Tagebuch, Teil 4

Sonntag
Endlich mal wieder zu Hause. Mann, mein Schnucki ist wirklich anstrengend. Also, nicht unbedingt körperlich, auch wenn ich ihn nur so um mich herum hab bin ich ständig auf 200.
Als ich gestern Morgen aufgewacht bin neben ihm, da hatte er sich Weiterlesen

Tagebuch, Teil 3

Noch Freitag
Trotz des späten Nachmittags war es noch fast unerträglich heiß. Wären Klaus und ich alleine gewesen, hätten wir sicher alle Klamotten ausgezogen.
» Klaus, komm hier herüber, da kannst du deinen Fuß auflegen « rief uns sein Vater zu und winkte.
Ich begleitete meinen neuen Freund zu der Stelle, wobei ich ihm Weiterlesen

Tagebuch, Teil 2

Freitag
Hatte gestern keinen Bock mehr zu schreiben. Das war ja auch ein wirklich „harter“ Tag.
Da klebten wir also noch dermaßen an unseren Lippen, dass ich dachte wir kämen nie wieder voneinander los. Und ich fummelte ständig an seinem Schwanz herum, Weiterlesen

Romeo und Julius (Coautor Rasmus)

An einem kalten Frühlingstag, kurz vor Ostern, machte sich Julius auf, wie jeden Tag wenn er zur Arbeit musste. Mit seinem alten Landrover hangelte er sich den steilen Weg hinauf zur Straße. In der nacht hatte es gestürmt, doch jetzt war die Luft rein und klar.

Das alte Cottage, dass Julius bewohnte hatte er von seinem Großvater geerbt. Ein Grund mehr warum er aus Dänemark, wo er aufwuchs, zurück nach England zog. Und um das Cottage zu halten, jobbte er in einem Hotel, zu dem er jetzt unterwegs war. Weiterlesen

Tagebuch, Teil 1

Also, zunächst mal – damit man weiß wer hier schreibt: Ich heiße Dario, bin 17, 1,83 groß, wiege aber bloß 69 Kilo, habe deswegen eine schmale Taille, flache Brust. Ich find mich zu dünn, aber meine Klassenkameraden meinen, ich wäre „genau richtig.“. Weiterlesen

Ein schöner Tag

Genial dieser Tag, wirklich. Raus aus den Federn in aller Frühe schon obwohl es Sonntag war und dann entschied ich mich bei dem herrlichen Wetter einen Ausflug zu machen. Ausnahmsweise mit dem Auto. Ist ja eigentlich viel zu teuer, aber Ausnahmen müssen sein. Lange schon wollte ich mal wieder in diese Ortschaft, am Fuße des Odenwaldes gelegen. Ich fuhr also die 10 Kilometer, mitten hinein in den Ortskern, die Hauptstraße entlang. Erstaunlich viele Autos in der schmalen Gasse, die sich Hauptstraße nennt und alle scheinen einen Parklatz zu suchen. Ich biege irgendwann in eine Seitenstraße ab, finde eine Parklücke und gehe zu Fuß den Weg zum Zentrum zurück. Weiterlesen

Billy und der Weihnachtsmann

Billy drückte sich an die Hauswand und suchte Deckung vor dem eisigen Wind. Es war bitterkalt an diesem Heilig Abend und die ersten Schneeflocken des Jahres tanzten auf den schmutzigen Bordstein. Allmählich fühlte er die Kälte durch seine verschlissene Jacke schleichen, spürte wie sie unaufhaltsam durch seine Schuhe kroch. Weiterlesen

Die Fälle des Bronetti – Teil 1 – Bronetti und das Leben

Genüsslich schlürfte ich an meinem Cappuccino, genoss das Meeresrauschen. Einen Samstagabend zu Hause ohne Störung ohne Arbeit. Das Handy klingelte und schon hatte mich die Realität wieder eingeholt.

»Commissario Bronetti.«

»Tut mir leid Chef, wenn ich sie noch störe, Weiterlesen

Das Boycamp I – Teil 6

Nico sah ihm nach, dann setzte er kurz entschlossen hinter ihm her.
» Lucas, warte noch einen Moment.. «
» Hey, oft darfst du mich aber nicht aufhalten… «
» Nein aber hier, meine Handynummer. « Weiterlesen

Dichter ohne Worte

Feuer brannte im Kamin. Augen erschienen hinter seinen verschlossen Lidern. Er saß ganz still. Vergaß alles um sich. Er wusste nicht wie lange er schon auf dem Boden gesessen und in den Kamin starrte. Das Lichte des Feuers brannte allmählich runter. Langsam, aber dennoch beständig. Weiterlesen

Der Mitläufer

Es war wieder einer dieser langen Dienstage. Markus war erst spät aus der Schule gekommen und wollte nun lieber zu Hause bleiben, anstatt zum Konfirmandenunterricht zu gehen. Er hatte keine Lust, wieder eine Stunde lang in diesem Haus sitzen zu müssen, wo es so merkwürdig roch.

Trotzdem half es nichts; er musste hin, damit er Mitte April konfirmiert werden konnte. Jetzt war Anfang Januar und Markus hatte schon eineinhalb Jahre des Konfirmandenunterrichts hinter sich gebracht. Weiterlesen

Das Boycamp I – Teil 5

Die Jungs setzten sich in den Sand und begannen zu überlegen.
» Wie fangen wir es an? « fragte Lucas, der die peinliche Situation des Morgens bereits vergessen hatte.
» Einen Plan brauchen wir schon « ergänzte Alexander.
» Und wie soll der aussehen? « Lucas sah in ungläubig an. Weiterlesen

Die Familie – Teil 3

Kapitel I
Als Simon wach wurde, war er leicht verwirrt. Er nahm ein pochendes Geräusch wahr und merkte, dass sein Kopf stetig auf und ab glitt. Als er dann die Augen öffnete, sah er auch, woran das lag, und musste lächeln. Er befand sich immer noch in den Armen seines besten Freundes Max und betrachtete diesen beim Schlafen. Weiterlesen

Das Boycamp I – Teil 4

Mirko stammelte irgend etwas vor sich hin und lief zu seinem Zelt, gefolgt von Alexanders ungläubigen Blicken.
» Was hat er angestellt? « wollte er wissen.
» Erklären wir dir später « antwortete Stein.
Kurz darauf bahnte sich ein Taschenlampenlicht den Weg durch den Tannenwald zum Camp. Weiterlesen

Johannes Schmidt – Teil 4 (Ende)

Ich musste dringend meinen Frust loswerden.
Im Chat: Ixus, Dotti, Arschmade.
Ra: ‘Wohl nicht viel los hier heute.’
Ixus: ‘Werden noch im Schwimmbad hängen oder sonst wo.’
Dotti: ‘Und, was hat uns Ra neues zu berichten?’ Weiterlesen

Das Boycamp I – Teil 3

Manuel verschränkte seinen Hände hinter dem Kopf und starrte in den Himmel.
» Wenn du unbedingt willst.. «
» Ich will ja nicht, aber es ist besser für uns beide. «
Stein trat zu ihnen. » Nun, wie sieht es aus? Wie ich sehe habt ihr das Zelt hinbekommen. Gratuliere. Gut, dann kommt, wir treffen uns gleich mit den anderen. « Weiterlesen

Johannes Schmidt – Teil 3

Hamster
Kurz vor 24 Uhr im Chat
Anwesend:
Plasma, Dotti, Neumond, Mikesch, Loggi, Arschmade, Hamster
Ra: ‘Nabend zusammen.’
Dotti: ‘Hi Ra.’ Weiterlesen

Brudergeheimnis

»Sieh zu, dass die Heizung nicht ausgeht, es ist kalt draußen…« hatten sie ihrem Sohn noch unter der Tür zugerufen, bevor sie das Haus verließen, »…und mach kein Chaos. Tante Klara schaut morgen vorbei, nicht dass sie der Schlag trifft.« Weiterlesen

Das Boycamp I – Teil 2

» Ok, Leute, es wird Zeit für die Einkleidung « rief Rainer Bode in die Runde.
Enttäuschtes Gemurmel raunte über den Platz.
» Ich rufe jetzt Namen auf, und diejenigen sammeln sich bitte bei mir. «
Sammeln, dachte Nico. Doch ein Ausdruck den die Militärs benutzen. Weiterlesen

Johannes Schmidt – Teil 2

Manfred
Er sah wieder so nachdenklich aus wie vorhin im Cafe.
»Nein, im Grunde nicht.«
»Aber warum tust du es dann? Es ist ja nun nicht so, dass du hässlich wärst. Du kannst doch jeden Jungen kriegen, der da unter der Sonne herumturnt.« Weiterlesen

Verbotene Zone

Entsetzt starrten alle zur oberen Kante des Steinbruchs. Sand rieselte, kleine Steine lösten sich und rollten den Steilhang hinunter.
Die Hände vor dem Mund zu einer Sprechmuschel geformt, schrie ich hinauf: »Zurück, Tobias, geh um Gottes Willen nicht weiter vor!« Weiterlesen

Das Boycamp I – Teil 1

So ein Mist, dachte Nico, als der Kleinbus in dem kleinen Nest in Norddeutschland auf dem Bahnhofsvorplatz vor ihm einfuhr. Er hatte so gehofft, dass die ganze Aktion hier ins Wasser fallen würde, aber dem war anscheinend nicht so. Weiterlesen

Johannes Schmidt – Teil 1

»Sieh zu, dass die Heizung nicht ausgeht, es ist kalt draußen…« hatten sie ihrem Sohn noch unter der Tür zugerufen, bevor sie das Haus verließen, »…und mach kein Chaos. Tante Klara schaut morgen vorbei, nicht dass sie der Schlag trifft.« Weiterlesen

Space – Teil 7

Kellan-System, 347 Deliafor, 99 AE:

 Es war das Jahr 347 Deliafor, das Jahr der Grünen Mücke, wie es die Kellaner nannten. In nur wenigen Tagen würde das Fest zum Jahresende abgehalten werden. Ganz Kellan war in rege Betriebsamkeit verfallen, ein Sternensystem, das sich aufmachte, vier Tage zu feiern. Weiterlesen

Blaues Licht – Teil 1 – Das erste Aufflackern

Warum man in ein Plattengeschäft geht

Worin das Einkaufen von CDs zur Nebensache wird und ein Freund die Bodenhaftung verliert.

Auch eine Methode sich wieder auf den Alltag einzustellen — Ich war gerade von einer vierwöchigen Urlaubsreise zurückgekehrt. Mit Michi, meinem besten Freund. Meinem einzigen Freund, um genau zu sein. Einmal quer durch halb Europa. Wenn ich sage Freund, dann ist das ganz unverfänglich zu verstehen.
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