Von Zwergen und Wichteln – Teil 4

Kapitel 4 (ein kleines Kapitel, damit es spannend bleibt)
Kann mir mal einer sagen, was gerade hier abgeht? Was war denn das jetzt für eine Ansage? Meine Gehirnzellen fangen an, zu rotieren: *davon träum ich schon seit Monaten —wollt euch nicht stören — das ihr schon so weit seid — zum Mittagessen bleiben —Vater angerufen* Boah!
Es rattert in meinem Kopf rauf und runter und plötzlich fällt der Groschen. Das war alles so von ihm geplant, der hat mich gezielt für Sonntags bestellt, Kondome gekauft für alle Fälle, Gleitgel, mit Mama und die ist eingeweiht und einverstanden und die ruft noch meinen Vater an, das ich hier esse und somit später nach Hause komme, aber warum?
Meint er das ernst oder will er nur Sex mit mir verarscht der mich oder ist er wirklich in mich verliebt?
Mit beiden ausgestreckten Armen, die Hände fest um seine Schultern gelegt, halte ich ihn auf Armabstand vor mich und schau ihn an. Sein Blick ist gesenkt und sein Teint ist rot.
“Thomas, klär mich auf, aber schnell, was wird das hier, schau mich an, hörst du!“, meine Stimme klingt ein bisschen wütend und auch ein wenig laut. Er hebt die Augen und zwei Tränen drücken sich zwischen seinen langen, seidigen Wimpern hervor und bahnen sich einen Weg über seine Wangen nach unten.
Jetzt schaut er mich an, mit einem Blick, der meinen Unmut wegfegt wie mit einem Straßenbesen. Er guckt so liebevoll, scheu, ängstlich, das mein Unmut über diese für mich immer noch nicht klare Aktion verfliegt. Ich zieh ihn zu mir, greife unter seine Achseln und hebe ihn hoch.
Mit ihm drehe ich mich zum Bett und nach wenigen Schritten lege ich ihn dort ab und setzte mich dann auf seine Oberschenkel, ohne ihn jedoch mit meinen ganzen neunzig Kilogramm zu belasten.
“Ich höre und ich will die ganze Wahrheit über das, was deine Mutter und du miteinander geplant habt und warum das alles so abgelaufen ist. Wir haben Zeit, also alles bitte sehr detailliert, wenn du deine Chance wahren willst, das dein Traum sich erfüllt und nicht zum Alptraum wird“, sag ich zu Thomas.
Er schluckt, dann schaut er mir in die Augen und gibt sich offenbar innerlich einen Ruck. „Als ich zum Jahresanfang in eure Klasse kam, hast du mir am ersten Tag diesen Spitznamen „Zwerg“ verpasst.
Ich war sauer, war ich ja schon in der vorherigen Klasse der kleinste Schüler, so war bei euch der Unterschied ja noch viel größer. „Zwerg“, immer wieder dieser Name und eigentlich wollte ich dich dafür hassen. Ich habe es richtig versucht, mir immer eingeredet, dass du ein großes Arschloch bist.
Aber irgendwie hat es nicht funktioniert. Ich konnte nicht richtig böse sein auf dich, also fing ich an, dich einfach zu ignorieren. Zu dieser Zeit wusste ich bereits für mich, dass ich nicht so auf Mädchen stand und das habe ich dann auch meiner Mutter gesagt.
Mein Verhältnis zu Mama ist super gut, sie würde alles für mich tun und liebt mich halt so, dass es schon manchmal nervt. Als ich ihr das erzählt habe, hat sie mich in einer Art und Weise gedrückt und festgehalten, das jedes weitere Wort überflüssig war.“
Er holt tief Luft und seufzt, dann fährt er fort: „Von dem Tag an hat sie mir immer Jungs gezeigt, die sie nett fand. Schau mal der dahinten, oder sieh mal der kleine Süße da vorn und so ging das überall, wo wir mit Menschen zusammen getroffen sind.
Von all denen gefiel mir aber keiner so gut, das ich mit ihm eine Beziehung hätte haben wollen, ja, und nur mal einfach Sex, das wollte ich auch nicht und den Mut hätte ich wohl auch kaum auf gebracht.“
Er guckt jetzt ein wenig gequält aus den Augen, aber selbst jetzt sieht er so toll aus, dass ich ihn am liebsten stundenlang küssen möchte. Aber zuerst soll er mal schön den Komplott auf decken, dem ich ja eigentlich schon vor zehn Minuten hoffnungslos zum Opfer gefallen bin. Das werde ich ihm aber jetzt noch nicht auf die Nase binden und gucke ihn weiterhin streng an.
“Weiter“, sag ich, „ich will jetzt alles wissen, warum ich, und welche Rolle spielt deine Mama? Ich habe euch übrigens gestern im Rossmann gesehen, dich, wie du eingekauft hast und auch was, und dann deine Mama, die wohl wusste, was du da gerade gekauft hast. Raus mit der Sprache!“
Wieder wird er rot und wieder kommen zwei kleine Tränchen aus seinen Augenwinkeln. Er holt nochmal tief Luft und sagt:  „Christoph, im Laufe des Schuljahres wurde mir immer deutlicher bewusst, warum ich dir nicht böse sein konnte wegen der ganzen Schikanen gegen mich
Ich habe zuerst angefangen von dir zu träumen, immer mehr und dann auch immer heftiger. Ich sah dich vor mir, irgendwann dann auch unbekleidet und bin mit nasser Hose aufgewacht. Es wurde immer mehr und die Erkenntnis, dass du mir sehr viel bedeutest, kam immer klarer in mein Bewusstsein.
Ich konnte nicht mehr richtig schlafen, hatte Konzentrationsprobleme und doch bei all meiner Intelligenz keine Möglichkeit, dich aus meinem Kopf aus zu blenden. Mama merkte natürlich sehr bald, dass etwas nicht stimmte und auch das erhöhte Aufkommen dreckiger Nachtwäsche blieb ihr nicht verborgen.
Wenn du mit mir über dein Problem reden möchtest, dann tu es, sagte sie und im selben Atemzug kam dann von Ihr der Spruch, ich glaube, du hast dich verliebt und der, den es betrifft, weiß es noch gar nicht. Damit hatte sie wohl den Nagel auf den Kopf getroffen.
Vor Mama kann ich leider nichts geheim halten, die liest in meinem Gesicht, wie ein Buch.“
Ich hebe meinen Hintern hoch, umfasse seinen Oberkörper und drehe mich mit ihm auf dem Bett herum, so dass er auf mir zu liegen kommt. Das ist für mich, aber auch für ihn einfach bequemer und damit er nicht abhauen kann, verschränke ich meine Arme über seinem Rücken und drücke ihn leicht auf meinem Bauch fest.
„Weiter, ich höre zu“, sag ich und drück ein bisschen fester. Er seufzt: „Drück nicht so fest, deine Nähe erregt mich schon genug, wenn du drückst, wird alles nur noch schlimmer, dann hast du gleich einen Fleck auf deiner Hose.“ Habe ich doch richtig gespürt, er ist erregt, deutlich fühle ich jetzt sein Ding gegen meinen Bauch drücken.
Das bleibt bei mir auch nicht ohne Folgen, allerdings kann er das nicht merken, da er auf Grund seiner Größe meinen Schwanz nicht mit seinem Körper berühren kann und seine Beine rechts und links neben meinen Beinen auf der Decke aufliegen.
“Erzähle weiter“, sage ich noch einmal.

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