Adventskalender 2022 – Tür 16 – Suddenly royal 3

Der versteckte sein Lachen hinter der Hand. Was würden die beiden Ankömmlinge von uns denken, das war doch wirklich unterste Kindergartenstufe. Sollte ich mich etwas abseits stellen? Unsicher schaute ich mich um.

Ich weiß nicht wie viel Zeit vergangen war, aber es kamen bereits erste Gäste mit Koffern in unser Blickfeld. Die Zwillinge konnte ich aber nicht sehen. Wieder schaute ich zu Molly und Sabrina, die nun den Begrüßungsbanner, gemeinsam in die Luft hielten.

Kurzerhand zog ich mein Handy heraus und machte ein Bild. Wenn ich das Taylor oder Mum erzählte, würden die mir das nie und nimmer glauben. So hatte ich wenigstens ein Beweisfoto.

„Stan… Niclas!“, hörte ich Mason plötzlich rufen und er hatte wieder meine volle Aufmerksamkeit.

Schnell war mein Handy wieder verschwunden. Durch die Menge an Leuten vor uns, konnte ich die beiden leider immer noch nicht entdecken, nur dass Mason seine Arme ausbreitete und nach vorne schritt. Zudem drängte sich Henry vor mich.

„Hallo ihr zwei…, wie sehr hab ich euch vermisst!“, hörte ich Mason sagen.

Mason umarmte beide Söhne gleichzeitig, bevor er die Sicht freigab und sich zu uns drehte.

„Das ist euer Onkel Henry, von dem ich erzählt habe.“

„Hallo ihr zwei… euer Vater hat nicht übertrieben, ihr seht euch wirklich zum Verwechseln ähnlich…!“

Nun machte auch mein Onkel einem Schritt zur Seite.

„… und wir haben noch jemand mitgebracht.“

Jemand? Jemand war gut! Im Augenblick wirkten wir, dank Sabrina und Molly, eher wie ein Fanclub.

„Hallo…“, riefen die Mädels, „… herzlich willkommen!“

Ich schloss kurz die Augen und schüttelte den Kopf. Passierte das gerade wirklich? Ich öffnete die Augen wieder und sah plötzlich doppelt. Da standen zwei völlig identische Jungs mit blonden Haaren und gleichen Klamotten.

Halt ich korrigierte mich, zwei gutaussehende, blonde Typen, mit derselben Jeans, dem karierten Hemd und einer Kaputzenjacke. Waren die auf der Fotografie auch schon blond gewesen? Ich konnte mich nicht richtig erinnern.

„Das ist meine Tochter Molly und mein Sohn Jayden“, begann Henry zu erzählen.

Ich sah mir die beiden genauer an und wusste sofort, wen ich vor mir hatte. Stan hatte die fröhliche Augen, strahlte über das ganze Gesicht, während Niclas traurig drein schaute. Er schien eher zurück haltend und stand dich neben seinem Vater.

„Noch mehr Zwillinge“, riss es mich aus meinen Gedanken.

Stan zeigte lächelnd auf Gregory und mich.

„Nein Cousins“, sagte Gregory grinsend neben mir und schüttelte Stan die Hand, „Gregory mein Name!“

„Cousin… wirklich? Stan!“

Dann schaute Stan zu mir.

„… und mein Cousin Jack!“, stellte mich Gregory vor.

Stan blickte kurz zu seinem Bruder, dessen Aufmerksamkeit ich nun ebenso hatte, nach dem mein Name gefallen war.

„Du bist also Jack…? Hallo…freut mich dich kennen zu lernen!“, sagte Stan und schüttelte nun auch meine Hand.

„Ähm… hallo, ja der bin ich“, antwortete ich.

Was war das? Hatte man im Vorfeld nur über mich gesprochen? Oder wie war diese Frage zu verstehen. Auch Niclas löste sich nun von seinem Vater und kam auf mich zu.

„Niclas…“, sagte er nur und schüttelte mir ebenso die Hand.

Warum schüttelte er nur meine Hand und nicht die der anderen? Doch bevor ich mir weiter darüber Gedanken machen konnte, begann nun Henry wieder zu sprechen.

„Dann mal los, man erwartet uns schon!“, sagte er nur und bemächtigte sich einer der Rollkoffer, den anderen hatte Mason.

Stan schaute zu seinem Vater.

„Wer erwartet uns?“

„Das ist noch eine Überraschung“, antwortete Mason.

*-*-*

Wieder im Wagen redete fast nur Sabrina. Sie überschüttete die Zwillinge, hauptsächlich aber Stan, mit ihren neugierigen Fragen. Eines musste ich ihr aber zu Gute halten, sie ließ das Thema Freundschaft außen vor.

Während Gregory, Molly und Jayden sich an der Unterhaltung beteiligten, saß Niclas genauso still wie ich, auf seinem Platz. Wir hatten die Bank hinter dem Fahrer genommen, nachdem der Rest der Meute, den hinteren Teil des Wagens vereinnahmte.

Stan und Gregory saßen auf der mittleren Bank, besser gesagt sie knieten nach hinten, wo wie vorhin Molly, Sabrina und Jayden befanden.

Etwas genervt schaute ich nach vorne und in diesem Augenblick trafen sich Onkel Henrys und mein Blick im Rückspiegel.

Der Ausdruck seiner Augen war durchdringend, als wollte er etwas von mir.

„Warum seid ihr hier?“, fragte Niclas plötzlich neben mir.

„Ähm… das gehört zur Überraschung“, antwortete ich.

„Dad, wo fahren wir hin? Die wollen mir nichts verraten!“, rief Stan hinter mir.

Mason drehte seinen Kopf nach hinten.

„Wir sind bald da…“ , grinste er.

Ich schaute wieder nach draußen und konnte wirklich schon die ersten Häuser von Newbury erkennen. Es war die gleiche Aussicht, wie damals, als ich mit Mum das erste Mal hier entlangfuhr.

Hier hatte alles seinen Anfang genommen. Ein für mich bis dahin kommendes langweiliges Wochenende, das mein bisheriges Leben komplett über den Haufen geworfen hatte. Ich schaute zur anderen Seite und zwangsläufig in Richtung Niclas.

Sein Blick war immer noch traurig. So gesehen konnte ich seine Gefühlswelt, die gerade Kopf zu stehen schien, komplett verstehen. Man war anders, also passte man nirgends dazu, teilweise erzeugte es sogar Hass.

Eine geliebte Person war gestorben und riss ein riesiges Loch ins Herz. Gut, ich hatte Dad im Babyalter verloren, aber ich konnte Niclas trotzdem den Verlust seiner Mutter nachfühlen. Unsere Blicke trafen sich plötzlich.

Lange sahen wir uns nur an, sagten aber nichts.  Ich konnte, in seinen Augen,  die unendliche Traurigkeit erkennen, aber auch die Hilflosigkeit. Dann plötzlich schnallte sich Niclas los und rutschte zu mir herüber.

Er legte seinen Kopf auf meine Schulter und griff nach meiner Hand. Augenblicklich verstummte es hinter uns. Auch Onkel Henry schaute durch den Rückspiegel und lächelte mich an.

*-*-*

Meine Laune besserte sich, als wir die Einfahrt von Newbury Manor erreichten.

„Wo sind wir hier?“, hörte ich Stan fragen.

„Bei meinem Großvater väterlicherseits, der hat euch für das ganze Wochenende auf sein Gut eingeladen“, antwortete Jayden.

„Bei diesem Lord, von dem Papa erzählt hat?“

„Nein Großvater ist ein Duke, Papa ein Earl und ich ein Baron.“

„Ein Baron?“

„Ja, Baron Jayden of Newbury.“

„Hast du auch einen Titel?“, hörte ich Stan fragen.“

„Ja, wie Jayden…, Gregory Hamilton Baron of Newbury“, antwortete Gregory

„… und Molly ist eine Baroness of Newbury.“

„Boah, ihr seid alles Barone…“, kam es wieder von Stan.

Onkel Henry befuhr die Einfahrt. Die lange Allee mit Bäumen kam in Sicht. Ich lächelte, weil ich daran denken musste, wie Taylor und ich uns hier küssten.

„Du bist auch ein Baron?“, fragte plötzlich Niclas neben mir, der die ganze Fahrt bisher geschwiegen hatte.

„Ja! Jack Joseph Lewis Baron of Newbury“, antwortete Sabrina für mich.

„So viele Namen?“, fragte Stan, der sich wie Gregory nun an unsere Rückbank lehnte und somit direkt neben mir war.

„Bist du so etwas wie ein Kronprinz der Familie?“

Alle fingen an zu lachen. Selbst Niclas lächelte etwas.

„Nein, bin ich nicht!“

Ich überlegte kurz, wer eigentlich dies alles erben würde, wenn Großvater mal nicht mehr sein würde. Da Sophia die älteste war, würde ihr dieses Recht zufallen und dann ihrem Sohn Gregory.

„Das wäre Gregory…“, grinste ich.

„Was ich? Nein!“

Ich war mir aber nicht sicher, ob Sophia, mit ihren Eskapaden überhaupt noch Rechte hatte, sie hatte ja schon Unsummen an Geld bekommen, so wäre Henry wohl der nächste und dann Jayden.

Da mein Dad der jüngste war, wäre ich absolutes Schlusslicht. Aber ich wusste nicht, ob Großvater etwas verfügt hatte wäre es möglich, dass ich nicht ganz das Schlusslicht wäre, war ich doch der Älteste von uns jungen Newburys.

Das Haus kam in Sicht. Stan stubste seinen Bruder an und zeigte nach vorne.

„Ich das groß…“, war alles was er sagte.

Wie gewohnt stand schon Abigail an der Treppe und erwartete uns. Als der Wagen hielt, zog ich die Tür auf und stieg als erstes aus.

„Hallo Jack!“

„Hallo Abigail!“, sagte ich, lief zu ihr und umarmte sie.

„So sieht man sich unverhofft wieder“, meinte sie und entließ mich ihren Fängen.

„Die Fahrt war okay?“

„Ja, keine Probleme, die Flieger hatte keine Verspätung, nur…“

Ich hielt kurz inne und schaute zum Wagen, drehte mich dann aber wieder zu Abigail.

„Masons Sohn geht es nicht sonderlich“, flüsterte ich fast.

„Das ist auch nicht verwunderlich!“, sagte Abigail und zeigte mal wieder, dass sie bestens informiert war.

Sie fing wieder an zu lächeln und lief zu Wagen.

„Hallo Abigail!“

„Hallo Henry, hat ja prima funktioniert mit dem Wagen.“

„Ja, war eine gute Idee von dir.“

Beide begrüßten sich mit Umarmung und Küsschen auf der Wange.

„Abigail, darf ich dir meinen Schwager Mason und seine Söhne Stan und Niclas vorstellen?“

„Hallo…“, meinte Mason darauf verlegen, „ich weiß gar… wie möchten sie angesprochen werden?“

Abigail fing an zu lachen. Recht ansteckend, denn alle stimmten ein.

„Am besten Abigail und du, denn irgendwie sind wir doch alle Familie…oder?“

„Hallo Abigail“, meinte dann Mason und sie schüttelten sich die Hand.

Abigail schaute an Mason vorbei wo Niclas und Stan standen.

„Da wird es Vater schwer haben, wenn zwei richtige Zwillinge anwesend sind. Hallo Jungs, ich hoffe euer Flug war in Ordnung?“

Stan nickte und Abigail schüttelte beiden ebenso die Hand. Danach begrüßte sie den Rest.

„Wo ist Vater?“, fragte Henry.

„Der müsste in seinem Büro sein“, antwortete Abigail, was für mich der Grund war, gleich zu ihm zu laufen.

Aber ich wurde ausgebremst, als eine mir bekannte Stimme meinen Namen rief. Ruckartig drehte ich mich um und da stand Taylor mit einem breiten Grinsen. Ich lief die Treppe hinunter und rannte zu ihm, um ihn um den Hals zu fallen. Dabei hätte ich ihn fast über den Haufen gerannt.

„Jetzt geht gleich wieder das Geknutsche los!“, hörte ich Sabrinas Stimme.

Ich drehte den Kopf zu ihr und streckte ihr die Zunge raus. Dann gab ich Taylor einen dicken Schmatz auf die Wange.

*-*-*

Am Mittagstisch saß ich wie gewohnt neben Großvater. Er sah etwas müde aus, aber bei so vielen Leuten war das auch kein Wunder.

„Und bei dir ist alles in Ordnung, schon eingelebt?“

„Ja, alles läuft gut und Mum denkt sogar darüber nach eine Hilfe einzustellen, wir haben sogar schon ein paar Stammkunden.“

„Davon hat Charlotte mir gar nichts erzählt“, sagte Abigail, die mir gegenüber saß und unser Gespräch belauschte.

„Das ist auch noch nicht fest, aber der Laden läuft gut und sie meinte, sie kann ja nicht ständig auf mich zurück greifen!“

Abigail lachte wieder und mittlerweile hörte der ganze Tisch zu.

„Wilkinson hat mir erzählt, dass einer der Mieter gekündigt hat?“, fragte nun Großvater wieder.

„Ja, der hat mir sogar persönlich die Kündigung überreicht, mit den Worten, ich habe gehört, sie sind der Hausbesitzer.“

„Du bist der Hausbesitzer?“, kam es neugierig von Stan.

„Öhm ja“, meinte ich leicht verlegen.

„Ich werde Wilkinson…“, sprach Großvater weiter, „… beauftragen, einen Nachmieter zu suchen.“

„Brauchst du nicht Großvater, ich habe bereits einen gefunden.“

„Du hast selbst einen gesucht?“, fragte Großvater verwundert.

„Nein, die Idee stammt von Gregory…“, Gregory lächelte stolz, „… dass Mason, der hier ja nun in London arbeiten wird, mit seinen Söhnen die Wohnung bezieht.“

„Eine gute Idee!“, kam es von Abigail und hielt Richtung Gregory ihren Daumen nach oben.

Großvater nickte lächelnd.

„Wir wohnen bei Jack?“, fragte Stan.

„Nicht bei Jack, sondern im selben Haus“, korrigierte ihn Mason.

Wäre ja noch schöner.

„Davon hast du mir gar nichts erzählt“, meinte Taylor neben mir.

„Weißt du, wie viel man als Hausbesitzer um die Ohren hat?“

Und wieder hatte ich die Lacher auf meiner Seite.

*-*-*

Natürlich ging ich nach dem Mittagessen mit Tylor an die Stallungen. Neugierig wie ich war, wollte ich die neuen Pferde sehen und auch auf den neuen Angestellten. Ich wollte wissen, mit wem Taylor nun zusammen arbeitete.

Zu meiner Überraschung, war da eine Frau. Leicht verwirrt schaute ich zu einem grinsenden Taylor. Sie wurde mir als Christine Baker vorgestellt.

„Hallo Mr. Newbury!“, begrüßte sie mich.

„Ähm… einfach Jack“, sagte ich nur.

James und Taylor grinsend wissend.

„Aber ich kann doch nicht…“

„Doch Christine, sie können…“, sagte James lächelnd.

„Das habe ich dir doch schon gesagt!“, kam es von Taylor.

James lotze mich darauf hin zur Koppel, die neben dem Stall lag. Dort waren alle Pferde zu sehen.

„Boah, sieht das toll aus“, meinte ich und lehnte mich ans Gatter.

Eins davon, kam auf mich zu gelaufen, als ich das gesagt hatte. Verwundert schaute ich zu Taylor.

„Ich hab dir doch gesagt, Tiara vergisst dich nicht!“, sagte mein Schatz und ich drehte mich wieder zur Koppel.

Mittlerweile war das Pferd am Gatter angekommen.

„Hallo Tiara“, sagte ich freudig, streckte meine Hand langsam aus, um sie über ihre Nüstern zu streicheln.

Wie aus dem nichts, erschien eine Karotte neben mir. Taylor hielt sie mir hin.

„Danke“, meinte ich und gab sie Tiara, die zu wiehern begann.

„Möchten sie ausreiten, Jack?“, fragte James.

Ich neigte meinen Kopf zur Seite.

„Wollen schon…, aber eigentlich sollte ich bei den anderen sein.“

„Hm… einer ist schon da…“, sagte James und gab mir einen Wink, mich umzudrehen.

Ich schaute Richtung Haus und konnte dort in einiger Entfernung Niclas entdecken.

„Das ist Onkel Henrys Neffe aus den Staaten…“, erklärte ich.

Die aufkommende Aufmerksamkeit unsererseits schien Niclas nicht Recht zu sein, er machte Anstalten zu gehen.

„Niclas, komm doch her!“, rief ich laut und er stoppte abrupt.

„Hättest du Lust mit mir auszureiten?“, sagte ich laut.

Da er keinerlei Reaktion zeigte, lief ich einfach zu ihm hin.

„… und Lust, eine Runde zu reiten?“

„Darf…, darf ich das einfach so? Hat da dieser… Duke nichts dagegen?“

„Großvater? Sicherlich nicht! Der freut sich, wenn wir die Pferde bewegen.

Da Niclas immer noch keine Anstalten machte, Richtung Stall zu laufen, schnappte ich mir einfach seine Hand und zog ihn zum Stall.

„James, darf ich ihnen Niclas Finley vorstellen, Henrys Neffe aus den Staaten und bald Wahlengländer.“

„Mr. Finley!“, sagte James und machte ansatzweise einen leichten Diener.

Niklas sah mich verwundert mit großen Augen an. Ich lächelte ihn an.

„James, Niclas ist mit unseren Gepflogenheiten nicht vertraut, aber ich denke, sie können ruhig ihn beim Vornamen nennen.“

James nickte lächelnd und ich wandte mich an Niclas.

„James ist der Chef hier im Stall und kümmert sich mit Mrs. Baker und Taylor um die Pferde.“

„Christine…“, kam es von Mrs. Baker.

„Christine“, wiederholte ich ihren Namen und lächelte sie an.

„Und was ist mit den anderen?“, fragte Taylor.

„Moment!“, sagte ich und zog mein Handy hervor.

Ich wählte Gregorys Nummer und drückte die Lauttaste. Es dauerte nicht lange, bis er das Gespräch annahm.

„Boah, bist du jetzt schon zu faul zu mir zu kommen? Ich bin nur zwei Türen weiter!“

Die anderen begannen zu grinsen

„Wenn ich denn mal im meinem Zimmer wäre…“

„Wieso, wo bist du denn?“, fiel mir Gregory ins Wort.

„Am Stall und ich wollte dich nur fragen, ob ihr mit ausreiten wollt!“

„Ausreiten?“, rief er so laut ins Handy, dass sogar Niclas neben mir zusammenzuckte.

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