Der Ausreißer
Dennis
Es war eine Woche vergangen seit meinem Geburtstag. Die Tage im Zoo nahmen ihren gewohnten Lauf. Ich kümmerte mich um meine Bärchen, während sich Michael mit Volker zusammen um den Neubau kümmerte. Weiterlesen
Apr. 29
Der Ausreißer
Dennis
Es war eine Woche vergangen seit meinem Geburtstag. Die Tage im Zoo nahmen ihren gewohnten Lauf. Ich kümmerte mich um meine Bärchen, während sich Michael mit Volker zusammen um den Neubau kümmerte. Weiterlesen
Apr. 28
„Du als unehelicher Priestersohn mit Mafiaverbindungen, der sein Geld auf die Bank geschafft hat, musst doch eine gute Partie sein.“
Es dauerte einige Sekunden, bis ich begriff, dann fing ich an zu lachen. Ich knuffte ihn in die Seite.
„So liebe ich es, dich zu sehen. Wenn mein Kleiner lacht!“, sagte Berry und strich mir über die Haare.
„Ich liebe dich… du großer starker Mann!“ Weiterlesen
Apr. 28
Der Morgen danach
Volker
„Es ist nett, dass sie sich heute am Samstag noch die Mühe gemacht haben zu kommen“, meinte ich zu dem Architekten. Weiterlesen
Apr. 27
Das Geburtstaggeschenk
Michael
Meine Nerven lagen blank. Mein Schatz nicht da und das Vogelhaus voller Leute. Wieder ging die Tür auf und erschrocken fuhr ich herum. Endlich! Da kam Dennis mit seinen Eltern. Sofort stürmte ich hin. Weiterlesen
Apr. 26
Molly und ich grinsten uns an. Unsere zwei Kampfgockel posierten um die Wette mit uns als Anhängsel. Ein kleiner Knall schallte durchs Parkdeck, jemand hatte es betreten. Schweigend standen wir vier da und hörten nur das Klackern von Stöckelschuhen.
Irgendwann kam eine Frau um die Ecke gebogen. Es war leicht auszumachen, dass sie vom Flughafenpersonal stammte. Ihr Dress schimmerte uns in einem Royalblau entgegen. Weiterlesen
Apr. 26
Nur ein Versuch
Dennis
Auf der anderen Seite wurde es still, nur ein leichtes Atmen konnte ich hören.
„Wer spricht… da?“
Was machte ich hier nur? … scheiße! Weiterlesen
Apr. 25
Es gab noch einige Überraschungen an diesem Abend. Da ich vorher nur mit Corinne abgehangen war, bekam ich früher nie viel mit, was in unserer Klasse am Laufen war. Molly und auch Lesley waren bald in der Menge verschwunden und auch Berry war von Billy vereinnahmt.
Auf mich hatten es Mr. Pikelton und Mrs. Geoffrey abgesehen, interviewten mich über Australien. Ich erzählte natürlich alles, was ich in dieser einen Woche schon erlebt hatte, inklusive Schlangenbiss. Weiterlesen
Apr. 25
Das Erbe
Volker
„Und, was ist darin?“, wollte ich wissen.
Mittlerweile hatten wir die Kassette geholt und waren in Jürgens Büro. Er zog irgendwelche Akten heraus und begann sie zu lesen. Sein Gesicht wurde dabei kreidebleich. Weiterlesen
Apr. 25
Abschied
„Ich nehme ihn.“, sagte Lymias in die Stille hinein.
Die Leute hatten aufgehört zu singen und zu tratschen und schauten nun dem Spektakel zu, welches ihnen dargeboten wurde. Nur das vereinzelte Knistern des Feuers war zu hören. Der Junge sah ihn verwundert mit großen Augen Weiterlesen
Apr. 24
„Zwei Australier.“
„Mitbringen! Je mehr, desto besser! Okay, ich mach dann mal die Fliege, wir sehen uns dann auf deiner Party!“
Corinne nahm mich in den Arm und winkte Berry kurz zu, bevor sie verschwand. Weiterlesen
Apr. 24
Dunkle Geheimnisse
Volker
Langsam lief ich zur anderen Wand und stellte fest, dass sich dort eine weitere Tür befand. Was sollte ich jetzt tun? Bis die mich frei gebaggert hatten, dauerte es sicherlich noch etwas. So drückte ich die rostige Türklinke nach unten. Weiterlesen
Apr. 24
Endlich hatte es aufgehört zu regnen und die Luft wurde wieder wärmer. Langsam ritt eine einsame Gestalt aus dem Wald und blinzelte in die Sonne. Der Reiter hatte seit Tagen weder den Himmel gesehen, noch die Wärme der Sonne auf seiner Haut gespürt. Und nun überkam ihn die Hitze mit einer solchen Wucht, dass dem jungen Mann Weiterlesen
Apr. 23
Nachdem man sich nun auch beim Priester für seine Rede bedankt hatte, verließen wir gemeinsam den Friedhof. Meine Tränen waren versiegt, meine Augen brannten. Ich nahm den Regen, der auf unsere Köpfe fiel, überhaupt nicht mehr wahr.
Was ich wahrnahm, war eine Frau, die Abseits stand, in Schwarz gekleidet. Ihr Gesicht konnte ich nur schwach erkennen, aber doch so viel, um zu bemerken, dass ich diese Frau kannte. Weiterlesen
Apr. 23
Katakomben und Erreger
Volker
Ich musste husten. Um mich herum war alles dunkel. War das scheiß Ding doch tatsächlich eingestürzt. Mühsam stand ich auf und hustete immer noch. Ganz gedämpft konnte ich Stimmen hören, die etwas schrieen, aber verstehen konnte ich es nicht. Weiterlesen
Apr. 22
Hand in Hand schlenderten wir zum Fahrstuhl.
„Du Tom, darf ich dich was fragen?“
„Ja… klar, du darfst mich alles fragen.
Im Augenblick war ich glücklich, auch auf die Aussicht hin, was mir am Mittag bevor stand. Berry drückte die Taste am Aufzug. Weiterlesen
Apr. 21
Sie starrten mich von oben bis unten an. Verständlich, wenn nachts um ein Uhr ein Jugendlicher mit einem Schuh und der Socke in der Hand halb barfuss über den Korridor läuft.
Ich nickte ihnen freundlich zu, zog die Codekarte durch das Schloss und verschwand in meinem Zimmer. Kopfschüttelnd und grinsend entledigte ich mich der Codekarte. Danach setzte ich mich aufs Bett und entledigte mich meiner restlichen Klamotten. Weiterlesen
Apr. 20
Ein Wackeln weckte mich auf. Langsam öffnete ich meine Augen. Vor mir tauchte ein lächelndes Gesicht auf.
„Na, gut geschlafen?“
Es war Berry. Ich atmete tief durch und versuchte, mich etwas zu strecken.
„Wie ein To… na ja, ich habe gut geschlafen.“
„Das Antibiotika und das Gegenserum haben noch ihre Weiterlesen
Apr. 19
„Ähm – du hast Besuch…“
Erstaunt schaute ich Molly an. Direkt hinter ihr stand Berry mit einem breiten Lächeln.
„Sag Grandma einen Gruß von mir“, sagte ich leise zu Abby und humpelte Richtung Tür.
Grinsend schaute sie mir nach.
„Hi du…“, meinte ich, als Berry direkt vor mir stand. Weiterlesen
Apr. 18
Fassungslos schaute ich Bob an. Er schaute zu Boden. Abby sprang auf und nahm ihn in den Arm.
„Tut mir Leid, Schatz“, hörte ich Abby sagen.
Dad war tot? Der Mann, der mich jeden Tag schikaniert hat war tot. Jetzt gab es niemanden mehr… Mum weg… Dad tot. Etwas fehlte. Ich fühlte keinen Schmerz. Es tat irgendwie gar nicht weh, dass die Gewissheit da war, diesen Mann nie wieder zu sehen.
„Tom?“ Weiterlesen
Apr. 17
Gelangweilt saß ich auf meinem Bett. Kurz nach Bobs Untersuchung war
Berry gegangen. Er hätte noch etwas zu erledigen, wollte aber am Mittag
noch mal vorbei schauen. Auch wenn Bob gesagt hatte, ich sollte das Bein
hochlegen, wer sagte denn, dass ich dies in meinem Bett tun musste? Weiterlesen
Apr. 16
Berry lief rot an, doch bevor er etwas sagen konnte, hörten wir Geräusche auf dem Flur.
„Tom?“, hörte ich Abbys Stimme.
„Hier in der Toilette“, antwortete Berry neben mir.
Die Tür ging auf und Abby schaute herein. Weiterlesen
Apr. 16
Plötzlich horchte Marco auf und ohne Kommentar verschwand er nach draußen. Irgendwie herrschte auf der Stelle eine ziemlich merkwürdige Stimmung, denn uns saß alle noch die Furcht im Nacken. Wir sahen uns fragend an, nur Gotthilf drehte noch immer den Geigenkasten in seinen Händen. Weiterlesen
Apr. 15
„Wichtig ist es jetzt, dass du bei ihm bleibst. Beobachte seine Atmung und seinen Herzschlag, Bob.“
Ich schaute die beiden Ärzte vor mir an, die mich wiederum besorgt anschauten. Weiterlesen
Apr. 14
Ich rannte in mein Zimmer, knallte die Tür hinter mir zu und warf mich heulend auf mein Bett. So eine Scheiße. Ich kann nichts dafür, dass mir Jungs gefallen… warum lässt mich niemand so sein, wie ich bin… überall ecke ich an.
Ich spürte Gustavs Schnauze an meinem Ellenbogen.
„Geh doch weg!“, schrie ich ihn an, „ ich bin schwul… eklig… mit mir will…“, meine Stimme versagte. Weiterlesen
Apr. 13
Müde fiel ich in mein Bett. Die Idee, in Canberra zu übernachten, hatten wir am Schluss dann doch verworfen. Als wir zurückkamen, war es bereits Nacht. Mein Blick fiel auf die Tüten, die ich mit nach Hause mitgebracht hatte.
Bob hatte mich regelrecht dazu verführt, shoppen zu gehen. Und meine Beute war mehr als gut. So richtete ich mich wieder auf, um erst einmal Gustav ausgiebig kraulen und knuddeln zu können, der anscheinend unter Entzug litt. Weiterlesen