Ich stand geschockt da, zu keiner Regung fähig.
„Hi… alles klar mit dir?“
Es war Kai und legte seine Arme um mich.
„Nein, ist es nicht.“
„Ist was passiert… mit deinen Eltern?“ Weiterlesen
Dez. 23
Ich stand geschockt da, zu keiner Regung fähig.
„Hi… alles klar mit dir?“
Es war Kai und legte seine Arme um mich.
„Nein, ist es nicht.“
„Ist was passiert… mit deinen Eltern?“ Weiterlesen
Dez. 22
Wir saßen alle im kleinen Aufenthaltsraum im Südflügel.
„Sollen wir ihn wirklich nicht suchen?“, fragte Fine
„Nein“, meinte ich und lehnte mich an Kai.
„Der soll sich nicht so haben, gibt doch wohl noch genügend Mütter mit hübschen Söhnen.“ Weiterlesen
Dez. 21
Alex
Ich traute meinen Augen nicht. Ein Auto, ich erkannte es als Simons Wagen, hielt mit hoher Geschwindigkeit auf Josh zu. Manfred schlug auf die Hupe ein und blendete auf. Josh wirbelte herum und machte plötzlich einen schnellen Satz über die Grundstücksmauer. Weiterlesen
Dez. 21
Der Abend war schön ausgeklungen, doch Jonas hatte ich bis dahin nicht mehr gesehen. Man saß beieinander und tauschte Geschichtchen aus, die während des Jahres passierten. Der eine oder andere war aber auch schon gegangen. Weiterlesen
Dez. 20
„Ich bin Jonas der Hausdiener, dass weißt du doch“, lächelte er mich an.
Plötzlich konnte ich mich auch wieder bewegen. Die anderen immer noch nicht. Ich lief zu Kai, der etwas unglücklich schaute.
„Das ist doch nicht normal…“, meinte ich. Weiterlesen
Dez. 19
Josh
Ich lag mit offenen Augen im Bett und starrte zur Decke. Heute war der große Tag, Out Now! hatte seinen ersten großen Auftritt in der Stadthalle. Den Wecker hörte ich nur am Rande und auch, dass er schnell wieder verstummte. Die warme Hand auf meiner Brust brachte mich in die Realität zurück. Weiterlesen
Dez. 19
„Ich weiß nicht, ob es überhaupt richtig ist… irgendetwas zu sagen. Nachdem laufend jemand störend dazu kam, kommt mir der Zweifel, ob es richtig ist.“
„Ob es richtig ist?“, fragte ich.
Kai schnappte sich seine Sachen. Weiterlesen
Dez. 18
Kai und ich fuhren beide zusammen.
„Oh entschuldigt, ich wusste nicht dass du Besuch hast, Jens“, meinte Fine.
„Ist eh zu spät… was hast du gerade mit, ich habe sie, gemeint?“, fragte ich etwas genervt.
„Mila & Klaus, die machen geile Tanzmusik.“ Weiterlesen
Dez. 17
Luka
Alex und ich fuhren zu Guido. Das bevorstehende Treffen machte mir etwas Angst.
„Ruhig Blut, Guido ist cool, der fängt sich schon wieder.“
„Ich hoffe es. Aber genau davor hatte ich immer Angst. Hendrik wollte ich aber nicht auch noch verlieren, dem ging das Versteckspiel ziemlich auf die Nerven.“ Weiterlesen
Dez. 17
„Ja und… nein.“
„Wie soll ich das verstehen?“
„Nein… da es einige wissen… und ja… weil ich es nicht war haben wollte… will…“
„Warum willst du es nicht sein… ähm…“
Ich wusste nicht, was ich weiter sagen sollte, denn mir ging es ja nicht anders, besser Weiterlesen
Dez. 16
Ich sah Tilly, wie er gerade nackt da stand. Ich konnte nicht anders und blieb ruckartig stehen. Der Anblick war total schön. Plötzlich fuhr sein Kopf herum und er schaute mich an.
„Genug gesehen?“, grinste Tilly frech und schloss die Tür.
Oh scheiße…, sämtliche Blut strömte in mein Kopf und drohte überzulaufen. Ich verstaute Weiterlesen
Dez. 15
„Kai…“, flüsterte ich und senkte den Kopf.
Es war doch bloß die Wahrheit. Was hatte ich jetzt wieder angerichtet.
„Mach dir keine Sorgen, das wird schon wieder, ich kümmere mich darum“, hörte ich Jonas Stimme an der Tür. Weiterlesen
Dez. 14
Es klopfte. Ich schrak auf. Ich lag auf meinem Bett alleine. Hatte ich das alles geträumt? Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass zwei Stunden seit Kai an die Tür klopfte vergangen waren. Es klopfte noch einmal. Ich stand auf und lief zur Tür.
„Ja?“
„Hier ist Jonas, wollte nur fragen, wie es dir geht.“ Weiterlesen
Dez. 13
Ach du heilige Scheiße! Was hatte ich jetzt angerichtet. Mein Blick sank zu Boden und Schuldbewusst, erzählte ich Herr Sönker, was sich am Abend zuvor zugetragen hatte. Aufmerksam hörte er meinen Worten zu, ohne aber ein weiteres Kommentar abzugeben.
Ich wunderte mich über mich selbst, dass ich vor Direx Sönker so offen über mein Schwulsein redete und was mich sonst so beschäftigte. Weiterlesen
Dez. 12
War ich jetzt im falschen Film?
„Ich Probleme mit dir…? Nicht dass ich wüsste“, antwortete ich im ruhigen Ton.
Komisch, dass sich gerade jetzt keiner auf den Fluren aufhielt und das Gespräch mit bekam.
„Kommt hier her, reist mit seiner Geltungssucht alles an sich…“ Weiterlesen
Dez. 11
Ich weiß nicht, wie lange wir nun schon im Dunkeln herumstampften. Ich hatte mittlerweile Gerrit im Arm, der wie Espenlaub zitterte.
„Warum war ich nur so blöd…“, wimmerte er.
„Du bist nicht blöd, für das Wetter kann niemand etwas.“ Weiterlesen
Dez. 10
Irgendwann später sollte ich jemanden fragen, wer hier mein Bett macht und aufräumt. Eigentlich war das etwas, was ich schon selber machen wollte. Vor allem, die Tür war geschlossen, dieser jemand musste einen Schlüssel besitzen.
Es war nicht das Einzige, was in den nächsten Tage passierte und ich mir nicht erklären konnte, wie das geschah. So nahm langsam der Alltag seinen lauf und ich gewöhnte mich langsam an den Schulbetrieb. Weiterlesen
Dez. 09
„Wieso?“, fragte ich verwirrt.
„Ich kann nicht mehr, aber so eine Himbeercreme würde ich auch noch essen. Einen Monat dein Essen und du kannst mich durchs Internat rollen.“
Alle fingen laut an zu lachen, während Nadine schmollte. Weiterlesen
Dez. 08
Fine war wieder gegangen und ich beschloss, den Computer anzuwerfen. Mika war durch die Klappe in der Tür verschwunden. Der PC fuhr hoch und Windoof hieß mich herzlich willkommen.
Fine hatte noch etwas von einer Homepage erzählt, die über das Haus und ihre Insassen handelte. Dort sollte ich mich mal durchkauen. Das Internet ging recht zügig auf und ich gab die Adresse ein, die mir Fine dagelassen hatte. Weiterlesen
Dez. 07
Schweigend waren wir eine Weile gegangen, als sich die Bäume vor uns auftaten und den Blick frei gaben, auf einen wunderschönen See. Das Licht der untergehenden Sonne schimmerte auf der Wasseroberfläche.
„Und? Was sagst du?“, fragte Tilly. Weiterlesen
Dez. 06
„Du musst dich nicht sofort entscheiden, denn es müssten auch noch einige grundlegende Dinge geregelt werden. Wir können uns nächsten Freitag hier wieder treffen.“
„Danke. Reizen würde mich das schon.“ Weiterlesen
Dez. 05
41. Am nächsten Morgen
Jonas
Nebeneinander ritten wir gemeinsam am Waldrand entlang.
Am Himmel waren nur wenige, kleine Wolken zu sehen und kurz über den Bäumen versuchte die Sonne ihre letzte Kraft zu entfalten, in dem sie die vor uns liegende Landschaft in ein wunderschönes Abendrot tauchte Weiterlesen
Dez. 05
Die Schüssel frische kalte Milch war super. Cleo hatte recht, den Platz bei der Küche musste ich mir merken. Sie begleitete mich noch bis an Zimmer und nun saß ich wieder alleine im Zimmer auf dem Bett und wartete, dass Herrchen endlich wieder kam. Weiterlesen
Dez. 04
Er kam mit den anderen den gleichen Weg herunter, den ich zuvor mit den anderen gekommen war. Umringt von anderen Schülern, befand er sich in reger Unterhaltung.
„Ich habe Hunger“, meinte Claire, „lasst uns endlich ans Buffet.“ Weiterlesen
Dez. 03
Nun saß ich hier im Wartebereich des Krankenhauses, zusammen mit meinen Freunden. Wir sprachen nicht miteinander und konnten nichts tun, außer zu warten.
Man hatte mich nicht zu Kay gelassen, man sagte mir nicht, wie es um ihn stand. Wäre ich sein Bruder, wäre es kein Problem … aber so. Weiterlesen