen soll. Herr Meinle ist schon da und mustert mich und auch meinen Gang sehr aufmerksam. Da er auch schwul ist, weiß er sofort, was Sache ist und er grinst wissend. Mit meinem rot werden stütze ich seine Vermutungen und er klopft mir mitfühlend auf die Schulter „Zu schnell oder zu groß?“, fragt er grinsend und mein Teint wird noch dunkler. „Definitiv letzteres“, sag ich und als er die Augenbrauen hochzieht, sag ich: „ Ich nenne ihn heiliges Kanonenrohr oder anders erklärt, zweiundzwanzig mal sechs.“ „Oha“, sagt er grinsend, „das ist schon arg heftig aber mit der Zeit gewöhnt man sich auch daran. Sei froh, dass du heute nicht im Büro arbeiten muss, das wäre deutlich unangenehmer und jetzt geht es los.“
„Was läuft denn eigentlich mit dem Doktor, ist da was“, frag ich frech, will endlich mal wissen, ob sie sich treffen. Erst guckt er etwas komisch, grinst dann aber wieder und erzählt vom gestrigen Abend und das sie es wohl mal mit einander probieren wollen, die zwei.
So richtig geht das ja erst, wenn der Doktor zurück ist aus den Staaten, aber sie werden sich vorher wohl noch öfter sehen. Mich freut das jetzt und das sag ich auch. „Ihr seid beide tolle Männer und ich finde, ihr passt gut zusammen. Wir Jungs wären alle froh, wenn das klappen würde. Strengt euch an“, sag ich. Er knufft mich gegen die Schulter. „Auf geht’s, genug gelabert, arbeiten“, sagt er und gibt mir ein Blatt, auf dem steht, was ich vor- und zubereiten muss.
Nun geht es wirklich rund und Langeweile kommt nicht auf. Bis zum Mittag ist einiges abgearbeitet und der kalte Teil des Buffets zu achtzig Prozent fertig und im Kühlhaus. Die anderen zwanzig Prozent würden in spätestens zwei Stunden ebenfalls dort stehen und erst eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung raus geholt und auf fahrbaren Tischen aufgebaut. Jetzt beginnt die Vorbereitung des warmen Buffets. Der Sud, in dem der Lachs pochiert wird, muss vorbereitet und aufgekocht werden in zwei extra dafür vorhandenen, länglichen Töpfen, in die der ganze Fisch hinein passt. Es läuft genau so ab, wie am Geburtstagsempfang von Jeromes Mutter. Auch heute ist das Essen ab achtzehn Uhr geplant und es wird hoffentlich dann auch bis einundzwanzig Uhr erledigt sein. Noah will mich dann mit dem Roller oder zusammen mit seinem Papa mit dem Auto abholen. Mal sehen, wie es läuft.

Jerome

Ich glaube mal, das beim Betreten des Karl May Museums von uns jungen Leuten außer Sergej und Ole, vielleicht noch nach emsigen googlen, kaum einer was über den Schriftsteller Karl May weiß, bei den Älteren, Papa oder Zoran, vielleicht doch schon eher. Die Generation von Sergejs Opa, für die war der Schriftsteller, seine vielen Bücher, Romane und Reiseerzählungen, sehr bekannt und es gab kaum einen Jungen, der nicht die Bücher gelesen hatte von „Old Shatterhand und Winnetou“ oder von „Hadschi Halef Omar und Kara ben Nemsi“, wie die Helden in den am meisten gelesenen Bücher hießen.
Sergejs Opa merkte man an, das er hier unter den Helden seiner Jugend wieder jung war, vierzehn oder fünfzehn und seine Erzählungen zogen auch uns in einen Bann und alle folgten seinen Ausführungen sehr aufmerksam und es kam alles auch spannend rüber, was er erzählte. Die Tatsache, dass es über zweihundert Millionen Buchausgaben weltweit gibt von Karl May und das er der am meisten übersetzte Schriftsteller Deutschlands ist, hat uns schon sehr verwundert und auch etwas über seine Popularität zu seinen Lebzeiten und danach erahnen lassen. Die Zeit seines Schaffens liegt um die Jahrhundertwende ab achtzehnhundertneunzig bis nach neunzehnhundertzehn. In dieser Zeit erschienen über dreißig Bände.
Hier nun, in diesem Museum war viel über sein Werk ausgestellt! aber auch in der „Villa Bärenfett“, wo eine Ausstellung über die nordamerikanischen Indianer mit vielen originalen, sehr schönen Ausstellungsstücken zu sehen ist.
Aus meiner Sicht war alles sehr interessant und was die indianische Kultur angeht, auch lehrreich und wir hatten alle sehr viel Spaß.
An einem Imbissstand im Gelände des Museums konnten wir zwischendurch ein paar Kleinigkeiten essen um den Hunger nicht zu groß werden zu lassen. Später werden wir alle ja ins Restaurant hier in Radebeul gehen und ich werde das heute mal bezahlen, nicht immer nur Papa.
Da wir aber bis dahin noch Zeit haben, gehen wir mit Sergejs Großeltern noch ein wenig Radebeul anschauen. Radebeul ist das Herzstück der sächsischen Weinstraße und dass hier Wein angebaut wird, wussten die wenigsten von uns. Vom Karl May Museum aus sind wir ein gutes Stück die Meißener Straße runter bis zu dem Restaurant Goldener Anker gegangen, wo ich für uns Plätze reserviert hatte. Wir bekommen Plätze im sehr schönen historischen Ballsaal, wo wir vier Zehnertische bekommen. Ich hatte bei der Reservierung abgemacht, dass wir aus der Menükarte wählen werden, die sieben leckere Menüvariationen enthält. Zuerst bekamen also alle mal eine Karte und dann was zum Trinken.
Einige haben dann auch den hier wachsenden Wein probiert und er schmeckte mir und Sergej und den meisten anderen auch. Bis dann alle bestellt haben dauert es doch eine Weile aber dann kamen auch sehr schnell die Vorspeisen und es wurde ruhiger am Tisch. Ich für meinen Teil war sehr zufrieden und das waren wohl alle letztendlich und das Lokal war eine gute Wahl. Wer wollte, konnte noch eine extra Portion Nachtisch bestellen, was bei einigen, vor allem aber bei Torsten Freude auslöste. Auch Robin hat fast alles aufgegessen und beim Essen, so wie sein Vorbild, Herr Sundermann, dann sogar auch die Kappe abgenommen.
Bis wir dann alle fertig waren, war es doch fast zwanzig Uhr geworden. Nach dem ich mit meiner Karte bezahlt habe, sind wir zum Bus, der uns vorhin gleich gefolgt war, zurück zum Schiff gefahren. Auf dem Weh dort hin haben wir Sergejs Großeltern am Karl May Museum bei ihrem Auto raus gelassen. An Bord sind die meisten in die Kabine gegangen, nur wenige sind noch in die Messe, Sergej und ich haben mit Alex noch zwei Bier getrunken, nach dem Wein im Restaurant war das sehr lecker und dann sind auch wir ins Bett, dieses Mal aber vorrangig, um zu schlafen.
Für morgen steht ja dann der Zoo auf dem Programm, bestimmt ganz lustig mit so vielen Leuten.

Noah

Der Sonntag zieht sich, nach einem Sex betonten Start in den Tag und einem gemeinsamen Frühstück, ganz schön in die Länge und ich vermisse Enrico schon bald, nach dem ich ihn im Hilton abgeliefert habe. Wieder zuhause, widme ich mich meinem Zimmer und auch dem Bad und mache Ordnung und auch sauber. Dabei vergeht die Zeit und schon ruft mich Mama zum Mittagessen nach unten, wo sie mit Oma gekocht hat. Es gibt Rinderbraten, Blumenkohl und Kartoffeln, zum Blumenkohl gibt es Sauce Hollondaise, von mir immer Holobolo genannt und es schmeckt alles wie immer sehr gut.
Später, um zwei Uhr, will Papa mit Mama und Oma ein bisschen an der Weser spazieren gehen und dann noch irgendwo zum Kaffeetrinken einkehren. Ich will zuhause bleiben und unter anderem für die Fahrschule lernen und gegen Abend mit Jerome telefonieren. Mit Rolf will ich auch noch sprechen, will klären, ob wir jetzt eine Anzeige gegen den van Straaten machen oder nicht, unabhängig davon, ob sie jetzt mehr zahlen wollen. Dieser arrogante Sack hat einen Denkzettel verdient und wenn Rolf auf das Geld verzichten will, dann zeigen wir ihn an.
Als Mama, Papa und Oma weg sind, geh ich hoch ins Zimmer, das jetzt noch mal toll aufgeräumt und sauber ist. Sogar das Bett habe ich frisch bezogen.
Am Montag bin ich fünf Wochen mit Enrico zusammen und ich habe das Gefühl, das es schon um vieles länger ist. Weil alles so toll ist und so aufregend, nicht mehr allein aufzuwachen oder einzuschlafen und vieles zusammen zu machen, kommt es mir halt länger vor und ihm wird es wohl ähnlich gehen. Montag vor fünfunddreißig Tagen kam ich mit Mama und Papa zu Tante Lis auf ihren vierzigsten Geburtstag und da haben wir uns getroffen und uns wohl auch gleich ineinander verliebt.
Die Zeit seit diesem Tag ist trotz des Unfalls mit Rolf zusammen die wohl schönste Zeit in meinem bisherigen Leben gewesen, die Zeit mit Ihm, meinem tollen Schatz, Zeit, die hoffentlich nie endet. Mal sehen, was er am Montag für eine Schicht hat, wir könnten ja abends ein bisschen feiern, ich meine fünfunddreißig Tage, das ist doch schon ein klitzekleines Jubiläum. Ich schau mal, was mir dazu einfällt und dann ja bestimmt auch noch was Erotisches zur Feier des Tages. Ich könnte ja tagsüber mal in einen Sexshop fahren und was Originelles kaufen. Plüschhandschellen, einen Plug mit Vibration und einen oder zwei geile Jocks und einen Doppeldildo. Ich weiß ja nicht, ob er auf so was abfährt, aber es wäre einen Versuch wert.
Da fällt mir ein, dass wir seine krause Wolle um seinen Schwanz auch mal etwas in Form bringen wollten und auch mein Pelzchen müsste mal wieder gepflegt werden. Wenn er heute heim kommt, wird es zu spät sein dafür, aber morgen dürfte das ja gehen, so als Vorspiel, mein ich. Ich freue mich drauf, habe über diese Gedanken eine enge Hose bekommen. Seine Schlafhose, die ich unters frische Kopfkissen gelegt habe, ziehe ich jetzt darunter raus und vergrabe mein Gesicht in ihr. Deutlich rieche ich ihn und es geilt mich noch mehr auf. Die Jogginghose rutscht fast von selber auf die Knie, die Pants gleich mit und die Nase tief in seiner Hose, reibe ich das heilige Kanonenrohr mit seinem Bild vor meinen Augen. Es ist schon etliche Tage her, seit ich mich das letzte Mal selber befriedigt habe. Seit er hier schläft, nicht mehr aber jetzt muss es einfach sein. Als ich im Geiste seinen Schwanz rasiere, komme ich heftig auf meinen Bauch. Das war geil und sehr gut und mit seiner Hose putze ich das Gröbste weg, bevor ich jetzt mal zum waschen ins Bad gehe. Die Hose mache ich gerade in die Wäsche, die ich nachher auch mal runter in die Waschküche im Keller bringen werde.
Eigentlich wollten wir ja heute Abend noch grillen und ich habe ja auch Rolf und Paul dazu eingeladen gestern, aber da Rico erst so spät nach Hause kommt, verschieben wir es auf Dienstag da können alle dann um fünf bei uns sein und da Rico um zwei Schluss hat, können wir zwei alles vorbereiten. Paul und Rolf hatte ich schon früh per SMS informiert und es ist auch bei ihnen so gebongt jetzt.

Robin

Nach dem Frühstück geht es los, Abfahrt zehn Uhr und ich freue mich so sehr auf den Zoo. Jeder Zoobesuch war immer was ganz Großes für mich, ich mag Tiere und auch wenn ich sie lieber in freier Wildbahn sehen würde, blieb mir bis heute, wollte ich Tiere in Natura sehen, nur der Zoo oder der Zirkus oder das Fernsehen. An einer Safari oder etwas ähnlichem hätte ich ja aus den bekannten Gründen nie teilnehmen können.
Nach nur zehn Minuten Fahrt sind wir schon da. Der Zoo liegt auf dem Gelände, auf dem auch der botanische Garten liegt. Nach der Ankunft am Haupteingang, Chris hat den Rolli klar gemacht, in der Zeit, in der Jerome den Eintritt geregelt hat, gehen wir rechts herum und beginnen bei den Papageien, Aras, die in einer großen Flugvoliere leben, bunt und munter und sehr schön.
Alex hat gefragt, ob er den Rolli schieben darf und da Boris seine kleinste Schwester auf den Schultern hat, lasse ich mich mal vom Alex schieben. Chris soll seine Liebe zu Matze pflegen, ich finde immer jemanden, der mich schiebt.
Von der Besatzung ist nur der Stewart Ralf dabei, der neben Alex geht, die anderen müssen das Schiff für Mittwoch klar machen, tanken, Frischwasser ergänzen und ähnliches und ich nehme mal an, das sie auch nicht unbedingt in einen Zoo wollten, die Männer, der Ralf wird nur wegen Alex mit gegangen sein, auf den fährt er wohl voll ab. Na ja, das ist ja auch ein Hübscher, die rötlichen Haare, ein schönes Gesicht und die süßen Sommersprossen, schlank, aber nicht dünn und etwa eins achtzig groß und was ja bei den meisten Jungs hier besonders gut kommt, ein schöner runder Po. Also rein äußerlich ein Hingucker, der junge Mann, kein Wunder, das dieser Ralf schon fast sabbert……kicher.
Hässlich oder unansehnlich ist ja hier eigentlich keiner von den Leuten. Der Tom ist muskulös, etwa so wie Paul und beide haben auch ein wenig Babyspeck, sag ich mal. Micha, Dirk und Mike und auch Kevin und Wolfi sind Twinks, schlank und schmal und die anderen sind auch schlank, haben aber einen breiteren und damit auch muskulöseren Oberkörper als die Twinkis. Enrico und Paolo sind etwas kleiner als Ole, Jerome, Sergej oder Frank, haben aber auch mehr Muskeln als Wolfi und Kevin. Chris ist schlaksig, Matze, Rolf und Noah sind schlank, aber voll durch trainiert und Boris hat eine Figur, ähnlich wie Sergej, ist aber schon etwas größer, so etwa eins Neunzig.
Alles in allem lauter Sahneschnittchen aus schwuler Sicht, aber Natascha und auch Sigrid haben schöne junge Männer zum Freund.
Wir bewegen uns gemächlich durch das Terrain und bestaunen die Tiere in dem sehr schön angelegten Zoo und nach den Papageien kommt nun ein Streichelgehege. Hier kann man Kamerunschafe und Minischweine streicheln und es gibt bei den Schafen auch kleine Lämmer zum anfassen. Vanessa, die nichts mehr auf Boris Schultern gehalten hat, will alle Tiere nacheinander umarmen. Hinter Glas kann man Hausmäuse beobachten, die sich in einer dort aufgebauten Bauernküche tummeln.
Später, nach weiteren Gehegen mit afrikanischen Großtieren, eines mit lustigen Pinguinen und auch eines mit Schneeleoparden kommen wir zum Prof. Brandes Haus, in dem verschiedene Affenarten leben. Das ist wohl für alle Besucher immer ein Höhepunkt, den Affen zu schauen, mit denen man ja eigentlich eng verwandt ist. So vergeht die Zeit und wer Hunger bekommt, kann die hier angebotenen Möglichkeiten nutzen, was zu essen oder zu trinken! was wir dann auch zur Genüge tun.
Um sechzehn Uhr, ich sag mal, wir haben echt alles gesehen, geht es an den Bus und wir fahren noch zum Elbepark, einem Einkaufscenter mit vielen Geschäften, wo Frau Remmers uns zweieinhalb Stunden Zeit gibt, zu shoppen, bevor wir uns wieder am Bus treffen. Da bisher kaum einer von uns Geld ausgegeben hat, weil ja alles frei war, von den Rossmannkäufen mal abgesehen. Dann dürften die Urlaubskassen ja noch voll sein, also hinein ins Vergnügen. Chris, der auch mein Geld dabei hat, kommt jetzt mit Matze und schließt sich uns an.
Alle stöbern sie nun rum und auch wir schauen. „Wir müssen Mama was mitbringen“, sag ich zu Chris und der nickt zustimmend.
Später, als wir wieder am Bus sind, haben alle mindestens eine Tüte an der Hand, sogar Alex hat sich drei schicke und wohl auch scharfe Unterhosen, Jock Straps heißen die, glaub ich mal und eine Basekapp gekauft und das, obwohl er ja schon in Berlin extrem Shoppen war mit Kevin und Wolfi. Im Bus erzählt mir Jerome dann, das er mit Sergej auch schon mal hier war und das es danach fast zu Ende war mit der Beziehung, aber die zwei haben es mit Hilfe der Mamas wieder in die Reihe bekommen.
Bei so was kann ich nicht mit reden, Beziehungen habe ich nur familiäre und freundschaftliche und letztere erst seit kurzem und alles läuft besser als rund.
Jetzt haben wir das Schiff erreicht und gleich soll es Abendbrot geben, sagt der Smutje, er hat sogar warmes Essen zubereitet, Kassler mit Sauerkraut und Püree. Das esse ich gern und freue mich drauf, denn dabei darf ich bestimmt auch ein alkoholfreies Bier trinken.
Heute Abend wollen wir noch einen Film gucken, zumindest ein Teil von uns, die anderen wollen wieder spielen. Die, die einen Film gucken möchten, sitzen am hinteren Ende der Messe vor einem sehr großen Flachbildfernseher, an dem ein Blue-Ray Player angeschlossen ist. Wir gucken „Das Dschungelbuch“, das können Barbara und Vanessa auch gucken und auch einige der Erwachsenen gucken mit, der Film ist ja auch echt toll.
Bei den Jungs vorne wird wohl heute an zwei Tischen gepokert, da sind gestern beim Zuschauen wohl noch einige auf den Geschmack gekommen.
Zweiundzwanzig Uhr zehn ist der Film aus und ich frage Boris, ob er mich runter begleitet. „Ich geh dann auch gerade, wir können ja noch schnell duschen, bevor wir ins Bett gehen“, sagt er und nimmt meine Hand. Die meisten, die den Film geschaut haben, gehen nun in die Kabinen.
Nach dem wir geduscht sind, liegen wir im Bett, das Licht ist aus und ich bin ganz schön geschafft. Die letzten Tage waren schön, aber auch anstrengend, obwohl mein Herz alles gut verkraftet hat. Meine Medis habe ich immer schön geholt, Boris und auch Chris haben das immer nach gefragt und ich habe es auch nicht vergessen. Mit dem Gedanken, dass das alles hier so toll ist, schlafe ich ein.

Ole

Noch gut eine halbe Stunde, nämlich um Mitternacht, werde ich achtzehn Jahre alt, bin dann volljährig, hab mein Abi in der Tasche, bin schwul und hab einen ganz lieben Schatz, die beste Mutter der Welt, eine süße Schwester, ganz viele tolle Freunde und wohl auch eine gesicherte Zukunft im Konzern der Remmers in Aussicht, das ist doch mal für eine achtzehnjährigen schon ganz toll, oder? Ich finde mein Leben gerade sehr toll, das war nicht immer so. Als Papa starb und auch, als ich merkte, dass ich auf Jungs stehe, war es teilweise sehr schlimm für mich, aber das ist jetzt wohl Geschichte.
Richtig gefeiert wird erst bei der Party am Samstag in Bremerhaven, zu deren Vorbereitung ich selber und auch Mutsch nichts machen sollen. Trotzdem wird Mutsch am Samstag noch einige Schwarzwälder backen, ohne den geht gar nichts. Das macht sie natürlich gern und einer wird wohl auch kaum reichen, vielleicht schafft sie ja mit Marie zusammen vier Stück, das müsste langen.
Wir sitzen immer noch in der Messe und pokern, an zwei Tischen und die, die sonst noch auf sind, schauen zu. Wie gestern Abend gewinnt Mike wieder an unserem Tisch und am Nebentisch scheint Alex den besten Karten zu bekommen.
Er taut so langsam auf, ist nicht mehr so in sich gekehrt, hat wohl auch eingesehen, dass nichts mehr zu ändern ist, an dem was geschehen ist und das der Weg in seine neue Zukunft wohl ein guter Weg sein wird, er muss ihn nur gehen.
Eigentlich sind es oft die negativen Erfahrungen im Leben, die zu Veränderungen führen und wie es die jüngste Vergangenheit gezeigt hat, wird nach einem negativen Ereignis oft alles zum Besseren gewendet. Beispiele gibt es ja um mich rum genügend, mich eingeschlossen. Das Schicksal ist da ja manchmal schon seltsam mit uns Menschen und führt uns auch oft auf seltsame, oder schmerzhafte Art und Weise zusammen.
„Ole, du träumst“, sagt Dirk jetzt, „du bist dran.“ Ich schau mein Blatt an, ein mickriges Pärchen, zwei Achter sonst nur Schrott. „Ich passe“, sag ich und lege die Karten verdeckt ab. Ich habe selten Glück beim Pokern, aber es macht Spaß und wenn etwas Geld im Spiel ist, ist der Reiz einfach größer.
Diese Runde gewinnt Jerome und streicht drei Euro fünfzig ein. Er freut sich sichtlich darüber und das, obwohl er ja eigentlich jetzt schon steinreich ist. Er freut sich wohl auch nicht über die Summe, sondern über den Sieg als solchen. Ich bin dran, muss Karten geben und beeile mich, um dann meine Karten auf zunehmen, drei Siebener habe ich, eine acht und eine zehn. Acht und zehn leg ich ab, gebe mir zwei neue Karten, nachdem ich die anderen bedient habe. Ich finde eine vierte Sieben und einen Buben. Dirk links von mir beginnt, setzt fünfzig Cent. Frank neben ihm geht mit, setzt auch fünfzig Cent, mit dem Einsatz von jedem sind jetzt schon vier Euro im Pott.
Mike, der links neben Frank sitzt legt einen Euro hinein und sagt: „Ich erhöhe um fünfzig Cent“ und Sergej passt. Nun kommt Jerome, der legt den Euro und sagt: „Das will ich sehen, ich geh mit.“ Jetzt ist die Reihe an mir. Ich lege eine Euro und noch fünfzig Cent: „Ich erhöhe um fünfzig Cent“ Dirk passt, Frank bringt einen Euro und geht mit, Mike und Jerome bringen jeder noch fünfzig Cent zum sehen.
Nach dem Aufdecken der Karten gewinne ich den Pott mit neun Euro fünfzig mit meinen Vier Siebenern, Mike hat Full House und Jerome und Frank jeder einen Dreier. Na, das war ja endlich mal was und mein Verlust von Gestern und Heute ist wett gemacht.
„Jetzt reicht es für heute“, sag ich, „es wird Zeit für ins Bett.“ „Eine Runde noch“, sagt Dirk, „jetzt hast du gerade abgeräumt, dann geht man nicht, OK.“ „Gut „. sag ich, „aber echt die letzte Runde. Du gibst Karten, hopp.“ Dirk mischt, Jerome hebt ab und dann gibt Dirk. Jeder bekommt zunächst fünf Karten und schaut die an.
Ich hebe auf, sehe nur rot, viermal Herz und Karo Bube, Herz acht, neun, Bube und Ass, wenn ich jetzt Glück hätte….. Ich verlange eine Karte, als ich dran bin und bekomme…Herz König, den Karo Buben hab ich abgelegt. Einen Flash habe ich, Wahnsinn, jetzt müssten alle auch was haben, das wäre gut. „Bleib ruhig, Ole“, sag ich mir, „cool bleiben.“ Frank fängt an, setzt fünfzig Cent, Mike erhöht um fünfzig Cent, Sergej geht mit Jerome passt, jetzt ich.
„Ich erhöhe um fünfzig Cent“, sag ich und schiebe drei Fünfziger in den Pott. Dirk lächelt, sagt: „und ich leg noch fünfzig drauf.“ Er schiebt zwei Euro in die Mitte, neun Euro liegen nun im Pott. Frank passt, Mike geht mit, bringt einen Euro und auch Sergej bringt noch fünfzig Cent. Dirk deckt auf, Full House mit drei Damen, Mike Full House mit drei Zehnern, Sergej hat drei Asse und ich meinen Flash und damit gehört wieder der Pott mir, Zehn Euro fünfzig, das freut mich.
Wir legen die Karten zusammen, ich stecke das Geld ein und wir trinken aus. Die Türe geht auf, Lis, Carl August, Mutsch und Frau Gut und auch Sergejs Eltern kommen rein, zwei Tabletts mit Sektgläsern, voll und Carl August schaut auf seine Uhr und sagt dann: „sieben, sechs, fünf, vier, drei, eins“, und dann stimmen sie an: „Zum Geburtstag viel Glück, zum Geb………..,“ Alle stimmen mit ein und dann gratulieren sie mir, allen voran Mutsch, dann Lis und Carl August, bis alle durch sind. Jeder bekommt ein Glas Sekt aus Radebeuler Herstellung und alle stoßen mit mir an.
Carl August sagt: „Wenn alle ausgetrunken haben, ab ins Bett. Zehn Uhr gibt es Frühstück, danach ist Abfahrt.“
Fünfzehn Minuten später, ich liege auf der Koje, bläst Frank den Geburtstagssolo, aber nicht auf der Trompete und es ist eins vorbei, als wir endlich im Bett liegen und einschlafen, ich zum ersten Mal als „Erwachsener“ und meinen Führerschein hab ich auch bald, noch bevor wir alle nach Bremen ziehen. Das sind so meine Gedanken, bevor ich weg penne.

Ralf Degenhardt (Stewart)

Dem Alex geht es offensichtlich langsam besser. Es tut mir weh, ihn so leiden zu sehen und es ist gut, das er viel Ablenkung und viel Aufmerksamkeit erfährt von den ganzen Leuten hier auf dem Schiff. Als Alex da in Spandau aus dem Auto stieg, hat es bei mir Klick gemacht und jetzt geht er ständig in meinem Kopf herum. Verknallt nennt man das wohl, aber verknallt war ich ja früher schon das ein oder andere Mal. Das hier, das mit Alex, das fühlt sich schon etwas anders an.
Ich stamme aus Oldenburg, bin jetzt vierundzwanzig Jahre alt und Schwul. Als das zuhause bekannt wurde, empfahl man mir sehr deutlich, möglichst schnell zu verschwinden. Ich war achtzehn, ging noch zur Schule und bin dann, bis zum Ende der Schule bei meinem Opa unter gekommen, der mit meinem Schwulsein keine Probleme hatte. Opa war toll und wir verstanden uns einfach gut.
Nach dem Abi habe ich nach voraus gegangener Bewerbung im Hilton in Bremen eine Ausbildung zum Hotelkaufmann begonnen, wollte danach auf ein Schiff wechseln und war dann auch auf der MS Europa, bevor ich nach einer innerbetrieblichen Ausschreibung auf das Schiff der Familie Remmers wechselte. Hier bin ich jetzt fast ein Jahr und es ist ein guter Job, der uns alle an Bord oft in den Mittelmeerraum fahren und dort, meist für zwei bis drei Wochen rum schippern lässt.
Die Crew ist Klasse, der Kapitän auch und es macht Spaß, hier zu arbeiten. Selten sind wir länger weg als vier Wochen und im Winter bis zu zwei Monaten in Bremerhaven.
Ich kann nicht abschätzen, ob Alex für mich etwas empfindet, hoffe das aber schon. Er muss aber zunächst mal einiges verarbeiten und ist momentan wohl nicht auf eine Beziehung aus, was ich auch gut verstehen kann, nach allem, was ich bis jetzt so weiß.
Ich habe ihm gesagt, dass er immer zu mir kommen kann, wenn er jemanden braucht und hoffe natürlich, dass er darauf zurück kommt. Ich muss ihm aber Zeit lassen und darf nicht ungeduldig werden, aber das kriege ich hin.
Sollte es wirklich nach meinem Wunsch laufen und Alex und ich zusammen kommen, muss ich mir überlegen, ob ich hier auf dem Schiff bleiben will, oft fort für Wochen, getrennt, ich glaube nicht, das ihm und auch mir das gefallen könnte.
So einiges über die Leute hier habe ich ja schon mit bekommen, über meinen obersten Chef und seine Familie. Ihr Sohn, dieser Jerome, ist auch schwul und hat einen festen Freund, dessen Familie wohl in Dresden wohnt und da auch mit an Bord gekommen ist. Es gibt noch fünf schwule Paare hier an Bord und Alex hat der Chef wohl in Berlin aufgelesen und mit gebracht, weil er, auch schwul, sehr unter seiner Familie zu leiden hatte. Sie haben in quasi von seiner Familie entführt, mit seinem Einverständnis, versteht sich und nehmen ihn mit nach Bremerhaven, wo er dann bei ihnen wohnen wird.
Als voriges Jahr mein Opa gestorben ist, hat er mir eine nicht unerhebliche Summe hinterlassen, so dass ich zuerst ein Studium ins Auge gefasst habe. Dann kam aber die Ausschreibung für die Stelle hier an Bord und ich bewarb mich, mit der Absicht, dass ich, wenn ich die Stelle bekomme, vorerst kein Studium beginnen werde. Das Geld und ein paar Wertpapiere sind gut angelegt und werden durch eine gute Rendite jährlich mehr.
Es würde locker für eine fünfjährige Studienzeit reichen, ohne dass ich mir Sorgen machen müsste. Das gibt mir natürlich ein gutes Stück Sicherheit für die Zukunft und jetzt will ich einfach mal warten, ob etwas aus Alex und mir werden kann. Ich für meinen Teil mag ihn sehr und wünsche mir mehr mit ihm, aber er muss erst mal wieder bereit sein, nach all dem, was ihm widerfahren ist, bereit sein für einen Neuanfang, bei dem dann hoffentlich auch ein Platz für mich in seinem Leben ist.
Nach der Geburtstagseinlage, der Junge, der Ole heißt, ist achtzehn geworden, klare ich noch schnell die Messe auf, bevor ich in die Koje gehe.
Morgen früh gibt es ein großes Frühstück, danach fahren sie noch mal los. Ich werde wohl auch mitfahren, obwohl die meisten der Besatzung an Bord bleiben. Ich will aber in der Nähe von Alex sein und fahre deshalb mit.
Mein Sexualleben war sehr ich bezogen, das heißt, das ich nirgendwo hin ging, um was auf zu reißen. Ich wollte nie der Schwule sein, den meine Eltern in mir sehen wollten, einen, der nichts wie hemmungslosen Sex im Kopf hatte, dem es nur ums ficken ging, einer, der seine Freizeit in Clubs und Darkräumen verbringt und beziehungsunfähig irgendwann mit HIV infiziert zu Grunde geht. Das bin ich nicht und das wollte ich auch nie sein.
Eine Beziehung hatte ich, Gernot hieß er und er sah Alex ähnlich, war auch rothaarig, und wir waren fast ein Jahr zusammen, bis er fort zog und mich traurig zurück ließ. Es war während der Ausbildung im Hilton in Bremen, er war der Sohn eines ortsansässigen Lieferanten und wir lernten uns in der Zeit kennen, als ich in der Atrium Bar im Hilton war. Seine Eltern trennten sich, die Scheidung ruinierte die Firma seines Vaters und seine Mutter zog zurück nach Frankreich, wo sie herkam und er ging mit ihr.
Er dachte zu keiner Sekunde an uns, wollte nicht bleiben und ließ mich zurück mit der Erkenntnis, dass er mich wohl doch nicht ernsthaft geliebt hat. Enttäuscht und frustriert blieb ich zurück, es hat mich sehr verletzt und auch sehr vorsichtig gemacht. Ich habe mir dann ein paar Spielzeuge schicken lassen, um etwas Abwechslung zu haben beim Sex mit mir selber und auch das Internet als anregendes Medium wird mit genutzt. Alex ist der Erste seit damals, mit dem ich sehr gern Sex hätte und der mich erregt, wenn ich an ihn denke. Das hat zuletzt nur Frodo Beutlin geschafft, auf den ich absolut abgefahren bin. Eliah Wood hat mir manch feuchte Hose beschert und ich mag ihn immer noch.
Ich hoffe sehr, dass Alex und ich zusammen kommen, sehne mich nach einer Beziehung, mit ihm, nur mit ihm und ich weiß nicht, warum es so stark ist. Er gefällt mir so gut, macht mich an, wie selbst Gernot es nie konnte, lässt mich träumen und sitzt fest in Kopf und Herz. Wir haben die Handy Nummern getauscht und ab und zu schicke ich mal eine SMS, frage wie es im geht oder wünsche eine gute Nacht und freue mich über seine Antworten, auch wenn sie meist sehr kurz sind.
Ganz offensichtlich habe ich mich in den hübschen Jungen verliebt.

Jerome

Der Morgen beginnt mit einem bombastischen Geburtstagsfrühstück und alle, die um Mitternacht schon im Bett waren, gratulieren Ole jetzt zum Achtzehnten. Es ist eine Art Buffet aufgebaut heute Morgen und es ist toll, was da alles drauf ist. Dem entsprechend wird auch zugelangt und es dauert heute auch etwas länger, bis alle fertig sind, aber wir sind ja im Urlaub und nicht auf der Flucht.
Ein paar Kleinigkeiten hat es doch schon gegeben für Ole, von den Jungs und wohl ahnend, was in den kleinen Päckchen ist, lässt er sie auch schön zu und wird sie wohl heute Abend mit Frank zusammen auspacken…….grins.
Um elf Uhr fahren wir los, wer nicht satt ist, hat selber schuld und es wird ja auch erst im Hilton heute Abend wieder was zum Essen geben. Bis dahin muss jeder sich selber versorgen, wenn der Hunger zu groß wird.
Mal sehen, wie Kevin heute sein Wiedersehen mit dem Hilton hier verkraftet, mit Wolfi an der Seite, denk ich wird es gehen. Wolfi gibt ihm Kraft und auch die nötige Coolness, alles zu verdrängen, was ihn an Berger und die Geschichte mit ihm erinnert. Es ist ja noch nicht so lange her, das alles geschehen ist aber Kevin ist heute auch ein anderer, als der kleine Page im Hilton, der von Berger übelst benutzt wurde.
Seit er mit Wolfi fest zusammen ist, ist er gewachsen, ist selbstbewusster und auch selbstständiger und cooler geworden und die Sache mit Alex zeigt, dass er auch wagemutiger geworden ist. Er wird das schaffen, das mit dem Hilton, davon bin ich überzeugt.
Auch Sergej und ich werden den Moment nicht vergessen, als er die Kamera oben an der Leiste entdeckt hat, beide wohl wissend, was sie alles aufgenommen hat. Der Chip mit unserem ersten Mal liegt jetzt bei Papa im Tresor, der Kripobeamte aus Dresden hat ihn geschickt und Papa wird ihn uns bestimmt überlassen, wenn ich ihn darum bitte. Wer hat schon sein erstes Mal gefilmt, wohl eher keiner und wir wollen es schon mal anschauen und dann entscheiden, ob wir ihn behalten oder vernichten. Papa hat vorne das Mikro genommen und erklärt, was heute abläuft und schnell ist Ruhe im Bus.
„Wir fahren ins Freizeitland Königsstein, ein ehe kleiner und etwas anderer Vergnügungspark als das sonst üblich ist. Hier muss und kann man viel selber machen, es gibt etliche Klettergeräte und andere schöne Sachen, die einen ein wenig fordern, damit man Spaß hat. Dort können wir bis etwa sechzehn Uhr bleiben, dann fahren wir zurück zum Schiff zum umziehen und dann um siebzehn Uhr dreißig fahren wir ins Hilton, gut essen und dann wer will, auch ein bisschen tanzen. Der Bus fährt dann um zweiundzwanzig Uhr die Jüngeren heim und die, die wollen und um Mitternacht fährt dann der Rest zum Schiff zurück.
Morgen ist Frühstück um zehn, anschließend Freibad. Morgen am späten Nachmittag werden wir dann unsere Heimreise antreten und bis Freitag wieder in Bremerhaven sein. Ich wünsche euch allen einen schönen Tag.“ Applaus folgt und Papa setzt sich. Nach einer halben Stunde sind wir am Ziel und es geht rein in den Park. Wer hier Achterbahnen sucht oder ähnliches, der sieht sich getäuscht. Ein hoher Kletterturm, Bungeetrampoline mit denen man über fünfundzwanzig Meter hoch fliegen kann, Rutschen und ein toller Spielplatz für die Jüngeren und auch eine Nachbildung des Elbtales und vieles mehr gibt es hier.
Wir machen Kletterwettbewerbe unter einander, hier erweist sich Matze als mit Abstand bester, wohl auf Grund seiner Triathlonaktivitäten, gefolgt von Boris, der ebenfalls gut klettert. Geschafft haben es von den Jungs alle und auch die Mädels waren mit ihrer Leistung zufrieden. Robin war traurig, dass er nur ganz wenige der hier möglichen Aktivitäten mit machen konnte und Sergej und ich haben ihm versprochen, dass wenn er gesund ist, wir im nächsten Jahr noch mal mit ihm hier her fahren werden, worauf er meinte: „Aber dann noch mal mit dem Schiff, oder?“, worauf wir beide lachen mussten.
Alle haben sich bis sechzehn Uhr ausreichend beschäftigt und es war stellenweise doch ganz schön anstrengend. Mama, Papa, Sergej und die anderen waren sehr erstaunt, dass ich mit Max und Moritz sogar die Kletterwand geschafft habe und es ging viel besser, als ich es erwartet habe. Das ist für mein Selbstbewusstsein auch wichtig gewesen und ich wette, dass keiner der fremden Leute hier gemerkt hat, was mit meinen Beinen los ist und das tut echt gut. Mama hatte feuchte Augen, nach dem ich mich von oben abgeseilt habe. Sie hat mich umarmt und geflüstert, dass sie so stolz auf mich ist und ich habe sie gedrückt und auf den Mund geküsst und war einfach froh.
Umziehen auf dem Schiff und dann ins Hilton, wo wir um achtzehn Uhr eintreffen. Wir staunen über das tolle Buffet und nach dem alle sitzen, ergreift Papa das Wort.
„Liebe Freunde, ich freue mich, das wir heute alle hier versammelt sind, um Oles achtzehnten Geburtstag mit einem gemeinsamen Essen zu feiern, dazu begrüße ich euch alle recht herzlich. Da es am Samstag bei uns zuhause eine Partie gibt, zu der alle kommen, gibt es wie immer die Geschenke auch erst am Samstag in Bremerhaven. Trotzdem habe ich mir erlaubt, für eine kleine Überraschung zu sorgen.
Lieber Ole, ich habe mir erlaubt, noch zusätzlich einige Gäste für heute Abend einzuladen und sie sind auch pünktlich eingetroffen. Geh bitte zur Türe und heiße sie willkommen, sie sind deinetwegen her gekommen.“
Ole steht erstaunt guckend auf und geht an die Eingangstüre unseres Raumes und öffnet sie.
Alle Blicke sind jetzt zur Tür gerichtet und dort stehen Martin und Kai und als diese nun auf Ole zugehen zum Gratulieren, kommen hinter ihnen Noah, Enrico und Paul und Rolf zum Vorschein und als wäre das noch nicht genug, sind auch Armin und Denise da und umarmen das strahlende Geburtstagskind, das sich über diese Überraschung sichtlich freut.
Schnell ist noch ein vorbereiteter Tisch angestellt und jetzt warten alle darauf, dass Ole das Buffet frei gibt.
Der steht nun an seinem Platz und ergreift das Wort: „Liebe Familie Remmers, Mutsch und Familie Radic, liebe Freund und Freundinnen! Ich möchte zunächst mal danken für den tollen Tag, den wir alle erleben durften und nun für diese tolle Feier mit den Überraschungsgästen über die ich mich ganz besonders freue, Danke dafür, Herr Remmers, das ist alles ganz toll. Ich glaube, hier für alle sprechen zu können, wenn ich sage, dass wir eine tolle Zeit auf dem Schiff hatten und es für alle ein toller Urlaub war und auch noch ist, Danke auch dafür. Jetzt eröffne ich das tolle Buffet und wünsche allen einen guten Appetit.“
Applaus kommt und dann geht es los und während die ersten, Torsten voraus, ans Buffet drängen, gehe ich zu Noah und den drei anderen und begrüße alle mit einer Umarmung und auch Sergej schließt sich an. Danach werden auch Martin und Kai begrüßt und Martin sagt, das Mama und Papa morgen früh mit ihm und Kai zurück fahren und das die Freunde mit uns an Bord gehen und auch zurück fahren mit dem Schiff, so dass wir die letzten Tage des Urlaubs komplett sind. Das hat Papa ganz allein gedeichselt und das hat er einfach prima gemacht.
Wir gehen dann auch mal zum Buffet und holen uns ein paar Vorspeisen und der Abend nimmt seinen Lauf. Ein Blick in Kevins Gesicht zeigt, das alles im grünen Bereich ist und nach dem Nachtisch wird die Musik angemacht und auch fleißig getanzt. Nach drei Bier tanzt auch Alex mit Ralf und ein zufriedener Zug liegt auf Mamas Gesicht. Vielleicht braucht Herr Sunderman doch bald einen neuen Stewart, wer weiß.
Boris will morgen ganz früh seinen Roller holen, der Opa holt ihn um Acht ab und er kommt dann mit dem Roller zum Schiff, wo der Roller dann von der Besatzung hinten auf dem Schiff festgemacht und mit einer Plane abgedeckt wird.
Boris hat es mit uns sehr gut gefallen und seine Freundschaft zu Robin ist auch sehr tief und ehrlich. Sergej hat schon eine tolle Familie und in Boris auch einen tollen Bruder, den ich gern habe und es freut mich, das er wieder mit nach Bremerhaven kommt und die Party mit uns feiert. Als Robin Boris bittet, doch auch schon um zehn Uhr mit ihm zurück zum Schiff zu fahren, zögert der keine Sekunde und begleitet den Kleinen zurück. Chris und Matze können deshalb noch bleiben und haben heute wohl zum ersten Mal miteinander getanzt.
Nach einem tollen Tag und einem schönen Abend liegen wir satt und müde getanzt im Bett und wir hatten alle viel Spaß. Martin, Kai und die anderen sechs Leute schlafen heute im Hilton und kommen morgen früh mit dem Achter zum Schiff. Sergejs Leute und Papa und Mama räumen die Kabinen und wenn die aufgeklart sind, können die anderen dort hinein. Sergejs Leute gehen aber dann noch mit uns ins Freibad, während Papa und Mama bereits um zwölf Uhr mit Kai und Martin heimfahren, Waltraud will morgen früh den VW Bus holen, um dort ihre Sachen zu deponieren. Sie fährt mit ihrem Vater, wenn der Boris abholen kommt und kommt dann mit dem Bus, der wohl noch in Radebeul steht, zurück.

Boris

Nach dem ich mit Robin duschen war, ist er schnell eingeschlafen. Er war ganz schön platt und wir können froh sein, das wir die Grenze in das „Zuviel des Guten“ nicht überschritten haben und es wohl nur Erschöpfung ist. Im Park haben Chris und ich ihn schon ab und zu gebremst, weil er anfing, sich und seine Fähigkeiten zu überschätzen. Jetzt schläft er tief und fest und erholt sich von dem für ihn doch anstrengenden Tag.
Ich mach mich auch fertig, nutze den tiefen Schlaf des Kleinen für mein Wohlbefinden und geh dann ins Bett, denn ich will ja früh raus. Opa holt mich ab und ich will mit dem Roller dann zurück zum Schiff und den Roller dort verstauen. Dann fahren wir ja alle ins Bad, nur Jeromes Eltern und die beiden Fahrer fahren dann nach Bremerhaven zurück und die sechs Freunde, die gestern gekommen sind, kommen für die Rückfahrt an Bord.
Das hat Jeromes Vater echt gut gemacht, die Anderen aus Bremerhaven hier her zubringen zum Feiern mit Ole und uns allen, eine gelungene Überraschung.
Kevin hat sich auch sehr gefreut, Martin und Kai hier zu haben und die vier, Wolfi auch, haben ein regelrechtes Begrüßungsknuddeln veranstaltet. Da merkt man schon, dass sie eine richtige Familie sind, auch ohne Mutter, nur die Vier. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl, das ist es, was Familie ausmacht, die Liebe zueinander und nicht irgendwelche längst überholten und überlieferten Geschlechtervorstellungen, aus religiösen Büchern abgeleitet, alt und verstaubt und auch wissenschaftlich widerlegt. Kinder groß ziehen mit Herz und Verstand können Männer und Frauen gleichermaßen und der Erfolg hängt wahrlich nicht davon ab, ob in der Unterhose eine Muschi oder ein Pimmel ist.
Mit solchen, für einen siebzehnjährigen untypischen Gedanken schlafe ich ein.

Sergej

Boris ist schon zurück und auch Mama ist mit dem Bus da, bevor das Frühstück beginnt und die Leute aus dem Hotel sind mit Martin und Kai zum Schiff gekommen. Carl August und Lis aber auch Papa, Marianne und Barbara haben ihr Gepäck schon an Deck gebracht. Martin und Kai haben Remmers Sachen im Achter verladen, so dass sie nach dem Frühstück gleich losfahren können. Wir, Jerome, Boris und ich helfen Papa, deren Sachen in den VW Bus zu verstauen.
Jetzt, als alles verstaut ist, strömt alles in die Messe und das Frühstück beginnt. Boris Roller steht ganz hinten seitlich an der Reling, ist mit einer Plane umwickelt und mit einem Gurt fest gemacht. Die Plane, hat Herr Sundermann gesagt, ist zum Schutz gegen den Salzwassernebel, der sich später in der Nordsee bei schnellerer Fahrt am Heck des Schiffes bildet.
Das Frühstück ist wie immer gut und reichlich und nachdem wir Jeromes Eltern und Kai und Martin verabschiedet haben, fahren wir mit dem Bus los zum Georg Arnold Bad am Stadion. Wir haben Robins Rollstuhl vorsichtshalber mal mit genommen, obwohl Boris gesagt hat, dass er ihn überall hinträgt oder ihn an die Hand nimmt. Ich werde wohl meinen Schatz tragen müssen, wenn er Max und Moritz ab gelegt hat.
Das hier ist der erste öffentliche Ort mit viel Publikum, den Jerome mit macht seit dem Ausflug an den Timmendorfer Strand, wo deutlich weniger Leute waren und ich bin auf die Reaktionen der Leute gespannt, wenn sie ihn ohne Füße sehen. Ihm selber macht es wohl nichts mehr aus, wenn die Leute darauf gucken, im Wasser, sagt er, sieht man das ja eh kaum und Schwimmen kann er ja auch ohne Füße.
Als wir im Bad ankommen, ist schon einiges los, es sind Ferien und das Wetter ist gut, obwohl sie haben mit Einbruch der Nacht Gewitter mit Starkregen für den Raum Dresden gemeldet, aber bis dahin sind wir wohl unterwegs nach Hause und etwa bei Magdeburg, wenn alles klappt.
Wir haben trotz der Leute noch einen guten Platz gefunden und liegen zunächst mal in der Sonne. Nur die kleineren sind gleich ins Wasser, Vanessa und Barbara mit Mama, Robin mit Boris. Nach und nach gehen dann alle ins Wasser. Wir, Paul und Rolf und Noah mit Rico bleiben zunächst bei den Sachen und wir tauschen Neuigkeiten und Einzelheiten zu bereits bekannten Ereignissen aus.
Rico berichtet von Herrn Meinle und Doktor Alex, Noah von den Großeltern und dem Ringerclub, Paul erzählt von der Fahrschule und von dem jungen Fahrlehrer.
Wir erzählen von Alex, von Ralf, dem Stewart, von unseren Unternehmungen und was es so alles zu erzählen gibt. Rolf erzählt von dem Zusammentreffen mit dem Unfallfahrer im Schwimmbad und sagt, dass sie jetzt doch eine Anzeige gegen diesen Vollpfosten machen wollen.
Boris kommt mit Robin zurück, der Kleine mault, wollte wohl noch im Wasser bleiben. „Du hattest gestern viel Anstrengung und deshalb lassen wir es heute langsam angehen“, sagt Boris bestimmt, „gib Ruhe, leg dich hin, wenn du abgetrocknet bist und dann creme ich dich ein.“ Ohne Widerworte gehorcht der Kleine und legt sich auf den Bauch. Boris nimmt den Sun Blocker und reibt dem Kleinen den Rücken ein.
Er trägt die Badehose, die Lis ihm gekauft hat und als er hinten eingerieben ist, dreht er sich rum. Als Boris ihm nun Brust und Bauch eincremt, wird die Shorts vorne etwas dicker, es erregt den Kleinen offensichtlich und nicht nur mir, sondern auch Boris ist das aufgefallen. „Dreh dich wieder auf den Bauch“, sagt er und grinst und mit etwas Farbe im Gesicht wird Robin bewusst, was da gerade passiert und blitzschnell liegt er auf den Bauch, kichert und ist nicht sonderlich verlegen.
Boris gibt im einen Klaps auf den Po und sagt: „Du Looser“und grinst jetzt fett.
Wir gehen jetzt auch mal ins Wasser und ich nehme meinen Schatz, der Max und Moritz schon ausgezogen hat und wir gehen zum Becken, bei dem eine achtzehn Meter lange Breitrutsche ist, wo wir alle auf einmal nebeneinander runter rutschen können. Zum Rutschen ist man nie zu alt und so sausen wir fünfmal hintereinander da runter, bevor wir in den Strömungskanal gehen. Noah und ich nehmen Jerome, der ja nicht stehen kann, zwischen uns und lassen uns mehrfach durch den Kanal treiben, Alex und der Ralf und auch Paolo und Natascha kommen auch dazu.
Wir haben viel Spaß und Jerome hat keine Probleme im Wasser, aber das war ja zuhause auch schon so, dass er im Wasser seine Füße kaum vermisst.
Zum Bad gehört auch ein Hallenbad, wir bleiben aber den ganzen Nachmittag draußen, liegen in der Sonne, essen Eis und gehen ab und an ins Wasser, reden viel, auch über die Party, über Alex Brunner und Markus Meinle, über unsere Zeit auf dem Schiff und über den Umzug nach Bremen, in die tolle WG, die fast fertig ist und wo es bestimmt ganz Klasse wird.
Halb vier, eigentlich noch viel zu früh für den schönen Tag, räumen wir alles zusammen und ziehen uns an. Max und Moritz werden nach sorgfältigem Abtrocknen und Einreiben mit der Salbe wieder angezogen, Hose drüber und schon sieht man nichts mehr.
Jetzt gehen wir raus an den Bus und fahren ein letztes Mal zum Anderthalb, wo dann der Abschied von meiner Familie stattfindet, bevor wir alle an Bord gehen. Meine Leute besetzen den VW Bus und unter Winken, nach Kontrolle der Vollzähligkeit, legt Herr Sunderman ab. Kurz drauf sind wir im Strom, Kurs Magdeburg, dann Hamburg, die Nordsee und dann Bremerhaven.
Boris bringt Robin auf die Brücke, wo er bestimmt bleiben will, bis wir irgendwo anlegen, was aber noch gar nicht sicher ist. Zum Abendessen um neunzehn Uhr wird Chris ihn dann holen gehen, denk ich.

Ole

Der Tag im Schwimmbad war schön, nicht nur der Aufenthalt im Wasser, nein auch das Reden, mit Armin und Denise, wir haben uns lange nicht gesehen und so gibt es eine Menge zu reden. Sie haben von ihrem Urlaub erzählt, in den Bergen, bei Berchtesgaden und von tollen Spaziergängen, von zwei Regentagen im Bett, ohne Details, versteht sich und vom Almtanz und dem Salzbergwerk.
Ich habe berichtet von Alex, von unserer Fahrt, von Berlin und Dresden, von unseren großen Essen, in Berlin mit Gesang, in Magdeburg ohne, und auch vom Leben an Bord, den Spielen und natürlich von meinem grandiosen Gewinn beim Poker gestern Abend.
Nun haben wir Kurs Fluss abwärts genommen und zunächst bringen mal alle ihre Schwimmsachen unter Deck, die Nasse Badekleidung kommt auf eine kleinen Wäschetrockner, der im Bad angebracht ist. Anschließend treffen wir uns alle wieder an Oberdeck vorn und schauen auf die vorbeiziehende Landschaft und reden miteinander.
Zwischen Meißen und Riesa endet geografisch die deutsche Oberelbe und geht in die Mittelelbe über, genau bei Stromkilometer sechsundneunzig, sagt Wikipedia, habe ich gelesen. Von hier an bis zur Staustufe Geesthacht nennt man sie dann Mittelelbe und ab da bis zur Nordsee Unterelbe. Stromab geht es etwas schneller, weil mit dem Strom nicht so viel Wellen entstehen, das heißt, das man bei Talfahrt etwas schneller fahren kann und darf.
Bei Magdeburg macht die Elbe eine Knick, fließt Richtung Nord und Nordost etwa achtzig Kilometer, nach der Havelmündung knickt es dann wieder nach Nordwesten ab. Da wir vermutlich einen Teil der Nacht durchfahren.
Herr Sundermann will bis zweiundzwanzig Uhr fahren und dabei die Stadt Dessau erreichen, wo er bis sechs Uhr anlegen will. Etappenziel Morgen ist dann Glücksstadt hinter Hamburg, wenn es gut läuft, vielleicht auch Cuxhaven, mal sehen. Der Rest durch die Nordsee ist dann ein Kinderspiel bei gutem Wetter und unsere Ankunft ist etwa zwölf Uhr plus in Bremerhaven.
Alle finden sich nach und nach wieder in der Messe ein und einige spielen was, andere reden mit den Neuankömmlingen, tauschen sich aus und es wird auch oft gelacht.
Die Jungs, die Opfer häuslichen Mobbing und Gewalt wurde, haben sich um Alex geschart und jeder erzählt von sich und seinem Leid, um ihm zu zeigen, dass er nicht allein ist und auch, um ihm zu sagen, das jetzt alle Not und Pein ein Ende hat, in Bremerhaven.
Im Gegenzug erzählt Alex jetzt sehr detailliert, was ihm passiert ist, zuhause und auch über die Zustände im Internat gibt es Details, die schon sehr heftig sind. Ich finde, dass sie jetzt darüber reden, das wird ihnen, vor allem Alex helfen, mit mehr Mut in die Zukunft zuschauen und seiner neuen Familie zu vertrauen.
Ab Zehn beginnt die Wanderung einzelner in die Kojen, auch Frank und ich gehen um zwanzig vor Elf ins Bett, viele sitzen nicht mehr in der Messe und Boris hat Robin, nach dem Herr Sundermann angelegt hat wie geplant, von der Brücke geholt und ins Bett gebracht. Frühstück gibt es ab Neun, dann dürften wir Magdeburg schon passiert haben, wenn der Kapitän um sechs Uhr losfährt.

So, das war es für heute, ich hoffe, es hat gefallen. Bis bald

Niff

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11 Kommentare

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  1. Hallo Hermann

    Musste etwas kürzer treten, damit es etwas Abwechslung gibt hab ich das ganze Traumschiff nochmals am Stück gelesen.
    Was du da geschrieben hast ist schon eine grossartige Leistung. Wenn man bedenkt das Ganze muss ja auch zuerst ausgedacht werden.
    Auch die Recherchen sind sicher ziemlich zeitintensiv.
    Ich freue mich das immer wieder etwas neues von Dir kommt.
    Bitte weiter so. Falls es garnicht mehr geht vielleicht beim Umzug in die WG Traumschiff Teil 1 beenden.
    Wenn es Dir wieder besser geht und die Leser nach Fortsetzng verlangen einen Teil 2 schreiben.
    OP in USA, Studium in ….. und so weiter.
    WIe du schon beim Vorschlag Buch bemerkt hast, aufpassen das es deine Storie bleibt.
    Die Idee eines Buches finde ich jedoch nicht schlechtt, aber Deine bedenken finde ich schon angebracht.
    Man müst aus einem Fortsetungsroman einen durchgehendes Buch erarbeiten.
    Ob da was darunter leidet ist schwer vorauszusagen. Der Zeit- und Geldaufwand sollte ja auch noch realistisch sein.
    So das waren ein paar Anmerkungen und Ideen ich hoffe Du kannst was davon gebrauchen.
    Ich warte schon mit viel Spannung auf das nächste Kapitel.

    Gruss Audiomax

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  2. Hi Hermann,

    wow 3 Folgen in so kurzer Zeit, echt cool. Hat mir wieder Spaß gemacht zu lesen. Bin schon auf die nächste Folge gespannt.
    Liebe Grüße Andi

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  3. Hallo Niffnase,
    die weitere Fortsetzung lässt uns jetzt teilhaben an Oles Geburtstagsfeier. Hier zeigt sich wieder die starke Verbindung von Jeromes Vater zu Ole; denn wer würde sonst zu einem Abendessen weitere Freunde einladen und ihr Kommen regeln.
    Auch die Entwicklung zwischen Alex und Ralf sowie Alex Brunner und Markus sind vielversprechend und lassen noch einiges erwarten.
    Der bevorstehende Umzug in das neue „Studienheim“, der Studienbeginn und vorher die „Abschlussfete“ werfen ihre Schatten voraus.
    Vielen Dank für die tolle Story!
    LG Lothar

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  4. Hallo Niffnase,

    und gleich noch eine, Danke.
    Tolle Geburtstagsüberraschung!

    LG Claus

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    1. Huhu Claus, du hast Geburtstag? Alles Gute wünsche ich dir.

      Lg Andi

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  5. glückwunsch auch von mir und danke für die kommis

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  6. Hallo Niffnase,

    Als das Trio Paket war SUPER, vor allem die Gesichte um den kleinen “Kapitän Robin”. Aber auch der mutigen Anruf von Alex an seinen Hochwürdigen Bruder war Klasse! Ich Hoffe für mich, dass dies Adligen einen Denkzettel für den Res ihres Lebens bekommen.

    Bin schon auf die nächste Folge gespannt.

    Nochmals Danke und Gruss
    Walter

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  7. Hallo Niffnase,

    Danke für das tolle dreifach Paket es ist wie gewohnt Super!

    DANKE
    Gruss
    Walter

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  8. Hallo, Leute, danke für die Kommis, ich freu mich
    bis bald

    hermann

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  9. Hi niffnase,

    Von mir auch nachträglich alles Gute zum Geburtstag.
    Und danke für die Folge, mit vielen Überraschungen.

    LG Chris

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  10. HI Niffnase,
    Habe nach langer Zeit mal wieder die gesamte Story an einm Stück gelesen. Bin immer wieder begeistert…. das ist echt eine tolle Leistung, über einen so langen Zeitraum eine in sich schlüssige Geschichte zu schaffen. DANKE dafür. Ich muss zugeben, dass ich ganz hibbelig auf die Fortsetzung der Story bin. Lass uns bitte nicht allzu lange warten.

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